K
Klunz
Guest
Was du auf deinem Klo anstellst steht dir frei... Das kümmert den Staat nicht.
Wenn du das allerdings in der Öffentlichkeit tust ist das etwas anderes...
Ja? .... das sieht doch die EU nicht so, siehe Urteil.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Was du auf deinem Klo anstellst steht dir frei... Das kümmert den Staat nicht.
Wenn du das allerdings in der Öffentlichkeit tust ist das etwas anderes...

Merkt ihr eigentlich, was für Seiten ihr hier verlinkt? :face:
Wusste ich nicht, habe den Link ersetzt. Besser?

Ist der eigentliche Skandal nicht, dass dieser Paragraph überhaupt existiert?Zitat von Bremervörde;3163641:Gibt es irgendwo eine Statistik darüber, wie oft dieser Paragraph angewendet wird?
Der Paragraph ist total in Ordnung.
Ich selber fand Gott schon immer blöd, lege aber Wert darauf, dass ich für
dieses weltanschauliche bzw. religiöse Bekenntnis nicht verunglimpft werde.
Genauso akzeptiere ich, wenn andere ihren Gott super finden.
Ohne diese Regelung könnten Minderheiten mundtot gemacht werden.

Ich finde Pornos besser. Aber wenn ich die Religion eines Mitmenschen
beleidige (nicht seine evtl. intolerante Auslegung), verstoße ich gegen
die Religionsfreiheit.
Eigentlich beleidigst du damit schlichtweg seine Religion. Du schränkst ihn ja nicht ein in seiner Freiheit. Also ganz genau genommen.
Eigentlich beleidigst du damit schlichtweg seine Religion. Du schränkst ihn ja nicht ein in seiner Freiheit. Also ganz genau genommen.
Zitat von Bremervörde;3163742:Naja, man kann die Person und die Sache nicht immer trennen. Wenn ich meinen Nachbarn als "Fettsack" bezeichne, beleidige ich ja auch nicht nur sein Gewicht... Die Religiöse Einstellung gehört eben auch zur Identität einer Person.
Aber als Beurteilungshilfe steht in dem Gesetz ja auch "wenn sie geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören".
Das hängt immer von der Sensibilität der Bevölkerung ab. In Deutschland sind Witze über den christlichen Glauben an der Tagesordnung und selbst gläubige Menschen sehen darin in den seltensten Fällen eine Störung des öffentlichen Friedens. In anderen Kulturen sieht es anders aus, da stört sich schon ein Großteil der Bevölkerung daran, wenn am anderen Ende der Welt ein paar Karikaturen in einer Zeitung erscheinen. Von daher hoffe ich nicht, dass das Gesetz für uns noch zum Bumerang wird, denn es ist schwer auslegbar! Die Frage ob jemand beleidigt wird, hängt ja nicht nur von dem Beleidigten ab, sondern auch davon, ob der Gläubige ein dickes Fell hat oder nicht! Ich jedenfalls lebe gern in einer pluralistischen Gesellschaft.
Aber wie siehst du das... in dem der Mann den Koran verbrannt hat oder zerissen hat, provoziert er doch den jeweils anderen. Ist da die Gewalt nicht berechtigt? Ist doch der andere schuld, warum zerreisst der auch den Koran? :cool:
@Eisbär
Von wem geht denn nun die Gewalt aus?
EDIT: Grad erfahren, dass sich Eisbär dazu nicht äussern will... und ich weiß sogar warum :cool:

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Es liest sich aber gerade nicht wie ein Plädoyer für den betreffenden Paragraphen sondern gegen diesen.Zitat von Bremervörde;3163734:
Bei mir ist es umgekehrt, aber mit der gleichen Meinung:
Ich bin religiös, aber für absolute Relgionsfreiheit, was auch einschließt, dass andere Menschen meine Religion kritisieren oder von mir aus auch beleidigen dürfen. Das Gerede von "Religiösen Gefühlen" ist leider zu einem Totschlagargument geworden. Wenn jemand gern eine Bibel oder einen Koran ins Klo werfen will, ist das seine Sache. Es gibt keine heiligen Bücher. Das Papier und die Farbe hätte genauso gut für ein Pornoheftchen verwendet werden können. Das ist nichts, was man verehren muss.
dazu ergibt sich für mich ein Verständnisproblem.
Den ersten Teil meines Postings wolltest oder konntest du nicht verstehen, oder?
Um dir ein Urteil bilden zu können, ziehe doch einfach einmal mit deiner Familie für ein Jahr nach Irak, Syrien, Libyien, Mali oder ins östliche Kongo.
Danach darfst du gerne weiterhin von deinem hohen Ross urteilen.
Falls es dir entgangen ist, die Flucht wird nicht von Samaritern für lau organisiert, dafür muss oftmals das ganze Geld der Familie aufgebracht werden oder Geld geliehen werden, um die Männer außer Landes zu bringen.
Das da eine gewisser Zusammenhang besteht, dieses Geld durch Arbeit wieder einzutreiben, sollte auch für dich nicht völlig unbegreiflich sein.
Weiterhin würde ich noch gerne einwerfen, ein Opfer rechter Gewalt zu werden ist relativ einfacher als das Opfer linker Gewalt zu werden. Vor allem ist die Qualität auch auf einer anderen Ebene. Man vergleiche einmal die Opferzahlen rechter und linker Gewalt. In Puncto Todesfälle, versuchter Tötungen und schwerer Körperverletzung hat die eine Gruppe die Nase ganz weit vorn.
Da muss ich aber leider sagen, failed! Das ist eine genauso dämliche Argumentation, wie: "Ich bin ja kein Rassist, aber ...!"
Nach deinem Beispiel wäre die Gewalt von links legitimer als die Gewalt von rechts, weil deren Opferzahlen geringer sind ... Todesopfer, Gewaltopfer, sind alles jeweils ein Opfer zu viel, egal welche Ideologie als Motiv dahinter steht.
Ansonsten müsste man sagen das Stalin und Mao "bessere" Massenmörder waren, als Hitler. Denn die beiden haben ja unter der Plakete Anti-Faschisten zu sein, gemordet.