Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Genau, du lockst junge, hungrige und kämpferische Spieler zu Werder mit der Begründung "Ihr könnt für den Trainer des Jahres 2019 FK spielen" das muss wohl reichen wa ?

Ohne Geld, keine guten Spieler.....ohne gute Spieler.....keine Siege....ohne Siege....kein Aufstieg, muss ich dir das wirklich aufschreiben ?:denk:
Wenn die Mittel nicht vorhanden sind, gehts halt nicht.
Nochmal,wieviel Geld hat denn Union,Paderborn oder Bielefeld zur Verfügung, mehr als wir?
 
Thema Werder und Aussagen von Florian "Bloß kein Opfer sein"

Kohfeldt beantwortete diese Frage wie ein Boxer, der taumelt, aber das weiße Handtuch nicht werfen will: „Ich verkrafte das. Ich kämpfe weiter und weiß auch, dass die Mannschaft weiterkämpft.“ Und so versprach er einmal mehr den Klassenerhalt: „Wir werden es zu einem erfolgreichen Ende bringen.“ Allerdings gibt es nach wie vor wenig, was diesen Optimismus belastbar rechtfertigt. Auch Kohfeldt wirkte so, als suche er zwanghaft nach Dingen, die ihm Mut machen. Seine Beschreibung des Spiels klang daher gefährlich nach Schönfärberei: „Wir haben in den letzten 20 Minuten noch einmal fünf Hochkaräter. Natürlich fehlen uns Automatismen, aber wir haben ein Chancenverhältnis von 8:3. Kevin Trapp hält zweimal überragend.“


Baumann erinnerte an das Winter-Trainingslager auf Mallorca, in dem der Mannschaft zwei mögliche Szenarien aufgezeigt wurden. Das eine sah einen Positivlauf und eine vorzeitige Rettung vor, daraus ist nichts geworden. Das zweite Szenario beinhaltete Abstiegskampf bis zum Ende mit neuen Rückschlägen durch Niederlagen, Schiedsrichterentscheidungen und Verletzungen. Dieses ist eingetreten. „Die Spieler wussten, dass es so kommen kann. Wir müssen Widerstände beseitigen und noch enger zusammenrücken“, sagte Baumann. Eines aber dürfen die Bremer nicht tun, das war Florian Kohfeldt sehr wichtig: „Wir sind keine Opfer. Wenn wir uns das einreden, wäre das unser größter Fehler.“

Quelle: Weser-Kurier vom 06.03.20
Christoph Bär

……. ja, ja die Opferrolle ….. und größter Wer sieht sich denn als Opfer??
 
Ohne Geld, keine guten Spieler.....ohne gute Spieler.....keine Siege....ohne Siege....kein Aufstieg, muss ich dir das wirklich aufschreiben ?:denk:
Wenn die Mittel nicht vorhanden sind, gehts halt nicht.
Ich denke es ist eine Mischung aus beidem, natürlich musst du finanzielle Mittel zur Verfügung haben., nur das alleine wird den Aufstieg und den Erfolg nicht garantieren.
Meiner Meinung nach, ist eine Umstrukturierung der Scoutingabteilung elementar wichtig, in diesem Bereich muss sich Werder wieder auf alte Tugenden besinnen, Talente frühzeitig sichten, ausbilden und unter Mehrwert verkaufen...nur der Bereich muss halt moderner und zielstrebiger ausgebaut bzw. erneuert werden.
So könnte sich der Verein auch nach außen hin, wieder ein Gesicht geben.
 
Ich denke es ist eine Mischung aus beidem, natürlich musst du finanzielle Mittel zur Verfügung haben., nur das alleine wird den Aufstieg und den Erfolg nicht garantieren.
Meiner Meinung nach, ist eine Umstrukturierung der Scoutingabteilung elementar wichtig, in diesem Bereich muss sich Werder wieder auf alte Tugenden besinnen, Talente frühzeitig sichten, ausbilden und unter Mehrwert verkaufen...nur der Bereich muss halt moderner und zielstrebiger ausgebaut bzw. erneuert werden.
So könnte sich der Verein auch nach außen hin, wieder ein Gesicht geben.
Dafür haben wir jetzt Clemens Fritz als Chef.
Euphorie,dass wir da ab jetzt performen stellt sich bei mir da nicht ein.
Wie auch,der wird hier mit dem Werderweg ausgebildet,was soll da anders werden als bisher?
 
Dafür haben wir jetzt Clemens Fritz als Chef.
Euphorie,dass wir da ab jetzt performen stellt sich bei mir da nicht ein.
Wie auch,der wird hier mit dem Werderweg ausgebildet,was soll da anders werden als bisher?
Glaube ich auch nicht dran, aber wie gesagt in diesem Bereich sehe ich etliche Chancen und Möglichkeiten einen erfolgreichen Weg einzuleiten.
 
@neuegrünewelle
@Felissilvestris

Eure Ansichten sind beiderseits nachvollziehbar und schlüssig. Dennoch sind sie zu monokausal, denn es geht mMn nicht um die Frage, ob beim Abstieg der Fokus primär auf das Sportliche oder das Wirtschaftliche gelegt werden muß, sondern wo im Abstiegsfall jeweils in beiden Bereichen die richtigen Hebel anzusetzen sind, damit diese in einem möglichst ausgewogenem und somit zielführenden Verhältnis zueinander stehen - denn das eine Bein kann nur so gut laufen wie das jeweils andere es zulässt.


Es geht mir nicht darum, dass man den sportlichen Erfolg aus dem Blick verliert. Ich befürchte nur, dass man ihn mit einem für die zweite Liga überteuerten Kader zu erzwingen versuchen wird. Gerade eben weil uns die Fortsetzung mit FloKo und Baumann auch in der zweiten Liga droht.
Beschreibe nur, dass ich einen anderen Weg beschreiten würde.

@Klatti5 Werders Erfolgsgeheimnis war nie allein aus Talenten fertige Spieler zu machen. Es war ein Teil. In den erfolgreichen Jahren hatten wir immer eine gesunde Mischung. Frei nach Rehhagel kommt es ja nicht darauf an, ob ein Spieler alt oder jung ist sondern nur, ob er gut oder schlecht ist. Zu diesem "Gut" gehört auch, dass er in die Mannschaft und das System passt. Anders ausgedrückt wir waren immer dann erfolgreich, wenn der Kader clever zusammengestellt war, sich die Fähigkeiten der Spieler ergänzten.
 
Und der Aufsichtsrat unter der Führung ud in Person von Marco Bode handelt nicht nur nicht, sondern haut Parolen raus, die an diejenigen von Comical-Ali erinnern als die Abrahams-Panzer schon durch Bagdad rollten.

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Sehr guter Beitrag! :tnx: Das Bild des aktuellen Stillstands wird immer klarer. Ich machs kurz:

Eingangsgrößen:
Bode präsentiert stolz den traditionsreichen Werder Weg und macht sich stark für eine Kette Otto, Thomas ... Florian (Das ist der Nährboden)

Und Florian ist ein JUNGER Trainer, der noch nicht weiß wann ein Arbeitsverhältnis nachhaltig zerstört ist und einfach zu beenden ist (Das ist der Samen)

Und so wächst der Baum des Stillstandes und der Vergangenheitsnostalgie. Keiner ist neutral!

Negativspirale:

Kohfeldt glaubt nur noch das er das Ruder noch rumreißen kann und sieht aufgrund seiner Unerfahrenheit die eindeutigen Zeichen nicht. Ein Älterer Trainer hätte längst aufgegeben. Kohfeldt hingegen versucht noch sein Selbstbild zu retten, das ihm gerade vollkommen um die Ohren fliegt. Vom Trainer des Jahres, hin zum Absteiger des Jahrhunderts. Also verteidigt er vehement zickig mit der Kraft eines Kindes seine Position, ohne erfahrene Reflexion.

Baumann und Bode, die sowieso NUR in der Vergangenheit leben, sehen nur die Beständigkeit und die Tradition. Für Sie ist Kohfeldt ein Otto. Also stärken Sie ihn ohne Rücksicht auf Verluste. Hauptsache der Tradition wird genüge getan und man trinkt nen ordentlichen Nostalgieshot. Dabei ist es auch egal ob Otto erfolgreich war und Kohfeldt nicht. Das Hauptmotiv ist Tradition!

Kohfeldt hingegen möchte hier Trainer bleiben und nimmt die Zeit gerne entgegen …… und so weiter und so fort …..

Wir haben es hier mit einer klassischen Negativspirale zu tun, die keiner durchbricht, weil es sich für beide Seiten wie eine Symbiose anfühlt. Für uns Fans fühlt es sich hingegen wie ein Messerstich ins grünweisse Herz an …….. und das die Mannschaft bei soviel Schulterschluss im Stillstandsbereich, auch nur einen Funken Energie entwickelt ist gänzlich ausgeschlossen......

ABSTIEG :wink2:
 
Bei einem zweitligaerprobtem guten neuen Trainer (wie Breitenreiter) und einem neuen GF Sport (wie Heidel) würde ich ein gewisses überschaubares Risiko eingehen, WEIL die 2. Liga zumindest von den Namen her in der nächsten Saison so schwach wie nie besetzt sein wird. Und das kann ein Jahr später schon wieder viel schlechter aussehen.
Die nominelle Besetzung der 2. bzw. auch jeder anderen Liga ist bezüglich der Leistungsvermögen irrelevant. Denn zB Heidenheim ist auch kein Name, der bei einem traditionsreichen, jahrzehntelangem Erstligisten Angst und Schrecken auslöst, und trotzdem holten sie gegen Nürnberg 2x ein Remis, fiedelten Hannover zuhause mit 4:0 ab, gewannen beim HSV und haben aktuell gerade einmal 3 Punkte Rückstand auf dem Relegationsplatz.


Ich bin da etwas unschlüssig...
Ich befürchte jedoch, das Werder das komplette Gegenteil machen wird: Mit FK und FB und großem Risiko ins Zweitligajahr gehen. Was mMn dann zu einem totalem Desaster werden wird mit schwerwiegenden und weitreichenden Folgen für eine ganz lange Zeit.
:tnx:
 
Genau dieses Risiko würde ich von Anfang an nicht eingehen. In meinen Augen brauchen wir eine komplette Neuaufstellung und wir müssen uns soweit es geht auf wirtschaftlich auf die 2. Liga einstellen. In meinen Augen müssen wir das Wirtschaftliche erstmal vor das Sportliche stellen. Heißt man muss vielleicht mit mindestens zwei oder drei Zweitligasaisons planen bevor man eine Truppe aufgestellt hat, die bei wirtschaftlicher Stabilität ausreichend sportliche Qualität hat um die Bundesliga wieder in Angriff zu nehmen.
Wenn ich einem Niedergang bis in die 4. Liga (Werder II) auch nicht zustimme, bin ich aber auch der Meinung, das nach einem Abstieg die wirtschaftliche Konsolidierung im Vordergrund stehen muss. D.h. man muss sich von teuren Spielern trennen, sich von Verpflichtungen frei machen, Fixkosten runterfahren, also allen Kosten, die durch den 2. Liga-Betrieb nicht mehr gedeckt sind. Sportlich muss sich dann am Level der 2. Liga angepasst werden mit dem Ziel, mittelfristig wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Nichts könnte schädlicher sein, als mit einem Bundesliga-Budget in die 2. Liga zu gehen, mit der Vorstellung. gleich wieder aufzusteigen. Hannover und HSV lassen grüßen.
Ganz zuvorderst muss aber ein Trainerwechsel stehen, egal in welcher Liga Werder dann spielt.
 
Klatti5 Werders Erfolgsgeheimnis war nie allein aus Talenten fertige Spieler zu machen. Es war ein Teil. In den erfolgreichen Jahren hatten wir immer eine gesunde Mischung. Frei nach Rehhagel kommt es ja nicht darauf an, ob ein Spieler alt oder jung ist sondern nur, ob er gut oder schlecht ist. Zu diesem "Gut" gehört auch, dass er in die Mannschaft und das System passt. Anders ausgedrückt wir waren immer dann erfolgreich, wenn der Kader clever zusammengestellt war, sich die Fähigkeiten der Spieler ergänzten.
Richtig, habe auch nicht behaupten wollen, dass es nur mit Talenten geht, die Mischung muss es machen und da ist Werder in den letzten Jahren erheblich vom Weg abgekommen. Meine Gedanken bzgl. Scouting hat mehr den Zusammenhang mit finanziellen Gründen, ich wollte damit sagen das mMn dieser Bereich,bei Neujustierung, einen erheblichen Teil dazu beitragen könnte, erfolgreich zu sein ohne einen Haufen Geld zur Verfügung zu haben.
Wenn Kohfeldt weiterhin Trainer bleiben sollte, wird es bezüglich einkaufen nach System schon schwierig, da er ja bekanntlich flexibel sein will, demnach wären gute junge Talente auch nach meiner Sicht wesentlich sinnvoller, da gerade junge Spieler auf verschiedene Systemanforderungen trainierbar sind.
 
Wenn ich einem Niedergang bis in die 4. Liga (Werder II) auch nicht zustimme, bin ich aber auch der Meinung, das nach einem Abstieg die wirtschaftliche Konsolidierung im Vordergrund stehen muss. D.h. man muss sich von teuren Spielern trennen, sich von Verpflichtungen frei machen, Fixkosten runterfahren, also allen Kosten, die durch den 2. Liga-Betrieb nicht mehr gedeckt sind. Sportlich muss sich dann am Level der 2. Liga angepasst werden mit dem Ziel, mittelfristig wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Nichts könnte schädlicher sein, als mit einem Bundesliga-Budget in die 2. Liga zu gehen, mit der Vorstellung. gleich wieder aufzusteigen. Hannover und HSV lassen grüßen.
Ganz zuvorderst muss aber ein Trainerwechsel stehen, egal in welcher Liga Werder dann spielt.

Ich denke, dass die teuren Spieler ganz von alleine gehen und zwar schneller als man "Ablöse" sagen kann.
 
Einfach nur schlimm mit angucken zu müssen, wie dilettantisch Werder den Abgrund zusteuert und keiner daran etwas ändern wird. Alle schauen nur zu. Es kann doch nicht sein, dass Bode und Baumann alleine über das Schicksal Werders bestimmen können. Wo ist der Rest?? Warum befeuern die Fans im Stadion nichts?? Dass dieser komische F-Jugend Trainer nur an sich selbst denkt, ist klar. Aber wenn man so unfähig und inkompetent ist, würde ich mich auch an den einzigen Strohhalm klammern. Zu mehr wird er es nicht bringen als Werder Trainer. Hau einfach ab, du Nichtskönner
 
Es geht mir nicht darum, dass man den sportlichen Erfolg aus dem Blick verliert. Ich befürchte nur, dass man ihn mit einem für die zweite Liga überteuerten Kader zu erzwingen versuchen wird. Gerade eben weil uns die Fortsetzung mit FloKo und Baumann auch in der zweiten Liga droht.
Beschreibe nur, dass ich einen anderen Weg beschreiten würde.
Deine grundsätzlichen Bedenken hinsichtlich FB/FK - zuzüglich MB "on top" - teile ich zu 1899%. Dennoch muß für den direkten Wiederaufstieg mMn schon ein gewisses unternehmerisches Risiko eingegangen werden, denn jedes Zweitligajahr mehr birgt das Risiko eines immer größer werdenden wirtschaftlichen Substanzverlust, durch den eine Rückkehr bzw. darauf aufbauend eine Etablierung im Oberhaus auch mit fähigerem Personal an den Schlüsselstellen schwieriger werden würde. Dieses würde u.a. dadurch verschärft werden, daß wir im Vergleich zum HSV und Stuttgart ein wesentlich kleineres Stadion mit entsprechend geringerer Einnahmen hätten; der HSV hat in der aktuellen Zweitligasaison einen Zuschauerschnitt ca. 47.900, der VfB sogar 51.400, diese Zahlen bzw. Einnahmen werden wir nicht erreichen können.

@Klatti5 Werders Erfolgsgeheimnis war nie allein aus Talenten fertige Spieler zu machen. Es war ein Teil. In den erfolgreichen Jahren hatten wir immer eine gesunde Mischung. Frei nach Rehhagel kommt es ja nicht darauf an, ob ein Spieler alt oder jung ist sondern nur, ob er gut oder schlecht ist. Zu diesem "Gut" gehört auch, dass er in die Mannschaft und das System passt. Anders ausgedrückt wir waren immer dann erfolgreich, wenn der Kader clever zusammengestellt war, sich die Fähigkeiten der Spieler ergänzten.
:tnx:
 
Deine grundsätzlichen Bedenken hinsichtlich FB/FK - zuzüglich MB "on top" - teile ich zu 1899%. Dennoch muß für den direkten Wiederaufstieg mMn schon ein gewisses unternehmerisches Risiko eingegangen werden, denn jedes Zweitligajahr mehr birgt das Risiko eines immer größer werdenden wirtschaftlichen Substanzverlust, durch den eine Rückkehr bzw. darauf aufbauend eine Etablierung im Oberhaus auch mit fähigerem Personal an den Schlüsselstellen schwieriger werden würde. Dieses würde u.a. dadurch verschärft werden, daß wir im Vergleich zum HSV und Stuttgart ein wesentlich kleineres Stadion mit entsprechend geringerer Einnahmen hätten; der HSV hat in der aktuellen Zweitligasaison einen Zuschauerschnitt ca. 47.900, der VfB sogar 51.400, diese Zahlen bzw. Einnahmen werden wir nicht erreichen können.

Man darf nur nicht den Fehler machen, wie der HSV im ersten Jahr beispielsweise, und mit den "Abstiegshelden" (die dann meinen sie wollen wieder etwas gut machen) versuchen direkt wieder hoch zu kommen. Man muss direkt den Kader auf die Gegebenheiten der zweiten Liga anpassen und auc einen entsprechenden Trainer holen, der das Geschäft kennt.

Ich sehe aber die Gefahr bei uns, dass ein Spieler (der ersten Elf) aus dem aktuellen Kader sagt, dass er mit in die zweite Liga geht eh als sehr gering. Maximal Moisander würde ich zutrauen, dass er in dieser Richtung unterwegs ist und das muss man dann direkt unterbinden. Moisander wird in der zweiten Liga genauso untergehen wie diese Saison in der ersten Liga.

Edit: TGS geht vielleicht auch noch mit und den würde ich sogar mitnehmen
 
Deine grundsätzlichen Bedenken hinsichtlich FB/FK - zuzüglich MB "on top" - teile ich zu 1899%. Dennoch muß für den direkten Wiederaufstieg mMn schon ein gewisses unternehmerisches Risiko eingegangen werden, denn jedes Zweitligajahr mehr birgt das Risiko eines immer größer werdenden wirtschaftlichen Substanzverlust, durch den eine Rückkehr bzw. darauf aufbauend eine Etablierung im Oberhaus auch mit fähigerem Personal an den Schlüsselstellen schwieriger werden würde. Dieses würde u.a. dadurch verschärft werden, daß wir im Vergleich zum HSV und Stuttgart ein wesentlich kleineres Stadion mit entsprechend geringerer Einnahmen hätten; der HSV hat in der aktuellen Zweitligasaison einen Zuschauerschnitt ca. 47.900, der VfB sogar 51.400, diese Zahlen bzw. Einnahmen werden wir nicht erreichen können.

Wir müssen uns endlich damit abfinden, dass die Zeiten des "großen" SV Werder Bremen vorbei sind. Der VfB Stuttgart und auch der Hamburger SV hatten und haben ganze andere Voraussetzungen. Wir konnten uns in der Vergangenheit durch kluges Handeln in eine Position bringen, die uns besser aussehen ließ als diese Klubs. Aber diese Poleposition haben wir nicht genutzt und damit einhergehend die Transformation in ein modernes Fussballunternehmen vollkommen verpasst. Die Welt um uns hat sich verändert, aber wir glaubten einfach so weiter zu machen wie bisher.

Werder Bremen bewegt sich irgendwo zwischen Augsburg, Mainz, Hannover, Nürnberg oder dem Karlsruher SC. Wir haben uns infrastrukturell spätestens mit der überteuerten Modernisierung des Weser-Stadions, welche sogar mit einem Kapazitätsrückgang einher ging, selbst ins Knie geschossen. Das wird sich nicht ändern lassen. Wir sind halt maximal ein Mittelklasseklub.

Wenn wir das ändern wollen brauchen wir sowohl im wirtschaftlichen als auch im sportlichen Bereich wieder ein kluges und innovatives Handeln. Aber auch wir Leben - wie wir es beim HSV immer kritisiert haben - zu sehr von und in der Vergangenheit!
 
Man darf nur nicht den Fehler machen, wie der HSV im ersten Jahr beispielsweise, und mit den "Abstiegshelden" (die dann meinen sie wollen wieder etwas gut machen) versuchen direkt wieder hoch zu kommen. Man muss direkt den Kader auf die Gegebenheiten der zweiten Liga anpassen und auc einen entsprechenden Trainer holen, der das Geschäft kennt.

Ich sehe aber die Gefahr bei uns, dass ein Spieler (der ersten Elf) aus dem aktuellen Kader sagt, dass er mit in die zweite Liga geht eh als sehr gering. Maximal Moisander würde ich zutrauen, dass er in dieser Richtung unterwegs ist und das muss man dann direkt unterbinden. Moisander wird in der zweiten Liga genauso untergehen wie diese Saison in der ersten Liga.

Edit: TGS geht vielleicht auch noch mit und den würde ich sogar mitnehmen
Ne, beide nicht und wenn, dann nur als Ersatzspieler. Dafür sind sie aber wieder zu teuer. Also, Trennung!
 
Es geht mir nicht darum, dass man den sportlichen Erfolg aus dem Blick verliert. Ich befürchte nur, dass man ihn mit einem für die zweite Liga überteuerten Kader zu erzwingen versuchen wird. Gerade eben weil uns die Fortsetzung mit FloKo und Baumann auch in der zweiten Liga droht.
Beschreibe nur, dass ich einen anderen Weg beschreiten würde.

@Klatti5 Werders Erfolgsgeheimnis war nie allein aus Talenten fertige Spieler zu machen. Es war ein Teil. In den erfolgreichen Jahren hatten wir immer eine gesunde Mischung. Frei nach Rehhagel kommt es ja nicht darauf an, ob ein Spieler alt oder jung ist sondern nur, ob er gut oder schlecht ist. Zu diesem "Gut" gehört auch, dass er in die Mannschaft und das System passt. Anders ausgedrückt wir waren immer dann erfolgreich, wenn der Kader clever zusammengestellt war, sich die Fähigkeiten der Spieler ergänzten.


Absatz 2 :top:
 
Thema Werder und Aussagen von Florian "Bloß kein Opfer sein"

Kohfeldt beantwortete diese Frage wie ein Boxer, der taumelt, aber das weiße Handtuch nicht werfen will: „Ich verkrafte das. Ich kämpfe weiter und weiß auch, dass die Mannschaft weiterkämpft.“ Und so versprach er einmal mehr den Klassenerhalt: „Wir werden es zu einem erfolgreichen Ende bringen.“ Allerdings gibt es nach wie vor wenig, was diesen Optimismus belastbar rechtfertigt. Auch Kohfeldt wirkte so, als suche er zwanghaft nach Dingen, die ihm Mut machen. Seine Beschreibung des Spiels klang daher gefährlich nach Schönfärberei: „Wir haben in den letzten 20 Minuten noch einmal fünf Hochkaräter. Natürlich fehlen uns Automatismen, aber wir haben ein Chancenverhältnis von 8:3. Kevin Trapp hält zweimal..?...

Blubbblubbblubb. Ab da kann man ja schon aufhören zu lesen. Ausreden, Schönfärberei, leere Versprechungen (Klassenerhalt, an den wohl nur noch Träumer fern jeglicher Realität glauben, zumindest so lange Kohfeldt am Ruder steht). Himmelherrgott, er hatte wahrlich Zeit genug, die Mannschaft auf den Abstiegskampf einzustellen, spätestens seit Paderborn war das klar. In der Winterpause ein irre erfolgreiches TL auf Malle und die Transfers von Selke und Vogt. Erfolg weniger als Null. Ein Duselsieg inklusive Eigentor in Düsseldorf, einen Sieg gegen Dortmund, die Werder da wohl krass unterschätzt haben. Ansonsten harmlos in der Offensive, anfällig ohne Ende bei Standards und hohen Bällen, eine psychisch vollkommen am Boden liegende Werderelf ohne Aussicht auf Besserung. In Berlin gibt es die nächste Reise oder schlimmer! Ein Unentschieden, idealerweise torlos. Das wäre wirklich worst case, denn dann hieße es, dass es ja nun auch in Zahlen bergauf gehe und punktemäßig brächte es fast nichts.
Was echt ganz toll wäre, wenn Kohfeldt wenigstens mal abtaucht und gar nichts sagte. Aber diese Durchhalteparolen und Rechtfertigungen ertrage ich nicht mehr. Dazu passt, dass er ja exklusiv die Meinung hatte, man habe in Frankfurt ein gutes Pokalspiel hingelegt und richtig gefightet. Ein richtiger Trainer wäre stinksauer über das Ausscheiden gewesen. In richtigen Vereinen melden sich dann auch mal Manager und AR- Vorsitzender zu Wort und handeln eventuell mit der Entlassung eines mittlerweile komplett überforderten, die Realität leugnenden Trainers. Aber das passiert nicht bei unseren Karnickelzüchtern.
 
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