Exakt, denn daß Stark die Großzügigkeit des Schiris ausnutzt hat, kann man ihn nur bedingt verübeln, denn es liegt in der Verantwortung des Schiris und seiner Assistenten, solche Dinge (präventiv) zu unterbinden. In wie weit diese robuste Gangart Einfluß auf unsere Darbietung hatte, lässt sich nicht beziffern, weil auch eigene Schwächen zu dem spielerisch mäßigen Auftritt unserer Truppe ihren großen Teil dazu beitrugen, aber wenn ein Hertha-Spieler diese Großzügigkeit auszunutzen weiß, bzw. diese Treterei so weit gegangen sein sollte, daß die Hertha unser Truppe damit aus dem Konzept hätte bringen können, warum in drei Teufels Namen haben wir diesen hohen Ermessungsspielraum des Schiris nicht auch für uns ausgenutzt und uns entsprechend gewehrt statt uns unseren Match-Plan damit zunichte machen zu lassen? Präsentieren wir uns lieber wie Wunsch-Schwiegersöhne? Sind wir zu sehr auf die spielerischen Elemente fokussiert. daß wir das Körperliche zu stark vernachlässigen? Verfügen wir über zu wenige Mentalitätsspieler, um robust auftretende Gegner mit ihren eigenen Waffen in die Schranken zu weisen, damit wir unseren Match-Plan durchziehen können?
Ich vertrete nicht die Ansicht, daß die robuste Gangart der Berliner plus die Großzügigkeit des Schiris die Hauptgründe für unser spielerisch enttäuschenden Auftritt waren. Aber wenn es so gewesen sein sollte, so wären wir es zum größten Teil selber in Schuld, weil wir statt uns zu wehren es mit uns haben manchen lassen.
….. starke Rückhand

-Mentalität und nicht die Schwiegermuttersliebling-Mentalität um sich das Lob eben dieser abzuholen.
..... das kann man trainieren, auch mit den Filigranen wie Kruse oder Eggestein .........
