Formel 1

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solange das auto rot ist oder rot im namen hat und dann ein deutscher drinsitzt ist es mir recht. lieber ferrari als red bull natürlich. :applaus: mgp und mclaren können ruhig weiter so rumgurken. ;)
 
Wie kann man nur gegen Mercedes GP sein... tzzz

Bin ich auch. McLaren jetzt mal aussen vor, die beachtet ja nicht mal mehr der heisere Fettklops Haug.

Dass Alonso gewonnen hat, freut mich. Unsympathisch find ich ihn nicht, und lieber als Massa ist er mir allemal, der sich auch in den letzten Jahren nicht wie der tolle Saubermann verhalten hat.

Ansonsten: Ein sehr extrem langweiliges Rennen, nicht nur dank der Strecke, die ich immer noch hasse (warum immer wieder Hermann Thielke Strecken bauen darf, bleibt mir ein Rätsel), sondern auch dank des unsinnigen Tankverbots, dass uns noch weniger Überholmanöver bescheren wird. KERS nach einer Saison abschaffen, und Tankverbot einführen, is klar...:rolleyes:
 
Genau, Kers hat für mehr Überholmanöver gesorgt. Stell dir vor jedes Team hätte dieses System gehabt und nutzt es an jeder sinnvollen Stelle.....totaler Unsinn.

Ich würde mir eine Saison ohne jegliche Auflagen wünschen, nur eine. Das wär interessant.
 
KERS war unausgereift, weil jedes Team auf ihre Weise das umsetzen sollte. Und am Ende haben halt nur noch McLaren und Ferrari dran festgehalten.

Mit einem KERS-Einheitssystem hätte vieles anders ausgesehen, und wir hätten sicherlich mehr Überholmanöver gesehen. Aber wie auch immer, dass es nun abgeschafft wurde, verkrafte ich schon. Dafür allerdings die Autos jetzt soweit zurück zu bremsen, dass Überholmanöver bald nur noch in der Box statt finden, ist dann nicht der tollste Ersatz.
 
KERS erhöhte kurzfristig die PS. Logischerweise würde jeder diese Möglichkeit auf Geraden nutzen und damit egalisiert sich dieser "Vorteil", wenn jeder Fahrer über das Feature verfügt. Hamilton hat wunderbar gezeigt, welche Vorteile KERS in einem unterlegenen Auto bietet.

Aber um nochmal zu meinem Gedanken zurückzukommen :)

Eine Saison ohne Regulierungen wäre hochinteressant. Dann könnten sich die Ingenieurgenies endlich mal austoben und kämen sicher auf unterschiedliche Lösungen. Einzig und allein die Fahrersicherheit sollte man im Auge behalten, den Rest freigeben.
 
Eine Saison ohne Regulierungen wäre hochinteressant. Dann könnten sich die Ingenieurgenies endlich mal austoben und kämen sicher auf unterschiedliche Lösungen. Einzig und allein die Fahrersicherheit sollte man im Auge behalten, den Rest freigeben.

Die Regulierungen wurden eingeführt, um unsägliche Kostenexpolsionen und damit eine weitere Vergrößerung der ohnehin schon großen Leistungsunterschiede zwischen den Teams zu verhindern.
 
Wenn man sich für das Nonplusultra des Motorsports hält, dann müssen auch gewisse Gelder generiert und investiert werden.

Diese dauernden Regulierungen haben doch selten den gewünschten Effekt gehabt. Die kleinen Teams sind immer noch erfolglos und in der Regel dominieren die Teams mit dem höchsten Budget, auch wenn man es einschränkt. Sollte man das Budget auch im Gehalt begrenzen, fahren und konsturieren die Topleute eben in der Nascarserie oder sonstwo.
 
Es gab ja mal Zeiten, in denen "hemmungslos" gerüstet wurde, nur Fans und vor allem Sponsoren wenden sich schnell von der F1 ab, wenn auf finanziellem Vorteil basierender technischer Vorsprung für Langeweile im F1-Zirkus sorgt. Eine Dominanz wie z.B. 1988, als McLaren 15 von 16 Rennen gewann, will heutzutage keiner mehr sehen.

Abgesehen davon hat die Budgetgrenze noch einen weiteren Vorteil: je mehr finanziellen Spielraum man den Teams zu läßt, desto größter ist die Versuchung an neuen Entwicklungen zu experimentieren, die einem Team einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz bringen, der aber im Gegenzug von den Rivalen als nicht regelkonform angeprangert wird (Besspiel dafür gab es in 50 Jahren Formel 1 ja mehr als genug). Dadurch besteht die Gefahr, daß letztenendes Rennen am "grünen Tisch" und nicht dort entschieden werden, wo die Entscheidungen fallen sollen: auf den Rennstrecken.
 
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