Gesamtsituation der Mannschaft

Wie ich schon mal schrieb, liegt von allen hier genannten etwas in Magen.
@ Syker, Bremen, Norge usw. jeder von Euch hat mit seiner Sicht Recht. Aber ich für meine Person kann es nicht glauben (Guthalten), dass nach Erreichen des Ziels Klassenerhalt die Kraft fehlen sollte. Habe ich ein Ziel erreicht, habe ich sofort das nächste Ziel vor Augen und gehe es auch sofort an. Ich glaube, dass die Spieler (kl. Unternehmer) die Wohlbehütet groß geworden sind, nach dem Erreichen des Zieles einfach satt sind. Sie haben einfach finanziell Ausgesorgt (ob nun 10.000 – 30.000 € mehr) ist für die wie bei uns 10 – 30 € mehr. Die jungen Spieler haben Autos, Frauen und ihre eigene Karriere (Verträge, Veränderung) im Kopf aber weniger den Verein bzw. uns Fans. Ich denke die Spieler leben in einer anderen künstlichen Welt wie wir vielleicht. Von denen muss sich keiner wegen Miete oder Lebensunterhalt momentan Sorgen machen, sondern sie haben ganz andere Werte und Wertvorstellungen.
Und hier muss der Verein (AG) für Reize sorgen nach dem Motto („verlieren verboten“) siehe Schalke (sinnbildlich). Das Heißt bei der Teamplanung noch mehr auf die Gene der Spieler achten. Werder braucht für mich einen neuen Leader und der kann auch meinetwegen sehr jung sein, Hauptsache er ist ein Häuptling. Davon zwei wäre besser als keiner.
Klar kann man bewerten was vor 5 Monaten war, und diese Steigerung ist für mich auch sehr schön und ich habe es auch genossen. Aber für die Vergangenheit kann ich morgen (Zukunft) nichts kaufen. Das muss der Verein den Spielern und der Mannschaft knallhart vermitteln. Ob Platz 7 oder 11 abgeschlossen wird ist eigentlich egal (nicht finanziell und sportlich). Am Anfang hat von uns auch keiner über Bartels, Selke, Busch, Lorenzen und Sternberg gesprochen sondern wir haben gehofft auf Hajrovic, Elia, und Obraniak usw..
Wenn z. B. di Santo (nur als Beispiel genannt) etwas von der Rolle ist oder seine Leistung nicht 100 % abrufen kann, dann sollte der Verein die Größe haben solche Spieler einfach auf der Bank zusetzen. Egal ob er ersetzbar ist oder nicht allein aus pädagogische und erziehungsgründen.
Sonst stimme ich mit euch was die Analyse betrifft über ein. Würde mir nur für die Zukunft ein etwas Härteres aber Faires umgehen von seitens TE/VS gegenüber den Spielern wünschen, damit ein Nachlassen, Leistungshemmung und Luft raus nicht mehr entsteht.
 
Wie ich schon mal schrieb, liegt von allen hier genannten etwas in Magen.
@ Syker, Bremen, Norge usw. jeder von Euch hat mit seiner Sicht Recht. Aber ich für meine Person kann es nicht glauben (Guthalten), dass nach Erreichen des Ziels Klassenerhalt die Kraft fehlen sollte. Habe ich ein Ziel erreicht, habe ich sofort das nächste Ziel vor Augen und gehe es auch sofort an. Ich glaube, dass die Spieler (kl. Unternehmer) die Wohlbehütet groß geworden sind, nach dem Erreichen des Zieles einfach satt sind. Sie haben einfach finanziell Ausgesorgt (ob nun 10.000 – 30.000 € mehr) ist für die wie bei uns 10 – 30 € mehr. Die jungen Spieler haben Autos, Frauen und ihre eigene Karriere (Verträge, Veränderung) im Kopf aber weniger den Verein bzw. uns Fans. Ich denke die Spieler leben in einer anderen künstlichen Welt wie wir vielleicht. Von denen muss sich keiner wegen Miete oder Lebensunterhalt momentan Sorgen machen, sondern sie haben ganz andere Werte und Wertvorstellungen.
Und hier muss der Verein (AG) für Reize sorgen nach dem Motto („verlieren verboten“) siehe Schalke (sinnbildlich). Das Heißt bei der Teamplanung noch mehr auf die Gene der Spieler achten. Werder braucht für mich einen neuen Leader und der kann auch meinetwegen sehr jung sein, Hauptsache er ist ein Häuptling. Davon zwei wäre besser als keiner.
Klar kann man bewerten was vor 5 Monaten war, und diese Steigerung ist für mich auch sehr schön und ich habe es auch genossen. Aber für die Vergangenheit kann ich morgen (Zukunft) nichts kaufen. Das muss der Verein den Spielern und der Mannschaft knallhart vermitteln. Ob Platz 7 oder 11 abgeschlossen wird ist eigentlich egal (nicht finanziell und sportlich). Am Anfang hat von uns auch keiner über Bartels, Selke, Busch, Lorenzen und Sternberg gesprochen sondern wir haben gehofft auf Hajrovic, Elia, und Obraniak usw..
Wenn z. B. di Santo (nur als Beispiel genannt) etwas von der Rolle ist oder seine Leistung nicht 100 % abrufen kann, dann sollte der Verein die Größe haben solche Spieler einfach auf der Bank zusetzen. Egal ob er ersetzbar ist oder nicht allein aus pädagogische und erziehungsgründen.
Sonst stimme ich mit euch was die Analyse betrifft über ein. Würde mir nur für die Zukunft ein etwas Härteres aber Faires umgehen von seitens TE/VS gegenüber den Spielern wünschen, damit ein Nachlassen, Leistungshemmung und Luft raus nicht mehr entsteht.

:tnx: Genau meine Meinung!
 
Wie ich schon mal schrieb, liegt von allen hier genannten etwas in Magen.
@ Syker, Bremen, Norge usw. jeder von Euch hat mit seiner Sicht Recht. Aber ich für meine Person kann es nicht glauben (Guthalten), dass nach Erreichen des Ziels Klassenerhalt die Kraft fehlen sollte. Habe ich ein Ziel erreicht, habe ich sofort das nächste Ziel vor Augen und gehe es auch sofort an. Ich glaube, dass die Spieler (kl. Unternehmer) die Wohlbehütet groß geworden sind, nach dem Erreichen des Zieles einfach satt sind. Sie haben einfach finanziell Ausgesorgt (ob nun 10.000 – 30.000 € mehr) ist für die wie bei uns 10 – 30 € mehr. Die jungen Spieler haben Autos, Frauen und ihre eigene Karriere (Verträge, Veränderung) im Kopf aber weniger den Verein bzw. uns Fans. Ich denke die Spieler leben in einer anderen künstlichen Welt wie wir vielleicht. Von denen muss sich keiner wegen Miete oder Lebensunterhalt momentan Sorgen machen, sondern sie haben ganz andere Werte und Wertvorstellungen.
Und hier muss der Verein (AG) für Reize sorgen nach dem Motto („verlieren verboten“) siehe Schalke (sinnbildlich). Das Heißt bei der Teamplanung noch mehr auf die Gene der Spieler achten. Werder braucht für mich einen neuen Leader und der kann auch meinetwegen sehr jung sein, Hauptsache er ist ein Häuptling. Davon zwei wäre besser als keiner.
Klar kann man bewerten was vor 5 Monaten war, und diese Steigerung ist für mich auch sehr schön und ich habe es auch genossen. Aber für die Vergangenheit kann ich morgen (Zukunft) nichts kaufen. Das muss der Verein den Spielern und der Mannschaft knallhart vermitteln. Ob Platz 7 oder 11 abgeschlossen wird ist eigentlich egal (nicht finanziell und sportlich). Am Anfang hat von uns auch keiner über Bartels, Selke, Busch, Lorenzen und Sternberg gesprochen sondern wir haben gehofft auf Hajrovic, Elia, und Obraniak usw..
Wenn z. B. di Santo (nur als Beispiel genannt) etwas von der Rolle ist oder seine Leistung nicht 100 % abrufen kann, dann sollte der Verein die Größe haben solche Spieler einfach auf der Bank zusetzen. Egal ob er ersetzbar ist oder nicht allein aus pädagogische und erziehungsgründen.
Sonst stimme ich mit euch was die Analyse betrifft über ein. Würde mir nur für die Zukunft ein etwas Härteres aber Faires umgehen von seitens TE/VS gegenüber den Spielern wünschen, damit ein Nachlassen, Leistungshemmung und Luft raus nicht mehr entsteht.

:tnx::tnx::tnx: Sehe ich genauso. Von einem Profi muss man in jedem Spiel Aggressivität und Zweikampfwille erwarten können, das hat aber in vielen Spielen gänzlich gefehlt. Wenn du bsp. Frings auf dem Platz gesehen hast, dann hat man immer seinen Siegeswillen gespürt und der fehlt mir bei einigen Spielern von uns. Wie schonmal gesagt, in England laufen sich die Spieler die Seele aus dem Leib und da wird um jeden Ball gekämpft, auch wenn es gegen Chelsea 0:4 steht.
Und bei uns das nur der mangelnden Qualität zuzuschreiben, finde ich zu einfach. Kämpfen, Beissen, Laufen - das sind alles Eigenschaften, die man als Profi in jedem Spiel bringen muss.
Vor allem was sollen die Mannschaften sagen, die wirklich ne 3-fach Belastung hatten? Das hatten wir nicht mal ansatzweise und dann soll die Kraft fehlen (wo es eh schon ne ganze Menge Spiele gab, die man in die Tonne kloppen konnte...)?
 
:tnx::tnx::tnx: Sehe ich genauso. Von einem Profi muss man in jedem Spiel Aggressivität und Zweikampfwille erwarten können, das hat aber in vielen Spielen gänzlich gefehlt. Wenn du bsp. Frings auf dem Platz gesehen hast, dann hat man immer seinen Siegeswillen gespürt und der fehlt mir bei einigen Spielern von uns. Wie schonmal gesagt, in England laufen sich die Spieler die Seele aus dem Leib und da wird um jeden Ball gekämpft, auch wenn es gegen Chelsea 0:4 steht.
Und bei uns das nur der mangelnden Qualität zuzuschreiben, finde ich zu einfach. Kämpfen, Beissen, Laufen - das sind alles Eigenschaften, die man als Profi in jedem Spiel bringen muss.
Vor allem was sollen die Mannschaften sagen, die wirklich ne 3-fach Belastung hatten? Das hatten wir nicht mal ansatzweise und dann soll die Kraft fehlen (wo es eh schon ne ganze Menge Spiele gab, die man in die Tonne kloppen konnte...)?


Na ja, also ich hatte schon den Eindruck, dass auch die Spiele in England an Intentsität verloren haben, in den letzten Wochen. Vorallem bei Mannschaften, bei denen es um nix mehr geht. Ich glaube nicht, dass die Mannschaft nicht wollte, sondern das der Kopf einfach etwas langsamer war, als im Februar. Sie hatten den Abstiegskampf verlassen und sie hatten selbst nicht damit gerechnet, dass es so entspannt wird dieses Jahr. Da kann man dann auch Eichin und Skripnik einen Vorwurf daraus machen, aber man muss auch anführen, dass beide noch recht unerfahren mit dieser Situation waren. Ich denke, sie haben daraus gelernt und es wird nicht nochmal so vorkommen.
Gerade auf Schalke hat man aber auch gesehen, dass man es deutlich schlechter machen kann, denn Heldt und Tönnies sind beide über Jahre schon in ihren jeweiligen Bereichen zuständig und trotzdem hat man das Gefühl, die haben nix kapiert. In der Theorie ist es immer einfacher, als in der Realität.
 
Ich glaube, dass der Mannschaft zuletzt etwas die Kraft fehlte. Die "Aufholjagd" von 4 Punkten nach 9 Spielen zu einem sicheren Abstand auf die Abstiegsränge war mit Sicherheit sehr schlauchend. Da war ein Kraftakt notwendig, um sich da unten rauszuspielen. In sofern sehe ich mit Zuversicht auf die erste komplette Saison unter VS. --- Insgesamt hat sich die Mannschaft (im Männerfußball muß man ja hoffentlich noch nicht von Frauschaft sprechen) spielerisch allerdings verbessert. Man sieht häufiger, dass die Mannschaft versucht Dinge spielerisch zu lösen, je häufiger das so gemacht wird, die stetige Wiederholung dieser "Übung" wird es mit der Zeit weiter besser werden lassen. Mit Vestergaard ist finde ich ein sehr ordentlicher IV gekommen und Galvez macht seine Sache eigetnlich auch ordentlich. Das Problem mit den Verletzungen wird wohl immer die große unvorhersehbare Konstante bleiben, gegen die man sich aber auch nur sehr schlecht absichern kann. Sonst müsste der Kader wohl 44 Spieler umfassen. Nur mal am Rande erwähnt ist die toremäßige Bilanz unter Skripnik glaube ich bislang lediglich -1, denn -12 Gegentore hatte die Manschaft glaube ich bereits bei RD's Abgang, wenn ich das aus der Statistik richtig im Kopf habe. --- Naja die Kritik an der Torwartposition muss ja nun für die nächste Saison noch nichts schlechtes bedeuten, wenn man an Wiedwald glaubt. Im übrigen wird da ja etwas getan, was auch nicht immer bei jeder Mannschaft selbstverständlich ist, insofern abwarten und :bier:.--- Mit der wichtigsten Personalie finde ich das so eine Sache. Das ist so nach dem Motto da fehlt noch ein wichtiger Baustein und dann würde es besser laufen. Aber es sind 11 Bausteine. Solange Verpflichtungen hinter dem Strum stattfinden ist kannst Du Dich mit entsprechend spielstarken Spielern immer deutlich verbessern. Ein guter Stürmer kann andererseits entscheidende Tore beisteuern... Im übrigen hat der Transfermarkt ja noch nicht mal so richtig angefangen. Geschweige denn wissen wir, welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen... Elia, Petersen, di Santo ....

:tnx:
 
@ syker1983

Vollkommen richtig, aber das sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe. Ich stimme vollkommen mit dir überein, daß uns Taktgeber auf den Positionen des 6ers und 10er fehlen, aber unabhängig davon sollte eine Mannschaft positionsunabhängig in der Lage sein, einem "zweiten Ball" verstärkt hinterher zu gehen - gerade dann, wenn die spielerischen Elemente überschaubar bleiben.

Daß unsere Mannschaft dazu durchaus in der Lage ist, hat sie ja u.a. wie bereits erwähnt, in den 5 siegreichen Spielen in Folge gezeigt. Daher stellt sich die Frage, ob die dahingehend fehlende Konstante ein grundlegendes Problem in der Mannschaft ist bzw. ob die ebenfalls seit den letzten Jahren der TS-Ära überfällige Verpflichtung von führungsstarken Spielern schon ausreicht, um hier eine Besserung zu bewirken.

Es ist ein typischer und völlig normaler Fall von körperlicher und mentaler Überlastung eines personell zu dünn besetzten Kaders. Ähnlich übrigens, wie es derzeit, natürlich auf anderem Niveau, auch bei Bayern München zu erkennen ist.
 
Wenn z. B. di Santo (nur als Beispiel genannt) etwas von der Rolle ist oder seine Leistung nicht 100 % abrufen kann, dann sollte der Verein die Größe haben solche Spieler einfach auf der Bank zusetzen. Egal ob er ersetzbar ist oder nicht allein aus pädagogische und erziehungsgründen.

Sind doch keine Kinder (bis auf Elia vielleicht... :D ) die der Trainer erziehen soll. Klar kann man mal den Kader umstellen wenn jemand schlecht spielt. Wenn ne Alternative da ist. Hatten wir denn im Sturm denn eine bessere Alternative?
Und wie im DiSanto Thread erwähnt, hatte es auch mit der Spielweise zu tun gehabt die sich jetzt im zweiten Teil der Rückrunde wieder eingeschlichen hat, keine Spieleröffnung, lange Bälle nach vorne. Da sahen viele schlecht aus, gibt glaube ich bis auf Lewandowski kaum Spieler die bei so einer Spielweise richtig gut aussehen würden. Für echte Rotation hatten wir nicht genügend Spieler die fit und in Form waren.

Gegen Gladbach sah die Spieleröffnung m.E. schon wieder viel besser aus. Auch wenn dabei nicht viel rumgekommen ist.
Ich persönlich denke Skripnik macht es sehr gut, bindet junge Spieler mit Entwicklungspotential ein und hat die nötigen Punkte geholt, wenn nicht sogar viel mehr. Also genau das was eigentlich seit Jahren geplant war und nicht gemacht wurde, und das in einer Situation wo wir auf dem letzten Platz standen. Jetzt hier "erziehungsmaßnahmen" zu fordern nur weil wir ein paar Punkte für die EL eventuell zu wenig haben, klingt arg nach nicht den Hals voll kriegen können.
 
Na ja, also ich hatte schon den Eindruck, dass auch die Spiele in England an Intentsität verloren haben, in den letzten Wochen. Vorallem bei Mannschaften, bei denen es um nix mehr geht. Ich glaube nicht, dass die Mannschaft nicht wollte, sondern das der Kopf einfach etwas langsamer war, als im Februar. Sie hatten den Abstiegskampf verlassen und sie hatten selbst nicht damit gerechnet, dass es so entspannt wird dieses Jahr. Da kann man dann auch Eichin und Skripnik einen Vorwurf daraus machen, aber man muss auch anführen, dass beide noch recht unerfahren mit dieser Situation waren. Ich denke, sie haben daraus gelernt und es wird nicht nochmal so vorkommen.
Gerade auf Schalke hat man aber auch gesehen, dass man es deutlich schlechter machen kann, denn Heldt und Tönnies sind beide über Jahre schon in ihren jeweiligen Bereichen zuständig und trotzdem hat man das Gefühl, die haben nix kapiert. In der Theorie ist es immer einfacher, als in der Realität.

Es geht auch um die Leistungen am Anfang der Saison und da waren viele Spiele auch schon nicht überzeugend. Und daran hatte ein RD nicht allein die Hauptschuld...
 
Wenn man berücksichtigt, dass wir in dieser Saison mit einer Mischung aus Verletztenmisere, "Schiripech" und zu Anfang der Saison einer ziemlich miesen Serie zu kämpfen hatten, ist es doch ziemlich respektabel, was Mannschaft und Trainerteam erreicht haben.

Finde ich auch :tnx:

Und obwohl ich mit ein wenig Wehmut auf die "verschenkte" Chance blicke (für mich überwiegt das Pech -gerade auch mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung- aus der zweiten Rückrundenhälfte gegenüber dem ein oder anderen glücklichen Spielverlauf am Anfang der Rückrunde), überwiegt für mich das Saisonergebnis gegenüber der leichten Enttäuschung bzw. dem Gefühl das hinten raus mehr drin gewesen wäre.
 
Dafür waren/sind einer der herrausragenden positiven Entwicklungen dieser Saison unsere Standards. In den 4 Jahren zuvor waren diese noch überwiegend so katastrophal, daß man bei fast jedem Eckball oder Freistoß für uns die Befürchtung hegte, daß es im eigenen Kasten klingelt. Dies war eine immens wichtiger Fortschritt,

Das kann man gar nicht genug hervorheben. Wenn man bedenkt das man tatsächlich bei so ziemlich jedem eigenen Standard gezittert hat und das mit der aktuellen Situation bei Standards vergleicht, dann kommt man sich wirklich vor wie in einem anderen Film.

Auch zum Rest deines Postings :tnx:
 
@ silbo
Wo sprach ich von kleinen Kindern? Wo sprach ich von Erziehung wie bei kleinen Kindern? Ich habe auch nicht gesagt, dass der Trainer erziehen soll. Der Trainer ist ein Angestellter wenn einer für die Erziehung (Pflichten + Arbeitsauffassung + für die Kollegialität) zuständig ist, dann der Chef hier gleich GF und AR also der Verein. Ich gab nur zu bedenken, wenn jemand nicht in der Lage ist seine beste Leistung im Team ein zubringen aus welchen persönlichen Gründen auch immer, er eine Besinnungspause / Denkpause bekommen sollte. Damit er wieder für sich ins Reine kommen kann, um dem Team mit seiner besten Leistung weiter zu helfen. Das verstehe ich unter Erziehung.
Neben bei gefragt ist irgendwen damit geholfen (Spieler oder Verein) wenn man jemand im Team nur des Friedenswillen (fehlende Alternative) mit durch schlepp?
Bleibe ich mal bei deinem Bespiel Kinder:
Also Schule. In meiner Schulzeit gab es Schüler die konnten ohne große Anstrengungen immer eine 1 in der Klassenarbeit schreiben andere wieder mussten sehr viel Zeit und Energie zu Hause dafür investieren und schrieben auch eine 1. Dann gab es auch welche die haben es nie geschafft.
Zurück zum Profi Fußball:
Unter der Woche ist der Arbeitszeitaufwand (Training) nicht sehr groß verglichen mit einer 40 Std. Woche.
Ich glaube den Spielern steht unter der Woche viel Zeit zur Verfügung um sich zu erholen z.B. durch Private Sonderschichten Weiterzubilden wie über eine Gesunde Ernährung, Massagen, Gymnastik und Fitness Lehre und arbeiten an den persönlichen Schwächen um Körper und Kopf fit für 90 Minuten am Wochenende zu bekommen. Wir reden hier von Profis die viel Geld bekommen dann kann dies der Verein auch von den Profis erwarten. Wenn dann jemand schludert (was Menschlich ist) dann muss der Verein hier Erziehung gemäß einschreiten um denjenigen wieder im beruflichen Alltag zubekommen. Eben durch eine Pause.
Wir reden hier nicht von Freizeit Kicker sondern um Profis = Professionelle Berufssportler. Da kann man erwarten nein sogar voraussetzen, dass sie alles ihren Beruf unterordnen um in ihrem Beruf und ihrer Mannschaft erfolgreich sind. Also nicht nur ich, sondern auch als Teamplayer.
Bei meinem Beispiel habe ich di Santo nur als Beispiel genannt hätte auch einen anderen Spieler nennen können.
Ich habe auch nie Skripnik schlechte Leistungen unterstellt, sondern genau das Gegenteil ist hier der Fall. Auch was die Förderung der Talente/Nachwuchsspieler betrifft. Also deine mir versuchte Unterstellung Skripnik gegenüber ist haltlos und auch unwahr.
Wenn Du meinen Text genau gelesen hättest, würdest du merken, dass ich nicht für diese Saison sondern für die nächste Saison diese Erziehung fordere. Es hat also gar nichts mit fehlenden Punkten für EL zu tun sondern wir sprachen über das Nachlassen der Leistungen zum Ende einer Saison, das nachsetzen beim zweiten Ball und dem Kräfteverschleiß.
Deine letzte Unterstellung „ nach nicht den Hals voll kriegen können“ empfinde ich von dir als Frechheit.
 
Werder braucht für mich einen neuen Leader und der kann auch meinetwegen sehr jung sein, Hauptsache er ist ein Häuptling. Davon zwei wäre besser als keiner.

1899% Zustimmung :tnx:

Diese Baustelle zieht sich schon seit Jahren durch unseren Kader. Denn spätestens nachdem absehbar war, daß Frank Baumann seinen 2009 auslaufenden Vertrag nicht verlängern würde, hätte man sich um adäquaten Ersatz kümmern müssen, denn über eine Saison ist ein Leader ohnehin zu wenig, weil auch dieser durch Verletzungen/Sperren ausfallen oder einen gebrauchten Tag erwischen kann. Und nachdem Torsten Frings 2011 nach Kanada ging, stand die Werder-Mannschaft gänzlich ohne funktionierenden Leader dar, was sich in der Umbruch-Saison 12/13 besonders fatal auswirkte, weil gerade junge Spieler führungs- und willensstarke Häuptlinge neben sich auf dem Platz benötigen, die einem jungen Talent je nach Situation motivieren, beruhigen, aufbauen, einen verbalen Tritt in den Hintern, Sicherheit etc. geben können. Clemens Fritz war/ist dahingehend auch keine all große Hilfe, auch wenn er für das Mannschaftsgefüge wohl eine wichtige Person ist, aber wenn ein Kapitän schon nach einem 0:1-Rückstand statt die Kollegen zu ermunten die Schultern hängen läßt, dann kann dahingehend etwas nicht stimmen. Mittlerweile ist Juno zu einem Führungsspieler herangereift, aber einer alleine reicht leider nicht aus.
 
Es ist ein typischer und völlig normaler Fall von körperlicher und mentaler Überlastung eines personell zu dünn besetzten Kaders. Ähnlich übrigens, wie es derzeit, natürlich auf anderem Niveau, auch bei Bayern München zu erkennen ist.

Und warum schafften es dann die Mönchengladbacher am Samstag bei ihrem 47. Pflichtspiel der Saison öfters dem "zweiten Ball" hinterher zu gehen als unsere Mannschaft im 36. Pflichstpiel?



Was die Bayern angeht: dort scheinen die extremen Überlastungserscheinungen nicht allein auf auf die 3fach Belastung zu beruhen, sondern zu großen Teilen auch darin, daß Pep Guardiola scheinbar wenig Rücksicht auf erforderliche Rekonvaleszenzzeiten nimmt:

Trainer Pep Guardiola hat dazu am Samstag im ZDF eine bemerkenswert offene Parole ausgegeben: "Ich möchte nur, dass meine Spieler möglichst schnell wieder zurückkehren", sagte er, "wenn sie acht Wochen verletzt sind, am liebsten schon nach sieben Wochen. Bei vier Wochen Pause vielleicht nach drei. Das ist alles, was ich will."
Quelle
 
Und warum schafften es dann die Mönchengladbacher am Samstag bei ihrem 47. Pflichtspiel der Saison öfters dem "zweiten Ball" hinterher zu gehen als unsere Mannschaft im 36. Pflichstpiel?

Weil sie derzeit mitten drin sind, im Lauf. Einer Phase, die auch unsere Mannschaft zu Beginn der Rückrunde hatte, als ihr sehr viel mehr gelang als derzeit. Weil sie ca. 18 nahezu gleichwertige Spieler im Kader haben, die jeder für sich annähernd 20 Einsätze allein in der Bundesliga aufzuweisen haben. Außer bei Stranzl gab es zudem kaum verletzungsbedingte Ausfälle.

Darüber hinaus waren sie, im Gegensatz zu uns, über die gesamte Saison beinahe nur mit "positivem Stress", d.h. positivem Druck belastet und nicht, wie wir, von puren Existenznöten bedroht! ;) Ähnliche Phänomene aber gab es, vor gar nicht allzu langer Zeit, aber auch schon am Niederrhein, mit ähnlichen Symptomen wie derzeit bei uns. ;)

Derzeit gelingt ihnen auch bei Weitem nicht alles, aber die Ergebnisse stimmen. Die Borussia hatte vor kurzem, hier in Berlin, einen eher schwachen Auftritt und hat trotzdem gewonnen.

Fußball ist und bleibt auf dem Niveau, wie wir alle wissen, zu einem Großteil "Kopfsache"!

Was die Bayern angeht: dort scheinen die extremen Überlastungserscheinungen nicht allein auf auf die 3fach Belastung zu beruhen, sondern zu großen Teilen auch darin, daß Pep Guardiola scheinbar wenig Rücksicht auf erforderliche Rekonvaleszenzzeiten nimmt:

Quelle

Auf einen durch Verletzungen derzeit arg gebeutelten Kader, auf durch WM und permanente Dauerbelastung im Verein geschlauchte Spieler und ein wenig evtl. auch auf den oben genannten Grund. Der aber natürlich durch die anderen ( viele Verletzungen aufgrund der Dauerbelastung, weniger Alternativen) bedingt ist. Bei Bayern derzeit aber auch insbesondere mental, weil es für sie um nichts mehr geht.
 
...Darüber hinaus waren sie, im Gegensatz zu uns, über die gesamte Saison beinahe nur mit "positivem Stress", d.h. positivem Druck belastet und nicht, wie wir, von puren Existenznöten bedroht! ;) Ähnliche Phänomene aber gab es, vor gar nicht allzu langer Zeit, aber auch schon am Niederrhein, mit ähnlichen Symptomen wie derzeit bei uns. ;)....

:tnx:
Ich glaube, dass ist einer der Gründe, wieso die Mannschaft derzeit platt/uninspiriert/müde (etc.) wirkt.
Es ist schon ein Unterschied, ob du die Hälfte der Saison im Abstiegskampf stehst oder weiter oben.
Der Druck ist unten enorm groß.
 
Unter der Woche ist der Arbeitszeitaufwand (Training) nicht sehr groß verglichen mit einer 40 Std. Woche.
Ich glaube den Spielern steht unter der Woche viel Zeit zur Verfügung um sich zu erholen z.B. durch Private Sonderschichten Weiterzubilden wie über eine Gesunde Ernährung, Massagen, Gymnastik und Fitness Lehre und arbeiten an den persönlichen Schwächen um Körper und Kopf fit für 90 Minuten am Wochenende zu bekommen. Wir reden hier von Profis die viel Geld bekommen dann kann dies der Verein auch von den Profis erwarten. Wenn dann jemand schludert (was Menschlich ist) dann muss der Verein hier Erziehung gemäß einschreiten um denjenigen wieder im beruflichen Alltag zubekommen. Eben durch eine Pause.

Ich würde dir Recht geben wenn es wirklich "Arbeitsverweigerung" gewesen wäre, aber diese sah ich in dieser Saison von keinem der Spieler. Klingt aber alles so, als ob Magath der richtige Trainer für dich wäre?

Irgendwann kannst du noch so viel massieren, der Körper hat nun mal eine begrenzte Leistungsfähigkeit, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.

Ich persönlich bin mit Spielweise (größtenteils) unter Skripnik zufrieden, da brauche ich auch nicht unbedingt Alibiläufe, und auch mit der Entwicklung von Spielern. Und zur Entwicklung gehört nun auch mal, dass Spieler die nicht super darauf sind, eingesetzt werden. Junge Spieler kurz einsetzen, läuft irgendwann nicht, auswechseln und dann nie wieder einsetzen, hatten wir genug.
Nichts gegen sinnvolle Rotation, aber ich sehe da ehrlich diese Saison nicht wirklich wo und wie wir sinnvoll rotieren konnten. Höchstens IV, vielleicht noch DM. Das war es dann aber auch.

Wir sind mit Wolf und "trotz Di Santo" 5ter der Skripnik-Tabelle (10-33 Spieltag), da kann mir keiner erzählen dass es an Leistungsbereitschaft gemangelt hat.

Was mich aber auch stört : Als ob irgendeine Million irgendwas über Form, Körper, Leistungsfähigkeit aussagt. Aber klar, Millionäre dürfen keine WehWehchen haben, dürfen nicht mit dem Kopf mal nicht bei der Sache haben.
 
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