Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Nur kurz vor diesem Hintergrund:
Werder stellt in den Bereichen Standard, Abwehr und Angriff die schwächste Mannschaft der Liga.
Gut am Abend wissen wir mehr.

Ich bin allerdings auch nicht bereit, jetzt schon die Flinte ins Korn zu werfen.
Habe tatsächlich wenig Hoffnung aber es ist immer noch Fussball....
Sollte das heute abend nicht gewonnen werden, kannst du wohl den Deckel drauf machen.
Es spricht sehr wenig dafür, dass wir das heute abend gewinnen, rein auf dem Papier.
Dass der Bender nicht dabei ist werte ich auf jeden Fall als Vorteil für uns, da der uns vermutlich schon alleine den Schneid abkaufen würde.
 
:tnx:

Selbstverständlich sind einige Kommentare am guten Ton vorbei bzw. auch in der Summe überflüssig. Aber daß bei Fans wegen der ebenfalls großen Summe an Unterschieden zwischen Worten und Taten der Geduldsfaden reißt - bei einem früher bzw. heftig, beim anderen später bzw. moderat, denn Fans sind genau wieder Trainer, Spieler oder SpoDi auch nur Menschen - ist auch verständlich.

Otto Rehhagel kreierte vor ca. 35 Jahren den legendären Satz "Meister wird man nicht mit dem Mund.". Bezugnehmend auf die derzeitig prekärste Lage Werders seit 40 Jahren heißt das "Klassenherhalt schafft man nicht mit dem Mund"; denn der akut drohende zweite Abstieg seit 1980 kann nur mit entsprechenden Resultaten auf dem Platz vermieden werden und nicht mit Eloquenz vor den Mikrophonen. Daran wird sich auch ein Florian Kohfeldt messen lassen müssen, so sympathisch, leidenschaftlich und optimistisch er auch auftritt.
Das Sympathische kann sich auch ins Gegenteil verkehren. Ich hatte mal einen Mitarbeiter, der trat schon beim Einstellungsgespräch so einnehmend auf, das ich ich nicht an ihm vorbei gehen konnte. Im Laufe seiner Tätigkeiten trat diese Eloquenz bei jedem Gespräch ausführlich zu Tage und wurde so einfach lästig. An diesen Mitarbeiter fühle ich mich immer erinnert, wenn ich ich Kohfeldt zuhöre.
 
Wenn er auf Platz drei stehen würde, wäre alles Top was er von sich gibt! Überlegt mal wie lächerlich hier Kommuniziert wird.

Wenn er auf Platz drei stehen würde, hätten er und das Team Taten folgen lassen. Wir stehen aber nicht auf platz drei, sondern sind abgeschlagener Vorletzter. Somit kam bei seinen Reden nur heiße Luft. Überleg mal wie lächerlich dein Einwand dadurch wird.
 
Wenn er auf Platz drei stehen würde, wäre alles Top was er von sich gibt! Überlegt mal wie lächerlich hier Kommuniziert wird.
Nein! Es geht darum, dass die Erwartungshaltung an ihn viel zu hoch war und ist. Man sieht/sah in ihm einen neuen Klopp, weil er auch u.a. den gleichen Berater hat. FK ist sympathisch und eloquent. Das ist unstrittig. Man merkt allerdings auch, dass er mit der Situation komplett überfordert ist. Er macht vollmundige Ansagen und nichts passiert. Seine taktischen Vorgaben funktionieren nicht. Meines Erachtens erreicht er auch die Mannschaft nicht mehr, obgleich die immer wieder das Gegenteil behaupten. Anspruch und Realität liegen meilenweit auseinander. Das die Mannschaft ihn menschlich schätzt, glaube ich unbenommen. Fußball ist nun einmal ein Ergebnissport und Werder versagt in schöner Regelmäßigkeit. Hier ist die Tabelle der Gradmesser und nicht Sympathie oder Antipathie.
Er ist deshalb für mich als Trainer in Bremen gescheitert. Seine Analysen vor und während der Saison gehen am Thema vorbei. Mit diesem Kader wäre ein Punkt/Spiel trotz der Verletzungen absolut möglich gewesen. Noch nicht einmal das hat er hinbekommen.
Er wird andernorts sicher eine neue Chance bekommen. Wenn er dort allerdings wieder so daneben liegt, wird es das für ihn eine längere Zeit gewesen sein.
 
Nein! Es geht darum, dass die Erwartungshaltung an ihn viel zu hoch war und ist. Man sieht/sah in ihm einen neuen Klopp, weil er auch u.a. den gleichen Berater hat. FK ist sympathisch und eloquent. Das ist unstrittig. Man merkt allerdings auch, dass er mit der Situation komplett überfordert ist. Er macht vollmundige Ansagen und nichts passiert. Seine taktischen Vorgaben funktionieren nicht. Meines Erachtens erreicht er auch die Mannschaft nicht mehr, obgleich die immer wieder das Gegenteil behaupten. Anspruch und Realität liegen meilenweit auseinander. Das die Mannschaft ihn menschlich schätzt, glaube ich unbenommen. Fußball ist nun einmal ein Ergebnissport und Werder versagt in schöner Regelmäßigkeit. Hier ist die Tabelle der Gradmesser und nicht Sympathie oder Antipathie.
Er ist deshalb für mich als Trainer in Bremen gescheitert. Seine Analysen vor und während der Saison gehen am Thema vorbei. Mit diesem Kader wäre ein Punkt/Spiel trotz der Verletzungen absolut möglich gewesen. Noch nicht einmal das hat er hinbekommen.
Er wird andernorts sicher eine neue Chance bekommen. Wenn er dort allerdings wieder so daneben liegt, wird es das für ihn eine längere Zeit gewesen sein.

Zumal diese Liga doch nun wirklich nicht so stark ist, dass du da nicht irgendwo weit entfernt davon landen könntest, wo wir stehen.
Wir haben da einfach so viele Fehler gemacht, ob das die Kaderplanung ist, der Trainer und na klar auch die Spieler, dass du meilenweit von eigenen Ansprüchen entfernt bist und anstatt frühzeitig den Abstiegskampf anzunehmen, glaubte man immer noch Alles spielerisch lösen zu können.
Das ist sicherlich auch der Mentalität der Spieler geschuldet, die es oft an Grundtugenden einfach vermissen lässt.
Und anstatt da gegen zu steuern, die Leute auf deutsch in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) zu treten, werden immer wieder Alibis gesucht und auf die Kumpelart verhätschelt.
Zwischendurch mal aktionistisches Rumgebrülle, welches aber doch nun wirklich niemand mehr ernst nimmt.
Ich fürchte, Kohfeldt hat hier ziemlich fertig, wenn sich weiterhin keine Punkte einstellen.
Teures Lehrgeld für ihn und vor allem für Werder, wenn es schief geht.
 
Die Wahrheit liegt wie immer auf dem Platz und das war noch nie deutlicher als heute Abend.

Eigentlich müsste Werder von der Situation der letzten Wochen mehr profitiert haben als andere Vereine. Wann hat man es denn schon mal, dass man einen Reset Knopf drücken und sich nochmal neu sortieren kann in einer Phase, in der gar nichts mehr zusammen läuft (ja sämtliche Funktionäre sogar öffentlich angezählt werden), und die Mannschaft am Boden liegt?

Normalerweise hat man so eine Option nur zur Winterpause - Werder bekommt diese Saison zwei Chancen den Kopf neu zu justieren. Mal sehen ob sie die zweite Chance nutzen können, nachdem es in der Winterpause schon komplett daneben gegangen ist,
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn er auf Platz drei stehen würde, wäre alles Top was er von sich gibt! Überlegt mal wie lächerlich hier Kommuniziert wird.
Wenn Du die Kommunikation des Trainers meinst, in Ordnung, wenn Du die Kommunikation des Forums meinst, Einspruch!
In solch einer exponierten Stellung als Trainer einer unterdurchschnittlichen Bundesligamannschaft erwarte ich eine situationsbedingte Kommunikation. Mit Beschreibungen, wann man wie mit dem Mentalcoach geredet hat, mit Aussagen, wir sind fit wie nie, wir haben frühzeitig das Spiel im leeren Stadion trainiert, um nur ein paar Aussagen anzuführen, tritt er sich selber vors Schienbein, wenn es heute schiefgehen sollte.
Warum sabbelt er wieder und wieder aus dem Eingemachten? Er kann sich doch einfach bedeckt halten, mit Allgemeinplätzen operieren, das kann doch so schwer nicht sein.
 
Offenheit mag ja in Ordnung und auch sympathisch sein aber er verheddert sich viel zu oft mMn.
Zumal gerade in dieser Saison diesen vollmundigen Aussagen selten bis gar nicht Taten auf dem Platz folgten aber das hatten wir zur Genüge besprochen.
Manchmal ist tatsächlich weniger mehr.
 
Man merkt an seinen Äußerungen eher, dass er selbst nie höher gespielt hat.

Wo oder wie hoch ein Trainer gespielt hat, ist total irrelevant.
Tuchel hat nicht höherklassig gespielt.
Lattek hat nicht höherklassig gespielt.
Klopp hat nicht höherklassig gespielt.
Trotzdem waren/sind sie klasse/weltklasse Trainer.
Sicher könnte man weitere Namen finden

Ein Trainer ist als Trainer gefragt.
Entweder er hat das Trainer-Gen und alles, was das beinhaltet, in sich oder nicht.
DAS ist so.
Unabhängig ob einer 2. Kreisklasse oder höher gespielt hat.
Eins ist allerdings nicht von der Hand zu weisen.
Selbst 1. BL oder gar international gespielt zu haben, ist sicher kein Nachteil.
Hauptausschlaggebend ist es jedoch nicht.
Im Umkehrschluss könnte man nämlich auch argumentieren, dass ein Trainer, der z. B. "nur" Verbandsliga gespielt hat, aber das immer gegen den Abstieg, mehr Erfahrung im Abstiegskampf besitzt.
Das könnte ihm dann als Vorteil gegenüber einem Trainer, der BL gespielt hat, dienen.
Das kann, muss aber nicht sein.

Man kann einen Trainer auch nicht pauschal beurteilen.
Ob Klopp, Tuchel, Lattek und Co. in der gegenwärtigen Lage von Werder etwas reißen würde, ist fraglich.
Der vom Management zusammengestellte Kader, die finanzielle Basis eine Vereins, etc. beeinflussen die Trainerarbeit nämlich auch
Und dadurch ist ein Trainer möglicherweise nur bedingt "schuldig".

Nein, ein guter Trainer ist einer, der alle Situationen (gute, wie schlechte) entsprechend dee gegebenen Gesamtvoraussetzungen souverän meistert.
UNABHÄNGIG davon, ob im Meisterschaft- oder Abstiegskampf.

DAS trifft somit auch auf FK zu und zwar unabhängig davon, wie jeder Einzelne ihn sieht oder bewertet.
 
Wo oder wie hoch ein Trainer gespielt hat, ist total irrelevant.
Tuchel hat nicht höherklassig gespielt.
Lattek hat nicht höherklassig gespielt.
Klopp hat nicht höherklassig gespielt.
Trotzdem waren/sind sie klasse/weltklasse Trainer.
Sicher könnte man weitere Namen finden

Ein Trainer ist als Trainer gefragt.
Entweder er hat das Trainer-Gen und alles, was das beinhaltet, in sich oder nicht.
DAS ist so.
Unabhängig ob einer 2. Kreisklasse oder höher gespielt hat.
Eins ist allerdings nicht von der Hand zu weisen.
Selbst 1. BL oder gar international gespielt zu haben, ist sicher kein Nachteil.
Hauptausschlaggebend ist es jedoch nicht.
Im Umkehrschluss könnte man nämlich auch argumentieren, dass ein Trainer, der z. B. "nur" Verbandsliga gespielt hat, aber das immer gegen den Abstieg, mehr Erfahrung im Abstiegskampf besitzt.
Das könnte ihm dann als Vorteil gegenüber einem Trainer, der BL gespielt hat, dienen.
Das kann, muss aber nicht sein.

Man kann einen Trainer auch nicht pauschal beurteilen.
Ob Klopp, Tuchel, Lattek und Co. in der gegenwärtigen Lage von Werder etwas reißen würde, ist fraglich.
Der vom Management zusammengestellte Kader, die finanzielle Basis eine Vereins, etc. beeinflussen die Trainerarbeit nämlich auch
Und dadurch ist ein Trainer möglicherweise nur bedingt "schuldig".

Nein, ein guter Trainer ist einer, der alle Situationen (gute, wie schlechte) entsprechend dee gegebenen Gesamtvoraussetzungen souverän meistert.
UNABHÄNGIG davon, ob im Meisterschaft- oder Abstiegskampf.

DAS trifft somit auch auf FK zu und zwar unabhängig davon, wie jeder Einzelne ihn sieht oder bewertet.

Grundsätzliche Zustimmung.
Eine Korrektur möchte ich schon vornehmen und zwar waren Tuchel und Klopp Fußballprofis.
Nur kurz zur Korrektur.
Wie du richtigerweise festgestellt hast, ist der Mangel an Kenntnissen aus dem Profibereich grundsätzlich kein Ausschlusskriterium,
jedoch ist es außerordentlich hilfreich, diese zu haben ohne natürlich den Blick auf die Grundkompetenz eines Trainers zu verlieren.
Diesen Blick hatte selbst Florian bei seinem Amtsantritt indem Tim Borowski an seine Seite holte.
 
Wenn er auf Platz drei stehen würde, wäre alles Top was er von sich gibt! Überlegt mal wie lächerlich hier Kommuniziert wird.

Wenn er auf Platz 3 stehen würde, dann wären den markigen Worten auch Taten gefolgt, und es gäbe somit deutlich weniger Anlaß zur Kritik. Doch solche Hypothesen bringen nun rein gar nichts; im Gegenteil, sie wirken wie eine Flucht vor der Realität nach dem Motto "Es kann nicht sein, was nicht sein darf". Doch leider sehen die Tatsachen so aus, daß mit den lächerlichen 18 Punkten aus 24 Spielen - nur so mal zum Vergleich: im Abstiegsjahr 79/80 hatte Werder nach 24 Partien 19:29 Zähler nach der 2-Punkte-Regel (!) = nach heutiger Wertung 27 Punkte - Werders Erstligaexistenz massiv gefährdet ist. Daß in so einer prekären Situation sich kritischen Stimmen mehren, ist nicht wirklich verwunderlich; auch wenn man sich in der Sehnsucht nach der heilen Werder-Welt vor der Realität der bisher schlechtesten Werder-Saison der Vereinsgeschichte am liebsten unters Bett gekrochen die Augen so verschließen und sich die Ohren so zuhalten möchte, wenn früher die Eltern mit einem schimpften.
 
Nein, ein guter Trainer ist einer, der alle Situationen (gute, wie schlechte) entsprechend dee gegebenen Gesamtvoraussetzungen souverän meistert.
UNABHÄNGIG davon, ob im Meisterschaft- oder Abstiegskampf.

Von Souveränität kann man bei FK nicht sprechen, er redet viel aber am Ende kommt nicht viel dabei rum. FK faselt dauernd etwas von 'spielerischen Lösungen' und in der Mannschaft die er trainiert klappen nicht mal die einfachsten Dinge wie ein Pass von 5 Meter Länge zum Mitspieler zu bringen vom Zweikampfverhalten und den Standards mal ganz zu Schweigen. Die 'spielerischen Lösungen' kann er sich sonstwo hinstecken wenn die Mannschaft nicht mal in der Lage ist die einfachsten Dinge auf den Platz zu bringen die ein Profi in der 1 Liga können muß. Ein guter Trainer arbeitet an solchen Defiziten mit der Mannschaft und sabbelt nicht die ganze irgendwelchen Blödsinn. Die Defizite sind in der Corona-Pause bestimmt nicht verschwunden und deshalb sollte FK Interviews am besten lassen und lieber mit der Mannschaft an diesen Dingen arbeiten.
 
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