Franco di Santo (CD Universidad Católica/Chile)

Allerdings: Einen ungünstigeren Zeitpunkt hätte man sich nicht aussuchen können. Sechs Tage vor Transferschluß...

Naja, Transferschluß ist erst in 6 Tagen UND einem Monat...:D

Dennoch war es ein ziemlicher "Anfängerfehler" von Eichin damals, die AK zeitlich nicht auf den 30.06. (wie allgemein üblich) zu begrenzen.
Dann hätte man auch genug Zeit für die Ersatzsuche gehabt. Oder aber bei einem späteren Wechsel (wie zum jetzigen Zeitpunkt) die Ablöse frei aushandeln können...
 
Zitat von neuegrünewelle;3153241:
Naja, Transferschluß ist erst in 6 Tagen UND einem Monat...:D

Dennoch war es ein ziemlicher "Anfängerfehler" von Eichin damals, die AK zeitlich nicht auf den 30.06. (wie allgemein üblich) zu begrenzen.
Dann hätte man auch genug Zeit für die Ersatzsuche gehabt. Oder aber bei einem späteren Wechsel (wie zum jetzigen Zeitpunkt) die Ablöse frei aushandeln können...

Man hat echt das Gefühl, einige hier waren bei den Verhandlungen dabei...
Vielleicht hatte er einfach gar keine Chance, die AK so zu datieren, wer weiß das denn?
 
Sehe ich ähnlich! Respekt wofür? Das er bis fast zum letzten Moment der Vorbereitung gewartet hat und man nun in aller Eile einen Notnagel finden muss?

:tnx: Ich gehe übrigens immer mehr davon aus, dass di Santo die ganze Zeit nur auf ein wirklich gutes Angebot gewartet hat und Schalke letztendlich der Notnagel für ihn war, um sich überhaupt noch finanziell (und evt. sportlich) verbessern zu können. Laut Kreiszeitung lief die AK nämlich Ende des Monats aus.


Dieser Brief hätte aber große Chancen, einen der vorderen Plätze im Fußballerfloskeln-Bullshitbingo zu gewinnen. Mittlerweile sollte man sich echt mal überlegen, ob es nicht lukrativ sein könnte, einen Fußballer-Abschiedsbriefgenerator zu erstellen, in dem man nur noch ein paar Begriffe eingeben muss (Verein, Stadt, Anzahl Jahre) und der Rest wird dann aus einem Pool von Standardphrasen zusammengesetzt. Könnte ein Markterfolg werden ... :roll:
 
:tnx: Ich gehe übrigens immer mehr davon aus, dass di Santo die ganze Zeit nur auf ein wirklich gutes Angebot gewartet hat und Schalke letztendlich der Notnagel für ihn war, um sich überhaupt noch finanziell (und evt. sportlich) verbessern zu können. Laut Kreiszeitung lief die AK nämlich Ende des Monats aus.



Dieser Brief hätte aber große Chancen, einen der vorderen Plätze im Fußballerfloskeln-Bullshitbingo zu gewinnen. Mittlerweile sollte man sich echt mal überlegen, ob es nicht lukrativ sein könnte, einen Fußballer-Abschiedsbriefgenerator zu erstellen, in dem man nur noch ein paar Begriffe eingeben muss (Verein, Stadt, Anzahl Jahre) und der Rest wird dann aus einem Pool von Standardphrasen zusammengesetzt. Könnte ein Markterfolg werden ... :roll:

Ich programmiere das mal! Könnte ein echter Renner werden, vielleicht als Plugin für wyscout!

Schwieriger als der Thomas-Schaaf-Interview-Generator dürfte das auch nicht werden. :)
 
:tnx: Ich gehe übrigens immer mehr davon aus, dass di Santo die ganze Zeit nur auf ein wirklich gutes Angebot gewartet hat und Schalke letztendlich der Notnagel für ihn war, um sich überhaupt noch finanziell (und evt. sportlich) verbessern zu können. Laut Kreiszeitung lief die AK nämlich Ende des Monats aus.

Laut kicker.de gab es eine gestaffelte Ausstiegsklausel, im Winter hätte die festgeschriebene Ablöse bei 8 Mio gelegen.

Mit sofortiger Wirkung: Di Santo verlässt Werder

Der Spieler besitzt eine Ausstiegsklausel, die Ende Juli abläuft. Nach Information des kicker liegt diese bei sechs Millionen Euro. Werder hat diese Klausel gestaffelt. Im Winter hätte ein Interessent acht Millionen Euro zahlen müssen.

In früheren Berichten war zu lesen, dass es mehrere Interessenten für ihn gegeben haben soll. Vermutlich waren die aus seiner Sicht aber nicht lukrativ genug. Laut einiger Angaben dort, erhofft er sich noch immer, stärker in den Blickpunkt zu geraten und irgendwann wieder für Argentinien spielen zu dürfen.

Wie schon vor einigen Wochen geschrieben, nerv(t)en insbesondere die permanenten "Wasserstandsmeldungen" über die erhoffte Vertragsverlängerung. Diese erfolgten von Seiten di Santos und von Seiten Werders. Letztendlich hat sich in der Angelegenheit niemand der Beteiligten mit Ruhm bekleckert, am wenigsten di Santo selbst!
 
Wie auch immer, ich bin froh, das diese Schmierenkomödie ein Ende gefunden hat.

Und unter dem Strich bleiben aus den zwei di Santo Jahren bei Werder immerhin rund 3,5 Mio reiner Gewinn (Ablöse ./. gezahlte Gehälter) ./. ein evtl. gezahltes Handgeld damals sowie einige (auch wichtige) Tore.

Aus menschlichen Gesichtspunkten betrachtet jedoch eher eine weitere Enttäuschung. Ein typischer Fußballsöldner der heutigen Zeit. Ob S04 an dem viel Freude haben wird, wage ich ganz stark zu bezweifeln.

Für mich ist das Thema damit abgeschlossen. Ich hoffe auf einen guten Ersatz und freue mich auch ohne di Santo auf die kommende Saison.
 
Dieser Brief hätte aber große Chancen, einen der vorderen Plätze im Fußballerfloskeln-Bullshitbingo zu gewinnen. Mittlerweile sollte man sich echt mal überlegen, ob es nicht lukrativ sein könnte, einen Fußballer-Abschiedsbriefgenerator zu erstellen, in dem man nur noch ein paar Begriffe eingeben muss (Verein, Stadt, Anzahl Jahre) und der Rest wird dann aus einem Pool von Standardphrasen zusammengesetzt. Könnte ein Markterfolg werden ... :roll:

Das ist einer der geilsten Posts, die ich hier (und in anderen Foren) je gelesen habe. Dafür dann ein dreifaches

:tnx::tnx::tnx:

... und di Santo sei gesagt, dass er in unserem Club letztlich doch nur einer von vielen war. Danke übrigens für den Platzverweis gleich in deinem ersten Heimspiel gegen Frankfurt, lieber Franco. Du darfst diese Kung-Fu-Aktion gerne beim Königsblau-Debüt am 15. August wiederholen - am besten gleich in der ersten Minute. Dann müssen wir dich nämlich nicht noch weitere 89 Minuten ertragen.
 
Da ist Selke ja noch ein Waisenknabe gegen!

Schön wäre, wenn Werder nächstes Jahr International spielt und Schalke sich nicht qualifiziert. :schal:
 
Wieder ein Kicker mehr, der es nicht auf die Rückseite eines meiner Werder-Trikots geschafft hat! ;)

Warum es ausgerechnet "meine blau-weißen Freunde" geworden sind, wird sich mir nicht erschließen! Viel wichtiger wird sein, adäquaten Ersatz für unsere Grün-Weißen zu finden! :daumen:
 
Ergänze "einen *vermeintlichen* Fehler", denn objektiv betrachtet hat di Santo keinen Fehler gemacht. Er hat Werder schließlich gemäß den Bedingungen seines Vertrages verlassen.

Ich finde die Entscheidung gegen Werder und dann auch noch ausgerechnet für Schalke extrem schade, aber das kann man durchaus loswerden, ohne ausfallend zu werden....

Objektiv betrachtet kann ich mich innerhalb der Grenzen des deutschen Grundgesetzes bewegen und mich dennoch wie die letzte Person auf diesem Planeten verhalten. Will sagen: Natürlich hat di Santo de jure keinen Fehler gemacht. Was willst du überhaupt sagen? Es steht überhaupt nicht zur Diskussion das di Santo irgendwas gemacht hätte, das den Bedingungen seines Vertrages widersprechen würde.
 
Zu seinem Brief:

Würde Franco di Santo auch nur einen Funken auf Werder geben, hätte er sich frühzeitig für ODER gegen Werder entschieden. In beiden Fällen hätte er dem Verein frühzeitig Planungssicherheit gegeben, egal in welche Richtung. Er hat sich aber für SICH entschieden. Das ist legitim. Aber dann soll er nicht so einen Stuss wie in diesem Brief schreiben sondern einen Schritt zurück treten und betrachten: Er hat bis zur letzten Sekunde für sein eigenes Optimum gepokert und in letzter Instanz den Joker, aka Ausstiegsklausel, gezogen. Wäre ihm auch nur ein wenig an Werder gelegen, bzw. wäre er auch nur ein wenig dankbar wie er es schreibt, hätte er sich selbst eine Deadline gesetzt, eine Deadline z.B. vor dem ersten Trainingslager und nicht etwa ein vertraglich fixiertes Limit. Hat er aber nicht. Statt dessen versucht er mit seinem 'Brief' noch schönes Wetter zu machen. Aber das wird bei den wenigsten ankommen, vermutlich hat er den Schrott nicht mal selber geschrieben.
 
Zu seinem Brief:

Würde Franco di Santo auch nur einen Funken auf Werder geben, hätte er sich frühzeitig für ODER gegen Werder entschieden. In beiden Fällen hätte er dem Verein frühzeitig Planungssicherheit gegeben, egal in welche Richtung. Er hat sich aber für SICH entschieden. Das ist legitim. Aber dann soll er nicht so einen Stuss wie in diesem Brief schreiben sondern einen Schritt zurück treten und betrachten: Er hat bis zur letzten Sekunde für sein eigenes Optimum gepokert und in letzter Instanz den Joker, aka Ausstiegsklausel, gezogen. Wäre ihm auch nur ein wenig an Werder gelegen, bzw. wäre er auch nur ein wenig dankbar wie er es schreibt, hätte er sich selbst eine Deadline gesetzt, eine Deadline z.B. vor dem ersten Trainingslager und nicht etwa ein vertraglich fixiertes Limit. Hat er aber nicht. Statt dessen versucht er mit seinem 'Brief' noch schönes Wetter zu machen. Aber das wird bei den wenigsten ankommen, vermutlich hat er den Schrott nicht mal selber geschrieben.

:tnx::tnx:
 
Zitat von neuegrünewelle;3153241:
Naja, Transferschluß ist erst in 6 Tagen UND einem Monat...:D

Dennoch war es ein ziemlicher "Anfängerfehler" von Eichin damals, die AK zeitlich nicht auf den 30.06. (wie allgemein üblich) zu begrenzen.
Dann hätte man auch genug Zeit für die Ersatzsuche gehabt. Oder aber bei einem späteren Wechsel (wie zum jetzigen Zeitpunkt) die Ablöse frei aushandeln können...
Ich bin immer noch hochgradig erstaunt, wie naiv so mancher Fan ist und hier von Anfängerfehler spricht bzw. auch, ein Eichin hätte das in der Vertragsgestaltung "übersehen". :face:

So etwas könnte ich mir in meinen kühnsten Träumen allerhöchstens beim HSV vorstellen... :lol: :D
Da gibt es glaub Knäbelverträge...oder so... :lol:

Nee also bei solchen Verträgen wird PENIBELST jeder einzelne Punkt diskutiert und fixiert werden - da läuft alles in die Verhandlungssache. Und gerade das Auslaufen einer AK ist ja wohl einer der wichtigen Fixpunkte, oder nicht?
Und hier wäre natürlich ein Auslaufen der AK vor der Transferperiode für di Santos Mannen (damit meine ich die Berater) ebenso relativ sinnfrei, oder nicht? *fg* ;)

ERGO: SO hat Eichin zumindest noch über einen Monat, geeigneten Ersatz zu finden.
Und so, wie ich die beiden, Eichin & Schroeder, einschätze, werden die uns eine passable Alternative anschleppen...da bin ich recht optimistisch. :cool:

Ein Anfängerfehler wäre es seinerzeit bei der Stürmersuche gewesen, man hätte wieder einen "tollen" Mittelstürmer aus Belgien, Schweden & Co. geholt, der dort mal ein paar Tore gemacht hatte, und dafür dann noch 2 Mio+ Ablöse gezahlt. :D ;)

So war das mit di Santo für beide Seiten ein absolut gutes Geschäft.
Wir haben di Santo wieder auf die Beine geholfen und er hat für relativ kleines Geld für uns die Tore geschossen und jetzt bekommen wir auch noch 6 Mio...
...so what, meine Damen & Herren? ;) :cool:
 
Zu seinem Brief:

Würde Franco di Santo auch nur einen Funken auf Werder geben, hätte er sich frühzeitig für ODER gegen Werder entschieden. In beiden Fällen hätte er dem Verein frühzeitig Planungssicherheit gegeben, egal in welche Richtung. Er hat sich aber für SICH entschieden. Das ist legitim. Aber dann soll er nicht so einen Stuss wie in diesem Brief schreiben sondern einen Schritt zurück treten und betrachten: Er hat bis zur letzten Sekunde für sein eigenes Optimum gepokert und in letzter Instanz den Joker, aka Ausstiegsklausel, gezogen. Wäre ihm auch nur ein wenig an Werder gelegen, bzw. wäre er auch nur ein wenig dankbar wie er es schreibt, hätte er sich selbst eine Deadline gesetzt, eine Deadline z.B. vor dem ersten Trainingslager und nicht etwa ein vertraglich fixiertes Limit. Hat er aber nicht. Statt dessen versucht er mit seinem 'Brief' noch schönes Wetter zu machen. Aber das wird bei den wenigsten ankommen, vermutlich hat er den Schrott nicht mal selber geschrieben.
Ich sagte ja, Fatty, dass mit dem Brief hätte er sich ersparen sollen - oder das Ding einfach ehrlicher, glaubhafter formulieren sollen, dann wäre der storm etwas weniger shittig geworden.*fg* :D

Ansonsten gibt es bei uns für mich 3 Spielerkategorien....

1. Spieler, die ein großes Herz für unseren verein haben und sogar den ein oder anderen Nachteil in Kauf nehmen würden, um bei uns zu bleiben.
Eine Spezies, die beinahe auszusterben scheint.
Denke, da kann man z.B. einen Wiedwald, Selassie und mit Abstrichen Junu dazuzählen (selbstverständlich ist da auch für jeden der drei zuvor genannten die Kohle wichtig, da mache ich mir nichts vor...)

2. Spieler, für die unser verein den Durchlauferhitzer spielt.
Die Spieler "billig" an Bord holen und dann möglichst gut wieder veräußern.
Ähnlich denkt da auch der Spieler für sich: Werder - mein Sprungbrett! ;-)

3. Die Spieler, die zwischen Punkt 1 und Punkt 2 hin- und herpendeln.
Die Graubereiche...die gerne für Werder auflaufen und ihren Möglichkeiten nach alles geben, die aber bei lukrativen Angeboten auch relativ schnell wechseln würden. Eben weil sie wissen, dass sie ihr Geld nicht lebenslang aus dem Fußballgeschäft ziehen werden. Die Pragmatiker unter den Fußballern sozusagen...

Und hier gehört ein di Santo für mich eideutig in Kategorie 2.
Deswegen hatte das jetzt auch bei mir nicht mit der Trikotbeflockung geklappt. :D

Man wird sich im Endeffekt, wie bei Selke, gewiss positiv an ihn erinnern ("da war mal einer..."), jedoch fernab von unseren Großen, unseren Lieblingen, die später zu den diversen Events eingeladen werden und die wir zu ihren Lebzeiten ewig hochhalten werden (Rufer, Bratseth, Micoud, Ailton, Diego, unseren "Killer", Lutscher usw.)
SO ist das. :cool:
 
Objektiv betrachtet kann ich mich innerhalb der Grenzen des deutschen Grundgesetzes bewegen und mich dennoch wie die letzte Person auf diesem Planeten verhalten. Will sagen: Natürlich hat di Santo de jure keinen Fehler gemacht. Was willst du überhaupt sagen? Es steht überhaupt nicht zur Diskussion das di Santo irgendwas gemacht hätte, das den Bedingungen seines Vertrages widersprechen würde.

Ich will sagen, dass es, gerade WEIL er sich vertragskonform verhalten hat, keinerlei Grund für den Shitstorm gibt, der jetzt auf seiner Facebook-Seite über ihn hereinbricht, zumal er auch sonst während seiner Zeit bei Werder, soweit ich das bewerten kann, nicht negativ aufgefallen ist (anders als z. B. Elia oder Arnautovic, wobei selbst das in meinen Augen keinen Shitstorm rechtfertigt).
 
Zu seinem Brief:

Würde Franco di Santo auch nur einen Funken auf Werder geben, hätte er sich frühzeitig für ODER gegen Werder entschieden. In beiden Fällen hätte er dem Verein frühzeitig Planungssicherheit gegeben, egal in welche Richtung. Er hat sich aber für SICH entschieden. Das ist legitim. Aber dann soll er nicht so einen Stuss wie in diesem Brief schreiben sondern einen Schritt zurück treten und betrachten: Er hat bis zur letzten Sekunde für sein eigenes Optimum gepokert und in letzter Instanz den Joker, aka Ausstiegsklausel, gezogen. Wäre ihm auch nur ein wenig an Werder gelegen, bzw. wäre er auch nur ein wenig dankbar wie er es schreibt, hätte er sich selbst eine Deadline gesetzt, eine Deadline z.B. vor dem ersten Trainingslager und nicht etwa ein vertraglich fixiertes Limit. Hat er aber nicht. Statt dessen versucht er mit seinem 'Brief' noch schönes Wetter zu machen. Aber das wird bei den wenigsten ankommen, vermutlich hat er den Schrott nicht mal selber geschrieben.
:tnx::tnx: leider sehr wahr
 
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