
...und genau DAS hat der AR mit einer Vertragsverlängerung von Baumäään ja so wunderbar umgesetzt. Die Möglichkeit sich endlich in der sportlichen Führung zum positiven zu verändern, wurde nun eben genau nicht genutzt.
...und genau DAS hinterfragt die Deichstube hier auch bereits vorsichtig kritisch.
Die Anworten darauf sind dann doch aus sportlicher Sicht recht dürftig...
https://www.deichstube.de/news/werd...ngerung-manager-2-bundesliga-zr-91358697.html
Auszug:
Frank Baumann hat mit seinem Team beispielsweise daran gearbeitet, die Spielphilosophie in Daten zu übersetzen und messbar zu machen. Attraktiver Fußball kann sich zum Beispiel ausdrücken in der Anzahl von Kontakten, bevor der Ball weitergespielt wird. Oder im Anteil von vertikalen Pässen in die Tiefe. Diese Daten kann man wiederum nutzen, um Profile für einzelne Positionen zu schärfen, die Leistung der Spieler zu bewerten und diese entsprechend weiterzuentwickeln.
-> Wow, das ist überhaupt nichts dolles oder innovatives.
Frank könnte das sicher besser erklären.
-> Äh,äh....Daten. äh äh...Fußball...äh ähm....wichtig.
Es geht nicht um vertragliche Vereinbarungen, die irgendwelche Bonuszahlungen zur Folge haben können. Wir als Aufsichtsrat geben uns aber nicht damit zufrieden, jetzt einen Plan zu verabschieden und dann im Sommer 2024 auf die Ergebnisse zu schauen. Wir müssen den Fortschritt in jedem Bereich messbar machen, um ihn kontinuierlich bewerten zu können. Also in kurzen Zeitabständen.
-> Wow. Das macht jedes Unternehmen.
Frank war für uns der erste Ansprechpartner, und wir wollten ihm die Chance geben, uns zu überzeugen. Hätten wir nach den ersten Runden den Eindruck gehabt, dass da nicht viel zu erwarten ist, wären wir sofort auf andere Kandidaten zugegangen. Zum Verständnis: Da geht es doch nicht nur um ein 60-minütiges Gespräch, sondern um einen langen Prozess. Ein Kandidat müsste neben seinem normalen Job viel Arbeit und Zeit in ein Konzept stecken. So etwas fordert man auch erst, wenn man schon mit jemandem auf der Zielgeraden ist.
-> Ohne Worte! Es wurden noch nicht einmal andere Konzepte zugelassen bzw. man war offen für neue Ideen (Stichwort: Wettbewerb der Ideen). Hier zeigt sich schön der Bremer Protektionismus. Begründet wird es dann damit, dass die Gegenseite dafür viel Arbeit reinstecken müsste. Vllt sollte man es der Gegenseite überlassen.
Er hat mit seinem Team in extrem schwierigen Zeiten einen hervorragenden Job gemacht und den bestmöglichen Weg gefunden, die Liquidität zu sichern. Frank Baumann hat mit den hohen Transfereinnahmen mitgeholfen. -
> Ohne Worte. Den "bestmöglichen Weg gefunden, die Liquidität zu sichern", d.h. eine Mittelstandsanleihe mit 6.5% Coupon in Zeiten von Null- und Negativzinsen. Eine Meisterleistung.
Werder wird sich niemals für einen Investor entscheiden, bei dem wir Gefahr laufen, unsere Identität zu verkaufen. -
> Bodes Worte. Stichwort: Bremer Protektionismus und viel Bla Bla.
In der Anfangszeit als Aufsichtsrat war ich vielleicht der fordernde Sohn, der nicht mehr alles glaubt, was ihm seine Eltern erzählen. Doch je tiefer du in die Materie eintauchst, desto größer wird dein Verständnis. So wird dann aus einer allgemeinen Forderung von außen ein konkretes, konstruktives und gemeinsames Arbeiten an Lösungen. Ich habe großes Vertrauen in die handelnden Personen und spüre, dass sie uns als Aufsichtsrat sehr ernst nehmen.
-> Heißt auf deutsch: Am Anfang war ich skeptisch, aber dann habe ich mich beschnacken lassen und hatte keine Eier was zu verändern. Die Familie gefällt mir so wie sie ist, ich will dazugehören. Klingt doch gut im Lebenslauf, wieso das riskieren?
Diese Antworten von dem sind grausam und enttäuschend. Aber wen wundert sowas, wenn bei der AR-Wahl vornherein selektiert wird?