Gesamtsituation der Mannschaft

Ohne jetzt in Lobhudeleien zu verfallen.... Denn "gerettet" ist Werder auf keinen Fall. Deshalb muss jetzt nachgelegt werden. Aber kann mich nicht erinnern wann jemals 3 Werder-Spieler in der 11 des Tages waren...

http://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/elf-des-spieltags-102.html

Darauf MUSS man jetzt aufbauen (also auf dem Mainz-Spiel) und WEITERMACHEN. Etwas was Werder erst wieder lernen muss. Die Zeit ist jetzt gekommen. Jetzt muss die Mannschaft zeigen, was sie kann.

:tnx: JAPP! Jetzt ist es essentiell wichtig den Rythmus zu halten! in der Vergangenheit haben wir dann des öfteren mal gerne Überdreht und wurden dann nachlässig! Nun geht es erstmal darum ein Fundament aufzubauen und sich innerhalb des Teams gegenseitig zu zeigen was man drauf hat.
 
Das ist keine Kritik nur eine Beobachtung. Deswegen bleibe ich bei meiner These, dass Abstiegskampf ein reines Nervenspiel ist und AN seiner anfänglichen Begeisterung der Gesamtsituation Tribut zollt. Würde mich nicht wundern, ob er sich nicht selber fragt, ob es so eine gute Idee gewesen ist, hier Cheftrainer in Bremen mit dieser inkonstanten Mannschaft zu sein?
Rückblickend betrachtet könnte er sich das schon fragen, aber ebenso kann man auch die Frage in den virtuellen Raum stellen, warum hätte er ein solches Angebot, welches er woanders wahrscheinlich gar nicht oder bestenfalls zu einem späteren Zeitpunkt bekommen hätte, negieren sollen? Ein junger Trainer wie er ist i.d.R. dankbar, eine solche Offerte zu bekommen, weil er sich auch weiterentwickeln möchte, statt auf dem einst von Henry Ford kritisierten Standpunkt "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." zu verharren. Vielleicht hat ihn auch die Entwicklung von Nagelsmann mit seinerzeit ähnlich inkonstanten Hoffenheimer Truppe bestärkt, diese Herausforderung anzunehmen?

Grundsätzlich war es aus der Warte von AN betrachtet schon die richtige Entscheidung, den Posten des Cheftrainers anzunehmen. Daß eine solch anspruchsvolle Aufgabe manchmal Fallstricke impliziert, mit denen man vorher nicht rechnete / rechnen konnte, liegt ebenso wie auf der Hand wie. daß die anfängliche Euphorie sukzessive der Sachlichkeit weicht - besonders dann, wenn der Mißerfolg überwiegt. Aber unter dem Strich zählen auch für AN allein die Resultate, weil diese allein über den Erstligaverbleib entscheiden.
 
Hat zwar auch was mit der medizinischen Abteilung zu tun...aber die Zahl war dann doch überraschend. Knapp fünf Verletzte pro Spiel.....das reduziert natürlich auch eine Mannschaftsleistung. klick
Wobei der Ansatz vielleicht nicht ganz passt. Bei Werder hängt es auch stark mit den Physios zusammen, das hat man nach dem letzten Wechsel gemerkt.
 
Also mit dem immer näher kommenden Wolfsburg Spiel, drängt sich mir mehr und mehr die Überzeugung auf, daß wir in Radkappenhausen vor allem wieder die mannschaftliche Geschlossenheit analog Mainz auf den Platz bekommen müssen. Die Golfs sind zwar individuell gut besetzt, aber haben in der Regel wenig kämpferische Lust. Das Stadion ist auch kein Hexenkessel und Ismael steht mit dem Rücken zur Wand. Mannschaftliche GE- bzw. ENTSCHLOSSENHEIT scheint hier wirklich der naheliegende Schlüssel zum Erfolg zu sein. Auch wenn´s einfach klingt wird das wohl unsere primäre Herausforderung sein. Drei ach so wichtige Punkte sind da absolut möglich, zumal die Gölfe auf Sieg spielen werden (Meine Einschätzung). Eigentlich ein Auswärtsspiel wie gemalt für uns............. hoffentlich brennen alle!
 


Ganz deutlich: Wer aufgrund einiger enger Ergebnisse der vergangenen Wochen ernsthaft wieder alles umkrempeln will, und das waren ja einige, der oder die hat für mich, freundlich formuliert, den Schuss nicht gehört. Manchmal hilft ein Blick hinter das nackte Resultat ein gutes Stück weiter.
Wahre Worte, lässig ausgesprochen. Davon dürften sich hier einige angesprochen fühlen nehme ich mal an.
 
Wenn Werder den Klassenerhalt schafft, wird es hier keiner kritisieren. Ansonsten ist die Kolumne eine fröhliche Dampfplauderei, die sich pseudoverstehend in Richtung Baumann & Co. gibt, allerdings den Ursachen für die Probleme nicht auf den Grund geht. Nur ohne das abzustellen, besteht keine Chance auf Nachhaltigkeit. Der Aspekt kommt in der Kolumne nicht zur Sprache.
Nur mal zur Klarstellung: Nouri selbst hat vor dem Sieg das System in der Defensive und Personal geändert. Insofern hat Nouri den Kommentator schon damit widerlegt.
Aber das wollen einige bestimmt wieder anders sehen....
 
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