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Man muss sagen, dass Baumi kaum richtige Flops hatte, also nicht annähernd etwas in der Kategorie C. Alberto.
Beijmo war da vermutlich schon der größte.
Tops gab es einige.
Endlich mal jemand der nen richtigen Durchblick hat.Man muss sagen, dass Baumi kaum richtige Flops hatte, also nicht annähernd etwas in der Kategorie C. Alberto.
Beijmo war da vermutlich schon der größte.
Tops gab es einige.

Angeblich (lt deichstube) stehen 30 Namen auf der Liste für Baumanns Nachfolger.
Fritz in dreißig verschiedenen Schriftarten, oder wie?
Naja Davie Selke für 10 Mio. oder wieviel es waren und was dann von ihm kam geht schon in diese Richtung - gemessen an den finanziellen Möglichkeiten, die wir in dieser Phase der Werder-Historie hatten (und die eben deutlich geringer waren als zur Zeit von Carlos Alberto)Man muss sagen, dass Baumi kaum richtige Flops hatte, also nicht annähernd etwas in der Kategorie C. Alberto.
Beijmo war da vermutlich schon der größte.
Tops gab es einige.
Ja, das lässt sich vertreten, aber am Ende kann man auch hier sagen, dass er es gut gemacht hat. Die Ablöse wurde eben nicht fällig, und wäre sie fällig geworden, wäre das wohl damit verbunden gewesen, dass Davie Selke besser gespielt hätte.Naja Davie Selke für 10 Mio. oder wieviel es waren und was dann von ihm kam geht schon in diese Richtung - gemessen an den finanziellen Möglichkeiten, die wir in dieser Phase der Werder-Historie hatten (und die eben deutlich geringer waren als zur Zeit von Carlos Alberto)
Ok stimmt, hatte ganz verdrängt, dass die Ablöse wegen des Abstiegs ja nicht in der hohen Summe fällig wurde. In dem Fall ist das schon eine andere Kategorie, hast du schon Recht.Ja, das lässt sich vertreten, aber am Ende kann man auch hier sagen, dass er es gut gemacht hat. Die Ablöse wurde eben nicht fällig, und wäre sie fällig geworden, wäre das wohl damit verbunden gewesen, dass Davie Selke besser gespielt hätte.
Teurere Einzelflops als Beijmo gab es in der Ära FB in der Tat nicht. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Gesamtbetrachtung die Transfers von FB unterm Strich ein wirtschaftlicher Flopp sind. Mit bis heute spürbaren Folgen.Man muss sagen, dass Baumi kaum richtige Flops hatte, also nicht annähernd etwas in der Kategorie C. Alberto.
Beijmo war da vermutlich schon der größte.
Tops gab es einige.
Wir waren jetzt erstmal bei TOP/FLOP-Analysen. Das ist ja auch differenzierter, als wenn man sich die Bilanz anschaut und sagt "Da muss er ja etwas falsch gemacht haben." Ein Geschäftsführer Sport ist nunmal v.a. für Zugänge verantwortlich und (m.E. etwas weniger, weil es da auch mal heißt "Den müssen wir abgeben.") für Abgänge.Teurere Einzelflops als Beijmo gab es in der Ära FB in der Tat nicht. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Gesamtbetrachtung die Transfers von FB unterm Strich ein wirtschaftlicher Flopp sind. Mit bis heute spürbaren Folgen.
Denn FB hatte - trotz einer 24.Mio-€-Einnahme für Vestergaard und Ujah im Sommer 2016 - bis einschließlich der Winter-TP 19/20 auf dem Transfermarkt bereits 19,1 Mio. € mehr ausgegeben als eingenommen. Allein in der Sommer-TP 2019 belief sich das Minus auf 13,95 Mio. € Damit rutschte per 30.06.19 das taxierte Eigenkapital i.H. von 10,5 Mio. € ebenfalls ins Minus. Dementsprechend fragte man sich als Beobachter schon bei Zustandekommen der Leihe von Selke im Januar 2020, woher FB die 10 Mio. € für die festgeschriebene Kaufverpflichtung im Fall eines Klassenerhalts in den Saisons 19/20 + 20/21 hernehmen wollte bzw. könnte? zumal zu diesem Zeitpunkt, trotz der hohen Investitionen im Sommer 2019, statt des angestrebten Ziel des finanziell lukrativen Fleischtopfs Europa bereits Magerkost in Form Abstiegsk(r)ampf angesagt war.
Wenige Wochen später drehte die Corona-Pandemie über etliche Monate den Geldhahn Zuschauereinnahmen zu. Dafür konnte FB nichts. Jedoch hat FB mit obiger (Eigen-)Kapitalvernichtung auf dem Transfermarkt einiges dazu beigetragen, dass Werder die pandemiebedingten Verluste weder mit Eigenmitten noch mit Überbrückungskrediten von Geschäftsbanken kompensieren konnte, denn bei einem negativen Eigenkapital ist bekanntermaßen die Bonität eines Unternehmens so schlecht, dass Geschäftsbanken i.d.R. den Kredithahn zudrehen. Somit musste Werder im Sommer 2021 - trotz des Ausverkaufs nach dem Abstieg mit einem Transferüberschuss von 29,1 Mio. € - eine sündhaft teure, weil mit 6,5% hochverzinste Anleihe i.H. von 18,2 Mio. € emittieren, um die eigene Liquidität und somit auch die Lizenz für die Saison 21/22 zu sichern. Die meisten anderen Proficlubs der 1. und 2. Liga kamen dagegen ohne Anleihen über die Runden... Und dieses Missmanagement hallt noch lange nach, denn auch dieses hat seinen Teil dazu beigetragen, dass aus wirtschaftlicher Notwendigkeit (O-Ton FB) Lücke nach Dortmund verkauft werden musste.
Was Selke betrifft, wäre natürlich bei Klassenerhalt mehr Geld da gewesen.
Wenn man das Große und Ganze betrachtet und z.B. sagt, andere seien ohne Anleihe ausgekommen, muss man auch das genauer betrachten und überlegen: Womit sind sie denn ausgekommen? Überwiegend mit Investoren. Oder der HSV mit einem Zuschuss vom Staat in der Pandemie (der, glaube ich, nur zustande kam, weil die Eintrittspreise beim HSV so hoch waren und damit der Ausfall...).
Warum ist ein GF Sport weniger für Abgänge verantwortlich? Wenn sportliche oder finanzielle Gründe für einen Verkauf sprechen (müssen) obliegt es doch dem GF Sport, diese Abgange abzuwickeln.Wir waren jetzt erstmal bei TOP/FLOP-Analysen. Das ist ja auch differenzierter, als wenn man sich die Bilanz anschaut und sagt "Da muss er ja etwas falsch gemacht haben." Ein Geschäftsführer Sport ist nunmal v.a. für Zugänge verantwortlich und (m.E. etwas weniger, weil es da auch mal heißt "Den müssen wir abgeben.") für Abgänge.
Dieses "überwiegend mit Investoren" mag auf die Werkclubs wie Leverkusen, Wolfsburg und Leipzig zutreffen. Bei autarken Clubs, die Anteile veräußerten, sieht das schon anders aus. Denn dem VfB Stuttgart z.B. mögen neben einem KfW-Kredit die veräußerten Anteile wohl indirekt den Hintern gerettet haben. Aber ebenso gibt es drei namhafte Clubs, die trotz hoher Investorengelder schon vor der Pandemie Anliehen emittieren mussten, um ihre Liquidität zu sichern: Hamburger SV, Schalke 04, Hertha BSC. Warum? Weil sie mit Geld nicht umgehen können. Wogegen Clubs unterschiedlicher Größe wie Mönchengladbach, Frankfurt, Köln, Freiburg, Mainz etc. (von zahlreichen aktuellen und ehemaligen Zweitligisten mal ganz zu schweigen) die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie ohne Investoren und ohne Anleihen überstanden. Somit war abgehen von den Werksclubs das finanzielle Überleben der Pandemie keine Frage, on Investor oder nicht, sondern wie gut bzw. wie schlecht die Clubmanager losgelöst von den Eigentumsverhältnissen wirtschafteten.Wenn man das Große und Ganze betrachtet und z.B. sagt, andere seien ohne Anleihe ausgekommen, muss man auch das genauer betrachten und überlegen: Womit sind sie denn ausgekommen? Überwiegend mit Investoren.
Stellt sich die Frage, wann genau die Anleihe abbezahlt ist. Denn Schalke und der HSV konnten ihre Anliehen nur damit ausbezahlen, in dem sie eine neue Anleihe mit höherem Zinssatz emittierten. Bzw. Hertha BSC verlängerte die Fälligkeit der laufenden Anleihe mit zum Preis einer ebenfalls höheren Verzinsung. D.h. trotz Inverstor dreht sich die wirtschaftliche Spirale dieser Clubs weiter nach unten, weil sie nicht mit Geld umgehen können. Und dem 4. des Quartetts der deutschen Profi-Fußball-Clubs, die wegen schlechtem Management ebenfalls eine Anleihe, jedoch keinen Investor an der Backe hat, droht ein ähnliches Szenario einer verlängerten bzw. neuen Anliehe mit höherem Zinssatz. Der Fälligkeitstermin 31.07.26 klingt zwar noch weit weit. Aber in etwas mehr als 2 Monaten, genauer gesagt am 31.01.24, ist bereits die Hälfte der Laufzeit der Werder-Anleihe vorbei. Die Uhr tickt. Somit muss die Werder-Familie darauf hoffen, dass der Nachfolger von FB einen besseren Job macht, um weitere Anleihe-Szenarien wie bei HSV, Schalke oder Hertha zu verhindern.Die Anleihe ist irgendwann abbezahlt, aber die Investoren hat man später noch am Bein...
Richtig, Werders Selbstverständnis war und ist der, ein Ausbildungsverein zu sein. Das ist auch Werders einzige Chance, um sich mittel- bis langfristig sportlich wie wirtschaftlich wieder in der 1. Liga etablieren zu können.Wichtig ist es die richtige Balance zwischen finanziellen und sportlichen Erfolg zu finden.
Dabei ist es wichtig auch mal die Gewinne des sportlichen Bereiches mitzunehmen(s. Füllkrug Transfer), um durch Schuldenabbau und den Weiterentwicklungen jüngerer Spieler auch zukünftig genug Liquidität zu besitzen.
Stellt sich die Frage, wann genau die Anleihe abbezahlt ist.
Der sportliche Erfolg wäre aktuell der Klassenerhalt.Die Frage wird sein: Soll sich Werders wirtschaftlicher Erfolg weiterhin fast ausschließlich über den sportlichen Erfolg des Herren-Profiteams definieren?
Der Konzernzwischenabschuss per 31.12.22 weißt ein negatives Eigenkapital i.H. von 19,48 Mio. € aus. Leider ist Konzernabschluss per 30.06.23 noch nicht veröffentlicht, so dass noch nicht abzuschätzen ist, in wie weit sich das EK seit Jahresbeginn veränderte und welchen Einfluss der Transfer von Lücke im August - wohl erst im Konzernzwischenabschuss per 31.12.23 bzw. im Konzernabschluss per 30.06.24 verbucht wird - auf das EK hat. Wenn dieses Geld zu einer "schwarzen Null" verhilft, wäre das schon ein Schritt in die richtige Richtung.Richtig, die Frage ist nur ob man es schafft für die Anleihen bis zur Fälligkeit genug Rücklagen zu schaffen ohne diese wieder für andere Zwecke ausgeben zu müssen. Durch den Verkauf von Lücke hat man dafür die Basis geschaffen diese Rücklagen bilden zu können. Dazu noch seit dieser Saison höhere Sponsoren Einnahmen, was zu einen leichten Gewinn in der Gesamtbilanz widerspiegeln müsste. Wenn dem nicht so ist, brauchen wir entweder Sportlichen Erfolg um die Einnahmen zu steigern, da würde Platz 8 reichen, weil man dann nicht in Gefahr läuft für ein weiteren Wettbewerb sich verstärken zu müssen. Verstärken muss man sich zwar so oder so wenn man, sollte man Platz 8 erreichen den auch halten zu können eh aber eben nicht auf Teufel komm raus.

Der Nachfolger von Baumann muss genau diese Sachen im Blick haben, wenn nicht, dann ist er hier fehl am Platz. Denn dann wird es uns so ergehen wie den von dir genannten Vereinen. Oder es wird weiter sehr schwer für uns.

Dass für Sponsorenverträge primär KF zuständig ist, ist korrekt. Jedoch kann und hat auch der sportliche Erfolg eines Vereins großen Einfluss auf die Attraktivität für Sponsoren; und dieser sportliche Erfolg. ist die Baustelle von FB bzw. wird es die von seinem Nachfolger sein. Und wie wichtig sportlicher Erfolg für die Finanzlage eines Clubs ist, zeigen ja auch die jährlichen TV-Geld-Tabellen, wo jeder bessere Tabellenplatz ca. 2-2,5 Mio. € Mehreinnahmen bringt.Für Sponsorenverträge zeichnet in Werders Geschäftsführung in erster Linie Filbry verantwortlich, für den sportlichen Erfolg Baumann.
Wenn du in den Filbry-Thread blickst, wirst du feststellen, dass dieser ebenso seit Fett wegkriegt. Wenn auch nicht in der Häufigkeit und Intensität eines Baumanns. Aber das liegt u.a eben auch daran, dass in GF Sport mehr im öffentlichen Fokus der Öffentlichkeit steht als kaufmännischer GF steht weil der sportliche Bereich das Kerngeschäft der SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA ist.Beim Lesen der Beiträge hier fällt auf, dass oft versucht wird, die gesamte Lage Werders zu beleuchten und zu erklären, sportlich und wirtschaftlich. Ein sehr komplexes Thema, dessen Hauptschuldiger offenbar immer der Geschäftsführer Baumann ist.
Korrekt, für die Kostenstruktur abseits des sportlichen Bereichs zeichnet sich KF verantwortlich. Was hier im Forum auch wiederholt diskutiert wurde. Wenn jedoch ein GF Sport als Verantwortlicher für das Kerngeschäft auf dem Transfermarkt mehrere Millionen € mehr ausgibt als er einnimmt oder wiederholt den Vertrag eines Trainers verlängert, um diesem Coach nur wenige Monate später dann doch den Stuhl vor die Tür zu setzen und dieser somit abgefunden werden muss, dann liegt das nicht in der Verantwortung des kaufmännischen GF, oder?Werder generiert im Vergleich zur Konkurrenz insgesamt zu wenige Einnahmen und verursacht zu hohe Kosten, darunter einen enormen Fixkostenanteil. Dieses Verhältnis zu ändern, bzw. zu verbessern wird nicht nur dem Nachfolger Baumanns obliegen. Der Geschäftsführer Finanzen, Klaus Filbry, wird hier ebenso gefordert sein, Werder zukünftig gesünder aufzustellen und die übrigen Funktionäre auch.
Hier muss mMn differenziert werden. Denn wie vorhin geschrieben ist der sportliche Wettkampf das Kerngeschäft von Werder - und ebenso wie den meisten anderen Proficlubs, die kein Marketingobjekt eines Konzerns sind - so dass es in großen Teilen grundsätzlich unabdingbar ist, dass sich der wirtschaftliche Erfolg durch den sportliche Erfolge definiert. Dies darf jedoch nicht so weit gehen, dass Finanz- bzw. Finanzierungskalkulationen von nicht kalkulierbaren sportlichen Erfolg so stark abhängig gemacht werden, dass im Fall von länger ausbleibenden Erfolg sich finanzielle Schieflagen entwickeln, die die sportliche und somit ggf. auch wirtschaftliche Existenz gefährden können. D.h. Werder kann nur dann wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn sich sportlicher Erfolg einstellt und Transferüberschüsse z.B. durch eine zielführende Nachwuchsförderung generiert werden. Wobei bei letzterem es ebenfalls auf die Geschicke des FB-Nachfolgers ankommt. Denn auch in der Nachwuchsförderung hat es FB nicht geschafft, sein bei Amtsantritt verkündeten Ziel, die U23 zu einem stabilen Unterbau der Profis zu etablieren, nicht umgesetzt; im Gegenteil, denn die U23 stieg in der Ära FB binnen weniger Jahre von der 3. in die 5. Liga ab.Die Frage wird sein: Soll sich Werders wirtschaftlicher Erfolg weiterhin fast ausschließlich über den sportlichen Erfolg des Herren-Profiteams definieren? Dann käme es auf das Geschick des Baumann-Nachfolgers an