Diese Analyse bzgl. des NLZ wird gern ignoriert, obwohl bekanntermaßen ein Freund von FK und Werder!!
Es passt eben nicht ins Spiel der Amöben.

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Diese Analyse bzgl. des NLZ wird gern ignoriert, obwohl bekanntermaßen ein Freund von FK und Werder!!
Es passt eben nicht ins Spiel der Amöben.

Impliziert die Tatsache des nicht namentlichen Erwähnens von Jojo etwa den Automatismus, daß diese Aussage von de Witt pauschal getätigt wurde? Für Apologeten des grundsätzlichen Negierens von Kritik mag dies vielleicht die einzig mögliche Schlußfolgerung sein, aber Hinweise auf bestimmte Mängel lassen sich auch ohne namentliche Erwähung äußern bzw. erkennen. Denn Jan de Witt wurde von FK und FB zum Durchleuchten der Vorgänge bei Werder beauftragt - was eine sehr vernünftige Entscheidung gewesen ist, denn externe Berater sind eine wichtige Hilfe um Fehlentwicklungen zu erkennen und zu beheben bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen - und wenn über seiner daraus resultierenden Analyse zu lesen ist, daß "Wenn ein Talent an der Schwelle zu den Profis stehe, dürfe es nicht plötzlich heißen, ihm fehle körperlich noch etwas. 'Das Problem müssen wir schon viel früher angegangen haben', findet de Witt." dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß er damit auf die mangelnde Robustheit von Jojo hinwies - zumal Jojo die einzige Werder-Personalie war, dessen Robustheit thematisiert wurde. Übrigens nicht nur in der Öffenlichkeit, sondern z.B. auch durch ihn selbst, denn bereits in einem WK-Interview im November 2016 antwortete Jojo auf die Frage, in welchen Bereichen er sich steigern wolle, mitDe Witt erwähnt Jojo nicht namentlich und die zitierte Aussage ist so pauschal sicherlich auch diskutabel.
Was mich aber vor allem stört, ist dass hier von Usern nicht etwas zur Diskussion gestellt wird, sondern direkt eine Behauptung aufgestellt wird. Mal wieder ohne Einblick zu haben.
Zu Zeitpunkt dieses Interviews war Jojo bereits 5 (!) Jahre bei Werder, so daß für seine Trainer ausreichend Zeit vorhanden war, seine körperlichen Defizite schon vorher zu erkennen und entsprechend zu beheben. Das ist bekanntermaßen nicht geschehen, so daß hier offensichtlich doch mehr hintersteckt als einblicksfreie User-Behauptungen.Die körperliche Robustheit oder eben diese Laufbereitschaft, wie sie Ousman zeigt, daran will ich weiter intensiv arbeiten.
Hat jemand etwa behauptet, daß Werders dahingehende Vorgehensweise gänzlich verkehrt gewesen ist? Wohl kaum. Aber ebenso wenig ist auch nicht alles richtig gelaufen, wie z.B. hinsichtlich Jojo körperliche Robustheit, auch wenn ggf. einem die subjektive Einstellung des Es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf einer objektiven Betrachtungsweise im Wege steht.. Dass Werder angesichts der Tatsache dass Jojo mit 20 auf dem Weg ist, sich als Stammspieler zu etablieren, vielleicht das ganze doch nicht ganz falsch angegangen ist, wird da gar nicht in Betracht gezogen.
De Witt erwähnt Jojo nicht namentlich und die zitierte Aussage ist so pauschal sicherlich auch diskutabel.
Was mich aber vor allem stört, ist dass hier von Usern nicht etwas zur Diskussion gestellt wird, sondern direkt eine Behauptung aufgestellt wird. Mal wieder ohne Einblick zu haben. Dass Werder angesichts der Tatsache dass Jojo mit 20 auf dem Weg ist, sich als Stammspieler zu etablieren, vielleicht das ganze doch nicht ganz falsch angegangen ist, wird da gar nicht in Betracht gezogen.

Gut, war aus der Erinnerung geschrieben... Grundsätzlich bin ich ja bei dir, dass Training plus Einsätze förderlicher für die Entwicklung sind. Aber Training und Spiele in einer anderen Mannschaft halte ich auch nicht immer für sinnig, weil der Spieler eben nicht mehr im Team ist. Ich denke, eine pauschale Weisheit gibt es nicht und es kommt immer auf den Spieler und seine Defizite an, welcher Weg der richtige sein wird.Welche Talente sollen das bitte gewesen sein? Veljkovic? Spielte 16/17 bereits 26x für die Profis. Maxi Eggestein? Bestritt 16/17 15 Einsätze bei den Profis und 13 in der Zwoten. Jojo Eggestein? Kickte 16/17 immerhin 15x für die 2.; daß es nicht mehr Einsätze wurden, lag bekanntemaßen auch daran, daß er seine unzureichende körperliche Robustheit verbessern musste, an der in der U17 bzw. U19 nicht ausreichend gearbeitet wurde.
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Welche jetzt: die zu lang gehalten oder die abgegeben wurden?Hast du dafür konkrete Namen?![]()
Die mangelnde Bindung am Team ist natürlich ein Grund, der gegen ein Leihgeschäft spricht. Dennoch bin ich überzeugt, daß die Vorteile einer solchen Vorgehensweise überwiegen, denn sonst wäre es ja nicht gängige Praxis, Spieler mit geringen Einsatzzeiten zum Sammeln von Wettkampferfahrung und somit zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten an andere Clubs zu verleihen. Daß hierbei nicht nach dem Gießkannenprizip verfahren werden kann, sondern nach individuellen Maßstäben vorgegangen werden muß, versteht sich von selbst.Gut, war aus der Erinnerung geschrieben... Grundsätzlich bin ich ja bei dir, dass Training plus Einsätze förderlicher für die Entwicklung sind. Aber Training und Spiele in einer anderen Mannschaft halte ich auch nicht immer für sinnig, weil der Spieler eben nicht mehr im Team ist. Ich denke, eine pauschale Weisheit gibt es nicht und es kommt immer auf den Spieler und seine Defizite an, welcher Weg der richtige sein wird.
Aber ebenso wenig ist auch nicht alles richtig gelaufen, wie z.B. hinsichtlich Jojo körperliche Robustheit, auch wenn ggf. einem die subjektive Einstellung des Es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf einer objektiven Betrachtungsweise im Wege steht.
Und wer ist daran schuld?

Es geht nicht um Schuld, sondern um Verantwortung.![]()
Die mangelnde Bindung am Team ist natürlich ein Grund, der gegen ein Leihgeschäft spricht. Dennoch bin ich überzeugt, daß die Vorteile einer solchen Vorgehensweise überwiegen, denn sonst wäre es ja nicht gängige Praxis, Spieler mit geringen Einsatzzeiten zum Sammeln von Wettkampferfahrung und somit zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten an andere Clubs zu verleihen. Daß hierbei nicht nach dem Gießkannenprizip verfahren werden kann, sondern nach individuellen Maßstäben vorgegangen werden muß, versteht sich von selbst.
Ok. Wer trägt dafür die Verantwortung?
Was macht der Jugendtrainer, wenn der Spieler zwar fußballerisch hochveranlagt ist, aber körperlich einfach noch nicht so weit ist? Junge Menschen wachsen/entwickeln sich doch recht unterschiedlich. Will man den "unterentwickelten" Jugendlichen dopen, damit er schneller wächst und Muskelmasse zulegt und/oder trainingsmäßig so ausreizen, das Schäden an Körper und Seele ggf. unausweichlich sind?Grundsätzlich in erster Linie der/die Jugendtrainer, deren Aufgabe es war/ist, Defizite zu erkennen und zu beheben. Aber auch deren übergeordnete Hierarchie kann hierfür verantwortlich sein, wenn diese z.B. ihrer Aufsichts-/Kontrollpflicht nicht nachkommt oder dem Jugendtrainerstab nicht die richtigen Vorgaben aufgibt.
Grundsätzlich in erster Linie der/die Jugendtrainer, deren Aufgabe es war/ist, Defizite zu erkennen und zu beheben. Aber auch deren übergeordnete Hierarchie kann hierfür verantwortlich sein, wenn diese z.B. ihrer Aufsichts-/Kontrollpflicht nicht nachkommt oder dem Jugendtrainerstab nicht die richtigen Vorgaben aufgibt.
Was macht der Jugendtrainer, wenn der Spieler zwar fußballerisch hochveranlagt ist, aber körperlich einfach noch nicht so weit ist? Junge Menschen wachsen/entwickeln sich doch recht unterschiedlich. Will man den "unterentwickelten" Jugendlichen dopen, damit er schneller wächst und Muskelmasse zulegt und/oder trainingsmäßig so ausreizen, das Schäden an Körper und Seele ggf. unausweichlich sind?
Eine langsame, der Konstitution angepasste Entwicklung bringt mM nach mehr Nachhaltigkeit. Jojo steht seit ~2 Jahren mehr im Fokus. Diese Zeit hat er genutzt um an sich zu arbeiten, nun ist er mitten drin statt nur dabei.
Zwischen "erfolgreich" und "sinnvoll" muss mMn von Fall zu Fall differenziert werden. Wenn ein Spieler verbessert aus dem Leihgeschäft zum abgebenden Verein zuürckkehrt und somit zumindest den Anschluß an die Mannschaft geschafft hat, dann war diese Leihe erfolgreich und somit auch sinnvoll. Aber auch eine nicht erfolgreiche Leihe kann sich als sinnvoll erweisen: nämlich dann, wenn der ausgeliehene Spieler sich bei dem (i.d.R. schwächeren) nicht so bewährt, daß er Anschluß an die Mannschaft abgebenden Verein gewinnen könnte, so daß den Verantwortlichen desIch habe ehrlich gesagt nicht das Gefühl, daß Leihen auffallend häufig zum Erfolg führen. Sie werden häufig gemacht, ja. Aber sind sie auch häufig sinnvoll?
Aber auch eine nicht erfolgreiche Leihe kann sich als sinnvoll erweisen: nämlich dann, wenn der ausgeliehene Spieler sich bei dem (i.d.R. schwächeren) nicht so bewährt, daß er Anschluß an die Mannschaft abgebenden Verein gewinnen könnte, so daß den Verantwortlichen des abgebenden Verein eine Hilfestellung zur Entscheidung gegeben wird, ob sie diesen Spieler behalten, erneut verleihen oder gar verkaufen sollten.
Hat jemand etwa behauptet, daß Werders dahingehende Vorgehensweise gänzlich verkehrt gewesen ist? Wohl kaum. Aber ebenso wenig ist auch nicht alles richtig gelaufen, wie z.B. hinsichtlich Jojo körperliche Robustheit, auch wenn ggf. einem die subjektive Einstellung des Es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf einer objektiven Betrachtungsweise im Wege steht.
Bloß weil ich nichts von der Eigenverantwortung der Spieler geschrieben habe, ist dies nicht gleichbedeutend damit, daß ich die Verantwortung für die Spielerkarriere als ausschließliche Aufgabe des Vereins ansehe - geschweige es denn in dem von dir zitierten Beitrag so fomuliert hätte. Lesen heißt lösenOk, aber wenn der Spieler nicht mitspielt, was dann? Peitsche? Ab ins Loch? Bootcamp? Verantwortung für seine Karriere trägt IN ERSTER LINIE der Spieler selbst. Und wenn der Spieler laut eigener Aussage im Kopf vielleicht noch nicht weit genug war, dies aber erkennt, an sich arbeitet und den Sprung in die Bundesliga mit 20 schließlich schafft, dann sehe ich hier von beiden Seiten gute Arbeit. Mag ja sein, daß dies oder jenes besser hätte laufen können (wissen wir als Externe nicht). Aber wie du es gerade darstellst, nachdem es ausschließliche Aufgabe des Vereins wäre einen Spieler in die Spur zu bringen, das ist weit an der Realität vorbei.
Selbstverständlich trägt der Spieler den Hauptanteil an Verantwortung für seine Karriere. Doch ein sich noch so vorbildlich verhaltenes Talent wird in seiner Entwicklung gehemmt, wenn sein(e) Trainer fachlich und/oder in der Menschenführung zu hohe Defizite aufweisen. Wie in den meisten Dingen des Lebens auch, kann das große Zahnrad nur dann funktionieren, wenn alle Zahnräder ineinander greifen.