
Das ist der springende Punkt.
Für mich sieht es so aus, dass man bei bestimmten Usern in eine rechte Schublade gesteckt wird, sobald man eine weniger linke Position vertritt als sie es tun. Und genau aus diesem Grund habe ich keine Lust, in die Flüchtlingsdiskussion einzusteigen, obwohl es ein Thema ist, das mir am Herzen liegt.
Ich erinnere in dem Zusammenhang auch noch einmal daran, dass User das Forum verlassen haben, weil die Moderatoren vermeintlich rechtes Gedankengut dulden - auch da habe ich mich in eine rechte Ecke geschoben gefühlt.
Kannst du da Namen nennen und Beispiele?
Da ich mich da irgendwie angesprochen fühle, obwohl ich mir ziemlich sicher bin dies nicht getan zu haben, würde ich für eine solche Aussage auch gerne einmal einen Beweis (ein Zitat) sehen.
Ich wüsste jedenfalls nicht, wo ich zum Beispiel Klunz, Harper, Manolo oder andere, die ähnliche Ansichten vertreten in eine rechte Ecke geschoben haben sollte.
Ich weiß nur, dass ich Block69 meine Meinung über ihn mitgeteilt habe, das war aber eine rein charakterliche Einschätzung, die ich da abgegeben habe.
Wenn Leute meinen im Forum würden rechte Gedanken toleriert, dann nehmt doch als Moderatoren einfach Stellung dazu oder zu diesem Thema. Teilt euch mit, auch Moderatoren haben eine Meinung und dürfen diese haben. Man hat eher den Eindruck euch würde die Sache gar nicht beschäftigen, so selten wie man Beiträge von euch in dem Thread liest.
Zumeist sind es dann eher Beiträge in euer Funktion als Moderatoren.
Ich glaube allerdings nicht wirklich, dass ihr keinerlei Interesse bei dem Thema habt. Das Thema ist ja nun auch allein von der Anzahl der Flüchtlinge und den damit verbundenen Problemen so präsent, so dass ein jeder in irgendeiner Weise davon tangiert wird und sicher auch eine Meinung/Ansicht/Einschätzung entwickelt.
Es gibt, denke ich, jedenfalls keinen der euch dies verbieten würde.
Ich sehe daher keine unüberwindbaren Hürden zwischen Moderatorentätigkeit und aktiver Teilnahme an Diskussionen.
Es wäre aus meiner Sicht sogar vielleicht weitaus hilfreicher ab und an mäßigende Kommentare einzustreuen, ohne dabei allerdings gleich mit Maßnahmen zu drohen.
Letztere sind natürlich gegeben so sie denn zwingend nötig sind, sprich wenn es zu bunt getrieben wird und die Diskussion eskaliert.
Es ist nun zumeist so, dass jemand, der einen schnippigen oder abwertenden Kommentar bekommt, auch in gleicher und adäquater Weise reagiert bzw. antwortet.
Als Beispiele seien zu nennen, der Vorwurf die Nazikeule zu schwingen oder wenn jemand sich freuen würde, sollten die Anhänger der Multi-Kulti-Kultur (was soll das eigentlich sein?) von denen, die sie begrüßen, um einen Kopf kürzer gemacht werden.
Da kommt halt ein anderes altes Sprichwort von Großmuttern zum tragen, wo wir dieses Sprichwortspiel schon hatten, nämlich: So wie man in den Wald herein ruft, so schallt es wieder heraus.
Was mich dabei am meisten stört, ist das dann meist eine Partei die Opferrolle für sich zu vereinnahmen sucht. Obwohl dies offensichtlich weder zutreffend ist, noch eine weitere Diskussionsgrundlage bietet.
Also, ich bekenne mich gerne schuldig, manches Mal gehörig überspitzt reagiert zu haben, entschuldige dies mit meinem Temperament und den leidigen Rückkopplungen aus dem Wald.
Habt noch einen schönen Abend.