Gesamtsituation der Mannschaft

Anscheinend sind die Mitglieder zufrieden, daher wird auf der JHV nicht hinterfragt...
Oder aber man traut es sich nicht bzw. ist nicht in der Lage dazu.

Und das trifft auch auf das Forum zu. Man liest hier so gut wie gar keine konstruktive Kritik. Hauptsächlich dient das Forum nach den Spielen als Frustdeponie. Viele gefallen sich im Kritisieren von Verantwortlichen und Schwelgen in Zynismus und Sarkasmus. Ideen wie man den Verein auf die Beine helfen kann oder konkrete durchdachte Lösungsvorschläge liest man nicht.

Dies ist aber nicht nur ein Phänomen in Fußballforen, sondern auch in anderen Foren, wo gesellschaftliche Themen diskutiert werden.

Zu Werder: Tagtäglich wird hier mantraartig rumschwadroniert, wie schlecht alles ist, wie unfähig die Verantwortlichen etc..

Mein Tipp an alle die unzufrieden sind: Werde Mitglied und vereinige dich mit anderen Mitgliedern, die auch unzufrieden sind. Wenn du schon Mitglied bist: Super, der erste Schritt ist gemacht ! Im übrigen unterstützt du Werder damit sogar mehr, als wenn du nur im Forum deinen Frust rauslässt.
Bilde Arbeitsgruppen mit anderen Mitgliedern und erarbeitet eine Liste mit fundierter Kritik. Im besten Fall erarbeite zusammen mit anderen Lösungsansätze zu der aufgestellten Kritik. GEHT dann geschlossen zur JHV und tragt eure erarbeiteten Kritiken und Lösungsansätze sachlich vor, verfasst offene Briefe, nehmt mehr Mitglieder ins Boot.

Wenn es dann immer noch kein Gehör geben sollte oder man tatsächlich abgebügelt wird, dann kannst du zurecht rumjammern oder aber du suchst dir ein anderes Hobby, was dich nicht erzürnt, sondern dich mit Freude erfüllt.
Mein Like schenke ich mir an dieser Stelle, denn Du rennst bei mir offene Türen ein. Werder hat 35.000 -40.000 Mitglieder, auf der JHV waren 3xx Mitglieder. Das ist, finde ich, ein erhebliches Ungleichgewicht. Ich habe einen Kritiker gefragt, nur zum Verständnis meinerseits, ob er Mitglied sei. Dieses hatte er verneint. Wenn grundsätzliche Kritik geübt wird am Verein und dessen Entscheidungen, wie jüngst die Absichtserklärung Betreff TD, dann sind die Außenstehenden erst einmal nur peripher betroffen. Da finde ich Deinen Ansatz um vieles besser.
 
Werder hat 35.000 -40.000 Mitglieder, auf der JHV waren 3xx Mitglieder. Das ist, finde ich, ein erhebliches Ungleichgewicht.
Vllt liegt es auch an der nicht gerade optimalen Ansetzung der JHV. An einem Montagabend find ich, der nicht mal eben um die Ecke wohnt, etwas unglücklich. Einige Vereine machen das an Freitag etc. Wieso kriegt Werder das nicht hin?

Hab überlegt (Mitglied), hinzufahren, aber mich dann doch dagegen entschieden (aufgrund des Tages)
 
Vllt liegt es auch an der nicht gerade optimalen Ansetzung der JHV. An einem Montagabend find ich, der nicht mal eben um die Ecke wohnt, etwas unglücklich. Einige Vereine machen das an Freitag etc. Wieso kriegt Werder das nicht hin?

Hab überlegt (Mitglied), hinzufahren, aber mich dann doch dagegen entschieden (aufgrund des Tages)

Außerdem ist die karge Beteiligung bei einer JHV kein Alleinstellungsmerkmal von Werder Bremen, denn in den 2000er Jahren wurde es hipp, passives Mitglied bei Proficlubs zu werden und somit auch über kein Stimmrecht bei einer JHV verfügen.
 
Zu Werder: Tagtäglich wird hier mantraartig rumschwadroniert, wie schlecht alles ist, wie unfähig die Verantwortlichen etc..

Mein Tipp an alle die unzufrieden sind: Werde Mitglied und vereinige dich mit anderen Mitgliedern, die auch unzufrieden sind. Wenn du schon Mitglied bist: Super, der erste Schritt ist gemacht ! Im übrigen unterstützt du Werder damit sogar mehr, als wenn du nur im Forum deinen Frust rauslässt.
Bilde Arbeitsgruppen mit anderen Mitgliedern und erarbeitet eine Liste mit fundierter Kritik. Im besten Fall erarbeite zusammen mit anderen Lösungsansätze zu der aufgestellten Kritik. GEHT dann geschlossen zur JHV und tragt eure erarbeiteten Kritiken und Lösungsansätze sachlich vor, verfasst offene Briefe, nehmt mehr Mitglieder ins Boot.

Wenn es dann immer noch kein Gehör geben sollte oder man tatsächlich abgebügelt wird, dann kannst du zurecht rumjammern oder aber du suchst dir ein anderes Hobby, was dich nicht erzürnt, sondern dich mit Freude erfüllt.
Dir ist augenscheinlich nicht klar, dass wir hier über eine GmbH & Co KG aA schreiben?! Das operative Geschäft obliegt den GF unter Aufsicht des ASR. In der JHV wird der Jahresabschluss des jeweiligen Geschäftsjahr zur Abstimmung den Mitgliedern vorgestellt. Die können ihn dann annehmen oder ablehnen. Was Du hier beschreibst sind Arbeitskreise, die ihre Ergebnisse zwar in der JHV nach vorherigem genehmigten Antrag und Ausweisung in der Tagesordnung vorstellen können, aber in keiner Weise bindend für die GF sind. Reine Zeitverschwendung also.
Was Du meinst, ist ein gemeinnütziger e.V.. Da kann man das so machen und bei entsprechendem Widerhall in der Mitgliederschaft uU sogar etwas erreichen. Dabei geht es Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen und ggf. Erhöhung der selbigen im Falle einer Unterdeckung. Vereine arbeiten größtenteils ehrenamtlich oder gegen Aufwandsentschädigung ihrer Vorstände.
Es handelt um die Ergebnisse der KG. Hier sind die jeweiligen hauptamtlichen (=bezahlten) GF verantwortlich. Die dürfen Deiner Meinung demnach nicht kritisiert werden. Insofern bist Du hier in bester Gesellschaft, weil das der Tenor der Masse der Fans ist.
 
. Werder hat 35.000 -40.000 Mitglieder, auf der JHV waren 3xx Mitglieder.

Passend hierzu:

Was tut Werder, um nicht bald einer der schwächsten Mitgliedervereine der Bundesliga zu sein (RB Leipzig einmal ausgenommen), nachdem in den letzten Jahre unsere Mitgliederzahl von 41.000 auf 35.000 gesunken ist?
Quelle

Woran liegt dieser Mitgliederschwund von knapp 15%? Nur an dem Trikotsponsor mit seinen fragwürdigen Geschäftsgebaren? Könnte es nicht auch sein, daß diese vielen Austritte auch ein stiller Protest gegen die mittlerweile ins 8. Jahr gehende Negativentwicklung des Werder-Wegs gewesen sind?
 
Dir ist augenscheinlich nicht klar, dass wir hier über eine GmbH & Co KG aA schreiben?! Das operative Geschäft obliegt den GF unter Aufsicht des ASR. In der JHV wird der Jahresabschluss des jeweiligen Geschäftsjahr zur Abstimmung den Mitgliedern vorgestellt. Die können ihn dann annehmen oder ablehnen. Was Du hier beschreibst sind Arbeitskreise, die ihre Ergebnisse zwar in der JHV nach vorherigem genehmigten Antrag und Ausweisung in der Tagesordnung vorstellen können, aber in keiner Weise bindend für die GF sind. Reine Zeitverschwendung also.
Was Du meinst, ist ein gemeinnütziger e.V.. Da kann man das so machen und bei entsprechendem Widerhall in der Mitgliederschaft uU sogar etwas erreichen. Dabei geht es Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen und ggf. Erhöhung der selbigen im Falle einer Unterdeckung. Vereine arbeiten größtenteils ehrenamtlich oder gegen Aufwandsentschädigung ihrer Vorstände.
Es handelt um die Ergebnisse der KG. Hier sind die jeweiligen hauptamtlichen (=bezahlten) GF verantwortlich. Die dürfen Deiner Meinung demnach nicht kritisiert werden. Insofern bist Du hier in bester Gesellschaft, weil das der Tenor der Masse der Fans ist.

Die letzten zwei Sätze sind Quatsch. Es darf jeder kritisiert werden, allerdings macht wie immer der Tonfall die Musik! Was der Tenor der Masse der Fans ist, solltest Du noch einmal genauer eruieren. Die Mehrheit scheint allerdings in der Tat den Werder-Weg eher zu akzeptieren als die Chefkritker in diesem Forum, weil sie offenbar erkennt, dass er der richtige für diesen einzigartigen Verein ist. Was sollte für Werder Bremen überhaupt geeigneter sein als ein Werder-Weg? Ein HSV-Weg, ein RB Leipzig-Weg? Der Begriff "Werder-Weg" wird hier quasi als Fanal für den Untergang Werder Bremens missbraucht.

Zu obigem Text: Der SV Werder Bremen e.V ist einziger Gesellschafter der Werder Bremen GmbH & Co KG aA. Eine Gesellschafterversammlung dieser Kapitalgesellschaft wäre ziemlich einsam. An der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung nehmen also sehr wohl die Mitglieder des e.V teil und bestimmen selbstverständlich auch über die Geschicke der ausgegliederten Profiabteilung, sprich die Kapitalgesellschaft. Gerade das ist vom e.V so gewollt. Der Verein möchte das Mitspracherecht an der Profiabteilung mehrheitlich behalten, spricht sich genau deshalb immer und immer wieder für die Beibehaltung der 50+1-Regel aus. Die Behauptung, die Vernatwortlichen der GmbH & Co KG aA würden "ihr eigenes Süppchen kochen", ist also nicht nur schräg, sie entbehrt so ziemlich jedweder Grundlage. Vielmehr ist es sehr offensichtlich, dass die Mehrheit der Mitglieder des Vereins den "Werder-Weg" gehen wollen, sonst hätten sie längt einen anderen eingeschlagen.
 
Dir ist augenscheinlich nicht klar, dass wir hier über eine GmbH & Co KG aA schreiben?! Das operative Geschäft obliegt den GF unter Aufsicht des ASR. In der JHV wird der Jahresabschluss des jeweiligen Geschäftsjahr zur Abstimmung den Mitgliedern vorgestellt. Die können ihn dann annehmen oder ablehnen. Was Du hier beschreibst sind Arbeitskreise, die ihre Ergebnisse zwar in der JHV nach vorherigem genehmigten Antrag und Ausweisung in der Tagesordnung vorstellen können, aber in keiner Weise bindend für die GF sind. Reine Zeitverschwendung also.
Was Du meinst, ist ein gemeinnütziger e.V.. Da kann man das so machen und bei entsprechendem Widerhall in der Mitgliederschaft uU sogar etwas erreichen. Dabei geht es Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen und ggf. Erhöhung der selbigen im Falle einer Unterdeckung. Vereine arbeiten größtenteils ehrenamtlich oder gegen Aufwandsentschädigung ihrer Vorstände.
Es handelt um die Ergebnisse der KG. Hier sind die jeweiligen hauptamtlichen (=bezahlten) GF verantwortlich. Die dürfen Deiner Meinung demnach nicht kritisiert werden. Insofern bist Du hier in bester Gesellschaft, weil das der Tenor der Masse der Fans ist.

Grundsätzlich richtig, was Du schreibst, jedoch ist die 100%ige e.V.- Tochter Werder Verwaltungs GmbH Komplementärin der GmbH & Co. KGaA, deren AR durch die JHV gewählt wird,
 
Passend hierzu:


Quelle

Woran liegt dieser Mitgliederschwund von knapp 15%? Nur an dem Trikotsponsor mit seinen fragwürdigen Geschäftsgebaren? Könnte es nicht auch sein, daß diese vielen Austritte auch ein stiller Protest gegen die mittlerweile ins 8. Jahr gehende Negativentwicklung des Werder-Wegs waren?
Ich denke, die Mitgliederzahl folgt den Leistungen der Mannschaft. Wenn man 2004 als Ausgangspunkt nimmt liegt es nahe, das viele sich entschlossen haben, diesem geilen Verein als Mitglied beizutreten. Die Trägheit der Leute bedingt natürlich (ähnlich dem Verhalten bei Versicherungen, Strom, Telefon SKY :) etc.) ein gewisses Trägheitsverhalten, d.h., es dauert ein wenig, bis ich der "Schlechtleistung" folge und mich wieder abmelde. Ein Gang in die 2. Liga würde diesen Trend mit Sicherheit verstäreken.
 
....

Zu obigem Text: Der SV Werder Bremen e.V ist einziger Gesellschafter der Werder Bremen GmbH & Co KG aA. Eine Gesellschafterversammlung dieser Kapitalgesellschaft wäre ziemlich einsam. An der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung nehmen also sehr wohl die Mitglieder des e.V teil und bestimmen selbstverständlich auch über die Geschicke der ausgegliederten Profiabteilung, sprich die Kapitalgesellschaft. Gerade das ist vom e.V so gewollt. Der Verein möchte das Mitspracherecht an der Profiabteilung mehrheitlich behalten, spricht sich genau deshalb immer und immer wieder für die Beibehaltung der 50+1-Regel aus. Die Behauptung, die Vernatwortlichen der GmbH & Co KG aA würden "ihr eigenes Süppchen kochen", ist also nicht nur schräg, sie entbehrt so ziemlich jedweder Grundlage. Vielmehr ist es sehr offensichtlich, dass die Mehrheit der Mitglieder des Vereins den "Werder-Weg" gehen wollen, sonst hätten sie längt einen anderen eingeschlagen.
Was du beschreibst, ist der formale Akt. Und zu meinen, dass das Mitglied entscheidend in deren operatives Geschäft eingreifen kann, ist eine Illusion. Die Mitgliederversammlung entlastet die GF. Inwieweit ist denn der besagte Werderweg zur Abstimmung gestellt worden und wird auf seine Stichhaltigkeit jährlich überprüft? Wäre auch nicht sinnvoll, dass die einzelnen Mitglieder oder eine Delegation derer in die tagtäglichen Entscheidungsprozesse eingreifen könnte.
Die wesentliche Einflussnahme der Mitglieder geht nur über die Verweigerung der Entlastung der GF. Das bringt sie in Probleme. Allein die Tagesordnung wird schon von der GF oder dem ASR-Vorsitzenden vorgegeben. Hängt von der Satzung ab. Die Tagesordnung hat einen klaren Handlungsplan, der wortgetreu erfüllt werden muss, um nicht angreifbar zu sein. Als Mitglied kannst Du lediglich unter dem Punkt Verschiedenes die Diskussion eröffnen.
Es geht hier nur darum mit der Mär aufzuräumen, dass die Mitglieder bei diesem Konstrukt der entscheidende Faktor sind und man sich dort engagieren soll, um Veränderungen herbeizuführen.
Der ASR wird von den Mitgliedern gewählt. Aber hat denn die Mitgliederversammlung eigene Kandidaten vorgeschlagen oder sind sie nicht viel mehr wie Lemminge den Vorschlägen des ASR gefolgt? Der ASR wählt dann den ASR-Vorsitzenden und der wiederum bestellt die GF. Ist zB FB von den Mitgliedern gewählt worden? Antworten: mitnichten. Muss er auch gar nicht. Wo liegt ganz konkret der Einfluß der Mitglieder? Er ist kaum spürbar.
Und in der letzten JHV sind alle Beschlüsse mehrheitlich durchgegangen, so dass der Werderweg sehr wohl, wieder mehrheitlich, konsentiert worden ist. Das zu dem Thema Tenor der Fans.
 
1. Vielen Dank für die interessante Diskussion hier, die ich mitnichten als aggressiv oder als Vergreifen im Tonfall empfinde, zumindest nicht von den Beteiligten der letzten 12 Stunden.
2. Die Grundstimmung der Fans kenne ich nicht, hier im hohen Norden gibt es zu wenige Werderfans. Alle, die ich kenne, sind mit Werders Verantwortlichen und hier vor allem den Herren Bode und Baumann 0,0 zufrieden. Interessant finde ich hier die Wahrnehmung der Fans anderer Vereine und hier naturgemäß HSV- und Bayernfans, die hier in der Überzahl sind. Als Bode/ Baumann hier Eichin rausgeekelt haben, wurde das recht positiv aufgenommen und viele haben gesagt, dass es mit solcherart waschechten Werderanern wie Bode, wie Baumann, die den Verein leben, doch klappen müsse. Von Skripnik war damals schon niemand mehr überzeugt und der würde quasi als Flop mit Ansage wahrgenommen. So kam es dann auch. Mittlerweile hat sich das komplett gedreht und selbst die HSV- Fans spotten über Werders Irrweg und die schlechten Sommertransfers. Kaum einer glaubt, dass Werder er noch schafft, sich aus der Bredouille zu ziehen und die Klasse zu halten.
 
Mittlerweile hat sich das komplett gedreht und selbst die HSV- Fans spotten über Werders Irrweg und die schlechten Sommertransfers. Kaum einer glaubt, dass Werder er noch schafft, sich aus der Bredouille zu ziehen und die Klasse zu halten.
Gerade die sollen Mal ihre Fr.... halten.
Ohne deren Sugardaddy gäb es schon lange keinen Profifußball mehr in Hamburg (abgesehen von Pauli).
 
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