Gesamtfazit unserer Nationalelf

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Ein 2. oder 3. Platz ist aber nun einmal kein Erfolg, sondern leidglich eine etwas bessere Platzierung unter all den anderen Verlierern, die bei einer WM gescheitert sind. Eine deutsche Fußballnationalmannschaft, die den größten nationalen Fußballverband im Rücken hat, dreimaliger Weltmeister ist und den Rekord an halbfinalteilnahmen inne hat, MUSS den Anspruch haben in ein solches Tunier zu gehen und nur mit diesem Titel wieder rauszugehen.

Unsinn, wie so häufig. Auf der einen Seite untschlägst Du, dass auch die Art und Weise, eine übergeordnete Rolle spielt, wenn man schon dieses Turnier bewertet. Zudem ist ein 3. Platz besser, als ein Versagen in der Vorrunde, á la Italien und Frankreich. Insgesamt hat die Mannschaft ein ordentliches Bild abgeliefert - sie ist jung, entwicklungsfähig, modern in der Spielanlage und kann einfach noch nicht auf dem Level agieren, wie z.B. Spanien, welches diesen angestrebten Fußball, seit Jahren in Perfektion zelebriert. Gegen die derzeit wohl beste NM der Welt raus zu fliegen, kommt keinem Versagen gleich. Wenn am Ende steht, dass der größte Verband oder der größte Klub die Titel holt, dann braucht nichts mehr im Fußball ausgetragen werden, denn das Ergebnis stünde ja eh fest.
Und ja: Wenn man ins Rennen geht, solch ein Turnier zu gewinnen zu wollen, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass das am Ende auch so funktioniert. Werder geht auch in jede Saison, um um Titel mitzuspielen. Also hat auch Werder nach Deiner Rechnung in diesem Jahr versagt, mit der Finalteilnahme am DFB-Pokal und dem dritten Platz?

Die Mannschaft ist an diesem Turnier gewachsen, nicht gescheitert. Und das ist auch das positive Fazit. Mein Fazit.

Das ist jetzt die fünfte WM in Folge, in der man bei diesem Vorhaben gescheitert ist und die dritte, bei der man es kurz vom Ziel tat. Unbefriedigend.

:lol:

Brasilien ist jetzt zwei Mal gescheitert, Frankreich 3x, England 11x, Italien 1x, Argentinien 6x und Holland und Spanien sind bis jetzt immer gescheitert. Fang schon mal an zu zählen, mein ungeduldiger Freund.
 
Die Art und Weise war teilsweise schön anzuschauen, aber mehr auch nicht. Ein Titel ist und wird immer das sein, was bei einem solchen Tunier zählen wird, im Unterschied zum Vereinsfußball, wo 2. und 3. Plätze im Ligabetrieb zumindest noch einen lukrativen Gewinn bedeuten.
 
Wie kann Deutschland die zweitbeste Nation bei WMs sein,wenn Italien 4 Titel gewonnen hat,und Deutschland Italien und Brasilien nie bei einer WM geschlagen hat?

Soweit ich weiß, haben Brasilien und Deutschland bei Weltmeisterschaften nur einmal gegeneinander gespielt.

Zwei der vier italienischen Weltmeistertiltel stammen aus den 30er Jahren.

Außerdem ist Deutschland noch nie in einer WM Vorrunde ausgeschieden.

Nur mal so am Rande.
 
Soweit ich weiß, haben Brasilien und Deutschland bei Weltmeisterschaften nur einmal gegeneinander gespielt.

Zwei der vier italienischen Weltmeistertiltel stammen aus den 30er Jahren.

Außerdem ist Deutschland noch nie in einer WM Vorrunde ausgeschieden.

Nur mal so am Rande.


Weil sie aus den Dreissiger Jahren stammen,sind sie keine Weltmeisterschaften?1970 und 2006 hat Deutschland jeweils im Halbfinale gegen Italien verloren.Gegen Brasilien gab es nur ein Spiel,das stimmt.Aber es ging auch um die zweiterfolgreichste Mannschaft bei Weltmeisterschaften.Vier Titel sind nun mal einer mehr.
 
Ich muss sagen: Hut ab, Jogi. :tnx:

Man hat es geschafft in kürzester Zeit ein funktionierendes, spielstarkes Team aus vielen jungen Newcomern in der Nationalmannschaft zu formen. Natürlich war ein enormes Risiko dabei, mit solch einem jungen Team in das Turnier zu starten, aber man ist dieses Risiko eingegangen. Man hat diesen jungen Spielern Vertrauen geschenkt und sie frei aufspielen lassen.
Als ich den nominierten Kader gesehen habe, habe ich ein Vorrunden-Aus erwartet. Stattdessen verzauberte dieses junge Team die ganze Welt mit tollem Offensive Fußball und einer stabielen Defensive. Alle Spieler waren über das gesamte Turnier enorm motiviert, zeigten gestern, im Halbfinale gegen den Europameister Spanien, letzten Endes doch zu viel RESPEKT. Das Team wirkte sehr respektvoll gegenüber diesen großen Namen und konnte somit nicht befreit aufspielen.
Dennoch vielen, vielen Dank für diesen genialen Fußball im gesamten Turnierverlauf. Auf eine erfolgreiche Zukunft und den dritten Platz. Respekt, Deutschland. :applaus::tnx::applaus:
 
Ein 2. oder 3. Platz ist aber nun einmal kein Erfolg, sondern leidglich eine etwas bessere Platzierung unter all den anderen Verlierern, die bei einer WM gescheitert sind. Eine deutsche Fußballnationalmannschaft, die den größten nationalen Fußballverband im Rücken hat, dreimaliger Weltmeister ist und den Rekord an halbfinalteilnahmen inne hat, MUSS den Anspruch haben in ein solches Tunier zu gehen und nur mit diesem Titel wieder rauszugehen.

Das ist jetzt die fünfte WM in Folge, in der man bei diesem Vorhaben gescheitert ist und die dritte, bei der man es kurz vom Ziel tat. Unbefriedigend.

Oh Gott. Ich hoffe, du gehörst nicht zu den Leuten, die sich über Bayern-Arroganz beschweren. Das wäre sonst mehr als scheinheilig. Zudem diese Überheblichkeit in Bezug auf die Nationalmannschaft auch eher unangebracht ist. Wenn man sich die aktuellen Einzelspieler ansieht, gibt es durchaus auf dem Papier bessere Mannschaften als Deutschland.
 
eines muss ich schon zugeben: vor der wm war ich strikt gegen deutschland, bis zum ghana-spiel war ich auch völlig bestätigt, was das eig. für ne grütze ist (das australien-spiel konnte man nicht als maßstab nehmen). danach kam das, was ich jetzt einfach mal dem sommermärchen-syndrom unterstelle: man konnte gar nicht mehr i-was negatives sagen, sonst warste gleich ein vaterlandsverräter, kein patriot und ein dauermeckerer.

hätte jogibär, hätte die mannschaft mal lieber etwas realisitischer die sache betrachtet und sich nicht auf die rosa-rote-euphoriewelle begeben. klar, der fußball war gut anzusehen, die quittung für falsche betrachtungsweise der spiele hat man allerdings gestern bekommen - und zwar deutlicher und krasser als z.b. noch vor 2 jahren bei der em.
das england-spiel wird bei nem richtigen schiri in den sand gesetzt, alleine deswegen, weil diese junge mannschaft ein 2-2 innerhalb von 2 minuten nicht weggesteckt hätte (hat man gegen serbien und spanien ja gesehen, was passiert, wenn se mal hinten liegen bzw. nen nackenschlag bekommen). das 1-0 nach 3 minuten gegen taktisch hilflose argentinier, die viiiiiel größer geredet wurden als sie bei der wm in wirklichkeit waren, war natürlich der schlüssel zum erfolg. sowohl beim england- als auch beim argentinien-spiel muss man konstatieren, dass diese spiele deutlich enger waren als das ergebnis es aussagt. beide haben sich dann nach dem 3-1 bzw. 2-0 aufgegeben und sich abschießen lassen - einfach weil die spannung weg war und deutschland das machen durfte, was sie können: konter, tempogegenstöße und kluge diagonalbälle.

wie gesagt: gestern hat man deutlicher denn je zu spüren bekommen, dass nicht alles rosa-rot bzw. schwarz-rot-geil war. deutschland hätte locker weltmeister werden können, keine, wirklich KEINE nation hat so überzeugt, dass sie gegen deutschland favorit gewesen wäre. deutschland war einfach die beste mannschaft in diesem turnier, sie konnten aufgrund des unfähigen trainers, seiner wechsel und seiner "taktik" sowie der einstellung und aufarbeitung der ko-spiele daraus aber nix machen.

am 13.juni wurde der sommermärchen-schalter angeknipst, gestern wars dann wieder rum und die "fan"-artikel verschwinden wieder in die hintersten ecken der schränke - gefundenes fressen für die motten dieser welt. war ein tolles gefühl, trotz niederlage, diese ganzen "fans" zu sehen, wie sie weinend, frustriert und angepisst die modeerscheinung "fansein" kurzerhand als "out" bezeichneten und ab heute wieder den fußball in ruhe lassen - gott sei dank.

freue mich wie ein schnitzel auf montag - :svw_applaus:
 
Ein 2. oder 3. Platz ist aber nun einmal kein Erfolg, sondern leidglich eine etwas bessere Platzierung unter all den anderen Verlierern, die bei einer WM gescheitert sind. Eine deutsche Fußballnationalmannschaft, die den größten nationalen Fußballverband im Rücken hat, dreimaliger Weltmeister ist und den Rekord an halbfinalteilnahmen inne hat, MUSS den Anspruch haben in ein solches Tunier zu gehen und nur mit diesem Titel wieder rauszugehen.

Das ist jetzt die fünfte WM in Folge, in der man bei diesem Vorhaben gescheitert ist und die dritte, bei der man es kurz vom Ziel tat. Unbefriedigend.

:tnx: genau meine Meinung
 
NaJaaaaa.

- Ich war überrascht davon eine spielstarke dt. Mannschaft zu sehen. Feiner Tempofussball, wie von Löw angekündigt. (Ob Frings und auch Ballack so gut gepasst hätten muss ich mittlerweile in Frage stellen!)

- Gegen Serbien habe ich das Problem ausgemacht, dass eine Mannschaft in Führung lag, die nicht aus der eigenen Abwehr raus wollte und Tempofussball unmöglich machte. Im Gegenteil sogar eine Reihe grosser Chancen liegen liess. --- Warum bei diesem Spiel lange Zeit ohne nominellen Stürmer gespielt wurde verstehe wer will, ich nicht. ---

- Zu England und ARRRRGH!: beide zu lahm, zu kompliziert, beide früh in Rückstand - gg. England Glück (Anti-Wembley-Tor), dann Konter, also "Tempofussball" (gemeint ist "Kontern") - gg. ARRRGH! Glück (frühes Tor) und ein fehlen von Teamgeist und Taktik auf der anderen Seite
Dennoch sind beide Spiele in grandioser Weise gewonnen worden! Die perfekte Spielweise gegen diese Gegner, brilliant umgesetzt, eines Weltmeisters würdig!

- Gegen Spanien funzte diese Spielweise nicht mehr, da diese den Dreh raus haben offensiv gefährlich zu sein ohne die Abwehr zu entblössen. 5 Spielmacher schalten sofort auf Balleroberung um und setzen ihre Technik dafür ein. Unser off. MF pflegt dagegen dt. Tugenden + Ballbehandlung. Verdiente Niederlage, leider!


- Löw: Er hätte ahnen müssen, wissen kann man sowas nicht, wann er vom Pfad der Tugend hätte abweichen müssen. An Poldi muss nicht in jedem Spiel festgehalten werden. Ebenso die Nibelungentreue zu Troche und Gomez! Wer entlastet denn die Abwehr mit einem, der offensiv wenig kann und Defensivverhalten als "im Weg stehen" interpretiert? MM nicht zu bringen war ein grosser Fehler! :Ballsicher, schnell, immer zum Strafraum orientiert, schwer fair vom Ball zu trennen!!! --> Löw ist ein Ein-Trick-Trainer, so wie die N11 eine Ein-Trick-Team ist. ---

- Kein Lahm-Ersatz im Kader, ausser Friedrich (IV!!!), dafür drei LV + Lahm
- Ausschliesslich Spieler im Kader die Tempofussball ("Kontern" hiess das früher) können, aber kein Plan-B (Schweinsteiger und Friedrich waren neben Neuer die robustesten Spieler auf dem Feld...)

Nette WM, sah besser aus als es war.
 
- Kein Lahm-Ersatz im Kader, ausser Friedrich (IV!!!), dafür drei LV + Lahm
- Ausschliesslich Spieler im Kader die Tempofussball ("Kontern" hiess das früher) können, aber kein Plan-B (Schweinsteiger und Friedrich waren neben Neuer die robustesten Spieler auf dem Feld...)

Nette WM, sah besser aus als es war.

Zum ersten: Boateng? fühlt sich auf rechts wohl deutlich wohler...
Zum zweiten: Hast schon irgendwie recht, aber wer in Deutschland hätte das Problem lösen können?
 
Gute WM mit dummen Ende.

Die Spanier waren selber überrascht wie leicht es war Deutschland zu schlagen. LÖW hat die absolut falsche Taktik gewählt. Sich gegen die Spanier so tief zu stellen und auf Konter zu lauern ist fatal. Die haben uns 80 Min dominiert und die Lücke gesucht. Wir hätten mitspielen müssen! ......Und wie?

Mit einem 4-4-2 oder sogar 4-3-3. Es wäre ein ganz anderes Spiel geworden. Sich auf ein Mittelfeld Duell einzulassen gegen Spanien hat wenig Sinn. Schnelle lange Dinger in die Sturmspitze hätte die Spanier unter Druck gesetzt. Aber Löw wollte ja unbedingt weiter sein System spielen, was den Spaniern bestens ins Konzept paßte. Die hatten gefühlte 70% Ballbesitz und Kontrolle.

Letztenendes war es ein Abbild vom Endspiel 2008. Nie ne Chance und irgendwann fällt das Tor dann halt. Viel zu ängstlicher Fußball von LÖW.

Abgeschenkt und zurecht raus. Schade ich hätte Löw da mehr Trainerwitz zugetraut. Das war ein Rückschritt in alte biedere Zeiten.
 
Soweit ich weiß, haben Brasilien und Deutschland bei Weltmeisterschaften nur einmal gegeneinander gespielt.

Zwei der vier italienischen Weltmeistertiltel stammen aus den 30er Jahren.

Außerdem ist Deutschland noch nie in einer WM Vorrunde ausgeschieden.

Nur mal so am Rande.

Grenzt jetzt aber an Haarspalterei.;)

Genausogut kann man das Gegenargument bringen, daß der letzte deutsche WM-Sieg schon 20 Jahre her war, während Itailien noch amtierender Weltmeister ist.

Deutschland ist 1938 in der Vorrunde ausgschieden, allerdings begann das Turnier damals gleich im K.O.-System (2:4 gegen die Schweiz), Italien hat das Kunststück dagegen 2x hinbekommen (1966 und 2010). Und im Gegensatz zu Deutschland, das die WM-Quali stets überstanden hat, ist Italien in der Quali zur WM 1958 an Nordirland gescheitert.
 
Super WM, mehr kann ich gar nicht sagen.

Wir haben zwar gegen Spanien verloren, aber die sind einfach noch ne Nummer zu groß für uns.

Einziges Manko aus meiner Sicht: leicht fehlerhafte Kaderplanung und manchmal verstehe ich Löws Wechsel und Aufstellung nicht.
 
Gute WM mit dummen Ende.

Die Spanier waren selber überrascht wie leicht es war Deutschland zu schlagen. LÖW hat die absolut falsche Taktik gewählt. Sich gegen die Spanier so tief zu stellen und auf Konter zu lauern ist fatal. Die haben uns 80 Min dominiert und die Lücke gesucht. Wir hätten mitspielen müssen! ......Und wie?

Mit einem 4-4-2 oder sogar 4-3-3. Es wäre ein ganz anderes Spiel geworden. Sich auf ein Mittelfeld Duell einzulassen gegen Spanien hat wenig Sinn. Schnelle lange Dinger in die Sturmspitze hätte die Spanier unter Druck gesetzt. Aber Löw wollte ja unbedingt weiter sein System spielen, was den Spaniern bestens ins Konzept paßte. Die hatten gefühlte 70% Ballbesitz und Kontrolle.

Letztenendes war es ein Abbild vom Endspiel 2008. Nie ne Chance und irgendwann fällt das Tor dann halt. Viel zu ängstlicher Fußball von LÖW.

Abgeschenkt und zurecht raus. Schade ich hätte Löw da mehr Trainerwitz zugetraut. Das war ein Rückschritt in alte biedere Zeiten.

Bist du dir sicher, dass es nur eine Frage der (eigenen) Taktik war? Was nützt mir ein 4-3-3, wenn die grundlegende Einstellung im Spiel nicht stimmt?

Unsere N11 konnte eigentlich in keiner Phase des Spiels den Hebel umlegen. Die letzten 10 Minuten werte ich nicht als Überlegenheit, sondern als Verzweifelungsoffensive. Die Abwehr der Spanier war ja auch da kaum gefordert.

Die Deutschen haben einfach vieles schlecht, die Spanier fast alles gut gemacht.

Das Spiel wertet meinen Gesamteindruck aber nur wenig ab. Die Spiele gegen Australien, England und Argentinien waren schon herzerfrischend und unerwartet gut. Als Schulnote würde ich der N11 eine 2- geben.
 


Also wo ich mir sicher bin ist das ich ein ähnliches Spiel gegen Spanien gesehen habe wie 2008 (Gleicher taktischer Fehler von Löw). Wo ich mir auch sicher bin ist das die Spanier andere Gegner nicht so dominiert haben. Desweiteren bin ich mir sicher, daß wir Spanien unsererseits hätten beschäftigen müssen. Und sicher bin ich mir ebenso, daß wir viel zu tief standen. Und am allersichersten bin ich mir darüber, daß wir versucht haben Spanien in Ihrer Paradedisziplin zu schlagen: durchs Mittelfeld kombinieren. Das ist taktisch unclever.

Dazu ist es wirklich so gewesen, daß viele Spieler sehr verunsichert waren, was entweder aufs System zurückzuführen ist (Verunsicherung weil nix klappte, meine Meinung im übrigen), oder eben auf die Nervosität der Spieler ansich (es klappte nix, weil alle nervös waren). In jedem Fall wirkte es so, daß wir 80 Min. ängstlich darauf warteten, daß die Spanier uns nun endlich plattmachen. Wir waren ausschließlich reaktiv, deswegen war unsere ansich so fitte Mannschaft auch schon nach 70 Min platt. Weil ´se nur hinterhergelaufen sind.

Die Spanier sind eine sehr gute Mannschaft und die zwingen einem schonmal Ihr System auf, aber so wie Deutschland agiert hat, war es m. M. n. unter unseren Möglichkeiten. Da haben selbst andere Nationen mit weniger Potential in der Mannschaft besser gegen Spanien ausgesehen. Die Spanier haben sich so glaube ich selber erschrocken wie harm- und mutlos wir waren.

Ne das war nix und bei aller Euphorie muß man sowas auch mal knallhart aufzeigen sonst spricht man noch in 10 Jahren vom Potential der Mannschaft UND DES TRAINERS, macht aber keine Fortschritte. :(
 

:tnx::tnx::tnx:

Ich frage mich auch, warum diese Mannschaft so in den Himmel gelobt wird.

Positiv war sicher das schnelle Spiel. Ein Frings oder Ballack hätte da nur geschadet. Frings hätte sich vielleicht mit dem einen oder anderen schönen Pass, den z.B. Khedira so noch nicht drauf hat, ganz gut eingefügt, aber das DM war schon in Ordnung. Einen, der wie Ballack nur entweder rumsteht oder langsam trabt, hätte wir überhaupt nicht gebrauchen können.
Aber davor... die Offensive war nicht optimal. Klose war von Anfang bis Ende schlecht. Ein Chancentod, der auch nur mit ganz viel Glück die Tore gemacht hat. Das Tor gegen Argentinien war da ein super Beispiel, da hätte er den Ball ja fast noch übers Tor gestolpert... und dann wurde immer Gomez eingewechselt. Das kann man einfach nicht verstehen. Warum nicht mal Kießling bringen? Warum nicht Podolski oder Müller in den Sturm? Podolski hat mir auf Links überhaupt nicht gefallen. In jeder Situation aufs Tor zu schießen, egal wie aussichtslos sie ist. Das kann er als Stürmer, wenn er vorm Tor steht machen, aber nicht von der Seitenlinie aus.:wall: Diese Schüsse wären sicher besser gewesen, wenn er als Stürmer gespielt hätte.
Und Müller ist vor dem Tor einfach so cool, das er aus Kloses Chancen nochmal 2 Tore mehr gemacht hätte. Der Sturm war das ganze Turnier über schwach.
Die Abwehr war auch nicht besonders stark, wurde aber selten gefordert. Einen Innenverteidiger, der Rechtsfuß ist (Boateng), als LV spielen lassen, obwohl der die Position noch nie vorher gespielt hat? Warum nicht mal einen Aogo, der vor der WM überzeugt hat? Oder einen Jansen von Beginn? Oder warum spielt nicht Boateng RV und Lahm LV?

Man hätte aus dieser Mannschaft wie ich finde mehr herrausholen können, und hat oft nur überzeugt, wenn der Gegner zu schwach(Australien, England), lustlos und taktisch schlecht eingestellt (Argentinien) und einfach schlechter war. Von daher bleibt, auch wenn der dritte Platz ein schöner Erfolg wäre, imho ein fader Beigeschmack. Ich würde mich nicht wundern, wenn es 2012 ein ähnliches Erwachen wie 2004 gab. Löw könnte der zweite Völler werden.;)
 
Ganz im Ernst, die Dinger die er gemacht hat waren Pflicht. Dafür aber auch viele große Chancen liegen gelassen. Ein Müller im Sturm und dafür Marin als RM wäre denke ich besser gewesen.
 
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