Gesamtsituation der Mannschaft

Es ist doch fast egal, ob wir den Klassenerhalt schaffen oder nicht. Schaffen wir ihn, gehts eben ein Jahr später runter, weil sich eben dann nichts ändern wird...

Gegenbeispiel: Meine Firma...Hatte ein Top-Geschäftsjahr, dennoch sieht der Vorstand, das man trotzdem die Weichen für veränderte Zukunftsbedingungen stellen muß und beschließt einschneidene Veränderungen, um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Eine Denkweise, die Werder völlig abgeht, obwohl noch nicht mal die Gegenwart rosig ist...

Das ist eben korrektes unternehmerisches Denken, daß man in guten Zeiten die Weichen für die Zukunft stellt, um für etwaige Phasen des Mißerfolgs gerüstet zu sein, aber bei Werder zeigt(e) man stattdessen Selbstzufriedenheit und ging stur den Werder-Weg weiter. Dadurch versäumte man es, noch mehr Kapital aus den bzw. in den erfolgreichen Jahren herauszuschlagen, und stellte einen Finanzierungsplan für den Stadionumbau auf, der eine Weitsicht hatte, die gerade einmal vom Putz bis zur Tapete reichte.
 
Es ist doch fast egal, ob wir den Klassenerhalt schaffen oder nicht. Schaffen wir ihn, gehts eben ein Jahr später runter, weil sich eben dann nichts ändern wird...

Gegenbeispiel: Meine Firma...Hatte ein Top-Geschäftsjahr, dennoch sieht der Vorstand, das man trotzdem die Weichen für veränderte Zukunftsbedingungen stellen muß und beschließt einschneidene Veränderungen, um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Eine Denkweise, die Werder völlig abgeht, obwohl noch nicht mal die Gegenwart rosig ist...
:tnx: :tnx: :tnx:

Genau das Gefühl stellt sich bei mir auch ein.
Mit der Einstellung unseres AR-Vorsitzenden ist alles nämlich nur noch eine Frage der Zeit.
Hier versuchen doch glatt einige unseren Verein so zu führen, wie die Stadt Bremen, die komplett am Tropf des Länderfinanzausgleichs hängt.
Nur so wird das in einer Bundesliga nicht funktionieren.
Oder hat hier von euch jemand mal Bock auf ein großzügig von Uli Hoeness inszeniertes Benefiz-Spiel des großen Bayern Münchens??? :XD: :ugly:

Und da wundert es mich auch nicht, dass mit der Einstellung auch überhaupt kein strategischer Investor gefunden wird.
Weil man für mich inzwischen gefühlt gar nicht ernsthaft genug danach sucht.
Weil man hofft, dass es ja vielleicht doch noch so eine Weile weitergehen könnte.

Und da wundert es mich jetzt natürlich auch nicht mehr, dass hier bei uns so ein Schnarchzapfen (sorry) wie Filbry so felsenfest im Sattel sitzt. :kaffee:
 
Im Falle eines Abstiegs besteht die Gefahr durchaus, über Jahre aus der BL zu verschwinden und aufgrund der finanziellen Zwänge (insbesondere Stadionabtrag) in existenzbedrohende Schieflage zu geraten. Zum Glück ist dieses Szenario noch abwendbar. Allerdings glaube ich nicht an einen nachhaltigen Aufschwung, wenn der Klassenerhalt gesichert wurde und die vereinsinterne Welt sich weiterdreht, als wäre nichts gewesen.

Die Unterstützung der Fans ist besonders in dieser prekären Situation sensationell. Welche andere Mannschaft/welcher andere Verein kann sich im Abstiegskampf so auf seine Fans verlassen wie Werder Bremen?

Von dieser Unterstützung vor und während eines Spiels abgesehen, hielte ich es jedoch für sinnvoll, mehr Kritik an Entscheidungen der Vereinsleitung zu üben. Bleibt eine solche Kritik weiterhin für die Vereinsspitze nicht wahrnehmbar, wird sie sich in ihrem Handeln bestätigt fühlen und keinen Anlass für Veränderungen sehen.
Ich denke, in Stuttgart wird sich in Kürze sehr wohl was tun...die wären zumindest dann schonmal einen Schritt weiter, als wir *fg* :kaffee:
 
ich glaube Bode ging es dabei um die einmalige Identität unseres Vereines und weniger darum das Werder nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt werden soll.
Worum es da Bode ging oder nicht...das zeigt für mich, wie er da nach wie vor insgeheim denkt.
Und es zeigt uns auch, warum Werder teilweise so "traditionell-lastig" denkt.

Eine "einmalige Identität" haben für mich doch ebenso auch Wirtschaftsunternehmen wie BMW, Porsche, Ferrari usw.
Das ist doch nicht allein Fußballvereinen der 1- Liga vorbehalten... ;)

Der BVB ist sogar eine reine Aktiengesellschaft, die an der Börse gehandelt wird.
Haben die da eigentlich deswegen weniger Tradition, als wir?
Haben die etwa eine geringere "einmalige Identität" als wir??

Wenn man sich das mal vergegenwärtigt, dann weiß man, was das für ein erbärmlicher Mist ist, den Bode da von sich gibt.
Der verklärt ja selbst jetzt in unserer abgrundtief beschissenen Lage noch alles.
Wie willst du mit so einer verklärenden Einstellung im immer härter werdenden Bundesligawettbewerb denn jemals auf einen grünen Zweig kommen??.
Erzähl mir das mal. :popcorn:

Next season steht dann der Rasenballsport aus Leipsch auf der Matte...
 
ich glaube Bode ging es dabei um die einmalige Identität unseres Vereines und weniger darum das Werder nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt werden soll.

Er dachte dabei ganz sicher an die diversen sozialen Projekte des Stammvereins, an den Breitensport und weniger an die ohnehin logische Notwendigkeit, die KGaA betriebswirtschaftlich zu lenken.

Im Profisport geht es nicht nur um Gewinnmaximierung, um return on Investment um shareholder value und andere Kennzahlen. Es geht sehr stark auch um Emotion, Identifikation, Mitnahme.
 
Er dachte dabei ganz sicher an die diversen sozialen Projekte des Stammvereins, an den Breitensport und weniger an die ohnehin logische Notwendigkeit, die KGaA betriebswirtschaftlich zu lenken.

Im Profisport geht es nicht nur um Gewinnmaximierung, um return on Investment um shareholder value und andere Kennzahlen. Es geht sehr stark auch um Emotion, Identifikation, Mitnahme.
Ich gehöre da zu denen, die weniger die Gewinnmaximierung in den Vordergrund stellen, sondern eher die Existenzsicherung.

Und ohne die Existenzsicherung ist der ganze Rest gefährdet...von den sozialen Projekten mal angefangen.
Und die Existenz wird für mich derzeit vermehrt aufs Spiel gesetzt.

Er soll bitteschön weniger vordergründig an die diversen sozialen Projekte des Stammvereins, an den Breitensport oder an die "gute alte Werder-Zeit" denken, sondern zusehen, wie er hilft, unserem Verein die Existenz zu sichern. Dann kommt der ganze Rest ganz von selbst...

Hier geht es bei uns doch die letzten Jahre vordergründig gar nicht um "Gewinnmaximierung". ;)

Bei einem Abstieg hast du dann auch vom Ganzen anderen weniger...weniger Emotion, Identifikation, Mitnahmen...da brauchen wir hier nicht weiter zu diskutieren.
Dann hast du 20.000+ im Stadion, und nicht mehr 41.199. :kaffee:

Das muss alles Hand un Hand gehen...die Effizienz mit dem ganzen Emotionalen.
Aber das auch im richtigen Verhältnis.

Die Aussagen und Entscheidungen eines Bodes lassen mich dabei allerdings eher in dem Gefühl zurück, die weniger existenzsichernden Aspekte zu gewichten.
Hier eher einen Skripnik als Trainer zu belassen, weil er an das Gute glaubt ("wird schon"...), obwohl hier rational andere Entscheidungen gefordert wären.
Und damit gefährdet er für mich in Teilen die Existenz des Vereines.
Und sei es, dass er damit im günstigsten Fall auch nur unsere Weiterentwicklung hemmt...

Er sollte für mich da einfach dem sportlichen Direktor weitestgehend freie Hand lassen und sich da nicht ständig ins operative Geschäft einmischen.
Wie das schief geht, kennen wir doch vom HSV. *fg*
Ich denke, da ist ein Eichin um Einiges kompetenter...
 
Unserem sportlichen Direktor/Geschäftsführer völlig freie Hand lassen ??????

Existenzgefährdender ginge es ja nun wirklich kaum....!!!!
 
Wieder mal keine Ahnung aber davon viel und dann auch noch im falschen Thread. Das schaffen nur Schwaben.:rolleyes:
Ich bin kein Schwabe, sondern Niedersachse, der so 20 Jahre unweit von Bremen auf einem Deich zugebracht hatte. :trost:

Wieviel "Ahnung" du von Wirtschaft hast...da hattest du dich schon zuvor in etlichen Beiträgen bis auf die Knochen blamiert.
Ich weiß, fühlst dich aber dazu als Sprachwissenschaftler stets besonders berufen... :)

Ich hatte die Bremer Wirtschaftspolitik viele Jahre penibelst verfolgt, von Koschnicks Zeiten mal angefangen...und seinem Finanzsenator Moritz Thape - wer kennt ihn noch? *fg*
Die ganzen Diskussionen um die Luneplate/Daimler usw. sei also besser froh, dass sich die Schwaben damals dort trotz der erheblichen Widerstände niedergelassen hatten. :wink:
Von nichts kommt halt nichts...^^ ;)
Die finanzielle Situation Bremens hat da schon so seine spezielle Vorgeschichte.
Nix mit buten un binnen - wagen und gewinnen.
Da brauchst du hier auch keinen persönlich angreifen und für dumm hinstellen.

Ich denke, da darf ich gerne mal Parallelen ziehen, auch wenn es ein bisschen OT zu sein scheint.

Jaja, hier bei den dummen Schwaben läuft ja auch prinzipiell alles verkehrt... :rolleyes: ;)

Z.Zt. wirkt unser Verein auf mich jedenfalls weniger wie ein schwäbischer Mercedes, sondern das Ding läuft für mich eher in Richtung Bremer Borgward, und da sollte man meiner Überzeugung nach tunlichst gegensteuern... :kaffee:
 
Zuletzt bearbeitet:
Unserem sportlichen Direktor/Geschäftsführer völlig freie Hand lassen ??????

Existenzgefährdender ginge es ja nun wirklich kaum....!!!!
Herr DR...
...wer richtig lesen & interpretieren kann, ist klar im Vorteil. ;)

Ich hatte geschrieben, im operativen Geschäft "weitestgehend" freie Hand, nicht völlig freie Hand.
Das ist schon ein gewichtiger Unterschied.

Und zwar im sportlichen Bereich.

Außer Bode hat da von denen im AR doch kaum jemand mal gegen einen Ball getreten.
Aber dann schön im operativen Fußballgeschäft mitreden wollen.
So hammers doch gerne. :)
So gehen Dinge gerne schief,,,

Da darf von mir aus gerne mitdiskutiert werden, ob entsprechende Gelder freigegeben werden, ob Spieler x oder y gekauft werden soll/kann.
Keine Frage.
Aber sich so stark in Sachen der Trainerfrage zu positionieren und einzumischen - das halte ich aus meiner Sicht schon für zumindest fraglich.

Dass sie auch ein Vetorecht hinsichtlich Trainer haben, wenn der Sportdirektor eine "unmögliche" Lösung präsentiert (z.B. Effenberg, Zorniger, Frontzeck & Co.), halte ich auch noch
für akzeptabel, ist doch keine Frage.
So, wie das aber im Fall Skripnik läuft, hat man da für mich seinen Kompetenzrahmen überschritten.

Und ich halte es für gar nicht soooooo unwahrscheinlich, dass da ein Eichin eine Lösung präsentiert hätte, mit der wir jetzt gelassener dem letzten Spieltag entgegensehen könnten. ;)
Aber so besch*****, wie das Ding jetzt gelaufen ist, der AR macht genau da ja weiter und bestimmt bereits öffentlich jetzt schon, dass man mit Skrippo weiterplant. :crazy:
Der HSV lässt herzlich grüßen... :kaffee:
 
ich glaube Bode ging es dabei um die einmalige Identität unseres Vereines und weniger darum das Werder nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt werden soll.

Dann sollte er sich auch entsprechend ausdrücken ..... dat geht aber einigen in der Truppe förmlich ab!
Ich kann WS da nur noch beipflichten und es ging mir genauso als ich das Interview gesehen habe.
Der stand bei mir mal ganz oben. Es ist grob fahrlässig bis vorsätzlich was die da seit Jahren und nun
durch die prekäre Lage auf die Spitze treiben.
Ich bleibe dabei, egal wie das am Samstag ausgeht da muss ein Personal-Tsunami durchs Stadion und
umzu rauschen
 
Herr DR...
...wer richtig lesen & interpretieren kann, ist klar im Vorteil. ;)

Ich hatte geschrieben, im operativen Geschäft "weitestgehend" freie Hand, nicht völlig freie Hand.
Das ist schon ein gewichtiger Unterschied.

Und zwar im sportlichen Bereich.

Außer Bode hat da von denen im AR doch kaum jemand mal gegen einen Ball getreten.
Aber dann schön im operativen Fußballgeschäft mitreden wollen.
So hammers doch gerne. :)
So gehen Dinge gerne schief,,,

Da darf von mir aus gerne mitdiskutiert werden, ob entsprechende Gelder freigegeben werden, ob Spieler x oder y gekauft werden soll/kann.
Keine Frage.
Aber sich so stark in Sachen der Trainerfrage zu positionieren und einzumischen - das halte ich aus meiner Sicht schon für zumindest fraglich.

Dass sie auch ein Vetorecht hinsichtlich Trainer haben, wenn der Sportdirektor eine "unmögliche" Lösung präsentiert (z.B. Effenberg, Zorniger, Frontzeck & Co.), halte ich auch noch
für akzeptabel, ist doch keine Frage.
So, wie das aber im Fall Skripnik läuft, hat man da für mich seinen Kompetenzrahmen überschritten.

Und ich halte es für gar nicht soooooo unwahrscheinlich, dass da ein Eichin eine Lösung präsentiert hätte, mit der wir jetzt gelassener dem letzten Spieltag entgegensehen könnten. ;)
Aber so besch*****, wie das Ding jetzt gelaufen ist, der AR macht genau da ja weiter und bestimmt bereits öffentlich jetzt schon, dass man mit Skrippo weiterplant. :crazy:
Der HSV lässt herzlich grüßen... :kaffee:

Punkt, Ausrufezeichen :tnx::top:
 
Große Probleme in der Mannschaft liegen meiner Meinung nach ganz oben.
Bode sagte beim Talk mit dem Weser-Kurier sinngemäß, dass Werder nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt werden soll, weil es ein Verein und kein Unternehmen ist.
Da habe ich sehr staunen müssen. Bei dem Umsatz ist es ein größeres mittelständisches Unternehmen. Und sollte auch so geführt werden. Wozu hat man sonst den Zusatz KGaA?!
Auch sehr charmant sein relativieren der Quote für die Personalkosten. Bei uns 50%, bei anderen in der 1. Liga 40%.
Er hat es wirklich sehr, sehr charmant relativiert. Ändert aber nichts an der Kennzahl.

Und so lange so gedacht wird von oben, denke ich, wird sich auch nichts ändern im Verein. Wir sind gerade dabei, den Zug in die Zukunft zu verpassen.

Diese Aussage von MB ist bezeichnend für den Niedergang von Werder Bremen und bestätigt den Eindruck, daß der "Laden" trotz des Status einer Kapitalgesellschft und zweistelliger (zwischenzeitlich sogar dreistelliger) Millionen-Umsätze wie ein Karnickel-Zuchtverein geführt wird. Dabei müßte gerade MB als Geschäftsführender Gesellschafter eines Sportmarketing-Unternehmens wissen, daß diese für den Profifußball antiquierte Denkweise existenzgefährend ist und das Resualt dessen läßt sich bei Werder schon seit fast einem Jahrzehnt beobachten.
 
Der Geschäftsführer Sport hat doch schon hinlänglich bewiesen, dass er in Trainerfragen mal so gar keine Ahnung hat. Ihm dabei freie Hand zu lassen, wäre mehr als grob fahrlässig. Das werden insbesondere die Geschäftsführer-Kollegen, die gleichfalls fürs operative Geschäft Verantwortung tragen, einzuschätzen wissen.

Was hier immer wieder als Einflussnahme des Aufsichtsrats ins operative Geschäft gebrandmarkt und als Tatsache verkauft wird, ist und bleibt reine Spekulation.
 
Wir dürfen alle getrost davon ausgehen, dass ein Marco Bode sowohl betriebswirtschaftlich als auch sozial, sportpolitisch psychologisch hinsichtlich der Führung eines Fußballvereins, insbesondere Werder Bremens, sehr gut weiß, wovon er spricht. Der Mann ist nicht erst seit gestern im Verein und ist keinesfalls "auf den Kopf gefallen".
 
Wir dürfen alle getrost davon ausgehen, dass ein Marco Bode sowohl betriebswirtschaftlich als auch sozial, sportpolitisch psychologisch hinsichtlich der Führung eines Fußballvereins, insbesondere Werder Bremens, sehr gut weiß, wovon er spricht. Der Mann ist nicht erst seit gestern im Verein und ist keinesfalls "auf den Kopf gefallen".

Eben, wie einen Verein und genau das spiegelt sich auch in seinen Äußerungen wider. Bei Abteilung Profifußball handelt es sich jedoch um eine Kapitalgesellschaft, die ganz anders geführt werden muß als ein eingetragener Verein, weil die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingen (Finanzierungsmöglichkeiten, Haftung etc.) völlig andere sind - und diese unterschiedlichen Rahmenbedingnungen waren schließlich auch die Hauptgründe, die Ausgliederung aus dem Gesamtverein vor 17 Jahren vorzunehmen.
 
Der Geschäftsführer Sport hat doch schon hinlänglich bewiesen, dass er in Trainerfragen mal so gar keine Ahnung hat. Ihm dabei freie Hand zu lassen, wäre mehr als grob fahrlässig. Das werden insbesondere die Geschäftsführer-Kollegen, die gleichfalls fürs operative Geschäft Verantwortung tragen, einzuschätzen wissen.

Was hier immer wieder als Einflussnahme des Aufsichtsrats ins operative Geschäft gebrandmarkt und als Tatsache verkauft wird, ist und bleibt reine Spekulation.

Dann ist es aber auch reine Spekulation, das er mit seinen Aussagen den Breitensport und das soziale Engagement meinte. Richtig?
 
Eben, wie einen Verein und genau das spiegelt sich auch in seinen Äußerungen wider. Bei Abteilung Profifußball handelt es sich jedoch um eine Kapitalgesellschaft, die ganz anders geführt werden muß als ein eingetragener Verein, weil die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingen (Finanzierungsmöglichkeiten, Haftung etc.) völlig andere sind - und diese unterschiedlichen Rahmenbedingnungen waren schließlich auch die Hauptgründe, die Ausgliederung aus dem Gesamtverein vor 17 Jahren vorzunehmen.

Wenn nochmal ne Frage kommt was Stuttgart hat und Bremen nicht, aus gegebenen Anlass:

http://www.kicker.de/news/fussball/...imler-dehnt-sein-engagement-beim-vfb-aus.html

"Im Zuge der Vereinsentwicklung des VfB Stuttgart laufen Gespräche über ein noch breiter angelegtes Engagement der Daimler AG." Der Konzern stünde als strategischer Partner bei einer Ausgliederung der Profiabteilung parat - die die Mitglieder allerdings angesichts der sportlichen Lage kaum wie geplant nach der Saison durchwinken dürften.

Dafür gliedert man aus, WL ist weg und wo sind die Wonti Partner die Kaufleute die Gewehr bei Fuss stehen.
 
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