Franco di Santo (CD Universidad Católica/Chile)

Bei Reinke war das ganze ein Unfall, wen soll man denn da sperren?
Bei Prödl konnte man niemanden sperren, weil der Schiedsrichter bei bester Sicht einfach eine falsche Tatsachenentscheidung gefällt hat.
Bei Wiese hätte es durchaus Rot geben dürfen, auch wenn er zurückzieht und Olic nur in der Rückwärtsbewegung an der Schulter touchiert - trotzdem, das halsbrecherische Risiko erstmal einzugehen rechtfertigt schon rot. Und wenns rot gibt sind das auch mindestens (!!) 3-4 Spiele Sperre. Auch da hat eine zweifelhafte "Tatsachenentscheidung" vieles verhindert.

3 Spiele ist eine eher milde Sperre, 2 müssen es ja mindestens sein bei glatt rot ohne Freispruch und saugefährlich und grob fahrlässig war die Aktion obendrein und das ist die großzügigste Auslegung.

Deine Einschätzung ist in vielen Punkten schlichtweg falsch:

3 Speile Sperre ist zwar viel, aber noch in Ordnung,
es hätten aber durchaus auch nur 2 sein können, wäre auch angemessen gewesen.
Ist ok, aber großzügig nun wirklich nicht, da liegst Du einfach falsch !

Die Prödl Aktion ist vergleichbar,
und auch hier liegst Du falsch,
denn es ist durchaus möglich, Spieler nach einer falschen Tatsachenentscheidung nachträglich am grünen Tisch zu sperren,
ist aber nicht passiert.

Von daher ist die Einschätzung Einiger, daß es sich um zweierlei Maß handelt, nicht unbegründet.
 
denn es ist durchaus möglich, Spieler nach einer falschen Tatsachenentscheidung nachträglich am grünen Tisch zu sperren

Seit wann denn das? Nachträgliche Sperren kann es nur dann geben, wenn eine Aktion unbemerkt vom Schiedsrichter abgelaufen ist und der deswegen keine Entscheidung treffen konnte. Sobald der Schiedsrichter etwas sieht, trifft er eine Tatsachenentscheidung und die steht. Nachträglich anfechtbar sind nur klare Falschauslegungen der Regel seitens des Schiedsrichters (z.B. der Schiri lässt den vierten Wechsel einer Mannschaft zu, etc.).
 
Das habe ich auch so in Erinnerung. War doch damals bei der letzten Pizarro-Sperre so, dass der Schiri geloge... äh gesagt hat, er habe die Szene gar nicht gesehen, nur deswegen war eine nachträgliche Bestrafung überhaupt möglich. Und Wiese hatte nur deswegen keine nachträgliche Sperre gekriegt, weil er schon Gelb gesehen hatte, der Schiri also eine Bewertung vorgenommen hatte.
 
Etwas hart, aber man kann auch nicht wirklich drüber meckern!

Zwei Spiele wären aus unserer Sicht natürlich erfreulich gewesen, drei Spiele sind gewissermaßen vertretbar.

Alles über 3 Spiele hielte ich in diesem Falle für eine zu harte Bestrafung!
 
Seit wann denn das? Nachträgliche Sperren kann es nur dann geben, wenn eine Aktion unbemerkt vom Schiedsrichter abgelaufen ist und der deswegen keine Entscheidung treffen konnte. Sobald der Schiedsrichter etwas sieht, trifft er eine Tatsachenentscheidung und die steht. Nachträglich anfechtbar sind nur klare Falschauslegungen der Regel seitens des Schiedsrichters (z.B. der Schiri lässt den vierten Wechsel einer Mannschaft zu, etc.).

Er hat den Tritt in Prödls Fresse aber nicht gesehen,
sonst hätte er ihn ja ahnden müssen.

Somit ist es auch keine Tasachenentscheidung und kann nachträglich bestraft werden.
 
Er hat den Tritt in Prödls Fresse aber nicht gesehen,
sonst hätte er ihn ja ahnden müssen.

Somit ist es auch keine Tasachenentscheidung und kann nachträglich bestraft werden.

Doch, er hat ihn gesehen. Das konnte man wunderbar in der Wiederholung betrachten, der Schiedsrichter hat die Aktion genau im Sichtfeld und bewertet die Situation dann eben falsch. Eine Tatsachenentscheidung wäre nur ausgeblieben, wenn der Schiedsrichter nach dem Spiel gesagt hätte "Davon hab ich gar nichts mitbekommen" - hat er aber. Er hats gesehen und in dem Moment falsch bewertet -> Tatsachenentscheidung.
 

Ich bin der meinung, das diese langen strafen nicht dazu führen werden, dass solche fouls nicht mehr passieren. Di Santo sieht den Gegner nicht und will zum Ball. Klar ist der Fuß in Kopfhöhe generell gefährlich, war in der situation aber die einzige Möglichkeit an den ball zu gelangen.

Was soll die Konsequenz sein? Soll er in Zukunft den Ball durchgehen lassen, weil evtl da ein gegenspieler stehen könnte?
MMn lassen sich solche Situationen im Fussball kaum verhindern auch wenn man die Spieler mit noch längeren Sperren belegen würde.

Di Santo hat sich persönlich beim Gegenspieler entschuldigt, ist einsichtig und zuvor noch nicht negativ aufgefallen, da sind 3 Spiele echt n bisl happig.

Andere Spieler haben das mutwillige verletzen des Gegners in ihrer Spielweise kultiviert (z.B. Mandzukic, der ständig mit den Ellenbogen arbeitet oder Mike Franz, der seinen Gegenspielern schon mal gerne auf die Mittelfußknochen steigt zur Einschüchterung) und die referees schauen zu. Die Fachpresse, die erschüttert ist, wenn Ozipka im gesicht blutet oder ein torwart sich am kopf verletzt, attestiert diesen Typen dann "Aggressive Leader"-Fähigkeiten, ein Bad-Boy-Image und die nötige Grundaggressivität, die man einfach braucht in einer Mannschaft...
 
Doch, er hat ihn gesehen. Das konnte man wunderbar in der Wiederholung betrachten, der Schiedsrichter hat die Aktion genau im Sichtfeld und bewertet die Situation dann eben falsch. Eine Tatsachenentscheidung wäre nur ausgeblieben, wenn der Schiedsrichter nach dem Spiel gesagt hätte "Davon hab ich gar nichts mitbekommen" - hat er aber. Er hats gesehen und in dem Moment falsch bewertet -> Tatsachenentscheidung.


Zitat von http://www.kreiszeitung.de/sport/werder-bremen/proedl-nasenbein-oberkieferbruch-sowie-gehirnerschuetterung-1571403.html:
„Ich bin traurig darüber, dass sich Basti so schwer verletzt hat. Traurig bin ich aber auch darüber, dass eine solche Aktion nicht geahndet wird. Es ist für mich unverständlich, dass weder der Schiedsrichter noch sein Assistent das als elfmeterwürdig ansieht. Es geschehen schon seltsame Dinge“, kritisierte Allofs Referee Robert Hartmann und dessen Gespann. Schon zur Pause hatte Allofs dem Unparteiischen seinen Unmut kundgetan. „Wir haben in der Halbzeit darüber gesprochen. Er hat mir gesagt, er hätte es nicht gesehen. Aber dafür hat man dann einen Assistenten. Die zeigen sonst ja auch alle möglichen Dinge an. Es gab drei Leute im Stadion, die es nicht gesehen haben. Und die, die am Bierstand waren“, sagte Allofs mit Ironie in der Stimme.

Zwischen "er guckt dahin" und "hat er gesehen" scheint es Unterschiede zu geben.
 
3 Spiele gehen definitiv nicht in Ordnung. Das ist Bullshit, wer sowas sagt, hats nicht gecheckt und wirft dem Jungen Vorsatz vor. Die Aktion ist passiert, aber niemals mit Vorsatz. 1 Spiel hätte gereicht und das vollkommen. Hätte das ein Dortmunder oder ein Bayernspieler gemacht, dann hätte es höchstens ein Spiel Sperre gegeben. Hier wird wie immer mit doppeltem Maß gemessen.

:ugly: Sorry aber das ist auch Bullshit !!! Das gelaber von Bayern und BVB Spieler hätten nur 1 Spiele sperre bekommen ist lächerlich.

Ich sag ja auch nicht das es Vorsatz war ABER wenn man sich die wiederholung und Zeitlupe anschaut dann sieht man deutlich das der Kerl zum Spieler hinschaut, wenn auch nur kurz.....und dann soll mir einer sagen das er IHN nicht gesehen hat ? LOL !!!!
3 Spiele sind völlig okay, wie kann man nur so zum Ball bzw auf den Gegner losgehen ?! Das geht ja garnicht, egal welcher Verein...sowas gehöt in den Kampfsport.
 
Ich bin der meinung, das diese langen strafen nicht dazu führen werden, dass solche fouls nicht mehr passieren. Di Santo sieht den Gegner nicht und will zum Ball. Klar ist der Fuß in Kopfhöhe generell gefährlich, war in der situation aber die einzige Möglichkeit an den ball zu gelangen.

Was soll die Konsequenz sein? Soll er in Zukunft den Ball durchgehen lassen, weil evtl da ein gegenspieler stehen könnte?
MMn lassen sich solche Situationen im Fussball kaum verhindern auch wenn man die Spieler mit noch längeren Sperren belegen würde.

Di Santo hat sich persönlich beim Gegenspieler entschuldigt, ist einsichtig und zuvor noch nicht negativ aufgefallen, da sind 3 Spiele echt n bisl happig.

Andere Spieler haben das mutwillige verletzen des Gegners in ihrer Spielweise kultiviert (z.B. Mandzukic, der ständig mit den Ellenbogen arbeitet oder Mike Franz, der seinen Gegenspielern schon mal gerne auf die Mittelfußknochen steigt zur Einschüchterung) und die referees schauen zu. Die Fachpresse, die erschüttert ist, wenn Ozipka im gesicht blutet oder ein torwart sich am kopf verletzt, attestiert diesen Typen dann "Aggressive Leader"-Fähigkeiten, ein Bad-Boy-Image und die nötige Grundaggressivität, die man einfach braucht in einer Mannschaft...

:tnx:
 
ABER wenn man sich die wiederholung und Zeitlupe anschaut dann sieht man deutlich das der Kerl zum Spieler hinschaut, wenn auch nur kurz.....und dann soll mir einer sagen das er IHN nicht gesehen hat ? LOL !!!!
3 Spiele sind völlig okay, wie kann man nur so zum Ball bzw auf den Gegner losgehen ?! Das geht ja garnicht, egal welcher Verein...sowas gehöt in den Kampfsport.

Ich finde nicht, dass man aus der Zeitlupe eindeutig Vorsatz interpretieren kann. Ja, er sieht seinen Gegenspieler irgendwie noch, wo beide zum Ball laufen, aber er sieht nicht, wie Oczipka mit dem Kopf zum Ball geht. Di Santo wollte den Ball vor ihm abfangen, mehr nicht. Unglückliche Aktion, 3 Spiele Sperre sind in Ordnung. Zudem hat sich di Santo direkt nach seiner roten Karte auf dem Spielfeld beim Spieler entschuldigt, würde (leider) auch nicht jeder machen.
 
Falsch.
Er hat es gesehen, nur nicht richtig. Er hat ja gesagt, dass er die Szene beurteilt hat ohne es erkannt zu haben. Daher Tatsachenentscheidung.



http://www.kreiszeitung.de/sport/we...bruch-sowie-gehirnerschuetterung-1571403.html
„...Es geschehen schon seltsame Dinge“, kritisierte Allofs Referee Robert Hartmann und dessen Gespann. Schon zur Pause hatte Allofs dem Unparteiischen seinen Unmut kundgetan. „Wir haben in der Halbzeit darüber gesprochen. Er hat mir gesagt, er hätte es nicht gesehen...."

Ist doch eigentlich eindeutig, wenn man der deutschen Sprache mächtig ist, oder? :roll::roll:

Also keine Tatsachenentscheidung !
 
Gute Besserung,
Erst die Rote Karte und jetzt auch noch verletzt, ist ja kein guter Einstand
 
Das nenne ich mal einen Einstand nach Maß. Jetzt wieder 2-3 Wochen Ausfallzeit. Wirklich übel. Das heißt wir haben weiterhin keinerlei Alternative zu Petersen im Zentrum. Kann man nur hoffen, dass Yildirim wieder fit wird, dass wir offensiv überhaupt mal wieder auch nur irgendeine Alternative haben.
 
Back
Top