Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

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Zumal klingt es zumindest für mich nicht so überzeugend, wenn ein paar wenige Namen von geholten Spielern für die geleistete, recht überschaubare Arbeit der letzten 10 Jahre herhalten müssen. In dieser, also seiner Zeit war doch irgendwie nie, oder wenn, dann immer nur kurzzeitig, ein Aufwärtstrend erkennbar. Baumann macht insgesamt einfach einen nicht zufriedenstellenden Job, natürlich mit Ausschlägen nach oben, aber insgesamt auf einem sehr überschaubaren Niveau! Und das seit Jahren und ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.
 
Zumal klingt es zumindest für mich nicht so überzeugend, wenn ein paar wenige Namen von geholten Spielern für die geleistete, recht überschaubare Arbeit der letzten 10 Jahre herhalten müssen. In dieser, also seiner Zeit war doch irgendwie nie, oder wenn, dann immer nur kurzzeitig, ein Aufwärtstrend erkennbar. Baumann macht insgesamt einfach einen nicht zufriedenstellenden Job, natürlich mit Ausschlägen nach oben, aber insgesamt auf einem sehr überschaubaren Niveau! Und das seit Jahren und ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.
Ergänzend dazu: In den Tiefen dieses Forumsthreads wurde schon ausgiebig über das Berufsbild 'GFS bei der SV Werder Bremen GmbH&Co. KG' debattiert. Dabei wurde wiederholt deutlich: Dieser Job hat einen großen Anteil an, ich nenne es mal 'aktives Gestaltungspotential'. FB mit einer sloganartig beschriebenen 'Schlafmützigkeit' oder als Lethargie erscheinenden Grundhaltung (mancher mag es 'Ruhe' nennen) hat - wohl nicht nur aus meiner Sicht - dieses Gestaltungspotential des sportlichen Rahmens rund um die (mindestens) I. und II. Mannschaft nicht genutzt. Vielmehr gab es viele größere und kleinere Fehlentscheidungen.
In der Summe seit Amtsantritt komme ich - und jetzt wiederhole ich es noch einmal - zu #Baumannraus.
 
Es fängt damit an, das FB kein wirklich charismatischer Mensch zu sein scheint, ich würde ihn, das soll nicht beleidigend sein, als Lusche bezeichnen der ich niemals eine Führungsposition in einem Unternehmen zutrauen würde.

Ich bin jetzt mal Frank Baumann: Ich bin Deutscher Meister, Pokalsieger, Supercupsieger und Deutscher Nationalspieler. Ich bin langjähriger Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit Umsätzen um 100mio € herum. Ich war jahrelang Kapitän und Gesicht eines spitzenvereins. Ich habe obendrein eine Ausbildung absolviert und bin Inhaber eines Meisterbriefs. Privat besitze ich Immobilien und bin verheiratet und Vater von zwei Kindern. Was, Herr Forist (das soll keine Beleidigung sein), ist ihr CV?
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus dem Mannschafts-Thread habe ich das
Man sieht ja bei Freiburg und Union, dass mit etwas Konstanz, Ruhe und Geduld auch größeres möglich ist. der man gewinnt einfach mal 1 DFB Pokal wie Frankfurt [...]
herüber kopiert, weil dass, was ich nachstehend dazu schreibe hier besser hinpasst.

Grundsätzlich hast du selbstverständlich Recht, dass mit dass mit etwas Konstanz, Ruhe und Geduld Größeres erreicht werden kann. Doch um Größeres zu erreichen bedarf es in erster Linie kompetenter Leute, die möglichst viele richtige (Personal-) Entscheidungen treffen. Wenn diese Kompetenzen nicht ausreichend vorhanden sind, bringen noch so viel Konstanz, Ruhe und Geduld einen Club auch nicht weiter. Dazu reicht schon eine Gegenüberstellung, wo deine 3 genannten Beispiele und wir bei Amtsantritt des Ruhe und Geduld ausstrahlenden FB im Mai 2016 standen - Union beendete die 2. Liga auf Platz 6, Freiburg war in die erste Liga aufgestiegen und wir hatten im Weserstadion das "Endspiel" um den Klassenerhalt gegen Frankfurt gewonnen, so dass das die Hessen den Klassenerhalt erst in der Relegation schafften - und wie Entwicklungen dieser vier Clubs in den 7 Jahren bis zur Gegenwart verliefen...
 
Ich bin jetzt mal Frank Baumann: Ich bin Deutscher Meister, Pokalsieger, Supercupsieger und Deutscher Nationalspieler. Ich bin langjähriger Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit Umsätzen um 100mio € herum. Ich war jahrelang Kapitän und Gesicht eines spitzenvereins. Ich habe obendrein eine Ausbildung absolviert und bin Inhaber eines Meisterbriefs. Privat besitze ich Immobilien und bin verheiratet und Vater von zwei Kindern. Was, Herr Forist (das soll keine Beleidigung sein), ist ihr CV?
Und was sagen die sportlichen Meriten sowie absolvierte Ausbildung und Meisterbrief über die fachliche Umsetzungskompetenz im späteren Berufsleben aus? Nur so ein paar Beispiele: wir hatten bei Werder einen...

--- kommunikativstarken Trainer, der die Ausbildung zum Fußball-Trainer bei der Hennes-Weisweiler-Akademie als Jahrgangsbester abschloss, es als Bundesliga-Coach auf... Moment, ich sehe mal eben nach... es gerade einmal auf einen Punktschnitt von 1,21 / Spiel schaffte.

--- gelernten Maler und Anstreicher, der in seiner aktiven Zeit als übler Treter bei meist abstiegsgefährdeten Clubs galt und nicht nur zum erfolgreichsten Coach unserer Historie wurde, sondern eine der erfolgreichsten deutschen Trainer überhaupt.

... Lehramtsstudenten für Sport und Erziehung, der seinen Posten als SPD-Landesgeschäftsführer aufgab, um mit innovativen Ideen als Manager einen großen Anteil an unserer überwiegend erfolgreichen Zeit in den 1980er/1990er Jahren hatte.

;)
 
Aus dem Mannschafts-Thread habe ich das

herüber kopiert, weil dass, was ich nachstehend dazu schreibe hier besser hinpasst.

Grundsätzlich hast du selbstverständlich Recht, dass mit dass mit etwas Konstanz, Ruhe und Geduld Größeres erreicht werden kann. Doch um Größeres zu erreichen bedarf es in erster Linie kompetenter Leute, die möglichst viele richtige (Personal-) Entscheidungen treffen. Wenn diese Kompetenzen nicht ausreichend vorhanden sind, bringen noch so viel Konstanz, Ruhe und Geduld einen Club auch nicht weiter. Dazu reicht schon eine Gegenüberstellung, wo deine 3 genannten Beispiele und wir bei Amtsantritt des Ruhe und Geduld ausstrahlenden FB im Mai 2016 standen - Union beendete die 2. Liga auf Platz 6, Freiburg war in die erste Liga aufgestiegen und wir hatten im Weserstadion das "Endspiel" um den Klassenerhalt gegen Frankfurt gewonnen, so dass das die Hessen den Klassenerhalt erst in der Relegation schafften - und wie Entwicklungen dieser vier Clubs in den 7 Jahren bis zur Gegenwart verliefen...

Guter Punkt. Strategische Entscheidungen und personelle Veränderungen können natürlich auch was gutes bewirken. Ich erinnere mich an Mainz vor ein paar Jahren, die nach einem Aufstieg den Trainer 5 Tage vor Saisonbeginn entlassen haben, weil Heidel erkannt hat, dass trotz eines Erfolgs in der Vorsaison ein Wechsel nötig ist.

aber solche Entscheidungen müssen dann auch sitzen. Schalke, Stuttgart, Köln, Hertha und der HSV sind gute Beispiele, dass ein ständiger Wechsel im Management und auf dem Trainerstuhl oftmals mehr schaden als helfen.

ich wüsste jetzt jedenfalls nicht, wer es adhoc besser als Baumann und Werner machen würde und dazu noch bezahlbar wäre.
 
Wo siehst du denn diese 'ständigen Wechsel' und ab wievielen Jahren wäre das nicht mehr 'ständig' 5? 10?

bei den von mir genannten Beispielen gab es jährlich Trainerwechsel und länger als 2 Jahre war kaum jemand im Amt.

https://www.weltfussball.de/teams/fc-schalke-04/9/

https://www.weltfussball.de/teams/hertha-bsc/9/
https://www.weltfussball.de/teams/hertha-bsc/9/
https://www.weltfussball.de/teams/vfb-stuttgart/9/
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Guter Punkt. Strategische Entscheidungen und personelle Veränderungen können natürlich auch was gutes bewirken. Ich erinnere mich an Mainz vor ein paar Jahren, die nach einem Aufstieg den Trainer 5 Tage vor Saisonbeginn entlassen haben, weil Heidel erkannt hat, dass trotz eines Erfolgs in der Vorsaison ein Wechsel nötig ist.

aber solche Entscheidungen müssen dann auch sitzen. Schalke, Stuttgart, Köln, Hertha und der HSV sind gute Beispiele, dass ein ständiger Wechsel im Management und auf dem Trainerstuhl oftmals mehr schaden als helfen.

ich wüsste jetzt jedenfalls nicht, wer es adhoc besser als Baumann und Werner machen würde und dazu noch bezahlbar wäre.

Richtig, solche Entscheidungen müssen sitzen. Wobei es jedoch nicht zwingend gleich beim ersten Mal sitzen kann bzw. muss. Siehe die Jahre nach Rehhagel, wo erst der 4. Nachfolger Schaaf zumindest bis 2010 ein guter Griff gewesen ist. Bedenklich wird es jedoch, wenn falsche Personalentscheidungen z.B. durch einen gleichbleibenden Modus Operandi bei der Auswahl der gleiche / ähnliche ist. Wie z.B. die Kür des Cheftrainers in der Ära Baumann.

Beginnend, nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt als GF Sport, mit der Vertragsverlängerung des seinerzeit öffentlich bereits stark angezählten Viktor Skripnik bis hin zum aktuellen Coach Ole Werner setzte FB (als Verantwortlicher der Trainerfindungskommissionen) stets auf Trainer ohne jegliche Erstliga- und wenig bis keine Zweitligaerfahrung als Chefcoach. In 4 der 5 Fälle mit sehr ähnlichen Verlauf: nach einem (mit unterschiedlicher Längen) Zwischenhoch folgte irgendwann der Absturz. Das hat etwas von dem Einstein'schen „Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Einzige Ausnahme: bei Markus Anfang gab es kein anfängliches Zwischenhoch bzw. hat er sich durch seinen individuell angefertigten Impfpass früh ins Abseits katapultiert. Somit drehen wir uns seit 7 Jahren im Kreis einer Melange von Gegentorfluten, vielen (Heim-)Niederlagen, wenig Weiterentwickelung von Kaderspielern und Talenten usw. Wäre es in Anbetracht dessen nicht an der Zeit, über eine Änderung des Anforderungsprofils für den Cheftrainer zumindest einmal nachzudenken?
 
Ich erinnere mich an Mainz vor ein paar Jahren, die nach einem Aufstieg den Trainer 5 Tage vor Saisonbeginn entlassen haben, weil Heidel erkannt hat, dass trotz eines Erfolgs in der Vorsaison ein Wechsel nötig ist.
Das ist ein entscheidender Unterschied zwischen Mainz & Werder.
Bei Mainz war es zu Heidel Zeiten der Fall, dass auch Trainer wie Klopp & Tuchel den Verein verlassen.
Deshalb musste die sportliche Führung auch selbstständig einen vom Trainerkonzept unabhängig funktionierenden Kader zusammenstellen. Und so konnten sie sich auch den Luxus leisten vor Saisonbeginn den Trainer zu entlassen.

Bei Werder wurden hingegen die letzten Jahrzehnte die Spieler auf Wunsch des Trainers geholt, ohne einen richtigen alternativen Plan der sportlichen Führung, wie der Kader unter einem anderen Trainer funktionieren könnte, wie wenn z.B. Ole Werner plötzlich die Segel streicht.

So hatten wir u.a. mit Klaassen Kohfeldts absoluten Wunschspieler.
Ein unter Kohfeldt zurückgeholten Pizarro, der unter Nouri schon aussortiert wurde.
Oder einen für Markus Anfang gewünschten Ducksch:
https://www.sportbuzzer.de/artikel/...bremen-marvin-ducksch-stuermer-markus-anfang/

...oder einen für Ole Werner geholten Niklas Stark:
https://www.transfermarkt.de/neu-br...r-fussball-zu-spielen-ldquo-/view/news/407746

Am Ende müssen jedoch gerade erfolgreiche Vereine darauf vorbereitet sein, dass Trainer den Verein wechseln, wie e.g. Kovac in Frankfurt, oder Rose in Gladbach, oder Nagelsmann in Leipzig. Und dafür braucht die sportliche Führung m.E. einen übergeordneten Plan.

Bei uns ist es jedoch mit Rehhagel schon ca. 30 Jahre her, dass ein Trainer aus eigener Intention wechselt, statt gefeuert zu werden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Richtig, solche Entscheidungen müssen sitzen. Wobei es jedoch nicht zwingend gleich beim ersten Mal sitzen kann bzw. muss. Siehe die Jahre nach Rehhagel, wo erst der 4. Nachfolger Schaaf zumindest bis 2010 ein guter Griff gewesen ist. Bedenklich wird es jedoch, wenn falsche Personalentscheidungen z.B. durch einen gleichbleibenden Modus Operandi bei der Auswahl der gleiche / ähnliche ist. Wie z.B. die Kür des Cheftrainers in der Ära Baumann.

Und manchmal ist eben leider auch der Zeitpunkt des Trainerwechsels ein sehr wichtiger. Besonders dann wen der Trainerwechsel sitzt. Bei TS hätte der Trainerwechsel eher sein müssen. Doch da war noch sein Kumpel KA Sportdirektor, der sich aus der Verantwortung gezogen hat, weil er wusste, er kann bei Werder keine wende zum Positiven herbei führen. Einfach aus dem Grunde, ohne einen Trainerwechsel, keine Wende zum besseren und Werder hätte zwingend EL/CL spielen müssen um die teuren Spielergehälter weiter zahlen zu können.

Aber der wievielte Trainer nach TS ist OW eigentl.? Der 5. oder gar schon der 6.? Wenn OW immer noch nicht der Richtige ist, dann muss der nächste sitzen.

Bei den Rest kann ich nichts hinzu fügen :tnx:
 

Danke, ich hoffe bei jeden Trainerwechsel, das ist jetzt der nächste TS oder der nächste Rehhagel also der Trainer, der uns wieder in die Erfolgsspur bringt. Wir brauchen diesen einen Trainer, der was bewirken kann und es auch Nachhaltig schafft.

Ist nur die Frage, bekommt das OW noch hin so einer zu sein, oder findet Baumann noch in seiner Amtszeit den Trainer der das hinbekommt. Das um zusetzen was ich von der Mannschafft nicht erst von gestern vordere nämlich wieder eine Erfolgreiche Saison.
 
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