Aus den gleichen Artikel (s.o.):
"Bei anderen Bundesliga-Vereinen ergibt sich ein ähnliches Bild, die Ausprägungen sind jedoch unterschiedlich. Während zum Beispiel Mainz 05 lediglich 2,2 Millionen Euro Minus vermeldete (bei einem Umsatzrückgang von 30 Millionen Euro) und Union Berlin einen Fehlbetrag von 7,44 Millionen Euro bestätigte, musste Borussia Dortmund für das gleiche Geschäftsjahr ein Minus von 44 Millionen Euro verbuchen. Der SC Freiburg schrieb dagegen eine schwarze Null, Bayern München erwirtschaftete trotz des Triples nur ein vergleichsweise bescheidenes Plus von 17 Millionen Euro. (csa)"
Man vergleiche mal: Werder macht rund 23 Mios Minus, während Mainz nur 2,2 Mios Minus macht und Freiburg gar eine schwarze Null schreibt. Und jetzt kommt mir bitte keiner damit, das diese Vereine eine bessere Infrastruktur als Werder haben.
Nein, die haben ganz einfach nur deutlich besser gewirtschaftet. Und im Fall Freiburg geschickt hohe Transfereinahmen verbucht (z.B. Schwolow-Verkauf für 8 Mios), ohne dabei sportliche Substanz einzubüßen.
Hätten wir übrigens auch gekonnt, wenn man z.B. Rashica im Sommer für 15 Mios an Leipzig abgegeben hätte. Denn sportlich hat uns Rashica in dieser Saison null Mehrwert gebracht.
Aber Baumann geht lieber den einfachen Weg und schiebt alles, wirklich alles auf Corona...
Von diesen 23 Mios Miese muß man die rund 7 Mios verbliebenes EK abziehen, dann sind es effektiv rund 16 Mios. Wohlgemerkt, im Geschäftsjahr 19/20, wovon nur etwa ein Viertel in den Coronazeitraum fiel. Die Bilanz von 20/21 wird eine Bilanz des Schreckens werden, denn -das kann man jetzt schon sagen- wird über diese gesamte Saison hinweg das Stadion leerbleiben.
Und ob bereits im August die Stadien wieder voll sein werden, ist Stand heute auch äußerst zweifelhaft.