Gesamtsituation der Mannschaft

Deine Meinung in allen Ehren, ich teile sie inhaltlich. Trotzdem kann diese nicht ein 1:3 gegen einen Drittligisten erklären.

Heute hat es neben fehlender Organisation auch mal wieder an ganz einfachen Sachen wie Einstellung, Siegeswillen und Laufbereitschaft gelegen. Und da erwarte ich bei einem Trainer mal die ersten Ergebnisse. Diese sollten auch am einfachsten zu erzielen sein und wenn er es nicht drauf hat, soll er nen Mentalcoach zur Hilfe nehmen. Diese blutleeren Vorstellungen haben nichts mit Rückschritten, Vorbereitungsstand oder Eingespielt sein zu tun. Es sind vielleicht in erster Linie "Soft Skills" die Saarbrücken heute gezeigt hat und Bremen nicht.

Warum kann man dieses 1:3 gegen eine Drittligisten nicht damit erklären? Denn die Punkte, die du korrekterweise aufgezählt hast, erinnern (stellvertretend für viele enttäuschende Werder-Auftritte in den letzten Jahren) an die Pokalpleiten in den beiden Jahren zuvor. Neue Fehler hat die heutige Blamage nicht zu Tage gebracht, sondern nur die bekannten Defizite wieder aufs neue bestätigt.
 
@Bremen: all zu viele Rückschläge zu Beginn der Saison wird man sich aber leider nicht leisten können, weil sich dann die Verunsicherung immer mehr in der Mannschaft breit machen und verfestigen wird und es dann kaum noch Raum für konsequente Weiterentwicklung der Mannschaft geben wird. Ich fürchte, dass RD (und auch TE) nicht annähernd die Zeit gegeben werden wird, die man KATS gegeben hat.

Ich stimme dir zu, all zu viele Rückschläge darf es sicherlich nicht geben, es müssen auch schnellstmögliche Erfolgserlebnisse her.

Aber nicht zuletzt aufgrund dieser, von dir geschilderten Drucksitation war und bin ich ja auch der Ansicht, daß es (wenn du dich an unsere Diskussion im RD-Thread vor einigen Tagen erinnerst) wegen der sportlichen und tabellarischen Konstellation bei Amtsübernahme eines langjährigen Trainerpostens der Job für RD eben nicht leichter ist, als es vor 18 Jahren bei Rehhagel / de Mos der Fall war.
 
Die Gesammtsituation von Werder ist zur Zeit ernst aber Hoffnungslos.
Mal sehen wann sich da was ändert. Für diese Saison sehe ich höchstens
den 15 Platz !
 
Aber nicht zuletzt aufgrund dieser, von dir geschilderten Drucksitation war und bin ich ja auch der Ansicht, daß es (wenn du dich an unsere Diskussion im RD-Thread vor einigen Tagen erinnerst) wegen der sportlichen und tabellarischen Konstellation bei Amtsübernahme eines langjährigen Trainerpostens der Job für RD eben nicht leichter ist, als es vor 18 Jahren bei Rehhagel / de Mos der Fall war.

Du hast natürlich insofern recht, dass Werder nicht mehr viel Luft für ein noch schlechteres Abschneiden hat. Dementsprechend "angespannt" ist die Anhängerschaft auch. Ich denke, dass es immer schwer ist, nach einer Ära als neuer Trainer zu übernehmen. :beer:
 
@ Norge

1899% Zustimmung. :tnx:

Nach 3 Jahren voller Frust möchten wir Werder-Anhänger endlich mal wieder ansehnlicher Zeiten (von erfolgreicheren will ich noch nicht einmal sprechen) sehen. Aber auch besonders wir Werder-Fans sollten TERD mindestens so viel Kredit gewähren, wie er einst KATS gewährt worden ist.
 
Werder hat keine Führungsspieler.
Fritz war, ist und wird nie ein solcher werden. Er ist weit über seinen Zenit hinaus. Auch ein TGS entpuppt sich mehr und mehr als das große Missverständnis. Die IV ist in puncto Zweikampfverhalten grenzenlos naiv und ungeordnet im Stellungsspiel.
Das MF besteht defensiv aus CM und Juno, Hunt und Ekici sollen die Glanzpunkte offensiv setzen, was ihnen seit Jahren nicht gelingt. Deren Defensivverhalten ist unterirdisch.
Der Sturm mit einem Petersen, der ein typischer Strafraumspieler ist, welcher Flanken braucht, soll spielerisch Lösungen parat haben, die er schlussendlich aufgrund mangelnder technischer Qualität nicht aufweist.
Dieser Kader entspricht derzeit gehobenem Zweitligaformat und unterem Bundesligaformat.
Hoffentlich hat heute der Letzte im Verein begriffen, dass nun der erneute Abstiegskampf beginnt. Es sind noch zu viele im Verein, die noch die good old times im Kopf haben. Insofern kann der heutige Tag bei aller Enttäuschung auch als Chance für diesen leblosen Haufen namens Werder Bremen gesehen werden, die Herausforderung Klassenerhalt anzunehmen.
 
das einzige was werder noch hilft, ist ein motivationstrainer ala klopp.

man muss die spieler daran erinnern, dass sie in einer der besten ligen der welt spielen.
sie verdienen das 100 fache eines normalen bürgers.

dafür müssen sie aber einiges tun. wenn es spielerisch und taktisch noch nicht rumläuft, sollte man seinen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) für die mannschaft, für den verein, für die fans aufreißen.

wenn man diese mentalität vom training zu training nicht wieder einimpft, seh ich schwarz für werder.

fussball ist zu 90% kopfsache, wenn der erfolg und dadurch das selbstvertrauen da ist, kommen die spielerischen fähigkeiten und das taktische denkvermögen auch wieder zurück.

aber wenn das noch nicht da ist, heißt das kämpfen, laufen, Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) aufreißen, kämpfen, laufen, Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) aufreißen.
 
Mir hätte es heute schon gereicht, wenn es einfach eine ANDERE Leistung gewesen wäre. Irgendwie: wir fangen ein System an, kriegen dann ein unglückliches Tor und verlieren dann. Dass wir aber von A-Z einen Totalausfall hinlegen (sozusagen SCHAAF 2009-2012 Gedächtnis-Spiel), dass macht einem einfach Angst. Und trotzdem ist "Ruhe bewahren" erste Bürgerpflicht. Vielleicht sind da tatsächlich noch zu viele Spieler dabei, die einfach nicht mehr über sich hinauswachsen können (die sind ja an sich stark). Allmählich ist es mir auch egal, warum Ekici und Fritz und Hunt ihre Leistung nicht abrufen können. Dann muss man sich eben trennen. Und vielleicht muss man auch einfach erkennen, dass Prödl alle Anlagen mitbringt und torgefährlich ist und alles, dass ihm aber evt. einfach das Verständnis abgeht, eine Abwehr zu organisieren.
Es reicht einfach, dass objektiv schlechtere Spieler wie die von Saarbrücken ihre Aufgabe besser verstehen und es einfach besser machen.
 
Trotzdem, ich stell mir die Frage nach dem Warum. Wenn man doch weiß, was der Trainer mit auf den Weg gibt, dann sollte es doch nicht so schwer sein, es auf dem Platz zu zeigen.
Es muss mal jemand richtig mit der Faust auf den Tisch hauen und eine Ansprache raushauen, die niemand so schnell vergisst.

Unser Capt`n ist dazu wohl leider nicht in der Lage. Der ist mehr Sunnyboy als Anführer.
 
Dass wir aber von A-Z einen Totalausfall hinlegen (sozusagen SCHAAF 2009-2012 Gedächtnis-Spiel),

An eine solch unterirdische Leistung während der Schaaf-Ära kann ich mich nicht erinnern. Schlechter als gestern kann man gar nicht spielen.

Aber TS ist Geschichte und der Blick muss nach vorn gehen. Das Licht am Ende des Tunnels sehe ich jedoch nicht und ich fürchte das sich daran auch so schnell nichts ändern wird. Im Gegenteil!
Mit Schönschnackerei und Durchhalteparolen wird man jedenfalls nichts erreichen und schnurstracks in die 2. Liga marschieren.
 
Trotz neuen Trainers scheinen sie immer noch keine Einheit zu sein.

Der Zusammenhalt ist schlecht. Führungsspieler gibts eh nicht, erkennt man daran das Fritz Kapitän ist obwohl der nicht mal sein Maul aufreissen kann.

Mein Fazit auch mit neuen Trainer bleibt es eine faule überhebliche Mannschaft die wie die letzten Jahren auch nur durch ein Wunder der Abstiegszone fern bleibt.
 
Mich hat das Spiel gestern fatal an das Wolfsburgspiel zum Ende der letzten Saison erinnert. Und das sollte schon Warnung genug sein.

OK, es gab auch unter TS viel zu viele Spiele, die man in die Tonne kloppen konnte. Aber auch dann hatte ich nie das Gefühl, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreichen konnte. Die konnten es einfach nicht besser!

Das gestern, anders als "erwartet" die Leistungsexplosion der Versager aus der letzten Saison ausblieb, habe ich erwartet. Aber das in einmal im Ansatz etwas von frischem Wind, den man bei einem Trainerwechsel erwarten kann, zu spüren war, empfand ich unerträglich.
Mannschaft und Trainer wirkten auf mich absolut hilf- und ratlos und gaben einfach nur ein trauriges Bild ab.
Und ja, in den Vorjahren gab es ähnliche Situationen, aber das ist Schnee von gestern. Und so perspektivlos - in allen Bereichen - wie derzeit habe ich Werder noch nie erlebt.
 
Ich kann nur vor Harakiri-Aktionen warnen. Gebt dem Trainer jetzt mal die Zeit und die Chance, auch aus Pflichtspiel-Pleiten Schlüsse zu ziehen, und diese in das weitere Training einzubauen.
 
Ich glaube das wir in allen Mannschaftsteilen zu wenig gute Spieler haben. Selbst Klopp oder Gardiola können aus dem Haufen nicht mehr rausholen.

Arnautovic spielt nur für die Galerie, Hunt ist viel zu Phlegmatisch. Ansonsten gibt es nur Spieler die zwar wichtig sein können, aber selbst dem Spiel keinen Stempel auf drücken können.

Wir brauchen unbedingt einen guten links in der Abwehr, einen offensiven Mittelfeldspieler und einen guten Stürmer.
 
Und das rechtfertigt die unterirdische Leistung der restlichen Mannschaft? :roll:

Nö. Aber Herrn A. dafür zu loben, dass er seinen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) mal 25 Minuten etwas engagierter über den Platz bewegt... nun, das entbehrt nun auch jeglicher Grundlage.

An eine solch unterirdische Leistung während der Schaaf-Ära kann ich mich nicht erinnern. Schlechter als gestern kann man gar nicht spielen.

Stand - up - Comedian?
 
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