ad 1: Das er den Gesamtkomplex in bezug auf Kosten-Nutzen-Analyse bewertet, ist sein Job. Dafür wird er bezahlt. Im Falle CP stimmt Aufwand und Ertrag anscheinend nicht, so dass eine Trennung wohl verzogen werden wird.Schau einer an, allen Unkenrufen zum Trotz überlässt Baumann eine Vertragsverlängerung wohl doch nicht einfach dem Spieler sondern weiß was er macht:
Der olle Baumann, zieht einem Kritiker nach dem anderen einfach so den Boden unter den Füßen weg„Ob wir zusammenfinden, werden wir in aller Ruhe besprechen. Es muss passen für beide Seiten“, sagt er und erklärt: „Wir müssen an die Zukunft denken.“
Von der hat Pizarro als Fußballer nicht mehr viel zu bieten. Weshalb Baumann genau abwägen muss, ob Faktoren wie Erfahrung und Vorbildfunktion noch den sinkenden sportlichen Wert des 38-Jährigen ausgleichen: „Claudio ist immer ein guter Spieler. Aber es muss im Gesamtkontext passen – und das hat etwas mit dem Gehaltsbudget, der Konkurrenzsituation zu tun. Und damit, wieviele Spiele wir haben werden.“
Die Antwort darauf gibt es erst nach dem 34. Spieltag, vielleicht auch erst nach dem DFB-Pokalfinale. So lange wird eine Entscheidung in Sachen Europa-League-Teilnahme wohl noch auf sich warten lassen. Bis Samstag, bis Pizarros möglicherweise letztem Auftritt im Weserstadion, wird definitiv nichts passieren, so Baumann: „Wir werden schauen, wie unser Kader aussieht, wie ein Vertrag aussehen kann.“ Stark leistungsbezogen wird er sein, davon kann schon mal ausgegangen werden.
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ad 2: hätte er die gleiche Sorgfalt in der Causa VS angewandt, wäre Werder ein Millionenschaden erspart geblieben.



