Inzwischen sind aus Arenen und Vereinsgeländen ganze Städte geworden, angefangen mit Real, die 2030 "La Ciudad de Real" gegründet haben, mit eigenen Firmen, eigener Regierung und allem, was Städte noch so zu bieten haben. Die "Hoffenheimstadt" hat sich zum Stadtstaat erklärt und hat ein Durchschnittsalter von 14,22 Jahren. Die "Bayern-München/T-home-Town" hat gleich ganz Bayern und Österreich gekauft. Damit der Club mehr TV-Gelder bekommt, können Einwohner im "Bayern-München/T-Home-Staat" nur noch Fussball empfangen. So freuen sie sich zum Beispiel schon um 13:00 Uhr auf den um 14:00 Uhr gesendeten "Zahnbürsten der Reservespieler"-Report. Die Nationalmannschaft hat auch eine eigene Stadt, wen überrascht es, in Stuttgart. In England werden mittlerweile für 2. klassige Fussballer als Zahlungsmittel Fabriken und Sitze im Vorstand angeboten. Manchester City, welche die Entwicklung der Vereinsstädte sehr freute, allein vom Namen her, macht derweil mit dem ersten Transfer in Millardenhöhe auf sich aufmerksam- sie wollen so gerne zurück in die 2. Liga.
Die Amis haben natürlich die Entwicklung nicht ganz verpennt. Um an gute Spieler zu kommen, bieten sie gerne auchmal anderen Fussballstädten den Frieden an.
Der Fussball hat gesiegt, die ganze Welt spielt verrückt. Und mittendrin ein Verein an der Weser, klein und bescheiden wie schon 41 Jahre zuvor, welcher von allen neutralen Beobachtern geliebt wird, da sie immer noch in einer Stadt namens Bremen spielen. Der Grün-Weiße Klub, Serienmeister in der "World-League", der höchsten Klasse, in der Vertreter aus der ganzen Welt mitspielen, heißt immernoch Werder Bremen, hat immernoch ein Stadion mit Namen ohne Firma drin und es ist immernoch ein Herr namens Thomas Schaaf im Verein. :applaus:
Ich weiß, ich spinne...