Eine Nacht drüber geschlafen und ein wenig erholt von dem Freizeit-TV-Streß

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Das Spiel war nicht wirklich schön, es war spannend und zum Schluß sogar dramatisch. Drama-Queens waren Frau Däbritz und unsere Wärterin ...
Habe schon beim Zopfrichten vor dem Elfer von Frau D. gesagt "das gibt nix". Es war verständlicherweise schwer für sie überhaupt im Spektakel anzukommen. Der erste Ballkontakt war schon keiner - Sie hat bei ihrer ersten Aktion nach dem Einwechseln den Ball nicht getroffen, weil die GegnerInnen bei 105 % im Kopf waren und sie erst bei 95 %. Egal, ist ja alles gut gegangen. Frau Berger war dagegen bei 110 %

- Im Spiel und auch beim Shoot-out.
Das Spiel selbst war sehr zerfahren, ständige Unterbrechungen störten den Spielfluß. Selbst die eigentlichen Power-Prinzessinnen (und das meine ich voller Lob) Jule Brand und Klara Bühl konnten weder Struktur noch sauberen Spielaufbau hinbekommen, aber warum:
Die Französinnen waren spielerisch deutlich überlegen und Jule hat sich bestimmt auch die Augen gerieben und gedacht "Oha, in deren Liga spiele ich bald ... die sind ja technisch saustark, schnell und kaum zu halten ... da kann ich noch einiges lernen und muss noch zulegen".
Fazit:
Es war eine Leistung unserer Frauen, die ich nach der frühen roten Karte und dem Rückstand per Elfmeter nicht für möglich gehalten habe. Bei allen spielerischen Defiziten haben die deutschen Mädels mit aufopferungsvollem Kampf und purer Willensenergie das Spiel gedreht.
Die Elfmeter waren zudem - fast alle - gut geschossen. Sehr stark.
Vor dieser Leistung ... Hut ab
