B
beckstown
Guest
Über den Paradigmenwechsel haben wir schon vor 10 Jahren in WOL 2.0 diskutiert, in einem separaten Strang. Damals ging es trotz Platz 3 und 2 um die immer gleichen Niederlagen unter TS, die zunehmende Fehlausrichtigung in der Transferpolitik, mit der man den Status wahren wollte, statt flexibel auf veränderte Umstände zu reagieren. Um unnötiges Understatement usw. Heute kommt es mir so vor, dass die Werderforums-Diskutanten schon damals in vielen Punkten recht hatten.
Der Unterschied ist aber, dass ich als Nicht-Verantwortlicher vieles leicht sagen kann und gerne sofort umgesetzt sehen würde, in Verantwortung hingegen muss ich wesentlich kompromißbereiter handeln, als es mir vielleicht lieb wäre. Immer. Jedenfalls im "demokratisch" geführten Verein. Denn in Verantwortung muss ich auf viele "Skills" im Verein Rücksicht nehmen und darauf hoffen, dass es doch irgendwie klappt. Wenn nicht, müssen dann halt alle Verantwortlichen zusammen ihre Lehren daraus ziehen. Aber nicht, weil es niemand schon vorher geahnt hat, sondern weil ein Sportverein nur als komplexes Gebilde funktioniert.
Im "tradierten" () Bremer Umfeld ist das allerdings nochmal komplizierter, denke ich, andererseits hat es uns in schwierigeren Zeiten schon entscheidend geholfen. Womit wir wieder beim Kompromiß wären.
An dem Grat, die richtigen Lehren zu ziehen, scheint mir Werder gerade zu sein. Auch da bin ich bei Dir. Werder mit den richtigen Leuten. Hoffe ich jedenfalls.
Jupi, war ne tolle Zeit damals und ich habe auch viel gelernt in den Diskussionen mit Euch!
.... ich glaube wir fingen an 2006 nach der Niederlage in Barcelona!Zu Deinem Statement kann ich nur sagen..... Amen

) Bremer Umfeld ist das allerdings nochmal komplizierter, denke ich, andererseits hat es uns in schwierigeren Zeiten schon entscheidend geholfen. Womit wir wieder beim Kompromiß wären.

