Ich ärgere mich Woche für Woche und mit jedem Blick auf die Tabelle über die vergeigten Punkte der Vorrunde...
Und täglich grüßt das Murmeltier, denn das gleiche Gefühl hatte ich in der Saison davor. Ich weiß nicht warum wir immer eine so grottige
Vorrunde spielen und dann in der Rückrunde demonstrieren das wir eigentlich besser sind als der Tabellenplatz darstellt.
Mit den vergeigten Punkten aus der Vorrunde wäre alle Diskussionen um 37 oder 40 oder 41 Punkte unnötig.
Mit den Leistungen im Moment(wir können ja definitiv Fußball spielen) mache ich mir um einen Abstieg keine Sorgen.
Jedoch ärgert es mich das wir uns JEDES JAHR in der Vorrunde die Chance auf Europäischen Fußball nehmen, der wichtige
Einnahmen generieren würde die in Hinblick auf "sinnvolle Kaderverstärkungen" äußerst wichtig wären.
Mit Blick auf die Saison 18/19 wird es wichtig das wir ENDLICH MAL in den ersten 12-15 Spieltagen ein Fundament legen.
Das bedingt aber , dass man in der Vorsaison schon seine Hausaufgaben macht.
S. h., rechtzeitig raus aus der Abstiegszone, um schneller auf dem Transfermarkt reagieren zu können (Sondierungsgespräche)
Rechtzeitige konzeptionelle Darstellung des Kaders. (transparente Gestaltung für interessierte Spieler/Attraktivität).
Wenn Abgänge, dann frühzeitig, um entsprechend reagieren zu können. Wenn es irgendwie möglich ist versuchen Spieler
zu halten. Als Zeichen für die Konkurrenz, als Hinweis auf ernstgemeinte Stabilisierung des Kaders.
Bestmögliche Platzierung versuchen zu erzielen, um entsprechend TV-Gelder zu generieren.
Dies sind alles Indikatoren für eine vernünftige Arbeitsgrundlage für den Trainer und auch dem GFS.
Ich denke auch, diese Herangehensweise treibt auch Florian zu der Aussage, eben diese 40 Punkte anzupeilen und sich nicht auf den
minimalsten Konsens +/- 35 einzulassen.
Eben nicht diese Zufriedenheit aufkommen zu lassen weiter hart zu arbeiten, den Lauf beizubehalten, um die o. g. Punkte zu erreichen.
Insgeheim wird er wissen, dass die jetzige Ausgangsbasis im Normalfall ausreichen würde, aber Zufriedenheit der erste Stolperstein
für ein erfolgreiches Ende wäre. Ich bin mir sicher , er gibt sich selbst im Hinterkopf nicht nur mit dem Nichtabstieg zufrieden, sondern
er will das Maximale aus dieser Saison herausholen, um einen bestmöglichen Anfang zu schaffen.
Er arbeitet von Spieltag zu Spieltag, aber eingebettet in ein über die Saison hinaus greifendes Konzept.
Gebt dem Mann die Spieler an die Hand die erbraucht und er wird sicherlich eine zukunftsfähige Mannschaft aufbauen.