Formel 1

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Shorty
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Stimmt. Allerdings ist es ungleich viel einfacher, ein Team in der IndyCar aufzuziehen als in der F1, das sollte man auch sagen. Auto, Motor, Getriebe, alles kann man kaufen, es kostet vergleichsweise wenig, was man aber braucht, sind gute Mechaniker und ein verdammt fitter Renntaktiker.
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Das ist mir schon bewusst, dennoch ist es, wenn man es halbwegs ernsthaft macht, immer noch ein Millioneninvest. Ich weiss, dass eine NASCAR-Saison für ein Auto im Mittelfeld, welches alle 36 Rennen mitnimmt, auch gut 40 Mio $ kostet.
 
Das ist mir schon bewusst, dennoch ist es, wenn man es halbwegs ernsthaft macht, immer noch ein Millioneninvest. Ich weiss, dass eine NASCAR-Saison für ein Auto im Mittelfeld, welches alle 36 Rennen mitnimmt, auch gut 40 Mio $ kostet.

Na, der Witz ist ja, dass es dann nicht am Auto liegt, wenn das Team im Mittelfeld verschimmelt. Auch wenn man es bei den Oval-Rennen kaum glauben mag, gerade da machen Fahrer und gewitzte Techniker und Taktiker einfach den Unterschied. Die Autos werden ja vom Reglement eng genug beieinander gehalten.
 
Na, der Witz ist ja, dass es dann nicht am Auto liegt, wenn das Team im Mittelfeld verschimmelt. Auch wenn man es bei den Oval-Rennen kaum glauben mag, gerade da machen Fahrer und gewitzte Techniker und Taktiker einfach den Unterschied. Die Autos werden ja vom Reglement eng genug beieinander gehalten.

In der NASCAR stimmt das nicht ganz. Auch in der Indy ist das nicht ganz so. In NASCAR werden die Motoren noch aufgemotzt und auch am Chassi kannst du ein bisschen was machen.
Die Topteams haben einen eignen Motoren-Shop, Body-Shop und Teile-Shop. Beispielsweise Hendrick Motorsports. Während das Team (Stewart/Haas Racing) des aktuellen Meisters Kevin Harvick die Motoren bei Hendrick einkauft, zum Teil die Chassis, aber Bremensen und ähnliche veränderbare Teile selbst entwickelt. Dann gibt es komplette Kundenteams, die alles einkaufen.
Die Leavine Family beispielsweise hat ganze neun feste Mitarbeiter - Boxencrews werden von anderen Teams der 2. NASCAR-Liga gemietet - und sind eine reine Liebhaberei des Familienoberhauptes. Sie starten auch nicht bei allen Rennen und hatten zuletzt auch einen Rückschlag hinzunehmen, da deren Garage abgebrannt ist.
 
Ja, sicher.

Es ist aber halt doch deutlich einfacher als in der F1, wo seit Beginn der Saison feststeht, dass Mercedes so gut wie alle Siege und beide Titel (Fahrer und Herstellerwertung) gewinnen wird.

Klar gibt es auch in der Indy oder NASCAR Teams, die mit mehr Geld auch mehr Erfolg einfahren, aber nicht in diesem Maß.
 
Die Summen sind nicht so hoch. Wobei ich nicht wissen will was Hendrick Motosports für einen Jahresetat hat. Die haben vier vollzeit Autos im Cup (1. Liga) und ein teilzeit Auto. Da dürfte das auch irgendwo im neunstelligen Bereich liegen.
Aber und das ist entscheidender: Die Etats der Teams klaffen eben zum Teil deutlich weiter auseinander. Sicher nicht was die Vollzeitteams betrifft, aber die Teilzeitteams wie Leavine dürften erheblich weniger aufwenden. Ich mal irgendwo was von 9 Mio Dollar gelesen.

Aber mit der F1 ist beides nicht zu vergleichen. IndyCar und vor allem NASCAR bietet noch wirklich viel mehr ehrliches Racing.
 
*Fellisilvestres*


Aber mit der F1 ist beides nicht zu vergleichen. IndyCar und vor allem NASCAR bietet noch wirklich viel mehr ehrliches Racing.


Dem kann ich nur zustimmen !:daumen:
 
Was haben Frauen in der Formel 1 denn für Nachteil, ich mein körperlich wird es jawohl kaum sein!:lol:

Sicher nicht, auch wenn man die körperliche Beanspruchung beim Fahren eines F1 nicht unterschätzen sollte.

Mir ist das aber auch nicht ganz klar. Vielleicht sind Frauen zuallererst nicht so bescheuert, zu glauben, dass die Welt auf sie als Rennfahrerin gewartet hat, und drängen aus diesem Grund nicht so zahlreich in diesen Sport. Vielleicht gehen sie beim Autofahren auch nicht hirnlos genug zur Sache, um wirklich erfolgreich im Rennsport zu sein...

Ob darüber hinaus Frauen wirklich genau so schnelle oder gute Rennfahrer sein könnten wie Kerls, ist eben noch nicht bewiesen worden. Ich sehe aber auch keinen echten Grund, der dagegen sprechen sollte.
 
Um eine absolute Toprennfahrerin zu werden - zumindest in einer der Topklassen - muss man entweder ein unglaubliches Talent haben oder eben sehr früh mit dem Rennsport anfangen und ein gewisses Talent haben.

Denke einfach, dass in der Generation, die so aktuelle zwischen 20 und 30 Jahre alt ist, einfach zu wenig Mädchen das frühe Interesse am Rennfahren hatten und es daher aktuell vergleichsweise wenig Frauen im Rennsport gibt. Ich glaube gerade mit den Erfolgen von Danica Patrick wird sich das in Nord- und Südamerika sowie in Australien geändert haben. Patrick ist neben Dale Earnhardt Jr. absoluter Publikumsliebling der NASCAR. Bei den Jüngsten ist Patrick sogar die Nummer Eins.

Man braucht eben Vorbilder, die auch über die Medien transportiert werden. Ist doch im Frauenfussball auch nichts anderes gewesen.
 
Um eine absolute Toprennfahrerin zu werden - zumindest in einer der Topklassen - muss man entweder ein unglaubliches Talent haben oder eben sehr früh mit dem Rennsport anfangen und ein gewisses Talent haben.

Denke einfach, dass in der Generation, die so aktuelle zwischen 20 und 30 Jahre alt ist, einfach zu wenig Mädchen das frühe Interesse am Rennfahren hatten und es daher aktuell vergleichsweise wenig Frauen im Rennsport gibt. Ich glaube gerade mit den Erfolgen von Danica Patrick wird sich das in Nord- und Südamerika sowie in Australien geändert haben. Patrick ist neben Dale Earnhardt Jr. absoluter Publikumsliebling der NASCAR. Bei den Jüngsten ist Patrick sogar die Nummer Eins.

Man braucht eben Vorbilder, die auch über die Medien transportiert werden. Ist doch im Frauenfussball auch nichts anderes gewesen.

:tnx:
 
Bei dem Rennen heute fand ich die Werbung nun nicht wirklich störend, fast sogar schon abwechslungsreich.

Wie man einen Kanada GP so ereignislos runterspulen kann. :(
 
Ich entnehme Euren enthusiastischen Kommentaren, dass es gut war, dass ich statt Formel1-Guggen die Kreismeisterschaft im Nasenbohren besucht habe?

Das hab ich mir gedenkt :)
 
Und ich habe mir das NASCAR-Rennen aus Pocono angeschaut. Truex Jr. im Einwagenteam von Furniture Row gewann endlich ein Rennen, nachdem er bisher schon eine richtig geile Saison in dem Miniteam fährt.

F1 habe ich aufgezeichnet und genau das ist eben der Unterschied. In der einen Rennserie geht es um Racing, in der anderen weiss ich es gar nicht mehr so genau. Aber wenn ich die Kommentare zum Montrealrennen lese, dann erscheint es mit so als wenn MAMG das Rennen wieder per Teamorder für Hamiliton gesteuert hätte und einzig Vettel für Action gesorgt hat. Doll!
 
Fands auch langweilig. Aber ich kann nicht ohne. Ich hoffe immer das in diesem rennen ein MAMG ausfällt oder sonst paar SC Phasen kommen oder sonst was. Werde aber Rennen für Rennen enttäuscht. Aber ohne F1 kann ich nicht und genau deswegen stell ich mir weiterhin wenn ich nicht Arbeite den Wecker wenn Trainings Nachts sein sollten.


Hab heute ein sehr gutes Interview von Flavio Briatore gelesen und gebe ihm in allen Punkten recht. Das Interview stand in der F1 App. Glaube man kann es auch auf Formel1.de nachlesen
 
Bis letzte Saison habe ich mir eigentlich auch jedes Rennen angesehen. Früher auch immer die Qualifyings. Aber das schon länger nicht mehr... Und diese Saison bin ich auch dabei angelangt, dass ich ganz gut mal drauf verzichten kann. Den Start schaue ich mir an und danach läuft es nur noch so nebenbei während ich was anderes mache... Weil es passiert ja kaum noch was. Wer das Rennen gewinnt entscheidet sich im Qualifiyng bzw. die Mercedes-Crew.
 
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