Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

wie sollte der satz weitergehen? ich schreibe doch auch in dem, was du zitierst:
selbst wenn es so war, liegt ein unterschied darin etwas zu tun oder davon profitieren zu wollen, dass es jemand tut.
die rhetorik die du verwendest, wirkt nach einem gegenredenden charakter, wo es ja gar nichts gegenzureden gibt.

zum rest deines beitrags: wieso möchtest du irgendetwas konstruieren, was burdenski selbst verneint? du möchtest durch das plauschen mit baumann und einem eventuell für ihn zugänglichen flurfunk feststellen, dass er interne einblicke hat, obwohl der aussage burdenskis das einräumen, dass dies nicht der fall ist, inhärent ist.
nochmal:


und es gibt ja nun wirklich genug offensichtliches zu kritisieren, dinge die man weder vermuten noch glauben muss.

zum thema klüngel: sag ich ja, schlagwort.

Sorry für die unsaubere Arbeit.

Es sollte mehr die Einleitung zu dem dann folgenden Text sein.
Ich habe nicht konstruiert sondern meine Schlüsse aus dem Gesagten und meinem Wissen gezogen. Wenn du dich an der Formulierung
glaube ich aufhängst, dann musst du das für dich so interpretieren. Ich schätze das eben ganz anders ein, eben auch aus anderen Gründen.
Allerdings glaube ich, dass fast allen die dieses Interview gelesen haben, klar ist, was er da meint und ausdrücken will, weil eben auch gewisse Dinge die nach außen sichtbar sind eindeutig dazu passen.
Dabei sei es Burdenski aber längst nicht nur um seine Kritik an Florian Kohfeldt gegangen, so Baumann
Das war kein plauschen, ich denke das hat Baumann klar zum Ausdruck gebracht.
Welche Aussage besagt, dass er keine internen Einblicke hat?
Reduziere bitte Insiderwissen von ehemaligen insbesondere Ehrenspielführer nicht ausschließlich auf Flurfunk ….setze eher auf Verbindungen.
Es gibt durchaus Leute die nicht so "loyal" sind wie man gemeinhin annimmt besonders im Misserfolgsfall löst sich da schon die an oder andere Zunge.
Habe echt keine Lust auf Wortklauberei und ich will dich auch nicht überzeugen. Mir lag vielmehr daran meine Sicht der Dinge darzustellen.
So kann sich jeder seinen Reim daraus machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenns FK so schlecht geht, sollte er (oder seine Vorgesetzten) dann auch die Reißleine ziehen. Denn kaum ein Job der Welt ist es wert, dass es die eigene Gesundheit stark in Mitleidenschaft zieht. Und das FK alles gibt, werden die wenigsten hier bestreiten. Nur „er war stehts bemüht“ ist halt auch kein gutes Zeugnis - denn trotz all dem Einsatz, den FK zeigt, gehts ja erstmal stetig bergab. Und wenn man 150% Einsatz zeigt aber das Ergebnis schlecht ist, dann ist man entweder selbst nicht so prickelnd oder alle anderen nicht oder beides. Das man dann den Verantwortlichen dafür hinterfragt und das auch kritisch tut, ist doch absolut legitim für mich und ich komme zu dem Schluss, dass wenn ich Verantwortung bei Werder hätte, dass ich FK ausgetauscht hätte um so aus der Negativspirale rauszukommen. Und das dürfen auch Ehemalige machen und wenn es deren Meinung ist, dass nur ein Wechsel hilft, auch das ist eine Meinung und darf gesagt werden. Dass das FK vielleicht dann persönlich an die Nieren geht, ist nachvollziehbar, aber halt auch Teil jedes Jobs, wo man sich der öffentlichen Meinung preisgibt. Es hat ja jetzt keiner „du Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)“ gesagt oder FK mangelnden Einsatz vorgeworfen, sondern dass er halt nicht der Bestmögliche auf der Position ist und das ja auch idR nicht aus irgendeiner persönlichen Agenda, sondern aus Sorge um den Sturz in die Zweitklassigkeit des SV Werders. Dann ist es nett von Streich sich FK zur Seite zu stellen und ihn aufzumuntern, aber wenn das Ergebnis von FK nunmal die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte ist, dann kann man da auch zum Schluss kommen, dass FK halt nicht um jeden Preis Trainer des SVWs bleiben sollte. Wird er aber, weil FB und Co das so sehen, und dann bleibt mir nur das Beste zu hoffen.

Ich habe nicht alle Kritik im Wortlaut gelesen, aber das was ich las war meiner Meinung nach ok. Basler, der mit deftigen Worten gegen Rashica schoß, fand ich schon weniger ok und Baumanns Retourkutsche gegenüber Budde ebenso daneben - ist doch legitim, wenn ein Vater einen Bekannten/Freund fragt, ob sein Sohn nicht in dessen Team passt. Klüngel ist es für mich dann, wenn jemand einen Job bekommt, für den er eigentlich nicht geeignet ist und den nur bekommt, weil er Vitamin B hat. Also, wenn jemand nen Job bekommt, weil er mal bei Werder war aber ansonsten eigentlich nicht viel vorzuweisen hat und dann an der Person nicht gerüttelt wird, obwohl er schlechte Leistung zeigt. Im Fall von Buddes Sohn lief dann doch eigentlich alles korrekt, außer dass Baumann dann bei der öffentlichen Kritik von Budde sehr persönlich wurde und dünnhäutig zurückschoss.

Klüngel war für mich Baumann einzustellen um Skripnik zu halten, obwohl es eigentlich fast allen klar war, dass das nix wird. Klüngel ist für mich Baumann nicht in Frage zu stellen, weil er halt mal Werderspieler war, anstatt die Transferbilanz, Finanzen, Spielerwerte, Trainerverschleiß etc zu betrachten. Klüngel ist für mich einen Standardtrainer einzustellen, damit man dessen Sohn in die Mannschaft bekommt (weiß nicht ob es so war, falls nicht diesen Punkt eher abstrakt betrachten ;)). Klüngel ist für mich keine harten Entscheidungen zu treffen, wenn sie notwendig sind, weil man seinen Freunden nicht ans Bein pinkeln will. Und man hat den Eindruck, dass es bei Werder einiges an Klüngel gibt. Bleibt zu hoffen, dass es trotzdem irgendwie gut geht und wir nicht in die zweite Liga kommen. Und ansonsten red ich mir die zweite Liga halt schön in der Hoffnung, dass wir dort mehr Siege feiern und um den Aufstieg mitspielen. Schaun wir mal, wie die Saison weitergeht, Freiburg hat mir etwas Hoffnung gemacht. Gladbach, Schalke, Frankfurt sind alles keine unüberwindbaren Hürden.

Danke :tnx::tnx::tnx::tnx::tnx::tnx::tnx:
 
Mit dieser spezifischen Aussage hat Burdenski nun einmal den Nagel auf den Kopf getroffen. Waehrend Streich in Bezug auf die Kritik an FK absoluten Schwachsinn von sich gegeben hat. Der sollte sich um seine Freiburger Angelegenheiten kuemmern und nicht ueber Dinge schwadronieren von denen er keine Ahnung zu haben scheint. Von mir aus kann er ja unseren Startrainer nach Freiburg abwerben.
Im uebrigen habe ich kein Problem mit gegensaetzlichen Meinungen, allerdings nehme ich mir ebenso die Freiheit diese aufgrund von Fakten und Tatsachen zu bewerten. Und wenn sich in der Realitaet herausstellt das eine Meinung nicht auf fundierten und greifbaren Fakten basiert dann werde ich es als das benennen was es ist. Unsinn. Du z.B. gibst in Bezug auf dieses Thema leider eine Menge Unsinn von Dir. Ob nun Trumpwaehler oder Werderverklaerer, es wird immer Minderheiten geben die ihren fehlenden Realitaetssinn mit Lautstaerke zu kompensieren versuchen. Muss es ja auch geben.
 
Ich habe gestern Abend eine PK mit einem Trainer gesehen der übel aussah, dem geht die ganze Geschichte offenbar so richtig an die Nieren...
Dann soll er endlich zuruecktreten. Ist schon lange ueberfaellig und wuerde das Problem mit den Nieren ebenfalls loesen. Keiner zwingt ihn am Stuhl zu kleben und den Verein sportlich weiter gegen die Wand zu fahren. Fuer sein Geldsaeckel waere es natuerlich nicht so vorteilhaft.
 
Kleiner Nachtrag:

Gladbach, Schalke, Frankfurt sind alles keine unüberwindbaren Hürden.

Gegen Gladbach werden wir mMn. kein Land sehen. Die sind zu gut besetzt, allein Plea, Thuram und Stindl. Zustimmung bei den anderen. Sollten wir wider Erwarten gegen Gladbach Punkten käme das fast schon einer Initialzündung gleich. Deswegen halte ich das Fehlen von Bargi auch nicht für weiter tragisch. Nur eine dicke Packung wie Mainz heute sollten wir vermeiden.
 
Schön, das Du endlich Freiburg- und Streich-Fan geworden bist, nachdem Du die ja sonst nur zu gerne verspottest....:D
Da waere im uebrigen eine weiteres Beispiel fuer Chrissi, der ja gern Namen haette von Foristen die ihre Meinung gern mal aendern wenn es ihn ihr Diskussionsschema passt. Ich hoffe er liest diesmal sofgfaeltig mit, dann wuerden sich aehnliche Fragen in Zukunft eruebrigen. :D
 
Ich habe mehr Empathie mit den Werdermitarbeitern, die bei einem sportlichen und damit einhergehenden weiteren wirtschaftlichen Abstieg ebenfalls um ihren Job bangen muessen, als mit der Person die fuer ein jaehrliches Millionengehalt an diesem Absturz massgeblich mitverantworlich ist.
Tja, ich bin in dem Fall nicht so selektiv.
Zumal ich davon ausgehe, dass Kohfeldt sich seiner Mitverantwortung durchaus bewusst ist.
Ob einer da über eine Million verdient oder Mindestlohn spielt für mich da erstmal keine Rolle.
 
Welche Aussage besagt, dass er keine internen Einblicke hat?

die aussage, dass er glaubt es gebe auch intern keine streitkultur. wenn sie schon nicht aussagt, dass er keine internen einblicke hat, dann sagt sie zumindest aus, dass er nicht genügend hat um es zu wissen.
aber die ganze thematik ist wahrlich zu unbedeutend um darüber seitenweise weiter zu diskutieren. ausgetauscht haben wir uns ja.
 
Tja, ich bin in dem Fall nicht so selektiv.
Zumal ich davon ausgehe, dass Kohfeldt sich seiner Mitverantwortung durchaus bewusst ist.
Ob einer da über eine Million verdient oder Mindestlohn spielt für mich da erstmal keine Rolle.
Das sei Dir auch gegoennt. Ich bevorzuge halt zu differenzieren zwischen denen die den Schaden durch eine Melange aus Unfaehigkeit und Uneinsichtigkeit anrichten, und denen die ihn dann unverschuldet ausbaden muessen. Wenn FK frueher erkannt haette das er der Situation nicht gewachsen ist und eine Entscheidung getroffen haette die dem Wohl des Vereins und seinen Mitarbeitern dient, dann haette er jetzt auch meinen aufrichtigen Respekt. Wenn er wirklich ein so toller Trainer ist, dann duerfte es fuer ihn doch ein leichtes sein innerhalb kuerzester Zeit einen neuen Job zu finden. So erhaertet sich bei mir eben der Eindruck das er mittlerweile nur zu einem Schwaetzer mutiert ist dessen Gehalt nicht ansatzweise von seinem Arbeitsnachweis gerechtfertigt wird.
 
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Ein Wort zu Gruev: Ich kann den Gedanken hinter seiner Verpflichtung sehr gut nachvollziehen, die Probleme waren schon letzte Saison offensichtlich und man hat versucht es systematisch zu lösen und nicht mit neuen Spielern. Was zeigt, daß man die Problematik auf dem Schirm hatte. Leider hat sich die Maßnahme, so wie vieles diese Saison, als nicht erfolgreich erwiesen oder hat die Situation sogar noch verschlimmert (wenngleich eine ständig wechselnde Formation natürlich nicht gerade förderlich dafür ist, wenn es darum geht immer zu wissen was der Nebenmann macht)

Der Gedanke bzw. die Umsetzung war vollkommen richtig, denn der Fußball ist immer komplexer geworden bzw. wird immer mehr Komplexität entwickeln, so daß Co-Trainer mit entsprechenden Fachkenntnissen benötigt werden. Doch mit der Schaffung und Besetzung dieses Postens ist es alleine nicht getan, denn wenn die Dinge so schief laufen, steht der Chefchoach in der Verantwortung, hier entsprechend gegenzusteuern. Diese Verantwortung hat FK auch verbal in der Zeit geäußert, als sich die öffentliche Kritik über Gruev mehrte. Entsprechende Umsetzungen in Form von einer sichtbaren Reduzierung der Schwächen bei Standards ist bisher jedoch nicht erfolgt. Die oft wechselnden Formationen spielen dabei sicherlich auch eine Rolle - wobei diese häufig erforderlichen Rotationen wegen der hohen Verletzungsanfälligkeit, konditioneller Defizite (die auch zu Konzentrationsschwächen auch bei Standards führen) sowie der unzureichenden medizinischen / therapeutischen Nachsorge bei Rekonvaleszenten zu großen Teilen auch hausgemacht sind.
 
Die oft wechselnden Formationen spielen dabei sicherlich auch eine Rolle

Sie spielen DIE Rolle und auch der 500ste Verweis auf hausgemachte Probleme bringt einen nicht weiter wenn man über eine Person spricht die mit der Kaderplanung nunmal einfach nichts zu tun hat. Mal ab von der Tatsache, daß unsere Probleme in diesem Bereich bereits im Jahr zuvor offenkundig waren und da hatten wir kaum Verletzungssorgen (aber durch Eingespieltheit auch deutlich weniger Probleme im Vergleich zu dieser Saison). Unabhängig davon ist es eine Binsenweisheit, daß am Ende des Tages der Cheftrainer die Verantwortung trägt, da kann man auch 100 Spezialisten einstellen. Vielleicht hilft ja die Ruhe im Stadion, damit sich die Verteidiger besser abstimmen können ;)
 
Also ich glaube ebenfalls das das Kohfeldt an die Nieren geht. Man muß sich mal vorstellen was für ihn auf dem Spiel steht. Er ist Cheftrainer in seiner Stadt (Delmendattel zähl ich mal dazu). Er muß nicht wech ziehen, ist Heimatverbunden und darf hier auf seinem Kiez einen so geilen Posten machen. Er ist am Ziel mit Mitte/Ende dreißig. Das schaffen nur ganz wenige. Für ihn ist das hier der emotionale Karrierehöhepunkt, zumal ich glaube das er zu den Menschen zählt, die eben nicht in der Ferne das suchen, was sie zuhause bereits haben. Das wird also nix toppen und dessen ist er sich bewußt. Ich glaube sogar bei weiterem Erfolg wäre er lange hier geblieben. Er wäre der Streich von Bremen geworden, den ich ebenfalls sehr schätze, der sich aber lieber um seine Freiburger kümmern sollte. Damit paßt Kohfeldt ideal in Bremens Nostalgiestrategie.

Und jetzt kommt es, ich glaube (also reine Ferndiagnose) das Kohfeldt eben auch entsprechend euphorisch geführt hat (jetzt wohl eher nicht mehr). Er ist hier am Ziel und jeder sollte in seinem Gute Laune Karussell mitfahren. Da gab es wenig Kritik und viel Freundschaft und Lob, zumindestens vordergründig. Ich glaube nämlich das derjenige, der nicht permanent mitzieht bei diesem emotionalem Synchronschwimmen, auch ganz schnell aus dem gute Laune Karussell rausfliegt. Ich erinnere mich da an eine Einwechslung von Harnik in Leverkusen, der offenkundig bockig war und provokant keinen Einsatz zeigte. Der war dann ganz schnell wech aus dem Gute Laune Karussell. Vielleicht sogar ohne Aussprache, weiß ich aber nicht. Der Verein mit seiner Meinungsdoktrin bietet dafür natürlich auch den Nährboden.

Ich hatte auch mal jemanden vor mir, der sich so euphorisch verhalten hatte, das das nicht zum aushalten war. Irgendwann war ich dieser ewigen Schönrederei/Ungleichbehandlung und Projektverfehlung überdrüssig und es knallte. Von da an war ich kalt gestellt ohne Feedback. Ich wußte gar nicht was los war (ich war jung, heute wüßte ich es). Schlimmer noch, die Leute, die am meisten auf der gleichen emotionalen Euphoriewelle + geschäftlicher Freundschaft unterwegs waren kriegten die geilsten Aufgaben im Projekt (also ne Stammplatzgarantie). An denen wurde ohne Ende festgehalten. Die wurden auch bei Schlechtleistung geschützt. Eigentlich ging es nur um gute Stimmung und Selbstlob auf Teufel komm raus. Es fehlte komplett ein konstruktiver Umgang mit Kritik und es fehlte an Kritik generell. Weiter fehlte es an Überwachung von außen. Vor allem fehlte aber das Leistungsprinzip, es ging vielmehr um Oberfläche Geschäfts-Freundschaften. Viele Teilprojekte verselbständigten sich dann am eigentlichen Ziel vorbei. Tja, aber es wurde auch alles abgenickt. Die Leute, die fest im Sattel saßen muddelten so vor sich hin (sie mußten ja nicht und wurden geschützt) und die Leute, die im Abseits standen muddelten ebenfalls vor sich hin (denn sie konnten ja nicht und wurden weiter ignoriert, weil sie nicht auf der Euphoriewelle mitsurfen wollten). ....welch Überraschung, man segelte meilenweit am Projektziel vorbei.

Natürlich ist das hochspekulativ, ob Teilaspekte auch bei Kohfeldts Führungsstil vorkommen und die dann auch für den Schlendrian sorgen, aber man kann ja mal jedes Szenario durchspielen, schadet ja nix. Schlechter werden kann es ja nicht :kaffee: ...und aus der Ferne sieht es in der Tat nach Buddyprinzip aus;)
 
Sie spielen DIE Rolle und auch der 500ste Verweis auf hausgemachte Probleme bringt einen nicht weiter wenn man über eine Person spricht die mit der Kaderplanung nunmal einfach nichts zu tun hat.
Natürlich kann man es einfach machen, um die zunehmenden Standardschwächen monokausal auf DIE eine Rolle der gestiegene Rotation zu beschränken. Doch Spieler sind keine Roboter, und unterliegen entsprechenden Formschwankungen, die vielschichtige Ursachen haben können und somit das Erforderlichkeiten für ein funktionierendes Zusammenspiel, d.h. Spielintelligenz in Form von gegenseitiges Spielverständnis, intelligentem Stellungsspiel, schneller und richtiger Antizipation sowie exaktem Timing einschränkt. Diese Einschränkungen treffen vor allem bei schlechter Kondition ein, denn diese ist Grundvoraussetzung für körperliche und mentale Frische.

Daß in dieser Saison Kondition und somit körperliche und mentale Frische nachgelassen haben, ist unübersehbar. Dadurch mehrten sich zwangsläufig auch die Schwächen wie zB die Verteidigung bei Standards und sowie ähnlich signifikant die Anzahl der Verletzungen, die eine höhere Rotation zur Folge hatten. Verschärft wurde diese durch die unzureichende Arbeit in der medizinischen / therapeutischen Nachsorge bei Rekonvaleszenten mit der Konsequenz, daß in dieser Abteilung ein paar Köpfe rollten. Allein daran ist erkennbar, daß die sich verletzungsbedingt häufende Rotatioenn in großen Teilen hausgemacht sind, denn warum wurden sonst in der heilen Werder-Familie plötzlich solche Konsequenzen gezogen? Diese hausgemachten Ursachen lassen sich nicht wegdiskutieren, auch wenn man sie zum 999x unter den Teppich kehren möchte. ;)
 
Diese hausgemachten Ursachen lassen sich nicht wegdiskutieren

Gut, dann machen wir das Forum eben zu und alles ist gesagt. Dann brauchen wir über Gruev nicht diskutieren weil es ja eine monokausale Ursache gibt. Dann brauchen wir auch über Milos und Mois nicht diskutieren, die schon letzte Saison ihre Probleme im "Luftkampf" hatten, sie sind eben keine Twintower. Dann brauchen wir eigentlich gar nicht mehr diskutieren, weil der Schuldige ist gefunden. Und genau das ist der Grund, aus dem ich vor Monaten hier "kapituliert" und inhaltlich nichts mehr beitgetragen habe. Und ich merke gerade wieder warum. Wenn es übrigens auch nur einen Foristen oder Foristin hier gibt, die deinen Punkt noch nicht verstanden haben, dann spendiere ich eine Dauerkarte ;) Und @Cyril Sneer , DAS ist der Grund, weshalb ich keinen Bock habe mich zu widerholen und zu widerholen und zu widerholen.
 
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