Bremen
Moderator
Es geht mir und ich glaube, vielen anderen auch so. Es macht einfach keinen Spaß mehr. Neben dem Bockmist der Spieler ist für mich das "Nach-" und "Vor-dem-Spiel" überhaupt nicht mehr zu ertragen. Seit Jahren denke ich, dass die nach solchen Spielen einfach mal Tacheles reden oder einfach komplett die Schnauze halten müssen. "Wir haben uns nicht belohnt!", "Alles nicht erklärbar!", "Wir haben jetzt kapiert, worum es geht und sind voll fokussiert!" uswusw. oder irgendwelches Herumgestotter eines angeblichen Managers, der sein Handwerk nicht wirklich versteht, kann und will ich einfach nicht mehr hören.
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Diese Plattitüden der Verantwortlichen kommen einem mittlerweile aus den Ohren raus - und sie stehen symbolisch dafür, daß man bei Werder in nunmehr fast 7 Jahren die Malaise immer noch nicht erkannt hat / haben will.
Sicherlich, Chancen zum Eintüten des Siegs waren vorhanden, aber unabhängig davon muß eine Mannschaft auch in der Lage sein, einen knappen Vorsprung oder zumindest ein Remis nach Hause zu schaukeln. Das hat die Truppe wieder einmal verbockt, u.a weil sie es mit spielerischen Mitteln erledigen wollte oder auf Anweisung von AN musste - obwohl es hinlänglich bekannt ist, daß man in so einer Phase des Spiels dem Gegner vermehrt auf den Füßen stehen muß, um dessen Schlussoffensive zu unterbinden. Und ja, auch AN ist aufgrund seiner Wechselentscheidungen sicherlich nicht ganz unschuldig an dieser Niederlage. Jedoch ist das symptomatisch für Werder Bremen, daß sich zu häufig in einer Partie Fehler summieren, so daß man am Ende mit (fast) leeren Händen dasteht.