Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rudi64
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

  • .... richtig

    Votes: 55 74,3%
  • ... egal

    Votes: 8 10,8%
  • ... falsch

    Votes: 11 14,9%

  • Total voters
    74
Leider wahr. Aber schon hier in epischer Breite diskutiert.

Ich würde ihm zB keine Inkompetenz vorwerfen, sondern wie Du auch die Softskills für diesen Job in manchen Bereichen absprechen. Der ASR gibt die Rahmenbedingungen vor, in denen sich FB bewegt. Das operative Geeschäft obliegt FB allein. Das Scheitern von VS und AN ist somit sein Scheitern als GF Sport. Damit hat MB grundsätzlich erst einmal nichts zu tun. Die Funktion des ASR wird gerne überhöht, weil speziell in Bremen sich manche dieser Herrschaften zu Wort melden bzw gemeldet haben.
Ich bin auch überzeugt, dass FB einen Plan hat, wie er diesen Verein für die Zukunft aufstellen will. Daher meine ich, dass FB für diesen Verein sehr wichtig ist! Aber nicht in der ersten Reihe sondern als reiner Zuarbeiter. Er ist kein Frontmann; das entspricht nicht seinem Naturell.
Zum TD: wenn man in einem Unternehmen eine neue tragende Stelle in einer Führungsposition schafft, wird diese im Allgemeinen ausgeschrieben. Nur was hier jetzt passiert, macht die Sache fragwürdig, weil bevor die Sazung geändert worden ist, schon klar war, dass TS und niemand Anderes diesen Job bekommt. Speziell FB fordert TS als TD ein, so dass ich immer mehr davon ausgehe, dass FB Jemanden braucht, an den er sich anlehnen kann, weil er ihm vertraut und Rat bekommt. Dann sind wir wieder bei den Softskills. Was ein Eichin zu viel hatte, hat FB zu wenig.

Die gesamte Situation wurde hier bereits in epischer Breite diskutiert. Offenbar ist es in einem Forum, in dem sich das bequeme Schubladendenken, trotz anders lautenden Absichten, doch immer wieder bahnbricht, offenbar notwendig, es doch immer wieder mal zu wiederholen. Deshalb nochmal in offenbar notwendiger Ausführlichkeit:

- Werders Schicksal war es, ist es, und wird es auf absehbare Zeit sein, durch weitsichtige und nachhaltige Persinalplanung zu kompensieren, was ein Großteil der Konkurrenz finanziell realisieren. zur Not auch kurzfristig improvisieren kann.

-Das bedingt, dass auch und gerade bei Trainerentscheidungen nach Lösungen geschaut wird, die Werders Weg der langsamen aber kontinuierlichen Weiterentwicklung, der Geduld, der Spielerausbildung, der Mehrwertschoepfung, usw. nicht nur bewusst mitgehen, sondern auch längerfristig zur Verfügung stehen, ohne den Verein als schnell schwingendes Sprungbrett für noch höhere Weihen zu nutzen oder zu missbrauchen.

-Ähnliche Motive gelten auch für die Besetzung anderer Funktionssstellen, insbesondere des Geschäftsfuhrers Sport, bzw. eines Sportdirektors, respektive eines "Technischen Direktors". Stallgeruch ist hier weniger ein Kriterium als vielmehr die Identifikation mit den angestrebten Wegen und Zielen, wobei das eine das andere natürlich häufig direkt bedingt.

- Werder betrachtet sich, d.h. alle diejenigen, die diese Werte prägen, unterstützen, leben als "Familie", die Aufgaben werden in der Regel gemeinsam geschultert.

- Vor diesem Hintergrund und auch aus Erwägungen einer gewachsenen, unverkennbaren, human geprägten "Corporate Identity" braucht Werder keinen egozentrischen Lautsprecher als GF Sport oder in irgendeiner anderen Funktion, dem das eigene Schicksal womöglich wichtiger ist als das des Vereins.

- Der Kardinalfehler der Werder -Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit war nicht die Vertragslängerung mit einem Skripnik, sondern die kurz vorher realisierte mit einem schon damals umstrittenen Eichin

- Dessen Nachfolger Baumann versteht sich als ein Rad im Raederwerk des Vereins, plant, handelt und kommuniziert auch genau so.

- Die ersten Transfers Baumanns nach jahrelanger Planlosigkeit des Vorgängers waren gezielt, großtenteils ausgewogen und zielkonform.

- Die am Saisonende erreichte Platzierung war, trotz ungeplanten Trainerwechsels und vorübergehendem Abstiegskampf Bestätigung für kluge und weitsichtige Personalpolitik.

- Das Festhalten an einem dafür sportlich verantwortlichen Trainer Nouri auch in ersten schwierigen Phasen dieser Saison war folgerichtig und vertrauensbasiert.

- Die Trennung folgte für meinen Geschmack 3 Spieltage zu spät, wurde aber letztlich vollzogen, nachdem Nouri sein "Schicksals -Spiel gegen Augsburg, ähnlich wie schon das Heimspiel gegen Mönchengladbach kläglich verlor.

- Baumann und sein Team haben sofort nach Einsetzung ins Amt die Kaderplanungsfehler des Vorgängers angepackt. Sie haben bei 2en für das" System Werder" gezielt ausgeguckten Trainern reagiert, haben den Kader in jedem Mannschaftsteil gezielt bearbeitet, haben den Nachwuchs gestärkt, haben klare Vorstellungen von Strategie und Struktur für die Zukunft von Mannschaft und Verein.

Drücken wir Ihnen bei Verfolgung und Umsetzung dieser Pläne die Daumen. :top:

-
 
Die gesamte Situation wurde hier bereits in epischer Breite diskutiert. Offenbar ist es in einem Forum, in dem sich das bequeme Schubladendenken, trotz anders lautenden Absichten, doch immer wieder bahnbricht, offenbar notwendig, es doch immer wieder mal zu wiederholen. Deshalb nochmal in offenbar notwendiger Ausführlichkeit:

- Werders Schicksal war es, ist es, und wird es auf absehbare Zeit sein, durch weitsichtige und nachhaltige Persinalplanung zu kompensieren, was ein Großteil der Konkurrenz finanziell realisieren. zur Not auch kurzfristig improvisieren kann.

-Das bedingt, dass auch und gerade bei Trainerentscheidungen nach Lösungen geschaut wird, die Werders Weg der langsamen aber kontinuierlichen Weiterentwicklung, der Geduld, der Spielerausbildung, der Mehrwertschoepfung, usw. nicht nur bewusst mitgehen, sondern auch längerfristig zur Verfügung stehen, ohne den Verein als schnell schwingendes Sprungbrett für noch höhere Weihen zu nutzen oder zu missbrauchen.

-Ähnliche Motive gelten auch für die Besetzung anderer Funktionssstellen, insbesondere des Geschäftsfuhrers Sport, bzw. eines Sportdirektors, respektive eines "Technischen Direktors". Stallgeruch ist hier weniger ein Kriterium als vielmehr die Identifikation mit den angestrebten Wegen und Zielen, wobei das eine das andere natürlich häufig direkt bedingt.

- Werder betrachtet sich, d.h. alle diejenigen, die diese Werte prägen, unterstützen, leben als "Familie", die Aufgaben werden in der Regel gemeinsam geschultert.

- Vor diesem Hintergrund und auch aus Erwägungen einer gewachsenen, unverkennbaren, human geprägten "Corporate Identity" braucht Werder keinen egozentrischen Lautsprecher als GF Sport oder in irgendeiner anderen Funktion, dem das eigene Schicksal womöglich wichtiger ist als das des Vereins.

- Der Kardinalfehler der Werder -Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit war nicht die Vertragslängerung mit einem Skripnik, sondern die kurz vorher realisierte mit einem schon damals umstrittenen Eichin

- Dessen Nachfolger Baumann versteht sich als ein Rad im Raederwerk des Vereins, plant, handelt und kommuniziert auch genau so.

- Die ersten Transfers Baumanns nach jahrelanger Planlosigkeit des Vorgängers waren gezielt, großtenteils ausgewogen und zielkonform.

- Die am Saisonende erreichte Platzierung war, trotz ungeplanten Trainerwechsels und vorübergehendem Abstiegskampf Bestätigung für kluge und weitsichtige Personalpolitik.

- Das Festhalten an einem dafür sportlich verantwortlichen Trainer Nouri auch in ersten schwierigen Phasen dieser Saison war folgerichtig und vertrauensbasiert.

- Die Trennung folgte für meinen Geschmack 3 Spieltage zu spät, wurde aber letztlich vollzogen, nachdem Nouri sein "Schicksals -Spiel gegen Augsburg, ähnlich wie schon das Heimspiel gegen Mönchengladbach kläglich verlor.

- Baumann und sein Team haben sofort nach Einsetzung ins Amt die Kaderplanungsfehler des Vorgängers angepackt. Sie haben bei 2en für das" System Werder" gezielt ausgeguckten Trainern reagiert, haben den Kader in jedem Mannschaftsteil gezielt bearbeitet, haben den Nachwuchs gestärkt, haben klare Vorstellungen von Strategie und Struktur für die Zukunft von Mannschaft und Verein.

Drücken wir Ihnen bei Verfolgung und Umsetzung dieser Pläne die Daumen. :top:

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Karl Eduard von Schnitzler, Gundula Gause und Claus Kleber wären ob dieser einseitigen Interpretation verzückt. Die Partei, die Partei, die hat immer Recht...

Ich könnte jetzt zum zigsten Mal ausführlich dagegen argumentieren, ich mache das aber mal kurz und prägnant. Wenn Baumann von heute auf morgen - aus welchen Gründen auch immer - aus dem Amt ausscheiden sollte, hätte ein möglicher Nachfolger kaum weniger Baustellen zu bearbeiten als Baumann bei eigener Inthronisierung.
 
Die gesamte Situation wurde hier bereits in epischer Breite diskutiert. Offenbar ist es in einem Forum, in dem sich das bequeme Schubladendenken, trotz anders lautenden Absichten, doch immer wieder bahnbricht, offenbar notwendig, es doch immer wieder mal zu wiederholen. Deshalb nochmal in offenbar notwendiger Ausführlichkeit:

- Werders Schicksal war es, ist es, und wird es auf absehbare Zeit sein, durch weitsichtige und nachhaltige Persinalplanung zu kompensieren, was ein Großteil der Konkurrenz finanziell realisieren. zur Not auch kurzfristig improvisieren kann.

-Das bedingt, dass auch und gerade bei Trainerentscheidungen nach Lösungen geschaut wird, die Werders Weg der langsamen aber kontinuierlichen Weiterentwicklung, der Geduld, der Spielerausbildung, der Mehrwertschoepfung, usw. nicht nur bewusst mitgehen, sondern auch längerfristig zur Verfügung stehen, ohne den Verein als schnell schwingendes Sprungbrett für noch höhere Weihen zu nutzen oder zu missbrauchen.

-Ähnliche Motive gelten auch für die Besetzung anderer Funktionssstellen, insbesondere des Geschäftsfuhrers Sport, bzw. eines Sportdirektors, respektive eines "Technischen Direktors". Stallgeruch ist hier weniger ein Kriterium als vielmehr die Identifikation mit den angestrebten Wegen und Zielen, wobei das eine das andere natürlich häufig direkt bedingt.

- Werder betrachtet sich, d.h. alle diejenigen, die diese Werte prägen, unterstützen, leben als "Familie", die Aufgaben werden in der Regel gemeinsam geschultert.

- Vor diesem Hintergrund und auch aus Erwägungen einer gewachsenen, unverkennbaren, human geprägten "Corporate Identity" braucht Werder keinen egozentrischen Lautsprecher als GF Sport oder in irgendeiner anderen Funktion, dem das eigene Schicksal womöglich wichtiger ist als das des Vereins.

- Der Kardinalfehler der Werder -Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit war nicht die Vertragslängerung mit einem Skripnik, sondern die kurz vorher realisierte mit einem schon damals umstrittenen Eichin

- Dessen Nachfolger Baumann versteht sich als ein Rad im Raederwerk des Vereins, plant, handelt und kommuniziert auch genau so.

- Die ersten Transfers Baumanns nach jahrelanger Planlosigkeit des Vorgängers waren gezielt, großtenteils ausgewogen und zielkonform.

- Die am Saisonende erreichte Platzierung war, trotz ungeplanten Trainerwechsels und vorübergehendem Abstiegskampf Bestätigung für kluge und weitsichtige Personalpolitik.

- Das Festhalten an einem dafür sportlich verantwortlichen Trainer Nouri auch in ersten schwierigen Phasen dieser Saison war folgerichtig und vertrauensbasiert.

- Die Trennung folgte für meinen Geschmack 3 Spieltage zu spät, wurde aber letztlich vollzogen, nachdem Nouri sein "Schicksals -Spiel gegen Augsburg, ähnlich wie schon das Heimspiel gegen Mönchengladbach kläglich verlor.

- Baumann und sein Team haben sofort nach Einsetzung ins Amt die Kaderplanungsfehler des Vorgängers angepackt. Sie haben bei 2en für das" System Werder" gezielt ausgeguckten Trainern reagiert, haben den Kader in jedem Mannschaftsteil gezielt bearbeitet, haben den Nachwuchs gestärkt, haben klare Vorstellungen von Strategie und Struktur für die Zukunft von Mannschaft und Verein.

Drücken wir Ihnen bei Verfolgung und Umsetzung dieser Pläne die Daumen. :top:

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Ich kann dieses Schreiben nur absolut unterstreichen und zwar bis zum Ende Satz 1" .... in epischer Breite diskutiert."
Daher erspare ich mir einen bzw. mehrere Kommentar (e).
Henne, :top:
 
-Das bedingt, dass auch und gerade bei Trainerentscheidungen nach Lösungen geschaut wird, die Werders Weg der langsamen aber kontinuierlichen Weiterentwicklung, der Geduld, der Spielerausbildung, der Mehrwertschoepfung, usw. nicht nur bewusst mitgehen, sondern auch längerfristig zur Verfügung stehen, ohne den Verein als schnell schwingendes Sprungbrett für noch höhere Weihen zu nutzen oder zu missbrauchen.
Und warum wollte FB dann nach dem Scheitern von AN andere namhafte Trainer holen? Selbst ein Labbadia scheint ja wohl von sich aus (?) abgesagt zu haben, nachdem er dieses von Dir so gut dargestellte Konzept für sich nicht schlüssig erachtet hat? Am Ende blieb FK, was ich persönlich für gut halte.
-Ähnliche Motive gelten auch für die Besetzung anderer Funktionsstellen, insbesondere des Geschäftsführers Sport, bzw. eines Sportdirektors, respektive eines "Technischen Direktors". Stallgeruch ist hier weniger ein Kriterium als vielmehr die Identifikation mit den angestrebten Wegen und Zielen, wobei das eine das andere natürlich häufig direkt bedingt.
Stallgeruch ist weniger ein Kriterium? Und das glaubst Du tatsächlich? Wege und Ziele (welche) deckungsgleich übereinander bringen. Bitte jetzt nicht wieder den Vergleich mit Barca. Barca ist ein Globalplayer, bei dem alles eine Zehnerpotenz mehr an Aufwand erfordert. Natürlich brauchen die TDs, weil ihr GF allein mit dem A-Kader und den vielen Baustellen dort befasst ist. Werder hat Wolter für die U23 und FB für den Gesamtkomplex.
Der TD sollte vor allen Dingen den Trainern beiseite stehen. Speziell dem A-Trainer.
Vor diesem Hintergrund und auch aus Erwägungen einer gewachsenen, unverkennbaren, human geprägten "Corporate Identity" braucht Werder keinen egozentrischen Lautsprecher als GF Sport oder in irgendeiner anderen Funktion, dem das eigene Schicksal womöglich wichtiger ist als das des Vereins.

- Der Kardinalfehler der Werder -Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit war nicht die Vertragslängerung mit einem Skripnik, sondern die kurz vorher realisierte mit einem schon damals umstrittenen Eichin
Hier sind wir uns zu 100% einig.
- Das Festhalten an einem dafür sportlich verantwortlichen Trainer Nouri auch in ersten schwierigen Phasen dieser Saison war folgerichtig und vertrauensbasiert.

- Die Trennung folgte für meinen Geschmack 3 Spieltage zu spät, wurde aber letztlich vollzogen, nachdem Nouri sein "Schicksals -Spiel gegen Augsburg, ähnlich wie schon das Heimspiel gegen Mönchengladbach kläglich verlor.
Nicht nur nach Deinem Geschmack. Das sich ein FB vor AN stellte, ist völlig Ok. Aber das er es ihm durchgehen ließ, Anti-Fußball in Reinkultur auf den Rasen zu bringen, (der nun wirklich jedweden öffentlich kommunizierten offensiven Markenkern vermissen ließ) zeugt von Führungsschwäche. Die gleiche Führungsschwäche in der causa VS. Das er mit einem VS in eine neue Saison geht, mag durch das Pokalhalbfinale u.a. bedingt gewesen sein. Aber ihm eine VVL ohne Not zu geben, war was??? Vertrauensbildende Maßnahme? CI? Dankbarkeit? In der Konsequenz ein teurer, unnötiger Fehler nicht mehr und nicht weniger.
- Baumann und sein Team haben sofort nach Einsetzung ins Amt die Kaderplanungsfehler des Vorgängers angepackt. Sie haben bei 2en für das" System Werder" gezielt ausgeguckten Trainern reagiert, haben den Kader in jedem Mannschaftsteil gezielt bearbeitet, haben den Nachwuchs gestärkt, haben klare Vorstellungen von Strategie und Struktur für die Zukunft von Mannschaft und Verein.
Werder ist und bleibt ein reiner Ausbildungsverein. Das bedeutet, billig einzukaufen und teuer zu verkaufen. Im Sommer werden wir es erleben. Außer bei den Bayern überall zu sehen, so auch in Bremen. Daher die von Dir dargestellte Idee eines langfristigen Kaderaufbaus mit gezielten Verstärkungen ist zwar wünschenswert, aber völlig illusorisch. Im Sommer bricht ihm wahrscheinlich der halbe Kader weg. Ich möchte wetten, dass LA, Delaney usw AKs besitzen. Ob Kruse wirklich seine AK für kolportierte 300T€ verkauft hat, klingt mir zu phantastisch, als dass ich es glauben mag.
 
Die gesamte Situation wurde hier bereits in epischer Breite diskutiert. Offenbar ist es in einem Forum, in dem sich das bequeme Schubladendenken, trotz anders lautenden Absichten, doch immer wieder bahnbricht, offenbar notwendig, es doch immer wieder mal zu wiederholen. Deshalb nochmal in offenbar notwendiger Ausführlichkeit:

- Werders Schicksal war es, ist es, und wird es auf absehbare Zeit sein, durch weitsichtige und nachhaltige Persinalplanung zu kompensieren, was ein Großteil der Konkurrenz finanziell realisieren. zur Not auch kurzfristig improvisieren kann.

-Das bedingt, dass auch und gerade bei Trainerentscheidungen nach Lösungen geschaut wird, die Werders Weg der langsamen aber kontinuierlichen Weiterentwicklung, der Geduld, der Spielerausbildung, der Mehrwertschoepfung, usw. nicht nur bewusst mitgehen, sondern auch längerfristig zur Verfügung stehen, ohne den Verein als schnell schwingendes Sprungbrett für noch höhere Weihen zu nutzen oder zu missbrauchen.

-Ähnliche Motive gelten auch für die Besetzung anderer Funktionssstellen, insbesondere des Geschäftsfuhrers Sport, bzw. eines Sportdirektors, respektive eines "Technischen Direktors". Stallgeruch ist hier weniger ein Kriterium als vielmehr die Identifikation mit den angestrebten Wegen und Zielen, wobei das eine das andere natürlich häufig direkt bedingt.

- Werder betrachtet sich, d.h. alle diejenigen, die diese Werte prägen, unterstützen, leben als "Familie", die Aufgaben werden in der Regel gemeinsam geschultert.

- Vor diesem Hintergrund und auch aus Erwägungen einer gewachsenen, unverkennbaren, human geprägten "Corporate Identity" braucht Werder keinen egozentrischen Lautsprecher als GF Sport oder in irgendeiner anderen Funktion, dem das eigene Schicksal womöglich wichtiger ist als das des Vereins.

- Der Kardinalfehler der Werder -Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit war nicht die Vertragslängerung mit einem Skripnik, sondern die kurz vorher realisierte mit einem schon damals umstrittenen Eichin

- Dessen Nachfolger Baumann versteht sich als ein Rad im Raederwerk des Vereins, plant, handelt und kommuniziert auch genau so.

- Die ersten Transfers Baumanns nach jahrelanger Planlosigkeit des Vorgängers waren gezielt, großtenteils ausgewogen und zielkonform.

- Die am Saisonende erreichte Platzierung war, trotz ungeplanten Trainerwechsels und vorübergehendem Abstiegskampf Bestätigung für kluge und weitsichtige Personalpolitik.

- Das Festhalten an einem dafür sportlich verantwortlichen Trainer Nouri auch in ersten schwierigen Phasen dieser Saison war folgerichtig und vertrauensbasiert.

- Die Trennung folgte für meinen Geschmack 3 Spieltage zu spät, wurde aber letztlich vollzogen, nachdem Nouri sein "Schicksals -Spiel gegen Augsburg, ähnlich wie schon das Heimspiel gegen Mönchengladbach kläglich verlor.

- Baumann und sein Team haben sofort nach Einsetzung ins Amt die Kaderplanungsfehler des Vorgängers angepackt. Sie haben bei 2en für das" System Werder" gezielt ausgeguckten Trainern reagiert, haben den Kader in jedem Mannschaftsteil gezielt bearbeitet, haben den Nachwuchs gestärkt, haben klare Vorstellungen von Strategie und Struktur für die Zukunft von Mannschaft und Verein.

Drücken wir Ihnen bei Verfolgung und Umsetzung dieser Pläne die Daumen. :top:

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Oh Mann. Ich habe gehoert vor der Werder Geschaeftsstelle soll jemand auf der Schleimspur ausgerutscht sein welche dieser Beitrag hinterlassen hat. :lol:
Ernsthaft, die billige Propaganda in diesem Forum nimmt teilweise bizarre Fromen an. Wer nach ueber 8 Jahren stetigen Abstieg immer noch an diese heile Werderwelt glaubt... Sorry, spare mir jeden weiteren Kommentar dazu.
Der Tabellenplatz bzw. alljaehrliche Abstiegskampf spiegelt schon ganz gut die Leistung der Werder Verantwortlichen wieder. Im besten Fall Stillstand, aber ganz sicher keine kontinuierlich positive Entwicklung. Eigentlich ist es wie im Monopoly. Gehen sie zurueck auf Los ziehen sie dabei kein Geld ein. Und irgendwann gibt es auch keine, sie kommen aus dem Gefaengnis frei Karte mehr. Werder ist ein Abstiegskandidat, sowohl sportlich als auch auf Managment-Level. Diesen rasanten Absturz vom CL zum Abstiegskandidaten muss Werder auch erst einmal jemand nachmachen. :top:
 
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Nicht nur nach Deinem Geschmack. Das sich ein FB vor AN stellte, ist völlig Ok. Aber das er es ihm durchgehen ließ, Anti-Fußball in Reinkultur auf den Rasen zu bringen, (der nun wirklich jedweden öffentlich kommunizierten offensiven Markenkern vermissen ließ) zeugt von Führungsschwäche. Die gleiche Führungsschwäche in der causa VS. Das er mit einem VS in eine neue Saison geht, mag durch das Pokalhalbfinale u.a. bedingt gewesen sein. Aber ihm eine VVL ohne Not zu geben, war was??? Vertrauensbildende Maßnahme? CI? Dankbarkeit? In der Konsequenz ein teurer, unnötiger Fehler nicht mehr und nicht weniger...
:tnx: Es ist schon verwunderlich wie manche Foristen auf teils plumpe Art und Weise den schwarzen Peter allein AN zuschieben wollen. Ich denke nicht das es FB verboten ist, Einfluss auf die taktische Spielgestaltung zu nehmen wenn es eindeutige Tendenzen gibt. Ist ja nicht so dass FB zu diesem Job wie die Jungfrau zum Kinde gekommen ist. Er hat schliesslich AN eingestellt.
 
Und warum wollte FB dann nach dem Scheitern von AN andere namhafte Trainer holen? Selbst ein Labbadia scheint ja wohl von sich aus (?) abgesagt zu haben, nachdem er dieses von Dir so gut dargestellte Konzept für sich nicht schlüssig erachtet hat? Am Ende blieb FK, was ich persönlich für gut halte.

Stallgeruch ist weniger ein Kriterium? Und das glaubst Du tatsächlich? Wege und Ziele (welche) deckungsgleich übereinander bringen. Bitte jetzt nicht wieder den Vergleich mit Barca. Barca ist ein Globalplayer, bei dem alles eine Zehnerpotenz mehr an Aufwand erfordert. Natürlich brauchen die TDs, weil ihr GF allein mit dem A-Kader und den vielen Baustellen dort befasst ist. Werder hat Wolter für die U23 und FB für den Gesamtkomplex.
Der TD sollte vor allen Dingen den Trainern beiseite stehen. Speziell dem A-Trainer.

Hier sind wir uns zu 100% einig.

Nicht nur nach Deinem Geschmack. Das sich ein FB vor AN stellte, ist völlig Ok. Aber das er es ihm durchgehen ließ, Anti-Fußball in Reinkultur auf den Rasen zu bringen, (der nun wirklich jedweden öffentlich kommunizierten offensiven Markenkern vermissen ließ) zeugt von Führungsschwäche. Die gleiche Führungsschwäche in der causa VS. Das er mit einem VS in eine neue Saison geht, mag durch das Pokalhalbfinale u.a. bedingt gewesen sein. Aber ihm eine VVL ohne Not zu geben, war was??? Vertrauensbildende Maßnahme? CI? Dankbarkeit? In der Konsequenz ein teurer, unnötiger Fehler nicht mehr und nicht weniger.

Werder ist und bleibt ein reiner Ausbildungsverein. Das bedeutet, billig einzukaufen und teuer zu verkaufen. Im Sommer werden wir es erleben. Außer bei den Bayern überall zu sehen, so auch in Bremen. Daher die von Dir dargestellte Idee eines langfristigen Kaderaufbaus mit gezielten Verstärkungen ist zwar wünschenswert, aber völlig illusorisch. Im Sommer bricht ihm wahrscheinlich der halbe Kader weg. Ich möchte wetten, dass LA, Delaney usw AKs besitzen. Ob Kruse wirklich seine AK für kolportierte 300T€ verkauft hat, klingt mir zu phantastisch, als dass ich es glauben mag.


Weißt Du, warum ein Labbadia abgesagt hat? Könnte es sein, dass das Konterfei eines Kohfeldt im Hintergrund bereits matt durchschimmerte?

Werder ist ein Ausbildungsverein, richtig. Dass der halbe Kader wegbricht, ist möglich, bei Abstieg gar mehr. Wahrscheinlich ist es im Klassenerhaltsfall aber eher nicht. Kannst Du Dich erinnern, wie der Kader bei Baumanns Antritt hier aussah?
 
Karl Eduard von Schnitzler, Gundula Gause und Claus Kleber wären ob dieser einseitigen Interpretation verzückt. Die Partei, die Partei, die hat immer Recht...

Ich könnte jetzt zum zigsten Mal ausführlich dagegen argumentieren, ich mache das aber mal kurz und prägnant. Wenn Baumann von heute auf morgen - aus welchen Gründen auch immer - aus dem Amt ausscheiden sollte, hätte ein möglicher Nachfolger kaum weniger Baustellen zu bearbeiten als Baumann bei eigener Inthronisierung.

:top::tnx:
 
Die Formulierung ist besser. Aber FB als einen WL-Mann zu titulieren, trifft es nicht. Natürlich haben WL und auch KDF immer noch viel zu viel zu sagen und schätzen FB persönlich. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass er ihre Marionette ist.
MB dagegen sieht sich in direkter Tradition WL verpflichtet und hat auch schon dies in sein Stammbuch von Jenem geschrieben bekommen. Das bestreitet MB auch gar nicht. Die Erfordernisse des Fußballgeschäftes sind einer ständigen Änderung unterzogen, so dass man sich permanent anpassen muss. Werder ist insgesamt rückwärtsgewandt von seiner gesamten Politik her. Das zeigt sich vor allem darin, dass der positiven Gesamtbilanz einer der größten Foci zugewiesen wird. Man kann auch Defizite erwirtschaften; man muss nur einen Plan haben, wie man wieder herauskommt. Durch die steigenden Preise sind sie noch handlungsunfähiger und somit in ihrem Aktionsradius eingeschränkt.
Beispiel Kruse: ohne JV und Ujah wäre der hier nie verpflichtet worden, weil Werder Geld hätte aufnehmen müssen, was sie kategorisch ablehnen. Man kann nicht jedes Jahr einen solchen Transfer stemmen, aber man muss ihn zumindest im Repertoire haben. Auch wenn MB angedeutet hat, dass er anders in diese Richtung denkt, bleibt die Frage, warum er es im Sommer nicht gemacht hat? Ich nenne nur Selke. Kein IV usw.
Im Sommer wollte MB FB noch den Vertrag unbedingt verlängern. Im Herbst auf einem Abstiegsplatz stehend klang es: wir sind grundsätzlich mit der Arbeit von FB zufrieden. Die totale Überzeugung sieht anders aus.

Ich bin auch nicht der Ansicht, daß FB die Marionette von WL/KDF ist - jedoch erhielt er den Posten als GF Sport ohne Ausschreibung, weil er aufgrund seiner Verbundenheit zum Club aus Werder-Sicht mit der von Dir zu zutreffend erwähnten rückwärtsgewandten Politik die ideale Besetzung war/ist, die Geschäfte in der Tradition von WL/KDF weiterzuführen. Und dies stellte FB auch unmittelbar nach seiner Vertragsunterschft unter Beweis, indem er seinem auf einem sehr wackeligen Trainerstuhl sitztenden ehemaligen Mitspieler VS gleich eine VVL in Aussicht stellte, statt erst einmal im neune Job anzukommen und die Lage wertfrei zu analysieren und dahingehende Gespräche zu führen.
 
Sorry, wo sind denn das Fakten? Die Kaderplaner und Scouts haben mit der Schaffung des TD gar nichts zu tun.

Selbst in der Presse ist das Thema seit Wochen nicht präsent. Aber du stellst es als Fakt dar, dass man sich nicht um Neuzugänge kümmert, weil man nur über den TD diskutiert.

Das war nicht auf die Presse bezogen, sondern auf das Forum hier. Und einen anderen Namen als TS habe ich in diesem Zusammenhang (TD) noch nicht gehört. Das ist Fakt. Den letzten deiner Sätze habe ich so übrigens nicht gesagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war nicht auf die Presse bezogen, sondern auf das Forum hier. Und einen anderen Namen als TS habe ich in diesem Zusammenhang (TD) noch nicht gehört. Das ist Fakt.

Du hast in deinem Post behauptet, dass es statt einem Neuzugang oder Abgängen nur die Diskussion um den TD gibt. Das hat sich für mich so angehört, als hätte FB und die Scouts keine Zeit für Neuzugänge, weil sie mit dem TD-Posten beschäftigt werden, und dem habe ich widersprochen, weil sich darum andere Leute kümmern, bzw zumindest die Scouts und der Kaderplaner nichts mit dem TD zu tun haben. Und dass das Thema seit der JHV kein Thema mehr war, auch nicht in der Presse, ausser es wurde in Interviews danach gefragt.

Deswegen habe ich dir widersprochen, dass das Thema TD in irgendeiner Form mit den ausbleibenden Neuverpflichtungen zu tun hat.

Und im Forum wird das Thema "TD" allerhöchstens von einer "Seite" immer wieder angeschnitten, und zwar ausschließlich mit ironischem und sarkastischem Unterton. Würde da nicht in jedem zweiten bis dritten Post kommen "Aber hauptsache, wir leisten uns bald einen TD" "Aber bald haben wir ja einen TD, der das macht :lol:" oder "Man schafft ja bald wieder für eine Legende ein eigenes Pöstchen :ugly:" wäre das Thema hier auch nicht besonders präsent, weils momentan eben völlig unwichtig ist.
 
Es mag sein, dass der FC Bayern gewisse Verbindlichkeiten hat, aber wenn man als Festgeld bzw als Vermögen mehr hat, als Verbindlichkeiten, dann ist man nicht verschuldet bzw "im Minus". Das sind weder wir, noch der FCB im Gegensatz zum HSV.

"Schulden" sind die umgangsprachliche Definition von Verbindlichkeiten, losglöst davon wie hoch diese sind. Das was du mit deinem Vergleich dem HSV attestierst, wäre dagegen eine Überschuldung = Zahlungsunfähigkeit, nach dessem Eintreten ein Vorstand grundsätzlich binnen 3 Wochen dazu verpflichtet wäre, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen - aber davon ist selbst der HSV (noch) nicht betroffen.
 
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