Gesamtsituation der Mannschaft

...und wenn es zum Schluss nicht für Bundesliga gereicht hat, dann fällt uns auch nicht der Himmel auf den Kopf,
dann spielen sie eben in der 2. Liga. Mein Seelenheil hängt davon nicht ab.
 
Ich bin total entspannt, weil ich wie immer weder die Transfers bewerte noch die Finanzen oder irgendeinen anderen Faktor, den ich von außen nicht bewerten kann oder über den ich keine Infos habe. Meine Bewertung der ganzen Situation konzentriert sich vollends auf das Verhalten des Vereines, insb. die Kommunikation der Führung, also welche Ansprüche werden gesetzt und wie konsequent wird durch Führungsarbeit Erfolg forciert im Verein. Und natürlich die nackten Leistungen auf dem Platz, insb. die Heimspiele und die Aufstellungen und das Coaching. Über all das erhalte ich als Fan Infos und kann dies bewerten.

Von daher warte ich nun ab was der Kader leistet und wie gut Thioune eine Spielidee entwickelt bzw. coacht oder taktisch agiert. Wie bissig ist die Mannschaft, wo ist Qualität erkennbar und wo nicht. Wie ist ab jetzt die Kommunikation von Fritz und von Niemeyer, wird gepusht oder selbstverzwergt und und und. Na und was soll ich sagen, es kann gegen Augsburg im eigenen Stadion, nach Niederlagen gegen Leipzig und in Köln, die Hütte schon lichterloh brennen und Thioune Raus Rufe geben oder wir sind auf einmal alle happy, weil der Kader und der Trainer ne geile Leistung abrufen. Oder irgendwas dazwischen ........ Ich bin da total unvoreingenommen.

Ich hätte vielleicht noch nen T für Itten verpflichtet, aber außer solche Flachwitze fällt mir derzeit nicht viel mehr ein ..... abwarten, Wahrheit liegt wie immer uffm Platz! :popcorn:
Ein Beitrag ganz in meinem Sinne. Nicht jetzt schon die Totengesänge anstimmen, nicht Dinge bewerten, die man nicht einsehen kann, einfach mal abwarten (ich nehme immer 10 Spiele als Maßstab), was Spieler, Trainer und Staff so bringen. Auf denn ........
 
Klingt alles nett und verbindlich. Man muss doch in die Ursachenforschung gehen. Was hier in Bremen seit mehr als 15 Jahren ausgelebt wird, ist eine Herangehensweise die aufgrund der finanziellen Engpässe andernorts längst zum Umdenken geführt hätte.
Beispiel Stadionumbau: die ganze Problematik fing schon damit an, dass man von völlig falschen Voraussetzung ausgegangen ist und 20 Heimspiele inklusive Pokal bei der Finanzierung eingepreist hatte. Das geben sie ja mittlerweile selber zu. Sie kommen von ihren Verbindlichkeiten in keiner Weise herunter, weil sie die Tilgung wahrscheinlich bei 2% angesiedelt haben. Dazu muss man in dieses Stadion immer wieder reinvestieren. Das Stadion wird nicht in 100 Jahren bezahlt sein.
Ihr Werderweg wird seit Mitte der 2000er Jahre konsequent weiterverfolgt und hat in keiner Weise diesen Verein auf eine neue Ebene hieven können. Es agieren hier immer die gleichen Personen auf unterschiedlichen Positionen. HHG, KF und auch CF arbeiten hier seit Jahrzehnten. Speziell KF ist hier der Boss. Was ist denn aus seinen vollmundigen Ansagen zu Beginn geworden?
Die Gesamtstruktur passt nicht! Man flüchtet sich in ein Weiter so und Werder muss Werder bleiben. Im Winter beispielsweise wird CF handlungsunfähig sein. Neue Spieler nicht darstellbar. Augen zu und durch, Finger kreuzen. Mehr geht nicht. Die Masse der Werderfans findet das OK.
Die Rückkehr in die 2.Liga ist mehr als absehbar. Mit dieser Struktur gehören sie dort hin. Dann wird automatisch eine Frage auf das Tableau kommen: wäre es nicht besser eine geordnete Insolvenz anzustreben? Ich bleibe dabei, dass das ihr vorgezeichneter Weg sein wird. Ein kompletter Neustart
Dass hier ganz dringend mal Altlasten aufgeräumt werden müssen, sehe ich ja ganz genauso! Nur ändert das halt momentan nichts am Status Quo, der wäre, dass wir schlicht kein Geld haben um unseren Kader nachhaltig weiterzuentwickeln. Von unseren "Schulden" kommen wir nur weg, indem wir Transfererlöse generieren - d.h. nix anderes als billig ein- und teuer verkaufen. Mit dieser Strategie kommen wir vielleicht irgendwann wieder auf einen grünen Zweig - erfolgreichen Fußball im Sinne von EL- oder gar CL-Platzierungen dürfen wir dabei aber schlicht nicht erwarten.
Der Fisch stinkt bekanntlich immer vom Kopf her - insofern muss man ganz klar mal die Rolle von KF und einiger anderer Herrschaften hinterfragen. CF weiss ich immer nicht - der ist zwar schon lange da, aber eben noch nicht wirklich lange in verantwortlicher Position. Am Ende kann auch er aber aus Scheisse kein Gold machen.
Die grundsätzliche Frage, die sich mir immer wieder stellt ist die: Sind wir aufgrund von Entscheidungen der aktuell Verantwortlichen in diese Abwärtsspirale geraten, oder muss das derzeitige Personal nicht vielmehr den Mist aufräumen, den andere hinterlassen haben?
Und daran anschließend stellt sich logischerweise die Frage, ob das aktuelle Personal das richtige ist, um den Stall mal ordentlich auszumisten.
 
Mir gefiel der Artikel im Kicker ziemlich gut, so sieht es aus, wenn man Perspektiven schaffen will und sich über die Konsequenzen später Gedanken macht.
Ipswich Town. Der Premier-League-Aufsteiger gab bei Einnahmen von lediglich 20 Millionen Euro schier unfassbare 220 Millionen Euro für 14 Neue aus, um nicht wie 2024/25 sofort wieder abzusteigen. Man wusste ja schon, wie lukrativ es ist, in die Premier League aufzusteigen, ebenso, dass Neuling Sunderland in der Vorsaison mit einem Komplettumbruch großen Erfolg hatte. Doch wie Ipswich in diesem Sommer vorging, ist selbst für englische Verhältnisse bemerkenswert - und bemerkenswert riskant. Man müsse diesmal "ein bisschen mutiger" vorgehen, hatte Klubboss Mark Ashton Mitte August erklärt.

Man muss es nicht unbedingt auf die Spitze treiben, aber Werder bietet seit längerer Zeit ein schlechtes Produkt an und spätestens mit dem kommenden Abstieg, wird es dieses Mal keine schnelle Genesung geben können. Dann verlassen die Profiteure das sinkende Schiffe (HHG ist klug genug, frühzeitig die Flucht anzutreten) und Spiele des 1899 Werder gegen 1860 München dürften dann die neue Normalität werden.
 
Mir gefiel der Artikel im Kicker ziemlich gut, so sieht es aus, wenn man Perspektiven schaffen will und sich über die Konsequenzen später Gedanken macht.


Man muss es nicht unbedingt auf die Spitze treiben, aber Werder bietet seit längerer Zeit ein schlechtes Produkt an und spätestens mit dem kommenden Abstieg, wird es dieses Mal keine schnelle Genesung geben können. Dann verlassen die Profiteure das sinkende Schiffe (HHG ist klug genug, frühzeitig die Flucht anzutreten) und Spiele des 1899 Werder gegen 1860 München dürften dann die neue Normalität werden.
Genau das meine ich z.B. mit unserer Aussendarstellung. Anstatt immer zu jammern, dass keine großen Sprünge drin sind, kein Geld für Transfers da ist blablabla, sollte man mal Aufbruchstimmung erzeugen. Man muss nicht immer Unsummen in neue Spieler investieren, aber mal so 1-2 (für unserer Verhältnisse) Krachertransfers würden einfach mal guttun, um auch ein Zeichen zu setzen, dass man sich nicht dauerhaft mit unterem Mittelmaß zufrieden gibt.
 
Dass hier ganz dringend mal Altlasten aufgeräumt werden müssen, sehe ich ja ganz genauso! Nur ändert das halt momentan nichts am Status Quo, der wäre, dass wir schlicht kein Geld haben um unseren Kader nachhaltig weiterzuentwickeln. Von unseren "Schulden" kommen wir nur weg, indem wir Transfererlöse generieren - d.h. nix anderes als billig ein- und teuer verkaufen. Mit dieser Strategie kommen wir vielleicht irgendwann wieder auf einen grünen Zweig - erfolgreichen Fußball im Sinne von EL- oder gar CL-Platzierungen dürfen wir dabei aber schlicht nicht erwarten.
Der Fisch stinkt bekanntlich immer vom Kopf her - insofern muss man ganz klar mal die Rolle von KF und einiger anderer Herrschaften hinterfragen. CF weiss ich immer nicht - der ist zwar schon lange da, aber eben noch nicht wirklich lange in verantwortlicher Position. Am Ende kann auch er aber aus Scheisse kein Gold machen.
Die grundsätzliche Frage, die sich mir immer wieder stellt ist die: Sind wir aufgrund von Entscheidungen der aktuell Verantwortlichen in diese Abwärtsspirale geraten, oder muss das derzeitige Personal nicht vielmehr den Mist aufräumen, den andere hinterlassen haben?
Und daran anschließend stellt sich logischerweise die Frage, ob das aktuelle Personal das richtige ist, um den Stall mal ordentlich auszumisten.

Absatz 1 Zustimmung!
Ich persönlich verlange keine qualitativ hochwertigen Spielerverpflichtungen in dieser Phase. Was ich allerdings erwarte, ist die Tatsache,
dass im Wissen großer Geldnot kreative Verpflichtungen getätigt werden. Was ich erwarte, ist die Tatsache, dass ich meinem Trainer einen
Kader rechtzeitig zusammenstelle und er somit eine vernünftige Saisonvorbereitung bestreiten kann. Aus der sollte sich bestenfalls eine
sportlich stabile Bundesligasaison ergeben. Schritt für Schritt, dass passiert natürlich nicht in einem Jahr. Dies war Steffen und nun auch
Thioune nicht gegeben. Was sich daraus ergibt haben wir im letzten Jahr gesehen und nun stehen wir wieder vor diesem Problem.
Fritz hat durchaus gute Ansätze, was ich in einem anderen Thread bereits angemerkt hatte und zwar was die Verpflichtung von Talentspielern angeht.
Welchen Nachweis er bisher nicht erbracht hat, ist die Tatsache, frühzeitig erfahrene Spieler zu verpflichten (keine Millionen-Transfers
so wie Mbangula). Den hat er zu verantworten und offensichtlich ist da wohl gar nicht bzw. nur halb gescoutet worden.
Ich glaube bei dem hatten sie den MW im Kopf. Boniface und Keita gehen auch in die Richtung.
Absatz 2 Zustimmung bis auf CF, der ist so lange dabei, dass er aus den zuvor gemachten Fehlern hätte lernen können und in dem
Wissen das hier Geld nicht vorhanden ist, sich ein Netzwerk aufzubauen die ihm die notwendige Unterstützung beim Scouting von
erfahrenen Spielern zukommen lassen. Im Jugendbereich scheint es ja geklappt zu haben u. a. auch mit Jahns.
Absatz 3
Platt gesehen sind sie es natürlich nicht sondern sie führen den Mist nur weiter, weil diejenigen die den Mist verzapft haben nicht
mehr da sind oder eben nur noch ein paar Strategen. Diese Strategen halten aber die Hebel weitehrin in der Hand.
Das wird so nichts!
Ich kann diese ganzen Aufrechnungen nicht mehr lesen, weil, wer u. a. nicht in der Lage ist sich von Spinnern zu trennen, die Werder
pro Saison ne halbe Millionen kosten hat nicht das Recht über Mangel an Geld zu reden. Sorry, und das spielt sich auch in Teilen
einige Foristen wieder die hier Verpflichtungen höherer Qualität erwarten oder Millionenverlust bei Transfers/Gehälter kleinreden.

Die Faninitiative (PT) war für mich auch ein wenig Hoffnung, aber man sieht ja wie und wer da die Drahtzieher sind und keine
Erneuerungen wollen. Machterhalt!
 
...und wenn es zum Schluss nicht für Bundesliga gereicht hat, dann fällt uns auch nicht der Himmel auf den Kopf,
dann spielen sie eben in der 2. Liga. Mein Seelenheil hängt davon nicht ab.
Ich erwarte im Fall eines Abstiegs in Liga 2 diesmal einen längeren Aufenthalt im Unterhaus und ggf. einen weiteren Abstieg in die 3. Liga. Siehe Kaiserslautern und 1860 München.
 
Das Problem ist eigentlich ganz einfach zu beschreiben.

Seit 15 Jahren bietet der Verein keine entsprechende Gegenleistung dafür, dass das Stadion permanent ausverkauft ist und regelmäßig tausende von Fans die Auswärtsfahrten begleiten. Es ist in der Zwischenzeit so, dass die garantierte Langeweile und die fehlende Erwartungshaltung für die Werder Verantwortlichen zur Selbstverständlichkeit geworden sind und die Bemühungen, eine signifikante Verbesserung erzielen zu können, nicht einmal mehr angestrebt werden.

Die Perfektion dieser Vorgehensweise ist darin begründet, das treue Publikum von jeglichem Leistungsanspruch entwöhnt und diesen Umstand bisher geschickt kaschiert zu haben, indem man den Leuten die nette Geschichte von der "Werderfamilie" auftischte. Die Familie hält natürlich zusammen und hinterfragt die Probleme nur hinter vorgehaltener Hand - das nennt man positive Manipulation (Nudging).

In diesem Verein herrscht keine Aufbruchstimmung, keine Zeichen an die Fans man habe einen 5 Jahresplan mit dem Ziel, deutlich attraktiveren und erfolgreicheren Fußball spielen zu lassen, hier sind Funktionäre am Werk und keine kreativen Unternehmer, die wirklich etwas bewegen wollen.

Die Verantwortlichen im Verein schaden Werder Bremen, seinem Ruf bei den eigenen und fremden Fans und bei willigen Sponsoren die erkennen, dass da Leute mit Visionen (nein, die müssen nicht zum Arzt) vorhanden sind.

PS: Wer schaut sich schon eine Dauerserie ohne jegliche Dramaturgie an, wenn es niemals eine Wende zu erwarten ist ?
 
Ich erwarte im Fall eines Abstiegs in Liga 2 diesmal einen längeren Aufenthalt im Unterhaus und ggf. einen weiteren Abstieg in die 3. Liga. Siehe Kaiserslautern und 1860 München.
Na da sitzt aber jemand ganz tief im "Schwarzen Loch"...bis ich in dieser Saison den Begriff Abstieg an mich heran lasse, wird noch sehr viel Wasser die Weser hinauf fließen. Ich glaube diese ultra pessimistische Denke hilft unserem Verein und vor allen Dingen den Spielern auch nicht weiter. Ich denke der Druck auf die Jungs ist jetzt schon riesig, da braucht es nicht auch noch diese Horrorszenarien.
 
Na da sitzt aber jemand ganz tief im "Schwarzen Loch"...bis ich in dieser Saison den Begriff Abstieg an mich heran lasse, wird noch sehr viel Wasser die Weser hinauf fließen. Ich glaube diese ultra pessimistische Denke hilft unserem Verein und vor allen Dingen den Spielern auch nicht weiter. Ich denke der Druck auf die Jungs ist jetzt schon riesig, da braucht es nicht auch noch diese Horrorszenarien.
Bin bei Dir und lasse mich sehr gerne vom Gegenteil überzeugen, allein es fehlt mir der Glaube. Aber mal schauen, wie die Lage im Dezember aussieht...
 
Das Problem ist eigentlich ganz einfach zu beschreiben.

Seit 15 Jahren bietet der Verein keine entsprechende Gegenleistung dafür, dass das Stadion permanent ausverkauft ist und regelmäßig tausende von Fans die Auswärtsfahrten begleiten. Es ist in der Zwischenzeit so, dass die garantierte Langeweile und die fehlende Erwartungshaltung für die Werder Verantwortlichen zur Selbstverständlichkeit geworden sind und die Bemühungen, eine signifikante Verbesserung erzielen zu können, nicht einmal mehr angestrebt werden.

Die Perfektion dieser Vorgehensweise ist darin begründet, das treue Publikum von jeglichem Leistungsanspruch entwöhnt und diesen Umstand bisher geschickt kaschiert zu haben, indem man den Leuten die nette Geschichte von der "Werderfamilie" auftischte. Die Familie hält natürlich zusammen und hinterfragt die Probleme nur hinter vorgehaltener Hand - das nennt man positive Manipulation (Nudging).

In diesem Verein herrscht keine Aufbruchstimmung, keine Zeichen an die Fans man habe einen 5 Jahresplan mit dem Ziel, deutlich attraktiveren und erfolgreicheren Fußball spielen zu lassen, hier sind Funktionäre am Werk und keine kreativen Unternehmer, die wirklich etwas bewegen wollen.

Die Verantwortlichen im Verein schaden Werder Bremen, seinem Ruf bei den eigenen und fremden Fans und bei willigen Sponsoren die erkennen, dass da Leute mit Visionen (nein, die müssen nicht zum Arzt) vorhanden sind.

PS: Wer schaut sich schon eine Dauerserie ohne jegliche Dramaturgie an, wenn es niemals eine Wende zu erwarten ist ?
Sehr gut zusammen gefasst. Ich bin in den letzten 5-10 Jahren vom Werder-Fan zum "wohlwollenden Beobachter" geworden. Das schlimme ist, dass ich bei allem was Werder betrifft und auch bei den Spielen, irgendwie apathisch geworden bin. Ich rege mich über Niederlagen nicht auf und ich freue mich nicht über Siege. Echt traurig, was Baumann, Bode, Fritz, Kohfeldt, Werner und Co. aus dem Verein gemacht haben.
 
Absatz 1 Zustimmung!
Ich persönlich verlange keine qualitativ hochwertigen Spielerverpflichtungen in dieser Phase. Was ich allerdings erwarte, ist die Tatsache,
dass im Wissen großer Geldnot kreative Verpflichtungen getätigt werden. Was ich erwarte, ist die Tatsache, dass ich meinem Trainer einen
Kader rechtzeitig zusammenstelle und er somit eine vernünftige Saisonvorbereitung bestreiten kann. Aus der sollte sich bestenfalls eine
sportlich stabile Bundesligasaison ergeben. Schritt für Schritt, dass passiert natürlich nicht in einem Jahr. Dies war Steffen und nun auch
Thioune nicht gegeben. Was sich daraus ergibt haben wir im letzten Jahr gesehen und nun stehen wir wieder vor diesem Problem.
Fritz hat durchaus gute Ansätze, was ich in einem anderen Thread bereits angemerkt hatte und zwar was die Verpflichtung von Talentspielern angeht.
Welchen Nachweis er bisher nicht erbracht hat, ist die Tatsache, frühzeitig erfahrene Spieler zu verpflichten (keine Millionen-Transfers
so wie Mbangula). Den hat er zu verantworten und offensichtlich ist da wohl gar nicht bzw. nur halb gescoutet worden.
Ich glaube bei dem hatten sie den MW im Kopf. Boniface und Keita gehen auch in die Richtung.
Absatz 2 Zustimmung bis auf CF, der ist so lange dabei, dass er aus den zuvor gemachten Fehlern hätte lernen können und in dem
Wissen das hier Geld nicht vorhanden ist, sich ein Netzwerk aufzubauen die ihm die notwendige Unterstützung beim Scouting von
erfahrenen Spielern zukommen lassen. Im Jugendbereich scheint es ja geklappt zu haben u. a. auch mit Jahns.
Absatz 3
Platt gesehen sind sie es natürlich nicht sondern sie führen den Mist nur weiter, weil diejenigen die den Mist verzapft haben nicht
mehr da sind oder eben nur noch ein paar Strategen. Diese Strategen halten aber die Hebel weitehrin in der Hand.
Das wird so nichts!
Ich kann diese ganzen Aufrechnungen nicht mehr lesen, weil, wer u. a. nicht in der Lage ist sich von Spinnern zu trennen, die Werder
pro Saison ne halbe Millionen kosten hat nicht das Recht über Mangel an Geld zu reden. Sorry, und das spielt sich auch in Teilen
einige Foristen wieder die hier Verpflichtungen höherer Qualität erwarten oder Millionenverlust bei Transfers/Gehälter kleinreden.

Die Faninitiative (PT) war für mich auch ein wenig Hoffnung, aber man sieht ja wie und wer da die Drahtzieher sind und keine
Erneuerungen wollen. Machterhalt!
Deinen Punkt mit CF habe ich so nicht betrachtet, kann ich aber voll nachvollziehen. Grundsätzlich tut diese mantraartige künstliche Verzwergung einfach niemandem gut. Den Fans nicht, weil sie das schon seit 10 Jahren immer und immer wieder aufgetischt bekommen. Und eben letztlich auch nich dem Verein - denn welcher Unterschiedsspieler soll den zu Werder kommen, wenn man keinen Masterplan hat, wo man mittelfristig hinmöchte...
 
Das Problem ist eigentlich ganz einfach zu beschreiben.

Seit 15 Jahren bietet der Verein keine entsprechende Gegenleistung dafür, dass das Stadion permanent ausverkauft ist und regelmäßig tausende von Fans die Auswärtsfahrten begleiten. Es ist in der Zwischenzeit so, dass die garantierte Langeweile und die fehlende Erwartungshaltung für die Werder Verantwortlichen zur Selbstverständlichkeit geworden sind und die Bemühungen, eine signifikante Verbesserung erzielen zu können, nicht einmal mehr angestrebt werden.

Die Perfektion dieser Vorgehensweise ist darin begründet, das treue Publikum von jeglichem Leistungsanspruch entwöhnt und diesen Umstand bisher geschickt kaschiert zu haben, indem man den Leuten die nette Geschichte von der "Werderfamilie" auftischte. Die Familie hält natürlich zusammen und hinterfragt die Probleme nur hinter vorgehaltener Hand - das nennt man positive Manipulation (Nudging).

In diesem Verein herrscht keine Aufbruchstimmung, keine Zeichen an die Fans man habe einen 5 Jahresplan mit dem Ziel, deutlich attraktiveren und erfolgreicheren Fußball spielen zu lassen, hier sind Funktionäre am Werk und keine kreativen Unternehmer, die wirklich etwas bewegen wollen.

Die Verantwortlichen im Verein schaden Werder Bremen, seinem Ruf bei den eigenen und fremden Fans und bei willigen Sponsoren die erkennen, dass da Leute mit Visionen (nein, die müssen nicht zum Arzt) vorhanden sind.

PS: Wer schaut sich schon eine Dauerserie ohne jegliche Dramaturgie an, wenn es niemals eine Wende zu erwarten ist ?
So, wie Du das dastellst, wirfst Du unseren Verantwortlichen mMn Arbeitsverweigerung, mindestens aber mal Desinteresse vor.
Das kann und will ich ehrlich gesagt nicht glauben, denn wenn dort wirklich niemand sitzt, dem das Wohl und Wehe des Vereins am Herzen liegt, dann können wir den ganzen Laden hier am besten dicht machen.

Nein, ich glaube einfach, dass unsere Häuptlinge absolut davon überzeugt sind auf dem richtigen Weg zu sein.
Schlussendlich ändert das aber natürlich nichts an der fehlenden Aufbruchstimmung.
 
So, wie Du das dastellst, wirfst Du unseren Verantwortlichen mMn Arbeitsverweigerung, mindestens aber mal Desinteresse vor.
Das kann und will ich ehrlich gesagt nicht glauben, denn wenn dort wirklich niemand sitzt, dem das Wohl und Wehe des Vereins am Herzen liegt, dann können wir den ganzen Laden hier am besten dicht machen.

Nein, Unfähigkeit. Wer unfähig ist muss darauf hoffen, dass das nicht erkannt wird.

Nein, ich glaube einfach, dass unsere Häuptlinge absolut davon überzeugt sind auf dem richtigen Weg zu sein.
Schlussendlich ändert das aber natürlich nichts an der fehlenden Aufbruchstimmung.

Wenn dem so wäre, wo ist dann die Perspektive die man schließlich seinen Fans anbieten sollte wenn man von diesen verlangt, auch weiterhin für ein schlechtes Produkt Geld zahlen zu müssen. Fünfzehn Jahre sprechen eine eindeutige Sprache und wenn man sich nach solch langer Zeit der Erfolgslosigkeit nicht irgendwann selbst hinterfragt, wird man niemals irgendwelche Probleme lösen können.
 
Nein, Unfähigkeit. Wer unfähig ist muss darauf hoffen, dass das nicht erkannt wird.



Wenn dem so wäre, wo ist dann die Perspektive die man schließlich seinen Fans anbieten sollte wenn man von diesen verlangt, auch weiterhin für ein schlechtes Produkt Geld zahlen zu müssen. Fünfzehn Jahre sprechen eine eindeutige Sprache und wenn man sich nach solch langer Zeit der Erfolgslosigkeit nicht irgendwann selbst hinterfragt, wird man niemals irgendwelche Probleme lösen können.
Was die Perspektive angeht, bin ich ja vollkommen bei Dir. Aber spätestens hier fangen wir ja an, uns im Kreis zu drehen. Denn wenn unsere hohen Herren in der Lage wären, Fehlentwicklungen zu erkennen, würden sie ja hoffentlich was dran ändern, bzw. hätten dies schon längst getan.
Insofern ist an jedem 01.09. immer wieder Murmeltiertag und wir ärgern/wundern uns wieder mal über verpasste Chancen....
 
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