Fussballfans sind keine Verbrecher!

Habe mir jetzt zwei Berichte dazu bei buten und binnen durchgelesen und einen der KreisZeitung.
Die Täter sind wohl unerkannt entkommen. In keiner Silbe wird ein möglicher zusammenhang zu Fußballfans genannt.
Passt also eigtl nicht hierher.

@werderfan100pro # 2285 , @dieeeter # 2287, @Svartur # 2295

Ich erlaube mir in dem oben aufgezeigten Zusammenhang meiner "Informationspflicht" nachzukommen. Ich hatte ja Zusammenhänge
zu den gewaltbereiten Bremer-Ultras dargestellt. Dies scheint sich jetzt ja hoch verdichtet zu haben ;)
Der WK meldet heute: GROSSOFFENSIVE GEGEN ULTRASZENE
Es wurden 19 Wohnungen in Bremen, Niedersachsen und Hessen durchsucht. Hintergrund war die Randale in einem Lokal an der Schlachte
sowie der Angriff auf zwei Schalke-Fans. Deliktseinstufung: Schwerer Landfriedensbruch und Gef. Körperverletzung.
20 Beschuldigte werden der Bremer Ultra-Szene zugerechnet. 9 der Männer sollen an dem Angriff an der Schlachte und 14 an der Attacke auf
die Schalke-Fans beteiligt gewesen sein.
Drei dieser Tatverdächtigen werden mit beiden Taten in Verbindung gebracht.
 
Und weiter geht's mit zweifelhaften Polizeimeldungen: https://www.vice.com/amp/de/article...bde&utm_medium=link&__twitter_impression=true

Zeigt einmal mehr, dass es einfach falsch ist, Polizeidarstellungen ungeprüft als Wahrheit zu übernehmen.
Ich fange mal an:
Da versucht ein "Fan" in seinem Übermut, über einen Stabmattenzaun (so heißen die Dinger) zu steigen, welcher an der Oberseite einen kleinen Übersteigschutz* in Form von einer ca. 2 cm langen Stabverlängerung nach oben hat. Während der Fan sich auf beschriebener Oberkante aufstützt, versuchen ein Ordner von vorne und einer von der Seite seinen Fuß bzw. seine Hand zu halten, um ihn am übersteigen zu hindern.
Da normal ausgestattete Hände das Eigengewicht auf solchen Stäben nicht dauerhaft zu halten vermögen, haben dem "jungen" Mann die Kräfte verlassen und er ist nach hinten gestürzt. Das tut mir leid für ihn, weil die Schürf-/Risswunden wohl weh getan haben und er deswegen ins Krankenhaus musste, aber er wird überleben, dabin ich ganz sicher.

* der Übersteigschutz hat funktioniert.
 
Zeigt einmal mehr, dass es einfach falsch ist, Polizeidarstellungen ungeprüft als Wahrheit zu übernehmen.

Ja gut, das ist nun leider nichts neues. Spätestens seit Leipzig, als sogar vor Gericht Polizeidarstellungen nicht mehr als neutrale Quelle anerkannt worden sind, sollte das jedem klar sein. Da muss einiges an verspieltem Vertrauen wieder aufgebaut werden denn es ist sehr sehr bedenklich, wenn man bei Meldungen der Polizei erst mal davon ausgehen muss, das die Wahrheit ein paar Sprossen weiter unten in der Eskalationsleiter liegt. Wir reden hier ja nicht über irgendeinen unbedeutenden Verein, sondern über den mit dem Gewaltmonopol.
 

Beschreibst du das:

Man sieht, wie ein einzelner Fan auf einen Metallzaun klettert. Als er mit einem Bein über den spitzen Streben des Zauns hängt, läuft von rechts ein Polizeibeamter ins Bild und greift ohne vorherige sichtbare Ankündigung und ohne zu warten nach dem anderen Bein des Mannes.

blank.png

Mit einem Ruck sackt der Fan nach hinten, deutlich ist zu sehen, wie der Oberschenkel des Fans von den Streben aufgespießt wird. Sein Gesicht ist schmerzverzerrt, er schreit, und versucht sich mit beiden Händen am Zaun festzuhalten. Der Polizist hat seine Hände währenddessen weiterhin am Bein des Mannes, scheint zu ziehen. Kurz darauf fällt der Fan nach hinten um, während sein Oberschenkel noch immer im Zaun hängt. Umstehende brüllen augenscheinlich auf den Polizisten ein, andere schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Ein anderer Chemie-Anhänger hebt das Bein des Verletzten aus den Zaunspitzen. Anschließend bleibt der Verletzte auf dem Boden des Gästeblocks liegen. Der Polizeibeamte, der den Mann vom Zaun am Bein gepackt hatte, wirkt panisch, läuft hektisch auf und ab.

Das Video zeigt auch: Die Schilderung der Polizei entspricht nicht den Tatsachen. Eine vorherige Aufforderung an den Kletterer, samt Innehalten und Abwarten, ob er der Aufforderung nachkommt, gab es nicht. Der Beamte kommt aus mehreren Metern Abstand angelaufen und greift unmittelbar nach dem herunterhängenden Bein. Schläge oder Tritte gegen die Polizisten sind nicht zu sehen. Stattdessen versucht der Verletzte, sich mit beiden Händen am Zaun festzuhalten, während er vor Schmerzen schreit.
?
 
Videoaufnahmen, die VICE exklusiv vorliegen.......
immer wieder das gleiche Muster. Entweder ich habe ein Video, dann zeige ich das, und wenn sich das Geschriebene mit dem Gezeigten deckt, geht es zur Anzeige gegen Unbekannt.
Alles andere ist ein großer Schmarrn.
 
Na, dann können wir ja froh sein das dies nicht die BILD in der Form berichtet hat. Außerdem greifen hier gleich wieder die
Regularien die man bei anderen z. B. bei den Rechten verurteilt.
Das was dort geschildert wurde ist bitte wodurch bewiesen??
 
So einfach geht das nicht. Persönlichkeitsrechte und so. Aber du hast recht, immer das gleiche Muster. Erst wird die Existenz des Videos angezweifelt, dann die Plattform auf der es erschienen ist, dann die Interpretation seines Inhalts und dann tauchen drei weitere Videos auf und zeigen, daß es sogar noch schlimmer war.
Du machst Schritt 2.. ff vor dem ersten. Erst einmal muss das Video gezeigt sein
 
Du machst Schritt 2.. ff vor dem ersten. Erst einmal muss das Video gezeigt sein

Muss es nicht. Wenn eine Redaktion sagt "Das Video liegt uns vor", dann kann man es zwar immer noch nicht selbst beurteilen, aber man kann schon guten Gewissens annehmen, daß sie diesbezüglich nicht lügen. Und dann wird SEHR konkret ein Handlungsablauf geschildert. Wenn es dann strafrechtlich relevant werden sollte, wird dieses Video mit Sicherheit auch Beweismittel sein. Und spätestens dann weiß man, ob eine Redaktion sich da kompletten Unsinn ausgedacht hat. Genau DAS ist doch der Grund dafür, daß ein Richter in Leipzig öffentlich verkündet hat keine Aussagen der Polizei mehr für bare Münze zu nehmen, weil die Videos eben ihre Version klar widerlegt haben. Und wenn die Interpretation dieses Videos durch die Medien genau so ein Blödsinn war, dann weiß man auch beim nächsten mal was man davon zu halten hat. Es gibt aber keinen Anlass anzunehmen, das dem so wäre.
 
Muss es nicht. Wenn eine Redaktion sagt "Das Video liegt uns vor", dann kann man es zwar immer noch nicht selbst beurteilen, aber man kann schon guten Gewissens annehmen, daß sie diesbezüglich nicht lügen. Und dann wird SEHR konkret ein Handlungsablauf geschildert. Wenn es dann strafrechtlich relevant werden sollte, wird dieses Video mit Sicherheit auch Beweismittel sein. Und spätestens dann weiß man, ob eine Redaktion sich da kompletten Unsinn ausgedacht hat. Genau DAS ist doch der Grund dafür, daß ein Richter in Leipzig öffentlich verkündet hat keine Aussagen der Polizei mehr für bare Münze zu nehmen, weil die Videos eben ihre Version klar widerlegt haben. Und wenn die Interpretation dieses Videos durch die Medien genau so ein Blödsinn war, dann weiß man auch beim nächsten mal was man davon zu halten hat. Es gibt aber keinen Anlass anzunehmen, das dem so wäre.

Kannst Du das bitte mal verlinken.
 
Muss es nicht. Wenn eine Redaktion sagt "Das Video liegt uns vor", dann kann man es zwar immer noch nicht selbst beurteilen, aber man kann schon guten Gewissens annehmen, daß sie diesbezüglich nicht lügen. Und dann wird SEHR konkret ein Handlungsablauf geschildert. Wenn es dann strafrechtlich relevant werden sollte, wird dieses Video mit Sicherheit auch Beweismittel sein. Und spätestens dann weiß man, ob eine Redaktion sich da kompletten Unsinn ausgedacht hat. Genau DAS ist doch der Grund dafür, daß ein Richter in Leipzig öffentlich verkündet hat keine Aussagen der Polizei mehr für bare Münze zu nehmen, weil die Videos eben ihre Version klar widerlegt haben. Und wenn die Interpretation dieses Videos durch die Medien genau so ein Blödsinn war, dann weiß man auch beim nächsten mal was man davon zu halten hat. Es gibt aber keinen Anlass anzunehmen, das dem so wäre.
Das mit dem "guten Gewissen" würde ich noch einmal überdenken. Den Handlungsablauf habe ich auch beschrieben. Ich hätte ihn noch mehr ausschmücken können, aber ich wollte nicht genauso ausufern.
 
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