Gesamtsituation der Mannschaft

Den zweiten Platz in der ewigen Bundesligatabelle, haben wir nun auch schon abgegeben. Könnten uns auch diesen mit einem Sieg gegen Stuttgart erstmal wieder holen. Aber es zeigt doch wie sehr Werder seit 2009 abgebaut hat.

Wir sind auf dem Weg den absoluten Tiefpunkt zu erreichen und ich weiss wirklich nicht, was einem noch Hoffnungen machen soll. Wir wünschen uns alle, dass noch irgendwie das Ruder rumgerissen wird, aber dazu braucht es noch mindesten zwei Siege und wo sollen die herkommen?

Nach dem Spiel gegen Stuttagrt sind wir dann endgültig schlauer.

Ist der 2. Platz tatsächlich schon futsch? Aber der ist mir momentan ehrlich gesagt auch wumpe, wenn man sich die Bilanz des Grauens seit 2010/11 ansieht: 58 Siege, 56 Remis, 87 Niederlagen 281:379 Tore
 
Also wenn den Spielern ähnlich die Düse geht wie hier einigen Pessimisten, na dann mal gute Nacht......:wall::wall::wall:

Die Vereinsführung hat uns durch Ihre Inaktivität in diese Lotterie geschmissen und da zählt nur eines............. ÜBERLEBEN. Ich persönlich habe das schon vor 7 Monaten kritisiert und war wohl einer mit der ERSTEN die auch Marko Bode mit aufs Korn genommen haben. ABER DAS BRINGT UNS JETZT ALLES NIX!

Nur drei Punkte morgen bringen was ....... Also MORS HOCH und die Mannschaft unterstützen .....
 
Ich hoffe nur, dass die Stuttgarter hier nicht mitlesen.... Teilweise sind hier einige User die totalen Luschen. Mein Gott, die sind noch ärmer als ich gedacht habe.
 
eins noch, vielleicht sollten die FANS...... hier vielleicht ihr Karte, sofern vorhanden, an die richtigen Fans verschenken. Solche Luser, braucht kein Mensch.....

Ich habe mal gelesen und gehört, dass Bremen die besten Fans hat... Hier sollten mal die TV-Sender aufgeklärt werden.


Ich meine nicht alle User hier, dass erklärt sich von selber. Bloß die tun mir richtig Leid, immer gegen solche Verräter an zu schreiben.
 
Beim Lesen diesen Zeilen fiel ganz spontan eine Begebenheit aus der Frühphase der Meistersaison 92/93 ein, wo Otto beim Auswärtsspiel in Karlsruhe das Experiment startete, mit zwei Spielmachern (Herzog + Harttgen) und zwei Stürmern (Bode + Rufer) zu agieren. Ich weiß nicht mehr die genau gespielte Zeit, aber nach ca. 10 - 15 Minuten führte Werder im Wildpark mit 2:0, doch am Ende setzte es eine 2:5-Klatsche. Daraufhin ließ Otto diesen Matchplan wieder in der Schublade verschwinden, weil er einsah, daß ihm in der Gesamtheit das Spielermaterial dafür fehlte, wurde in der Saison dafür Deutscher Meister, und holte diese Idee erst mit der Verpflichtung von Mario Basler wieder aus der Versenkung, womit das Duo Basler + Herzog 94/95 das bis dahin spielerisch stärkste Werder-Mittelfeld überhaupt bildete.
Herzog war kein Spielmacher. Otto hat ihm das erklärt und Herzl hats verstanden. Das Problem in Karlsruhe war die fehlende Kompaktheit bei gleichzeitig mangelnder Linie im offensiven Aufbauspiel. Deshalb hat Rehhagel dieses System schnell wieder verworfen. Und weil solche Spiele zeigten, dass Herzog eben kein Gestalter und Lenker ist, spielte er bei Otto fortan hängenden Linksaußen. Ottos (manchmal lähmendes und viel zu ausrechenbares) Spiel über die Flügel war seit 89 legendär. Deswegen wollte er in der Winterpause unbedingt Hobsch haben, als kongenialer Kopfballspieler für dieses System, und wurde Meister. Die offensiven Flügel mit Basler/ Herzog funktionierten aus genau demselben Grund. Weder Basler, noch Herzog waren Spielmacher. Sondern beide Individualisten.

Den besser strukturierten Fußball sehe ich nur bedingt, sprich in der Offensive, was besonders an Pizza festzumachen ist, wogegen in der Defensivarbeit die Struktur dagegen noch schlechter als in Hinrunde ist. Dies spiegelt sich sowohl in den geschossen Toren (Hinrunde 1,0 Tore/Spiel, Rückrunde 1,86) als auch bei den Gegentreffern [Hinrunde 1,88, Rückrunde - bisher auch kein Spiel ohne Gegentor - 2,21 (!)] sehr deutlich wider.
Und genau deshalb kann man mMn nicht von einer verbesserten Struktur sprechen.
Zitat von :
Grundsätzlich richtig, doch von Sturheit kann man VS jedoch auch nicht freisprechen. Er versucht, seine offensive Spielphilosophie durchzudrücken, obwohl ihm dafür das Spielermaterial fehlt und bei den Basics, die gerade bei der Gestaltung eines Spiels besonders wichtig sind, erhebliche Defizite vorhanden sind.

Offensive Spielphilosophie? Das ist doch viel zu oberflächlich. Ein Trainer wichtet nach den Mitteln, die er zur Verfügung hat. Dieses "der kann nur offensiv und der kann nur defensiv“ geht doch an der Realität vorbei.

Die Anzahl der Gegentore und geschossenen Tore haben nur sehr bedingt mit fußballerischer Struktur in der Spielweise einer Mannschaft zu tun. Bargfrede war, insbesondere im Aufbau der personifizierte, spielerische Offenbarungseid. Grausam, in der Hinsicht. Trotzdem habe ich in einzelnen Spielen manchmal den Eindruck, dass Bargfrede uns in der Statik derzeit durchaus helfen würde. Nur darf man so einen Mann nicht zum zentralen Spieler ernennen, weil das völlig an den Stärken und Schwächen des Spielers vorbeigeht. Das ist ein Beispiel von mehreren in der Hinrunde. Dasselbe passierte taktisch. Mit einem noch nicht fitten Pizarro mit zwei Stürmern gegen Ingolstadt und somit gegen einen destruktiven Gegner die Stabilität aufgegeben. Zuhause gegen den HSV jede Menge Offensivindividualisten aufgestellt unter völligem Verzicht auf eine Spielidee. Flache Hierarchie in Darmstadt mit den falschen Leuten gegen einen spielschwachen Kontrahenten. Passive Spielstrategie gegen Bayer und in Frankfurt, mit unterschiedlichen Systemen, was beides überhaupt nicht passte. Kontinuierlich schlechte Einbindung oder Unterstützung der Außenverteidiger. In der Hinrunde hat Skripnik sehr viel Lehrgeld gezahlt.

Es geht nicht um offensiv oder defensiv. Das ist doch fließend. Ein Trainer muss die taktische Ausrichtung wählen, die a) möglichst eingespielt und b) am Spieltag sinnvoll ist, gemessen an Tagesform, Gegner und Tabellensituation/ Belastung (Pokal etc.). So muss er das nach und nach optimieren.

Aber genau das ist doch im Verlauf der Rückrunde nicht zu verkennen. Eine Entwicklung. Und zwar abgesehen von den Basics in fast allem, was oben noch zu kritisieren war. Nur haben wir einen Negativlauf und stehen unten. Alleine in Hamburg war Werder 45 bis 60 Minuten klar überlegen. Wir hatten die bessere Raumaufteilung, die bessere Spielanlage, die klarere Struktur. Die hatten am Ende nicht mehr viel entgegen zu entsetzen. Weder offensiv, noch defensiv und das ist, was ich meine.

Aber es waren eben nur 60 Minuten und daran muss Werder arbeiten. Nur fehlt uns jetzt die Zeit. Die hat der Trainerstab dummerweise in der Hinrunde größtenteils vergeudet. Das ist ja gerade, was mich traurig macht. Nach Augsburg hatte ich mir einen Trainerwechsel gewünscht, aber nicht weil ich VS & Co. für generell unfähig hielt, sondern weil ich der Meinung war, dass wir den letzten Strohhalm zu dem Zeitpunkt einfach ziehen mussten. So ist das Geschäft. Leider.
 
eins noch, vielleicht sollten die FANS...... hier vielleicht ihr Karte, sofern vorhanden, an die richtigen Fans verschenken. Solche Luser, braucht kein Mensch.....

Ich habe mal gelesen und gehört, dass Bremen die besten Fans hat... Hier sollten mal die TV-Sender aufgeklärt werden.


Ich meine nicht alle User hier, dass erklärt sich von selber. Bloß die tun mir richtig Leid, immer gegen solche Verräter an zu schreiben.
Mach dich hier nicht lächerlich... :kaffee:
 
Wenn ich hier im Süden die VfB´ler so reden höre, das ist doch das Abbild dessen, was hier so abgeht. Ich sehe da eigentlich keinen gravierenden Unterschied zischen beiden Lagern.^^ :popcorn:

Also nur die Ruhe, da sehen das beide Seiten ähnlich optimistisch bzw. pessimistisch.^^
 

Macht er doch schon! :D
Immer dieses Totschlag-Argument mit "Ihr seid doch alle gar keine richtigen Fans" Mimimi
Die Lage ist zurzeit sehr...angespannt. Dass ich hier nicht vor Freude ausflippe und meinen ungebremsten Optimismus verbreite, möge man mir bitte verzeihen.

Was stimmt mich positiv? Unsere Heimstär....ach Mist. Unsere wenigen Gegent...hmm, das auch nicht gerade. Nach vollmundigen Ankündigungen, Taten folgen las...knapp vorbei.
Fans, die inbrünstig Ihre Mannschaft nach vorne peitschen und damit versuchen, ihre positive Energie auf die Spieler zu übertragen, damit diese alles geben werden, um die letzten drei Spiele positiv, aus unserer Sicht, gestalten zu können. Ja, das gibt mir Hoffnung. Aber wir Fans stehen leider nicht auf dem Platz.
 
Hier im Süden kam eben im Radio dass an VfB-Fans 100 Tickets verkauft wurden. Das bedeutet also, dass das Stadion vollkommen in Werderhand ist. Das sollte doch zusätzlich helfen...
 
Macht er doch schon! :D
Immer dieses Totschlag-Argument mit "Ihr seid doch alle gar keine richtigen Fans" Mimimi
Die Lage ist zurzeit sehr...angespannt. Dass ich hier nicht vor Freude ausflippe und meinen ungebremsten Optimismus verbreite, möge man mir bitte verzeihen.

Was stimmt mich positiv? Unsere Heimstär....ach Mist. Unsere wenigen Gegent...hmm, das auch nicht gerade. Nach vollmundigen Ankündigungen, Taten folgen las...knapp vorbei.
Fans, die inbrünstig Ihre Mannschaft nach vorne peitschen und damit versuchen, ihre positive Energie auf die Spieler zu übertragen, damit diese alles geben werden, um die letzten drei Spiele positiv, aus unserer Sicht, gestalten zu können. Ja, das gibt mir Hoffnung. Aber wir Fans stehen leider nicht auf dem Platz.

@Madcos macht sich hier überhaupt nicht lächerlich, sondern er GLAUBT an einen guten Ausgang. Keiner weiß wie das Montag ausgeht und genau da wo das WISSEN aufhört fängt der GLAUBE an. Das machen wir Menschen wahrscheinlich schon seid bestehen unserer Art so. Man kann an einen positiven Ausgang Glauben und an einen negativen. Ich freue mich jedenfalls auf das Spiel und glaube an unseren Erfolg.

Nichts desto trotz kann es zu vielen unangenehmen Situationen kommen im Spiel:

20. Min. Ecke Stuttgart und dieser unendlich blinde IV, wie heißt der Niederegger? oder Niederberger? oder so (...meyer :)), na jedenfalls der, der achtmal pro Spiel übern Ball tritt, köpft unglücklich die 0:1 Führung für Stgt. ...... dann stellt Euch mal die Stimmung im Stadion vor. Tja und ich werde eben nicht pfeiffen, weil eine Ecke von uns das wieder richten kann und dann brennt die Hütte wieder. Immer weiter geht das .....

Wir können auch 1:0 führen meinetwg. 60 min. (Pizarro) und Stgt. macht (kennen wir ja) postwendend das 1:1. Und wieder werde ich nicht pfeiffen, sondern hoffen das wir in der letzten halben Std. noch gewinnen.

Ich habe für mich festgelegt, daß ich weder Stgt. noch Frankfurt in UNSEREM Stadion das Privileg zukommen lasse gg. die eigene Mannschaft zu pfeiffen! ...basta
 
Herzog war kein Spielmacher. Otto hat ihm das erklärt und Herzl hats verstanden. Das Problem in Karlsruhe war die fehlende Kompaktheit bei gleichzeitig mangelnder Linie im offensiven Aufbauspiel. Deshalb hat Rehhagel dieses System schnell wieder verworfen. Und weil solche Spiele zeigten, dass Herzog eben kein Gestalter und Lenker ist, spielte er bei Otto fortan hängenden Linksaußen. Ottos (manchmal lähmendes und viel zu ausrechenbares) Spiel über die Flügel war seit 89 legendär. Deswegen wollte er in der Winterpause unbedingt Hobsch haben, als kongenialer Kopfballspieler für dieses System, und wurde Meister. Die offensiven Flügel mit Basler/ Herzog funktionierten aus genau demselben Grund. Weder Basler, noch Herzog waren Spielmacher. Sondern beide Individualisten.

Schönes Post @mick wie immer auch in der Tiefe zutreffend......
 
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