Gesamtsituation der Mannschaft

Gladbach und Favre sind das absolut Idealbeispiel. Es gibt hunderte Gegenbeispiele. Zumal Gladbach damals einen ganz gute Truppe hatte. Vor allem hat die Einstellung gestimmt. Aber einen Dante oder Reus sehe ich bei uns weit und breit nicht.

Natürlich ist das das Idealbeispiel, die Cinderella-Story.

Aber ich erwarte für nächste Saison ja auch nicht Platz 4. Platz 5 und Pokalsieg reicht mir. Eine kontiniuerliche Steigerung ist aber drin. Bis man die Mannschaft Step by Step umbaut. Hau Ruck ist nicht gut.
 
Doch! Es war in Freiburg und auch gegen Wolfsburg das spielentscheidende Thema. Diese Einstellung mit der man in beide Spiele gegangen ist war eine Katastrophe. Erst nach dem Anschlusstreffer gegen die Radkappen hatte man das Gefühl, dass die Mannschaft dann doch vielleich mal gewillt ist etwas zu tun.

Das sehe ich auch so, ja! :tnx:

Im Beitrag von @Bremen klang es aber so, als wären es nur 3 oder 4 Spiele gewesen, in denen sie gekämpft hätten. Das sehe ich, mit Verlaub, nicht so!
 
Wer sich heute Stuttgart Braunschweig, Freiburg und Nürnberg angeguckt hat wird feststellen das alle richtig gute Spiele gemacht haben. Zwischenzeitlich hätten alle als Gewinner vom Platz gehen können und sogar verdient. Diesen Mannschaften hat man jeder Zeit angemerkt das sie das Spiel gewinnen wollen..das vermisse ich sehr zZ, denn meist fängt das Spiel an, es wird gemauert und der Gegner spielt und spielt und spielt. Mauern ist das eine, aber damit werden keine Spiele gewonnen, höchstens ein 0:0 erhofft. Fangt bitte endlich an mit Fussball, und die langen Bälle sollten verboten werden, am besten mit Geldbuße!
 
Allein die Häufung dieses Begriffes innerhalb der letzten Beiträge zeigt deutlich, dass es über reine Kritik hinausgeht.

Wenn die Häufing einer Kritik über die reine Kritik hinausgeht und sich somit automatisch zu einem Feindbild summiert, dann mußte demzufolge die vielfach häufiger geäußerte Kritik über den neuen Coach ja auch schon längst den Status eines Feinbild erreicht haben, oder?



Ich glaube kaum, dass es diese von Euch kritisierte "Wohlfühlatmosphäre" in anderen Vereinen nicht gibt. Fragt mal in Freiburg, in Augsburg, in Mainz, in Nürnberg nach. Das sind alles Vereine, die für sich ein ruhiges Umfeld schaffen möchten.

Das wird wohl auch kaum niemand bestreiten. Aber wenn man vom seinem Schwarz-Weiß-Denken runterkommt, dann wird man auch erkennen, daß Kritik an der Wohlfühlatmosphäre nicht gleichbedeutend damit ist, daß es in einem Verein entweder nur Kuscheln oder Keilerei angesagt ist und es dazwischen rein gar nichts gibt. Mit anderen Worten: für den sportlichen Erfolg braucht man wie in vielen anderen Dingen auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wohlfühlatmosphäre und Druck, aber bei Werder Bremen ist eine zu große Wohlfühlatmosphäre unübersehbar.
 
...Diesen Mannschaften hat man jeder Zeit angemerkt das sie das Spiel gewinnen wollen..das vermisse ich sehr zZ, denn meist fängt das Spiel an, es wird gemauert und der Gegner spielt und spielt und spielt. Mauern ist das eine, aber damit werden keine Spiele gewonnen, höchstens ein 0:0 erhofft. Fangt bitte endlich an mit Fussball, und die langen Bälle sollten verboten werden, am besten mit Geldbuße!

Ganz genau! :tnx: :(

Insbesondere das fett Gedruckte wurde hier oft thematisiert. Dass wir einige Spiele trotzdem irgendwie, äußerst glücklich gewonnen haben, hat unserer Mannschaft nicht wirklich gut getan und war kontraproduktiv für die spielerische Entwicklung. :zweifeln:
 
Wenn die Häufing einer Kritik über die reine Kritik hinausgeht und sich somit automatisch zu einem Feindbild summiert, dann mußte demzufolge die vielfach häufiger geäußerte Kritik über den neuen Coach ja auch schon längst den Status eines Feinbild erreicht haben, oder?

Ja, es entwickelt sich ganz offensichtlich in der Tat langsam dahin.

...Mit anderen Worten: für den sportlichen Erfolg braucht man wie in vielen anderen Dingen auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wohlfühlatmosphäre und Druck, aber bei Werder Bremen ist eine zu große Wohlfühlatmosphäre unübersehbar.

Das ist Eure Einschätzung.

Schutz von Spielern vor der Öffentlichkeit, Vorgaben, Kritik eher intern zu äußern usw. gibt es in den oben aufgezählten Vereinen (Freiburg, Augsburg usw. auch). Ich bezweifle, dass es in Bremen ein ausgeprägtes Manko ist, zumal auch hier in den letzten 30 Jahren immer auch die Erwartungshaltung an die Mannschaft hochgehalten und thematisiert wurde.

Mag sein, dass mit TERD in der Beziehung tatsächlich ein Umdenken Einzug gehalten hat.
 
Fangt bitte endlich an mit Fussball, und die langen Bälle sollten verboten werden, am besten mit Geldbuße!

Deine Worte in die Gehörgänge der Fußballgötter, aber wie soll das funzen? Im einem FM-Spiel gab es mal die Redewendung "Man kann kann nicht mit den Wildgänsen fliegen, wenn man mit Truthähnen zusammenarbeiten muß" und diese etwas martialische Ausdrucksweise trifft bei Werder leider seit Jahren den Nagel auf den Kopf. Dazu gleich mehr.

In den letzten Jahren unter TS war unser Spielaufbau sicherlich besser als heute, aber das gelbe vom Ei war es auch nicht. Nach dem Özil-Weggang auf das Duo Hunt/Marin zu setzen war ein derartiger Griff ins Klo, daß Marin sich vom Löw-Kader teilweise auf die Werder-Ersatzbank fummelte und Piza sich die Bälle vor lauter Verzweifelung selbst aus dem MF holen mußte bzw. von TS in den Spielaufbau beordert wurde und im der letzten Saison hatten wir immerhin noch einen de Bruyne im Kader, der so ziemlich als einziger so etwas sie Spielintelligenz zeigte. Das ist der erste Teil des Casus Knacktus.

Beim zweiten Teil sind wir zurück zu der Metapher mit den Wildgänsen und den Truthähnen. Zu einem gepflegten Offensivspiel gehören aber nicht nur Spielgestalter, sondern auch Mitspieler, die mit diesem Spielverständnis auf etwas anfangen können. Man wirft Aaron Hunt sehr oft vor, daß er das Spiel verschleppt; aber das liegt auch sehr oft daran, daß seine Mitspieler sehr oft nicht mitziehen, so daß ein geordneter Spielaufbau über mehrere Stationen gar nicht möglich ist. Und wenn man bedenkt, wie lausig unsere Paßquote (unter TS schon schlimm, unter RD noch schlimmer) ist und welche Probleme wir ebenso sehr oft um Umschalten von Abwehr auf Angriff und noch noch viel mehr in umgekehrter Richtung haben, ist der derzeit praktizierte Kick And Rush schon beinahe die einzig logische Konsequenz, weil unsere Spieler die Bälle der Kreativabteilung zu selten effizient verarbeiten können.
 
... Fangt bitte endlich an mit Fussball, und die langen Bälle sollten verboten werden, am besten mit Geldbuße!

Das wird bei diesem Trainer wohl leider nur ein frommer Wunsch bleiben.

Der Kader ist sicher nicht so schlecht, wie er derzeit spielt. Statt eines de Bruyne haben wir jetzt einen polnischen Nationalspieler Obraniak. Die derzeitige Mannschaft ist deutlich erfahrener als jene des Vorjahres. Dennoch war auch die damals in der Lage, konstruktiv nach vorn zu spielen und sich Torchancen zu erarbeiten.

Solch desolaten Fußball wie derzeit haben wir in Bremen seit Jahrzehnten nicht gesehen. Andere Vereine zeigen auch in dieser Saison, dass man auch mit limitiertem Personal Fußball spielen kann.
 
Schutz von Spielern vor der Öffentlichkeit, Vorgaben, Kritik eher intern zu äußern usw. gibt es in den oben aufgezählten Vereinen (Freiburg, Augsburg usw. auch).

Man muß schon differnzieren. in Freiburg oder Augsburg ist jeder Klassenerhalt ein Erfolgserlebnis, bei uns ist es aufgrund unserer langjährigen Ligazugehörigkeit und den Erfolgen in den letzten 30 Jahren zu einer Selbstverständlichkeit geworden.


Ich bezweifle, dass es in Bremen ein ausgeprägtes Manko ist, zumal auch hier in den letzten 30 Jahren immer auch die Erwartungshaltung an die Mannschaft hochgehalten und thematisiert wurde.

Leider schon, denn das Umfeld ist, wie hier schon thematisiert, bei wiederholt schlechten Leistungen manchmal doch zu genügsam, die Vereinführung zieht sich bei Kritik entweder in sein Schneckenhäuschen der heilen Werder-Familie zurück oder reagiert überzogen und Spieler können über Jahre durchwachsene Leistungen zeigen. Das ist etwas zu viel Wohlfühlatmosphäre.


Mag sein, dass mit TERD in der Beziehung tatsächlich ein Umdenken Einzug gehalten hat.

Was imho daran liegt, daß sie keinen Stallgeruch haben. Altgediente Werderaner hinterlassen in der Öffentlichkeit i.d.R. den Eindruck, daß sie um der zu großen Portion Wohlfühlatmosphäre willen lieber nach dem Motto "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen" verfahren möchten - die einzige öffentlich klartextredene Ausnahme der langjährigen Werderaner ist Marco Bode, der Anfang Mai 2013 den Umbruch für gescheitert erklärt hat bzw. vor kurzem die nicht erkennbare spielerische Entwicklung anmerkte. Man kann Werder Bremen nur mehr Typen wie Marco Bode wünschen: trotz hoher Identifikation mit Werder Bremen gelegentlich auch mal öffentlich den Finger in die Wunde legen, und Prozesse notwendiger Veränderungen in Gang zu bringen.
 
Man muß schon differnzieren. in Freiburg oder Augsburg ist jeder Klassenerhalt ein Erfolgserlebnis, bei uns ist es aufgrund unserer langjährigen Ligazugehörigkeit und den Erfolgen in den letzten 30 Jahren zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

Das ist richtig. Es war aber auch von z. B. Mainz die Rede. Es geht nicht nur um den bloßen Klassenerhalt.

Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass einige der Erfolge, insbesondere auch in der Rehhagel-Ära, gerade wegen des ruhigen Umfelds in und um Bremen errungen wurden.


Leider schon, denn das Umfeld ist, wie hier schon thematisiert, bei wiederholt schlechten Leistungen manchmal doch zu genügsam, die Vereinführung zieht sich bei Kritik entweder in sein Schneckenhäuschen der heilen Werder-Familie zurück oder reagiert überzogen und Spieler können über Jahre durchwachsene Leistungen zeigen. Das ist etwas zu viel Wohlfühlatmosphäre.

Das glaube ich nicht unbedingt.

Werder ist nun mal ein "Ausbildungsverein", ein Verein, der aufgrund seiner Strukturen darauf angewiesen ist, Spieler zu entwickeln, Spieler zu fördern. Das gelingt nur, wenn man ihnen das Vertrauen und auch Geduld entgegenbringt. Wie kann man einerseits den Einsatz von Jugendspielern fordern, andererseits bemängeln, dass Spieler jahrelang trotz durchwachsener Leistungen spielen dürfen? Das passt doch nicht zusammen. :zweifeln:

Auch hier kommt es auf die richtige Balance an. Gerade die aktuelle Situation Werders führt dazu, dass man sensibel mit den Spielern umgehen muss, ohne sie mit Samthandschuhen anfassen zu müssen. Sonst wechseln sie den Verein, wie insbesondere am Fall Ignjovski zu erkennen.

Was imho daran liegt, daß sie keinen Stallgeruch haben. Altgediente Werderaner hinterlassen in der Öffentlichkeit i.d.R. den Eindruck, daß sie um der zu großen Portion Wohlfühlatmosphäre willen lieber nach dem Motto "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen" verfahren möchten - die einzige öffentlich klartextredene Ausnahme der langjährigen Werderaner ist Marco Bode, der Anfang Mai 2013 den Umbruch für gescheitert erklärt hat bzw. vor kurzem die nicht erkennbare spielerische Entwicklung anmerkte. Man kann Werder Bremen nur mehr Typen wie Marco Bode wünschen: trotz hoher Identifikation mit Werder Bremen gelegentlich auch mal öffentlich den Finger in die Wunde legen, und Prozesse notwendiger Veränderungen in Gang zu bringen.

Bei TERD liegt es imho daran, dass sie die Erwartungshaltung an sich selbst und den Druck von Beginn an reduzieren wollten. Frei nach dem Motto: "Dann können wir nur positiv überraschen."

Dass sich langjährige Vereinsmitglieder anders verhalten als neue, ist völlig klar. Das ist auch gut so. Auch hier könnte man sich die unterschiedlichen Präferenzen und Sichtweisen mit einer "gesunden Mischung" in den Gremien zunutze machen. Ob Marco Bode ein "Vorzeige-Funktionär" ist, kann ich (noch) nicht abschließend beurteilen. Nach meinem Geschmack äußert er sich ein wenig zu oft in den Medien. Ob er das, mit entsprechendem Nachdruck, auch innerhalb der Gremien tut, kann ich schlecht beurteilen. Dort wäre es auf jeden Fall angebrachter als in der breiten Öffentlichkeit. Womit ich nicht sagen möchte, dass ich Bode für ungeeignet halte. Mir ist noch in Erinnerung, dass er sich lange gesträubt hatte, einen Posten bei Werder zu übernehmen. Ich hoffe sehr, dass er jetzt, wo er einen inne hat, in jeder Beziehung gewissenhaft damit umgehen möge.
 
Allein die Häufung dieses Begriffes innerhalb der letzten Beiträge zeigt deutlich, dass es über reine Kritik hinausgeht. Es wird offensichtlich versucht, einen neuen Popanz zu entfachen, weil viele ehemalige Deutungsmuster nicht mehr ziehen. Insbesondere das letztjährige, dass mit neuem Trainer alles besser und erfolgreicher würde.

Quatsch, das Thema ist schon so alt, wie der Beginn des Sinkflugs Werders alt ist. Schau mal in die alten Threads von KA und TS, da war das schon vor Jahren ein Thema - auch wenn die Begriffe vielleicht nicht wortgleich waren.

Letztes Jahr wurde von vielen von Euch die Zielvorgabe "Mitspielen um die EL-Qualifikation" massivst kritisiert. Heute wird mangelnder Erfolgsdruck angemahnt. Wie passt das zusammen? :confused: :unfassbar:

Falsch! Es wurde nicht die Zielvorgabe kritisiert, sondern die sehr gedehnte Auslegung dieser, als es darum ging, Ist und Soll miteinander abzugleichen.
 
Du verstehst mich da auch bisschen falsch. Ich weiss nicht wie das mit den anderen ist.

Es geht mir nicht darum höhere Mannschaftsziele auszurufen oder ähnliches. Da sollte man sich durchaus realistisch geben. Allerdings möchte ich jetzt hier keine Diskussion, was letzte Saison realistisch möglich gewesen wäre und was diese Saison theoretisch drin war und noch ist.

Mir geht es um den Druck auf den einzelnen Spieler. Ich sag es jetzt mal ganz offen: Wenn Prödl mein Mitarbeiter wäre, dann wäre nach seinen Aussagen zu seiner Vertragssituation auf der Tribüne gelandet. Der Kerl hat hier über ein Jahr Vertrag, wir befinden uns mitten im Abstiegskampf, es gibt andere Spieler deren Verträge auslaufen (also in der Priorität weiter oben stehen) und schlussendlich macht er das passend dann, wenn er mal vier Spiele unfallfrei über die Bühne gebracht hat. So etwas geht gar nicht. Hier hat sich jeder Spieler verdammt noch mal auf die Aufgabe Klassenerhalt zu konzentrieren. Wenn das nicht möglich ist, weil mit dem Kopp schon in der nächsten und den darauffolgenden Saisons ist, dann hat man in der Mannschaft nichts zu suchen.
Und das ist nur eines dieser Beispiele, die mir mächtig auf den Sack gehen. Kroos, dann hätte er sich auch nicht verletzt, hätte ich gegen Wolfsburg nach 30 Sekunden vom Platz genommen. Allein um ein Zeichen zu setzen, dass man so unkonzentriert nicht in ein verdammtes Spiel zu gehen hat.
Das ist brutal. Klar! Aber irgendwo muss man den Jungs auch mal klar machen, dass bestimmte Dinge nicht gehen. Und da kommt dann eben durch den Kader, der in der Breite viel zu wenig Qualität hat, eben auch nicht genug Druck auf die Stammkräfte. Das Schauspiel war ja hier im Forum auch immer zu beobachten, dass nach Niederlagen oder schlechten Spielen immer die Spieler, die gerade mal zwei Wochen nicht gespielt haben, plötzlich zu Hoffnungsträgern mutierten. Dann machten die zwei gute Spiele, waren Stammspieler und zack kam so etwas wie ein Rückfall in die Bequehmlichkeit. Dieses Phänomen beobachtete man übrgens auch schon unter TS.
 
Ja, das auch. Aber dass das Quatsch war, muss man nicht mehr diskutieren. Denn auch hier ging es nicht darum, sich hohe Ziele zu setzen, sondern die aktuelle Situation besser darzustellen, als sie war.

Am 20.Spieltag, Anfang Februar 2013, lag Werder genau 4 Punkte hinter einem EL-Platz.

Ist aber schon klar, dass das für Dich und andere Quatsch war/sein musste. Die Defensive stand damals ja wesentlich schlechter als heute, wir hatten weniger "Zu Null Spiele" aufzuweisen und spielten einen weit weniger kultivierten Ball als heute. :zweifeln:

Es geht vermutlich eher darum, dass Du es nicht mehr diskutieren möchtest! ;) Also, lassen wir es. ;) :wink:
 
So sieht das aus. Ich will weder irgendwas über Schaaf diskutieren, noch über deine verzweifelten Versuche, irgendwelchen Querverweise zu konstruieren, um irgendjemanden zu beweisen, dass es ein Fehler war TS vom Hof zu jagen.

Entschuldige die Frage Norge, aber mich würde interessieren, wie Du die Arbeit von Robin Dutt beurteilst. Warum? Na, vor dieser Saison warst Du einer derjenigen, die in einem Trainerwechsel das Heil sahen. Das Gegenteil von dem, was Du angenommen hast ist jetzt der Fall. Wichtige Spieler verlassen u.a. infolgedessen den Verein, Dutt hat die Marke und das Produkt Werder Bremen derart beschädigt, dass es mittlerweile schwerfällt sich mit dem Verein Werder Bremen zu identifizieren. Nicht nur auf sportlicher Ebene hat sich dieser so sehr herbeigesehnte Wechsel "bezahlt" gemacht, nein auch das Standing des Vereines hat sich in dieser Zeit konstant verbessert.

Finde den Fehler.

Ich würde es Eichin hoch anrechnen, wenn er mal insich gehen würde und seine Entscheidungen mal kritisch hinterfragt. Für mich wäre es endlich mal ein Zeichen von Stärke und würde mir endlich mal wieder Hochachtung abverlangen, wenn Eichin nach den gemachten Erfahrungen Dutt entlassen würde und die im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit mit TS wieder aufleben lassen würde, weil der Verein Werder Bremen in allen Belangen unter dem Führungsduo Eichin Schaaf besser dastand als in der aktuellen Saison.

Unter Eichin/ Dutt hat der SVW seinen Kern vollkommen aus den Augen verloren, für die Fans ist es der blanke Horror, von Wochenende zu Wochenende ihren geliebten Verein vor sich hinstümpern zu sehen, ein Stümpern überiegens, wo man wohl in die späten siebzieger zurück muss, um ähnliche Darbietungen in irgendwelchen Archiven wiederzufinden.

Das Einzige, was derzeit bewundernswert ist, ist wohl, wohl wie Eichin und Dutt es geschafft haben die öffentliche Wahrnehmung derart zu beeinflussen, dass dieses Gestümper klaglos hingenommen wird - undenkbar, wenn man sich die letzte Saison vor Augen führt - und dass der SVW so langsam aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwindet und zur grauen Maus mutiert.

In allen Belangen eine überaus grandiose Arbeit von Eichin und Dutt und für mich absolut nicht nachvollziehbar, warum man da den Gedanken soweit vonsich weist, dass Thomas und Thomas es nicht erneut versuchen ihren gemeinsamen Weg vom letzten Jahr fortzusetzen.

Solangsam sollte Eichin mE die Möglichkeit haben zu reflektieren und zu hinterfragen. Mir würde eine solche Entscheidung von Eichin höchsten Respekt abverlangen und ich würde diese Entscheidung stark finden. Natürlich wäre diese Entscheidung auch gewagt und mit Risiko verbunden, aber welcher Trainer auf dem Markt ist denn überhaupt im Entferntesten in der Lage mit Thomas Schaaf zu konkurrieren?
 
Ich würde R.D. hoch anrechnen, wenn er nach klaren Niederlagen in Hannover und Zuhause gegen S04 intern sein Traineramt zur Verfügung stellt und T.E. auch dieses Angebot dankend annimmt!
Da hätte ein R.D. mein Respekt, da er so finanzielle Fesseln des Vereins lösen würde.
 
Sollte der Klassenerhalt irgendwie möglich sein, muss wenn es mit Werder bergauf gehen soll im Sommer ein Umbruch mit der Mannschaft stattfinden.
Dies mal dann ein richtiger Umbruch und nicht nur ein paar Spieler tauschen und den Trainer.
Eichin muss den kompletten Tümpel ausmisten und diese ganzen "SVW-Totengräber" entfernen.
Fortuna hat nach ihrem Aufstieg in Liga 1, 14 neue Spieler mit eingebunden.
Gut, hat nur in der Hinrunde geklappt, aber das muss Werders Weg sein.
Die komplette Mannschaft durchleuchten und dann weg mit den ganzen Klötzen am Bein.

Miele
Luki
Fritz
Prödl
Schmitz
Gebre Selassie
Iggy (schon weg)
Hunt (schon weg)
Steffie 1
Steffie 2
Makiadi
Ekici
Elia

Die Liste ist lang und eigentlich gehören da auch noch mehr drauf wenn ich so an Di Santo und Petersen denke.

Pavlo
Akpala

und potenzielle Leihspieler gibt es auch noch ein Paar:

Selke
Koby
v. Haake

und Dann ist die Frage wie es mit Felix Kroos weiter geht. Wenn seine Knie die 1.Bundesliga nicht aushalten.... Werder wird nicht auf ihn warten können.

Und dann muss ich noch einen persönlichen Verkaufskanidaten ins Spiel bringen, bei dem Ich weiß, da mich ich mich nicht beliebt bei vielen:

Juno
 
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