Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Mit der Werderbrille kann man durchaus die Dinge so sehen wie Florian sie schildert und du das unterstützt.
Unbestritten ist glaube ich auch der hohe Werbewert für Bremen.
Nur wenn ich kein Brillenträger in dem Sinne bin, kann man durchaus auch eine andere Sichtweise an
den Tag legen.
Florian hat sie ja selbst benannt. Bremen hat massive Probleme in den Bereichen Bildung, Gesundheit,
Wohnungsbau und Verkehr. Gerade erst werden die massiven Probleme in der Personalpolitik schleppend
behoben usw..
Das Problem mit den Kosten für die Polizeieinsätze war absehbar. Hier hat Werder ja auch schon Geld
auf die hohe Kante gelegt.
Wie begegnest du denn einer Argumentation die da lauten könnte:
- Werder hat in der Zeit des Stadionbaus wohl ziemlich daneben gegriffen
(das stellt man nun Jahre danach schmerzlich fest/Kosten)
- Werder baut seinen Personalkörper im gehobenen Management weiter auf
- Werder investiert hohe Summen/Verträge in "Perspektivspieler"
- Werder betreibt Vertragsverlängerungen ohne zwingenden Grund und vollzieht
kurze Zeit später die Entlassungen
- Werder zahlt Strafen für einen Teil der Ultraszene ohne Konsequenzen

Wie du schon schreibst bei der momentanen politischen Konstellation wird es wohl keine Entscheidungs-
kraft hinsichtlich einer Unterstützung geben. Ich sehe es genauso und halte es allerdings auch für sehr bedenklich,
wenn es dann doch dazu kommen würde. Da stehen in der Personalpolitik oder auch bei den Tarifverhandlungen usw.
ständig die Probleme eines Nehmerlandes im Länderfinanzausgleich im Vordergrund.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit der Werderbrille kann man durchaus die Dinge so sehen wie du sie schilderst und auch wie Florian
die Dinge sieht. Unbestritten ist glaube ich auch der hohe Werbewert für Bremen.
Nur wenn ich kein Brillenträger in dem Sinne bin, kann man durchaus auch eine andere Sichtweise an
den Tag legen.
Florian hat sie ja selbst benannt. Bremen hat ein massive Probleme in den Bereichen Bildung, Gesundheit,
Wohnungsbau und Verkehr. Gerade erst werden die massiven Probleme in der Personalpolitik schleppend
behoben usw..
Das Problem mit den Kosten für die Polizeieinsätze war absehbar. Hier hat Werder ja auch schon Geld
auf die hohe Kante gelegt.
Wie begegnest du denn einer Argumentation die da lauten könnte:
- Werder hat in der Zeit des Stadionbaus wohl ziemlich daneben gegriffen
(das stellt man nun Jahre danach schmerzlich fest/Kosten)
- Werder baut seinen Personalkörper im gehobenen Management weiter auf
- Werder investiert in hohe Summen/Verträge in "Perspektivspieler"
- Werder betreibt Vertragsverlängerungen ohne zwingenden Grund und vollzieht
kurze Zeit später die Entlassungen
- Werder zahlt Strafen für einen Teil der Ultraszene ohne Konsequenzen

Wie du schon schreibst bei der momentanen politischen Konstellation wird es wohl keine Entscheidungs-
kraft hinsichtlich einer Unterstützung geben. Ich sehe es genauso und halte es allerdings auch für sehr bedenklich,
wenn es dann doch dazu kommen würde. Da stehen in der Personalpolitik oder auch bei den Tarifverhandlungen usw.
ständig die Probleme eines Nehmerlandes im Länderfinanzausgleich im Vordergrund.
Vor dem Hintergrund explodierender Spielergehälter, Provisionen und Ablösesummen ist es schwer zu argumentieren, das die Stadt Bremen Werder direkt finanziell unterstützt. Die Unterstützung seitens Bremen kann erfolgen, in dem z.B. im Projekt NLZ die Verwaltungsangelegenheiten kurz gehalten und vor allem zügig bearbeitet werden.
 
Mit der Werderbrille kann man durchaus die Dinge so sehen wie Florian sie schildert und du das unterstützt.
Unbestritten ist glaube ich auch der hohe Werbewert für Bremen.
Nur wenn ich kein Brillenträger in dem Sinne bin, kann man durchaus auch eine andere Sichtweise an
den Tag legen.
Florian hat sie ja selbst benannt. Bremen hat ein massive Probleme in den Bereichen Bildung, Gesundheit,
Wohnungsbau und Verkehr. Gerade erst werden die massiven Probleme in der Personalpolitik schleppend
behoben usw..
Das Problem mit den Kosten für die Polizeieinsätze war absehbar. Hier hat Werder ja auch schon Geld
auf die hohe Kante gelegt.
Wie begegnest du denn einer Argumentation die da lauten könnte:
- Werder hat in der Zeit des Stadionbaus wohl ziemlich daneben gegriffen
(das stellt man nun Jahre danach schmerzlich fest/Kosten)
- Werder baut seinen Personalkörper im gehobenen Management weiter auf
- Werder investiert in hohe Summen/Verträge in "Perspektivspieler"
- Werder betreibt Vertragsverlängerungen ohne zwingenden Grund und vollzieht
kurze Zeit später die Entlassungen
- Werder zahlt Strafen für einen Teil der Ultraszene ohne Konsequenzen

Wie du schon schreibst bei der momentanen politischen Konstellation wird es wohl keine Entscheidungs-
kraft hinsichtlich einer Unterstützung geben. Ich sehe es genauso und halte es allerdings auch für sehr bedenklich,
wenn es dann doch dazu kommen würde. Da stehen in der Personalpolitik oder auch bei den Tarifverhandlungen usw.
ständig die Probleme eines Nehmerlandes im Länderfinanzausgleich im Vordergrund.
Die ganzen Allgemeinwohl Argumente mit Bildung, Gesundheit etc. kenne ich alle. Sind alle z. T. auch hausgemacht oder es wurde nicht regelmäßig investiert, so das sich Dinge aufgestaut haben.... ich habe über Jahrzehnte hier auch neben sinnvollen Investitionen, viele unsinnige gesehen ..... und ich bin Bremer von der Pike auf ....;)

Ich will hier aber nicht im Detail diskutieren und wie gesagt, alle angeblich gesellschaftlich wichtigeren Argumente wie Bildung, Gesundheit und aktuelle Kita Plätze etc. kenne ich .....

...trotzdem unterstütze ich zu 100% Florian mit seinem Anliegen, Bremen muss Werder mehr unterstützen und den Faktor Werder für diese Stadt viel höher bewerten.

Werder ist der Hygiene und Renomme Faktor schlechthin für Bremen ohne wenn und aber!
 
Die ganzen Allgemeinwohl Argumente mit Bildung, Gesundheit etc. kenne ich alle. Sind alle z. T. auch hausgemacht oder es wurde nicht regelmäßig investiert, so das sich Dinge aufgestaut haben.... ich habe über Jahrzehnte hier auch neben sinnvollen Investitionen, viele unsinnige gesehen ..... und ich bin Bremer von der Pike auf ....;)

Ich will hier aber nicht im Detail diskutieren und wie gesagt, alle angeblich gesellschaftlich wichtigeren Argumente wie Bildung, Gesundheit und aktuelle Kita Plätze etc. kenne ich .....

...trotzdem unterstütze ich zu 100% Florian mit seinem Anliegen, Bremen muss Werder mehr unterstützen und den Faktor Werder für diese Stadt viel höher bewerten.

Werder ist der Hygiene und Renomme Faktor schlechthin für Bremen ohne wenn und aber!

Siehst du, da sehen wir ja eine Menge gemeinsam.
Hausgemachte Probleme, es wurde nicht regelmäßig investiert sowie neben sinnvollen auch viele unsinnige
Investitionen getätigt. ….. aber diese Verfehlungen stehen eben auch auf beiden Seiten.
….. Bremer bin ich auch von Geburt an. Werderfan schon seit ???, nun mein Name sagt wohl einiges darüber
aus. Die ersten internationalen Schritte u. a. gegen Stades Rennes als Kind im Weser-Stadion miterlebt.
Das Werder ein Werbefaktor und Sympathieträger ist unterschreibe ich sofort, aber eine Hygienefaktor????
 
Leider erwarte ich da zukünftig von der RRG Regierung rein gar nix
Und das ist richtig so. Der Senat hat schlußendlich den Streit wegen der Risikospiele vom Zaune gebrochen. Und jetzt sollen die Millionen in Jungmillionäre investieren? Allein die Nummer mit der Pauliner Marsch und dem NLZ ist vom Senat allein nicht zu lösen. Ein Veto eines Anwohners reicht aus, um das ganze Gebilde zum Einsturz zu bringen.
Ich bleibe dabei, dass man besser das NLZ andernorts in Bremen oder wenn das nicht klappt, in die Umgebung zB nach Weyhe verortet. Da kommt doch auch unser neuer Bürgermeister her! Das Land Bremen ist Werder nichts schuldig. Umgekehrt wird ein Schuh raus, weil das Land schon mal vor Jahrzehnten dem SVW mit einem Darlehen aus der Patsche geholfen hat.
FK ist zwar ein leitender Angestellter des Vereins aber immer noch ein Angestellter. Er hat die Entscheidungen der GF nicht zu hinterfragen. HGW und KF sind und waren doch immer ganz optimistisch ob des Neubaus des NLZ! Diesen Optimismus teile ich persönlich zwar nicht, aber man hat schon Pferde vor der Apotheke ...
 
https://www.kreiszeitung.de/werder-...-stadt-bremen-polizeikosten-nlz-12887997.html

Sehr gut Florian, das sehe ich zu 100% genau so. :tnx:

Bremen ohne Werder ist nur ne strukturschwache Stadt mit wenig Strahlkraft. Werder vereint ganz vieles in der Region und gibt der Stadt Renomee und Bremen sollte Werder helfen wo es nur geht, anstatt wie bei den Polizeikosten noch zu versuchen das Aushängeschild der Stadt zu melken. Mir vollkommen egal, ob man an die DFL ran wollte, ging schief und Werder steht im Feuer.

Was die Polizeikosten bei Hochrisikospielen betrifft:

Grundsätzlich bin ich schon der Meinung, das hier auch die Vereine/DFL mit in die Verantwortung gezogen werden sollten. Es kann und darf eigentlich nicht sein, das die Allgemeinheit mit Steuergeldern dafür aufkommen soll, während die Vereine bei Ablösesummen und Spielergehältern nur noch so mit den Millionen um sich werfen .
Es kann und darf aber nicht sein, das ein einziges Land (Bremen) diese Kosten nicht tragen will und diese letztlich seinem Verein Werder aufbürdet. Entweder ziehen alle Länder in dieser Sache an einem Strang oder keines!!! Deswegen verurteile ich auch den Alleingang von Bremen!
 
Mit der Werderbrille kann man durchaus die Dinge so sehen wie Florian sie schildert und du das unterstützt.
Unbestritten ist glaube ich auch der hohe Werbewert für Bremen.
Nur wenn ich kein Brillenträger in dem Sinne bin, kann man durchaus auch eine andere Sichtweise an
den Tag legen.
Florian hat sie ja selbst benannt. Bremen hat ein massive Probleme in den Bereichen Bildung, Gesundheit,
Wohnungsbau und Verkehr. Gerade erst werden die massiven Probleme in der Personalpolitik schleppend
behoben usw..
Das Problem mit den Kosten für die Polizeieinsätze war absehbar. Hier hat Werder ja auch schon Geld
auf die hohe Kante gelegt.
Wie begegnest du denn einer Argumentation die da lauten könnte:
- Werder hat in der Zeit des Stadionbaus wohl ziemlich daneben gegriffen
(das stellt man nun Jahre danach schmerzlich fest/Kosten)
- Werder baut seinen Personalkörper im gehobenen Management weiter auf
- Werder investiert in hohe Summen/Verträge in "Perspektivspieler"
- Werder betreibt Vertragsverlängerungen ohne zwingenden Grund und vollzieht
kurze Zeit später die Entlassungen
- Werder zahlt Strafen für einen Teil der Ultraszene ohne Konsequenzen

Wie du schon schreibst bei der momentanen politischen Konstellation wird es wohl keine Entscheidungs-
kraft hinsichtlich einer Unterstützung geben. Ich sehe es genauso und halte es allerdings auch für sehr bedenklich,
wenn es dann doch dazu kommen würde. Da stehen in der Personalpolitik oder auch bei den Tarifverhandlungen usw.
ständig die Probleme eines Nehmerlandes im Länderfinanzausgleich im Vordergrund.

1899% Zustimmung :tnx::tnx::tnx:

Ich habe es vor einigen Monaten hier schon einmal geäußert und wiederhole es hier erneut: wenn bei Werder das Wasser Oberkante Unterlippe stand, stand die Stadt Bremen hinter dem Club: mit dem Geld für die Millionaros (1971), der Bürgschaft 1977, die den drohenden Lizenzentzug vermied, die Umbauten des Weserstadions , als dieses noch 100% der Stadt gehörte (Nordgerade 77/78, Westkurve 87/88, Südgerade 90/91, Ostkurve 95/96) bis hin zu dem Darlehen 2013, um den Zahlungsverpflichtungen für den Stadionumbau nachzukommen. Wenn Not am Mann war, wurde Werder von der Stadt nicht im Stich gelassen, denn es wurde schon oft von der Bremer Politik betont, daß Werder der wichtigste Werbeträger der Stadt ist.

Doch mittlerweile haben die Zeiten sich geändert: denn mit Ausnahme der 2013er Darlehensunterstützung erfolgten diese Hilfen, in denen der Träger des Profifußballs der eingetragene Verein gewesen ist, so daß der unternehmerische Aktionsradius gesetzlich eingeschränkt war. Doch heute ist die Profiabteilung in eine Kapitalgesesllschaft ausgegliedert, so daß dem Profifußball bei Werder mehr unternehmerische Rechte bzw. Freiheiten zur Verfügung stehen, auf der anderen Seite jedoch auch mehr Pflichten bedeutet, wie z.B. das unternehmerische Risiko zu tragen. Und wenn eine GF einen unternehmerisch riskanten Finanzierungsplan aufgestellt und vom damaligen Aufsichtsrat abgesegnet wurde, dessen Folgen den finanziellen Handlungsspielraum bis heute einschränken, warum müssen für diese unternehmerischen Fehlentscheidungen die SteuerzahlerInnen die Zeche zahlen?

Denn anders als 1977 oder 2013 befindet sich der Profifußball in Bremen heute zum Glück nicht am finanziellen Abgrund, sondern es sind "nur" die Herausforderungen der Gegenwart bzw. der nahen Zukunft, die finanziert werden müssen. Hierbei macht man es sich bei Werder mMn etwas zu einfach, sich einerseits in den bequemen Sessel des besten Werbesträgers bzw. eines "Steuerbeschaffers" der Stadt zu setzen und bei Bau des NLZ und den Mehrkosten für Hochrisikospiele die Hand gegenüber der Stadt aufzuhalten, aber gleichzeitig zumindest nicht nach Außen hin die Bereitschaft zeigt z.B. den Bau des NLZ zumindest teilweise durch den Verkauf von KGaA-Anteilen zu finanzieren oder durch konsequenteres Handeln gegen Pyros im eigenen Fanblock vorgehen zu wollen.

Wenn jemand ggf. auch selbstverschuldet in finanzieller Not geraten ist, dem sollte geholfen werden. Doch wer in solch finanzieller Not Hilfe in Anspruch nehmen muß - der muß auch an seine finanziellen Reserven gehen, um diese Schuld zusammen mit dem Helfenden zu tilgen.Dies ist hier jedoch beides nicht der Fall, sprich Werder Bremen steht erfreulicherweise weder vor dem finanziellen Kollaps noch hat die GF sämtliche ihr zur Verfügung stehende Mittel zur Erhöhung der Liquidität ausgeschöpft, so daß eine Unterstützung durch die Stadt steuerpolitisch nicht vertretbar ist. Wer dies trotzdem fordert, dem sollte - auch wenn es jetzt populistisch klingen mag - bei einer Umsetzung dessen auch bewusst, daß dies negative Folgen nicht nur für das Allgemein-, sondern auch für das eigene Wohl bzw. der Familie haben kann, sei es die schulische Bildung der Kinder, einem Krankenhausaufhalt, der Verkehrsinfrastruktur inkl. längere Stauzeiten, ein Einbruch in den eigenen vier Wänden kann nicht verhindert bzw. aufgeklärt werden etc. Natürlich ist das meiste davon politisch hausgemacht, aber bei fast leeren Kassen muß jeder zu investierender Cent vorab geröngt und kann nur dort ausgegeben werden, wo die Not am größten ist - und anders als so manche Menschen, Unternehmen und Infrastrukturen in Bremen nagt Werder Bremen nicht am Hungertuch.
 
1899% Zustimmung :tnx::tnx::tnx:

Ich habe es vor einigen Monaten hier schon einmal geäußert und wiederhole es hier erneut: wenn bei Werder das Wasser Oberkante Unterlippe stand, stand die Stadt Bremen hinter dem Club: mit dem Geld für die Millionaros (1971), der Bürgschaft 1977, die den drohenden Lizenzentzug vermied, die Umbauten des Weserstadions , als dieses noch 100% der Stadt gehörte (Nordgerade 77/78, Westkurve 87/88, Südgerade 90/91, Ostkurve 95/96) bis hin zu dem Darlehen 2013, um den Zahlungsverpflichtungen für den Stadionumbau nachzukommen. Wenn Not am Mann war, wurde Werder von der Stadt nicht im Stich gelassen, denn es wurde schon oft von der Bremer Politik betont, daß Werder der wichtigste Werbeträger der Stadt ist.

Doch mittlerweile haben die Zeiten sich geändert: denn mit Ausnahme der 2013er Darlehensunterstützung erfolgten diese Hilfen, in denen der Träger des Profifußballs der eingetragene Verein gewesen ist, so daß der unternehmerische Aktionsradius gesetzlich eingeschränkt war. Doch heute ist die Profiabteilung in eine Kapitalgesesllschaft ausgegliedert, so daß dem Profifußball bei Werder mehr unternehmerische Rechte bzw. Freiheiten zur Verfügung stehen, auf der anderen Seite jedoch auch mehr Pflichten bedeutet, wie z.B. das unternehmerische Risiko zu tragen. Und wenn eine GF einen unternehmerisch riskanten Finanzierungsplan aufgestellt und vom damaligen Aufsichtsrat abgesegnet wurde, dessen Folgen den finanziellen Handlungsspielraum bis heute einschränken, warum müssen für diese unternehmerischen Fehlentscheidungen die SteuerzahlerInnen die Zeche zahlen?

Denn anders als 1977 oder 2013 befindet sich der Profifußball in Bremen heute zum Glück nicht am finanziellen Abgrund, sondern es sind "nur" die Herausforderungen der Gegenwart bzw. der nahen Zukunft, die finanziert werden müssen. Hierbei macht man es sich bei Werder mMn etwas zu einfach, sich einerseits in den bequemen Sessel des besten Werbesträgers bzw. eines "Steuerbeschaffers" der Stadt zu setzen und bei Bau des NLZ und den Mehrkosten für Hochrisikospiele die Hand gegenüber der Stadt aufzuhalten, aber gleichzeitig zumindest nicht nach Außen hin die Bereitschaft zeigt z.B. den Bau des NLZ zumindest teilweise durch den Verkauf von KGaA-Anteilen zu finanzieren oder durch konsequenteres Handeln gegen Pyros im eigenen Fanblock vorgehen zu wollen.

Wenn jemand ggf. auch selbstverschuldet in finanzieller Not geraten ist, dem sollte geholfen werden. Doch wer in solch finanzieller Not Hilfe in Anspruch nehmen muß - der muß auch an seine finanziellen Reserven gehen, um diese Schuld zusammen mit dem Helfenden zu tilgen.Dies ist hier jedoch beides nicht der Fall, sprich Werder Bremen steht erfreulicherweise weder vor dem finanziellen Kollaps noch hat die GF sämtliche ihr zur Verfügung stehende Mittel zur Erhöhung der Liquidität ausgeschöpft, so daß eine Unterstützung durch die Stadt steuerpolitisch nicht vertretbar ist. Wer dies trotzdem fordert, dem sollte - auch wenn es jetzt populistisch klingen mag - bei einer Umsetzung dessen auch bewusst, daß dies negative Folgen nicht nur für das Allgemein-, sondern auch für das eigene Wohl bzw. der Familie haben kann, sei es die schulische Bildung der Kinder, einem Krankenhausaufhalt, der Verkehrsinfrastruktur inkl. längere Stauzeiten, ein Einbruch in den eigenen vier Wänden nicht verhindert bzw. aufgeklärt werden kann etc. Natürlich ist das meiste davon politisch hausgemacht, aber bei fast leeren Kassen muß jeder zu investierender Cent vorab geröngt und kann nur dort ausgegeben werden, wo die Not am größten ist - und anders als so manche Menschen, Unternehmen und Infrastrukturen in Bremen nagt Werder Bremen nicht am Hungertuch.

Hier antworte ich mit :tnx::tnx::tnx:!
Sehr gut herausgestellt (wiederholt).
Anhand dieser Sachdarstellung kann sich nun jeder seine Meinung bilden, wenn er sie nicht eh schon hat.
 
1899% Zustimmung :tnx::tnx::tnx:

Ich habe es vor einigen Monaten hier schon einmal geäußert und wiederhole es hier erneut: wenn bei Werder das Wasser Oberkante Unterlippe stand, stand die Stadt Bremen hinter dem Club: mit dem Geld für die Millionaros (1971), der Bürgschaft 1977, die den drohenden Lizenzentzug vermied, die Umbauten des Weserstadions , als dieses noch 100% der Stadt gehörte (Nordgerade 77/78, Westkurve 87/88, Südgerade 90/91, Ostkurve 95/96) bis hin zu dem Darlehen 2013, um den Zahlungsverpflichtungen für den Stadionumbau nachzukommen. Wenn Not am Mann war, wurde Werder von der Stadt nicht im Stich gelassen, denn es wurde schon oft von der Bremer Politik betont, daß Werder der wichtigste Werbeträger der Stadt ist.

Doch mittlerweile haben die Zeiten sich geändert: denn mit Ausnahme der 2013er Darlehensunterstützung erfolgten diese Hilfen, in denen der Träger des Profifußballs der eingetragene Verein gewesen ist, so daß der unternehmerische Aktionsradius gesetzlich eingeschränkt war. Doch heute ist die Profiabteilung in eine Kapitalgesesllschaft ausgegliedert, so daß dem Profifußball bei Werder mehr unternehmerische Rechte bzw. Freiheiten zur Verfügung stehen, auf der anderen Seite jedoch auch mehr Pflichten bedeutet, wie z.B. das unternehmerische Risiko zu tragen. Und wenn eine GF einen unternehmerisch riskanten Finanzierungsplan aufgestellt und vom damaligen Aufsichtsrat abgesegnet wurde, dessen Folgen den finanziellen Handlungsspielraum bis heute einschränken, warum müssen für diese unternehmerischen Fehlentscheidungen die SteuerzahlerInnen die Zeche zahlen?

Denn anders als 1977 oder 2013 befindet sich der Profifußball in Bremen heute zum Glück nicht am finanziellen Abgrund, sondern es sind "nur" die Herausforderungen der Gegenwart bzw. der nahen Zukunft, die finanziert werden müssen. Hierbei macht man es sich bei Werder mMn etwas zu einfach, sich einerseits in den bequemen Sessel des besten Werbesträgers bzw. eines "Steuerbeschaffers" der Stadt zu setzen und bei Bau des NLZ und den Mehrkosten für Hochrisikospiele die Hand gegenüber der Stadt aufzuhalten, aber gleichzeitig zumindest nicht nach Außen hin die Bereitschaft zeigt z.B. den Bau des NLZ zumindest teilweise durch den Verkauf von KGaA-Anteilen zu finanzieren oder durch konsequenteres Handeln gegen Pyros im eigenen Fanblock vorgehen zu wollen.

Wenn jemand ggf. auch selbstverschuldet in finanzieller Not geraten ist, dem sollte geholfen werden. Doch wer in solch finanzieller Not Hilfe in Anspruch nehmen muß - der muß auch an seine finanziellen Reserven gehen, um diese Schuld zusammen mit dem Helfenden zu tilgen.Dies ist hier jedoch beides nicht der Fall, sprich Werder Bremen steht erfreulicherweise weder vor dem finanziellen Kollaps noch hat die GF sämtliche ihr zur Verfügung stehende Mittel zur Erhöhung der Liquidität ausgeschöpft, so daß eine Unterstützung durch die Stadt steuerpolitisch nicht vertretbar ist. Wer dies trotzdem fordert, dem sollte - auch wenn es jetzt populistisch klingen mag - bei einer Umsetzung dessen auch bewusst, daß dies negative Folgen nicht nur für das Allgemein-, sondern auch für das eigene Wohl bzw. der Familie haben kann, sei es die schulische Bildung der Kinder, einem Krankenhausaufhalt, der Verkehrsinfrastruktur inkl. längere Stauzeiten, ein Einbruch in den eigenen vier Wänden nicht verhindert bzw. aufgeklärt werden kann etc. Natürlich ist das meiste davon politisch hausgemacht, aber bei fast leeren Kassen muß jeder zu investierender Cent vorab geröngt und kann nur dort ausgegeben werden, wo die Not am größten ist - und anders als so manche Menschen, Unternehmen und Infrastrukturen in Bremen nagt Werder Bremen nicht am Hungertuch.
Das ist doch mal eine klare sachliche Antwort:top:
 
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Ich habe es vor einigen Monaten hier schon einmal geäußert und wiederhole es hier erneut: wenn bei Werder das Wasser Oberkante Unterlippe stand, stand die Stadt Bremen hinter dem Club: mit dem Geld für die Millionaros (1971), der Bürgschaft 1977, die den drohenden Lizenzentzug vermied, die Umbauten des Weserstadions , als dieses noch 100% der Stadt gehörte (Nordgerade 77/78, Westkurve 87/88, Südgerade 90/91, Ostkurve 95/96) bis hin zu dem Darlehen 2013, um den Zahlungsverpflichtungen für den Stadionumbau nachzukommen. Wenn Not am Mann war, wurde Werder von der Stadt nicht im Stich gelassen, denn es wurde schon oft von der Bremer Politik betont, daß Werder der wichtigste Werbeträger der Stadt ist.

Doch mittlerweile haben die Zeiten sich geändert: denn mit Ausnahme der 2013er Darlehensunterstützung erfolgten diese Hilfen, in denen der Träger des Profifußballs der eingetragene Verein gewesen ist, so daß der unternehmerische Aktionsradius gesetzlich eingeschränkt war. Doch heute ist die Profiabteilung in eine Kapitalgesesllschaft ausgegliedert, so daß dem Profifußball bei Werder mehr unternehmerische Rechte bzw. Freiheiten zur Verfügung stehen, auf der anderen Seite jedoch auch mehr Pflichten bedeutet, wie z.B. das unternehmerische Risiko zu tragen. Und wenn eine GF einen unternehmerisch riskanten Finanzierungsplan aufgestellt und vom damaligen Aufsichtsrat abgesegnet wurde, dessen Folgen den finanziellen Handlungsspielraum bis heute einschränken, warum müssen für diese unternehmerischen Fehlentscheidungen die SteuerzahlerInnen die Zeche zahlen?

Denn anders als 1977 oder 2013 befindet sich der Profifußball in Bremen heute zum Glück nicht am finanziellen Abgrund, sondern es sind "nur" die Herausforderungen der Gegenwart bzw. der nahen Zukunft, die finanziert werden müssen. Hierbei macht man es sich bei Werder mMn etwas zu einfach, sich einerseits in den bequemen Sessel des besten Werbesträgers bzw. eines "Steuerbeschaffers" der Stadt zu setzen und bei Bau des NLZ und den Mehrkosten für Hochrisikospiele die Hand gegenüber der Stadt aufzuhalten, aber gleichzeitig zumindest nicht nach Außen hin die Bereitschaft zeigt z.B. den Bau des NLZ zumindest teilweise durch den Verkauf von KGaA-Anteilen zu finanzieren oder durch konsequenteres Handeln gegen Pyros im eigenen Fanblock vorgehen zu wollen.

Wenn jemand ggf. auch selbstverschuldet in finanzieller Not geraten ist, dem sollte geholfen werden. Doch wer in solch finanzieller Not Hilfe in Anspruch nehmen muß - der muß auch an seine finanziellen Reserven gehen, um diese Schuld zusammen mit dem Helfenden zu tilgen.Dies ist hier jedoch beides nicht der Fall, sprich Werder Bremen steht erfreulicherweise weder vor dem finanziellen Kollaps noch hat die GF sämtliche ihr zur Verfügung stehende Mittel zur Erhöhung der Liquidität ausgeschöpft, so daß eine Unterstützung durch die Stadt steuerpolitisch nicht vertretbar ist. Wer dies trotzdem fordert, dem sollte - auch wenn es jetzt populistisch klingen mag - bei einer Umsetzung dessen auch bewusst, daß dies negative Folgen nicht nur für das Allgemein-, sondern auch für das eigene Wohl bzw. der Familie haben kann, sei es die schulische Bildung der Kinder, einem Krankenhausaufhalt, der Verkehrsinfrastruktur inkl. längere Stauzeiten, ein Einbruch in den eigenen vier Wänden kann nicht verhindert bzw. aufgeklärt werden etc. Natürlich ist das meiste davon politisch hausgemacht, aber bei fast leeren Kassen muß jeder zu investierender Cent vorab geröngt und kann nur dort ausgegeben werden, wo die Not am größten ist - und anders als so manche Menschen, Unternehmen und Infrastrukturen in Bremen nagt Werder Bremen nicht am Hungertuch.

Ich will auf keinen Fall die Leistung dieses Postes schmälern, aber wahrscheinlich wird es trotzdem so wirken. Aber hilft nix, hab ne komplett andere Meinung.
Das sind für mich alles die üblichen gesellschaftlichen und vernünftig klingenden Notwendigkeiten. Hundert mal gehört und bekannt, und vermutlich überall ähnlich.Ich bin mir sicher, wenn man mal genau rein schaut wofür da alles Steuergelder rausgehauen würde in den letzten Jahren, dann findet man wahrscheinlich für jeden hier ein Beispiel wo man ehrlicherweise zugeben muss, "dann doch lieber für Werder". Bremen hat ausser Werder eher wenig Strahlkraft. Dieses Anshängeschild sollte man aufs allerfeinste pflegen.
Es ist aber auch nicht so, das man jetzt Unsummen in Werder investieren muss, das meint Floko bestimmt auch nicht. Die Polizeikostennummer ist aber nach wie vor ein Bremer Eigentor. Vollkommender Unsinn für mich und eher Bremenschädigend. Administrativ kann Bremen sicherlich helfen und wo sonst noch ist dann Fallspezifisch.
Wenn Floko dieses Statement abläßt, wird da was hinter stehn. Meine Meinung trifft es zu 100%. BREMEN SOLLTE WERDER WO ES NUR GEHT UNTER DIE ARME GREIFEN. Bremen ist arm, aber ohne Werder noch viel ärmer .....

@Eisenfuss57 ....also Werder mit seinem hohen Freizeitwert und vereinenden Wirkung, ist für mich auch ein gesellschaftlicher Hygiene Faktor!
 
Ich will auf keinen Fall die Leistung dieses Postes schmälern, aber wahrscheinlich wird es trotzdem so wirken. Aber hilft nix, hab ne komplett andere Meinung.
Das sind für mich alles die üblichen gesellschaftlichen und vernünftig klingenden Notwendigkeiten. Hundert mal gehört und bekannt, und vermutlich überall ähnlich.Ich bin mir sicher, wenn man mal genau rein schaut wofür da alles Steuergelder rausgehauen würde in den letzten Jahren, dann findet man wahrscheinlich für jeden hier ein Beispiel wo man ehrlicherweise zugeben muss, "dann doch lieber für Werder". Bremen hat ausser Werder eher wenig Strahlkraft. Dieses Anshängeschild sollte man aufs allerfeinste pflegen.
Es ist aber auch nicht so, das man jetzt Unsummen in Werder investieren muss, das meint Floko bestimmt auch nicht. Die Polizeikostennummer ist aber nach wie vor ein Bremer Eigentor. Vollkommender Unsinn für mich und eher Bremenschädigend. Administrativ kann Bremen sicherlich helfen und wo sonst noch ist dann Fallspezifisch.
Wenn Floko dieses Statement abläßt, wird da was hinter stehn. Meine Meinung trifft es zu 100%. BREMEN SOLLTE WERDER WO ES NUR GEHT UNTER DIE ARME GREIFEN. Bremen ist arm, aber ohne Werder noch viel ärmer .....

@Eisenfuss57 ....also Werder mit seinem hohen Freizeitwert und vereinenden Wirkung, ist für mich auch ein gesellschaftlicher Hygiene Faktor!
Nimm es mir nicht übel, aber das klingt nach einer längst vergangenen Sozialromantik. Die Realität ist, dass die regierenden Parteien zuallererst ihr Klientel zu bedienen haben. Man wählt keine Linkspartei, um Millionäre zu unterstützen. Deren Programm ist diesbezüglich eindeutig. Bei den Grünen geht es um Klimawandel, erneuerbare Energien, Ausbau des ÖPNV usw. Da findet sich kein Platz für Werder.
Es mag sein, dass die Bremer Genossen beim SVW mit den Senatsgenossen gewisse Übereinkünfte getroffen haben, aber außer einem letter of intent wird da nicht herausgekommen sein. Dieser wiederum ist rechtlich nicht bindend. Der Haushalt ist wohl schon verabschiedet (???) und ein Posten für das NLZ in Höhe von 32 Mio nicht veranschlagt und wird es auch nicht. Über einen Nachtragshaushalt könnte man das noch richten, aber das wird nicht geschehen.
Werder wäre gut beraten, wenn sie ihre vorhandenen Strukturen nützen würden, um eine Gegenfinanzierung des NLZ hinzubekommen. Warum keine Investoren für das NLZ? Was ist mit dem ASR-Mitglied Zech? Spekuliert der nur auf den Bauauftrag? Wahrscheinlich!
Möglichkeiten gibt es schon. Nur beim SVW meint man, das irgendeine übergeordnete Instanz ihnen Geld geben soll. Das ist Tradition in Bremen. Daher der Blick auf die DFL mit den Fernsehgeldern und nun soll das Land herhalten. Schnüffel und Wusel lassen grüßen. Da kann man es nachlesen.
Wenn FK meint, mit solchen Interviews Druck aufbauen zu können, macht er sich etwas vor. Die Politiker werden dem einfach ausweichen.
 
Nimm es mir nicht übel, aber das klingt nach einer längst vergangenen Sozialromantik. Die Realität ist, dass die regierenden Parteien zuallererst ihr Klientel zu bedienen haben. Man wählt keine Linkspartei, um Millionäre zu unterstützen. Deren Programm ist diesbezüglich eindeutig. Bei den Grünen geht es um Klimawandel, erneuerbare Energien, Ausbau des ÖPNV usw. Da findet sich kein Platz für Werder.
Es mag sein, dass die Bremer Genossen beim SVW mit den Senatsgenossen gewisse Übereinkünfte getroffen haben, aber außer einem letter of intent wird da nicht herausgekommen sein. Dieser wiederum ist rechtlich nicht bindend. Der Haushalt ist wohl schon verabschiedet (???) und ein Posten für das NLZ in Höhe von 32 Mio nicht veranschlagt und wird es auch nicht. Über einen Nachtragshaushalt könnte man das noch richten, aber das wird nicht geschehen.
Werder wäre gut beraten, wenn sie ihre vorhandenen Strukturen nützen würden, um eine Gegenfinanzierung des NLZ hinzubekommen. Warum keine Investoren für das NLZ? Was ist mit dem ASR-Mitglied Zech? Spekuliert der nur auf den Bauauftrag? Wahrscheinlich!
Möglichkeiten gibt es schon. Nur beim SVW meint man, das irgendeine übergeordnete Instanz ihnen Geld geben soll. Das ist Tradition in Bremen. Daher der Blick auf die DFL mit den Fernsehgeldern und nun soll das Land herhalten. Schnüffel und Wusel lassen grüßen. Da kann man es nachlesen.
Wenn FK meint, mit solchen Interviews Druck aufbauen zu können, macht er sich etwas vor. Die Politiker werden dem einfach ausweichen.

NÖ! Das glaube ich ganz und garnicht. Das war mMn eine spontane Aussage von FloKo, die dessen ehrliche Meinung wider spiegelt. Ich persönlich kann Florian Kohfeldt sehr gut verstehen. Ich möchte für mein Leben gern eine offene Gegenrechnung sehen auf der "Pro's" und "Con's" von Werder für das Land Bremen aufgelistet sind. Am Ende machen wir dann mal einen großen Strich und schauen was dabei raus kommt. Ich wette da stinkt das tolle Land Bremen ganz schön ab!
Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist, das es ein geben und nehmen sein sollte! Bremen sollte froh sein den SV Werder zu haben, stattdessen wollen sie ihm nun als einzigstes Bundesland auch noch in die Tasche greifen und so einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil verschaffen (is ja nich so als das wir von denen noch keine hätten ...). Dafür engagiert sich Werder dann im Gegenzug natürlich extrem sozial in der Region (besten Dank ans Land Bremen nochmal! :wink2::tnx:)! So und nun fragen wir uns alle mal ob es die vorrangige Aufgabe eines Bundesligavereins ist, sich sozial zu engagieren (mal ganz fernab jeglicher "Vereinsromantik")!? Ist dafür nicht das Land Bremen zuständig? :denk: Ich weiss is jetzt ziemlich ketzerisch, aber: Schauen wir uns doch mal das soziale Engagenent der einzelnen Bundesligisten in Relation zu deren Einnahmen an ... wir stellen fest: Werder tut viel für die Region und deren Menschen. Aber WAS konkret tut das Land Bremen für Werder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn sich die wirtschaftlichen "Machtverhältnisse" in Bremen so fortentwickeln, ist zu erwarten, dass in 10 Jahren Werder Regionalliga und Bremerhaven 93 CL spielen werden.
 
Die Wette verlierst du. Den Grund dafür hat @Bremen in seinem Beitrag erläutert. Ohne das Land Bremen gäbe es den glorreichen SVW nämlich nicht mehr.

Super...

Mittlerweile sieht es durch die jahrzehnte lange Fehlpolitik aber ganz anders aus.

Ohne den Länderfinanzausgleich gäbe es Bremen nämlich nicht mehr und Werder ist so ziemlich das einzige, über das sich die Einwohner noch freuen dürfen, was man jedes zweite Wochenende ja auch eindrucksvoll sehen kann....
 
So und nun fragen wir uns alle mal ob es die vorrangige Aufgabe eines Bundesligavereins ist, sich sozial zu engagieren (mal ganz fernab jeglicher "Vereinsromantik")!?

Für die SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA ist es sicherlich nicht die vorrangige Aufgabe.

Für deren Komplementär, dem Sport-Verein „Werder“ von 1899 e.V. dagegen ist das soziale Engagement nicht nur vorrangige Aufgabe, sondern sogar die Grundvoraussetzung für die eigene Existenz, denn nur der Status der Gemeinnützigkeit (= keine wirtschaftlichen Interessen) gewährleistet den Status des eingetragenen Vereines mit seinen steuerlichen Vorteilen.
 
Für die SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA ist es sicherlich nicht die vorrangige Aufgabe.

Für deren Komplementär, dem Sport-Verein „Werder“ von 1899 e.V. dagegen ist das soziale Engagement nicht nur vorrangige Aufgabe, sondern sogar die Grundvoraussetzung für die eigene Existenz, denn nur der Status der Gemeinnützigkeit (= keine wirtschaftlichen Interessen) gewährleistet den Status des eingetragenen Vereines mit seinen steuerlichen Vorteilen.

Du sagst es! Genau aus diesem Grunde habe ich bewusst in meinem Post den Part "etwas ketzerisch" eingebaut. NATÜRLICH ist und sollte das vorrangige Ziel eines Sportvereins sein Menschen verschiedenster Herkunft und Gesellschaftsschichten zusammen zu führen und sich sozial zu engagieren. Von diesen "Sportvereinen" ist in der Bundesliga aber kaum noch was zu sehen. Eben weil es größtenteils Kapitalgesellschaften geworden sind die längst eher dem Zweck der eigenen Geld bzw. Machtmehrung dienen!
Es geht hier aber eher darum auch mal anzusprechen das hauptsächlich das Land Bremen für seine Bürger verantwortlich ist und eben NICHT der SV Werder Bremen e.V.! (überspitzt gesagt)
 
Ohne den Länderfinanzausgleich gäbe es Bremen nämlich nicht mehr

Wir könnten jetzt hier eine Diskussion zum Thema deutscher Steuergesetzgebung führen, wir könnten auch über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts reden welches 1992 festgestellt hat, daß Bremen unverschuldet in die Haushaltsnotlage geraten ist. Aber das würde zu weit führen.

Ich war mal Mitglied des Bremischen Staatsgerichtshofes und kenne daher ein wenig die Probleme Bremens. Mir hat es nie eingeleuchtet, warum in der politischen Diskussion die Existenz Bremens immer wieder infrage gestellt wird, obwohl es vor allem an einem Bundesgesetz liegt, dass Bremen Nehmer- und nicht Geberland ist...

... Sie meinen das Steuerzerlegungsgesetz von 1970, nach dem Einkommenssteuern am Wohnort und nicht am Ort des Arbeitsplatzes gezahlt werden.


Man müsste ja nur dieses Bundesgesetz ändern, und Bremen wäre Geberland. Es ist legitim, dass der Bund die Steuerverteilung über die Anknüpfung an den Wohnsitz regelt. Aber es ist unredlich, Bremen auf diese Weise zur armen Kirchenmaus zu machen, und ihm seine Existenzberechtigung abzusprechen. Hält man dieses Zerlegungsgesetz aufrecht, muss beim Bund-Länder-Finanzausgleich ein Ausgleich geschaffen werden. Jedenfalls haben die Bremer keinen Grund, in Sack und Asche zu gehen.
Und noch ein Artikel zum Thema falls Interesse besteht..
 
Ich will auf keinen Fall die Leistung dieses Postes schmälern, aber wahrscheinlich wird es trotzdem so wirken. Aber hilft nix, hab ne komplett andere Meinung.
Das sind für mich alles die üblichen gesellschaftlichen und vernünftig klingenden Notwendigkeiten. Hundert mal gehört und bekannt, und vermutlich überall ähnlich.Ich bin mir sicher, wenn man mal genau rein schaut wofür da alles Steuergelder rausgehauen würde in den letzten Jahren, dann findet man wahrscheinlich für jeden hier ein Beispiel wo man ehrlicherweise zugeben muss, "dann doch lieber für Werder". Bremen hat ausser Werder eher wenig Strahlkraft. Dieses Anshängeschild sollte man aufs allerfeinste pflegen.
Es ist aber auch nicht so, das man jetzt Unsummen in Werder investieren muss, das meint Floko bestimmt auch nicht. Die Polizeikostennummer ist aber nach wie vor ein Bremer Eigentor. Vollkommender Unsinn für mich und eher Bremenschädigend. Administrativ kann Bremen sicherlich helfen und wo sonst noch ist dann Fallspezifisch.
Wenn Floko dieses Statement abläßt, wird da was hinter stehn. Meine Meinung trifft es zu 100%. BREMEN SOLLTE WERDER WO ES NUR GEHT UNTER DIE ARME GREIFEN. Bremen ist arm, aber ohne Werder noch viel ärmer .....
Du brauchst keine Bedenken haben, daß ich durch deinen Post meinen Beitrag geschmälert sehe ;):beer:

Natürlich ist Werder eines der wenigen positiven Aushängeschilder Bremen,welches gepflegt werden muß - jedoch eben nur bis zu einem gewissen Grad. Als Fan sehe ich diese Polizeikostennummer auch skeptisch - aber nur deshalb, weil sie nur Werder entrichten muß. Aus den Augen eines Steuerzahlers finde ich es vom Grundsatz jedoch richtig, denn der Mehraufwand für die Hochrisikospiele erfordert Polizeikräfte aus anderen Bundesländern, die dem Land Bremen von den jeweiligen Bundesländern gemäß deren Gebührenordnung ebenso in Rechnung gestellt werden wie Einsätze der Bremer Polizei außerhalb der Landesgrenzen, bei denen dann Bremen der Rechnungssteller ist.

In Bremen wurde viel Geld verschwendet, das steht außer Frage. Dennoch ist Bremen, @FatTony hat es ja bereits dargestellt, unverschuldet in diese finanzielle Schieflage geraten. Jedoch ist es losgelöst von der Ursache dieser Verschuldung sehr abstrus, eine Hilfe von Land bzw. Stadt Bremen für Werder damit zu argumentieren, daß eh schon viel Geld verschwendet worden sei. Ich sehe es wie du und FK, daß Bremen Werder helfen sollte, wo es nur kann - aber eben nur, wenn die Existenz von Werder gefährdet wäre. Diese Gefahr ist derzeit erfreulicherweise nicht gegeben, so daß das ohnehin schon knappe Geld im Bremer Etat primär dort investiert wurde, wo die Not am größten ist.

Daß FK ein solches Statement ablässt, ist sein gutes Recht. Doch wenn sich einer der, wenn nicht sogar der größte Sympathieträgers Werders sich zu diesem Thema äußert - welches nur mal so nebenbei bemerkt nicht in seinem Kompetenzbereich als Coach fällt - dann hinterlässt das unweigerliche den Eindruck, daß - ob damit nun gewollt oder nicht - seitens Werder (auch öffentlicher) Druck auf die Stadt Bremen aufgebaut werden soll, um Werder unter die Arme zu greifen.
 
Du brauchst keine Bedenken haben, daß ich durch deinen Post meinen Beitrag geschmälert sehe ;):beer:

Natürlich ist Werder eines der wenigen positiven Aushängeschilder Bremen,welches gepflegt werden muß - jedoch eben nur bis zu einem gewissen Grad. Als Fan sehe ich diese Polizeikostennummer auch skeptisch - aber nur deshalb, weil sie nur Werder entrichten muß. Aus den Augen eines Steuerzahlers finde ich es vom Grundsatz jedoch richtig, denn der Mehraufwand für die Hochrisikospiele erfordert Polizeikräfte aus anderen Bundesländern, die dem Land Bremen von den jeweiligen Bundesländern gemäß deren Gebührenordnung ebenso in Rechnung gestellt werden wie Einsätze der Bremer Polizei außerhalb der Landesgrenzen, bei denen dann Bremen der Rechnungssteller ist.

In Bremen wurde viel Geld verschwendet, das steht außer Frage. Dennoch ist Bremen, @FatTony hat es ja bereits dargestellt, unverschuldet in diese finanzielle Schieflage geraten. Jedoch ist es losgelöst von der Ursache dieser Verschuldung sehr abstrus, eine Hilfe von Land bzw. Stadt Bremen für Werder damit zu argumentieren, daß eh schon viel Geld verschwendet worden sei. Ich sehe es wie du und FK, daß Bremen Werder helfen sollte, wo es nur kann - aber eben nur, wenn die Existenz von Werder gefährdet wäre. Diese Gefahr ist derzeit erfreulicherweise nicht gegeben, so daß das ohnehin schon knappe Geld im Bremer Etat primär dort investiert wurde, wo die Not am größten ist.

Daß FK ein solches Statement ablässt, ist sein gutes Recht. Doch wenn sich einer der, wenn nicht sogar der größte Sympathieträgers Werders sich zu diesem Thema äußert - welches nur mal so nebenbei bemerkt nicht in seinem Kompetenzbereich als Coach fällt - dann hinterlässt das unweigerliche den Eindruck, daß - ob damit nun gewollt oder nicht - seitens Werder (auch öffentlicher) Druck auf die Stadt Bremen aufgebaut werden soll, um Werder unter die Arme zu greifen.


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