Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Exakt, denn daß Stark die Großzügigkeit des Schiris ausnutzt hat, kann man ihn nur bedingt verübeln, denn es liegt in der Verantwortung des Schiris und seiner Assistenten, solche Dinge (präventiv) zu unterbinden. In wie weit diese robuste Gangart Einfluß auf unsere Darbietung hatte, lässt sich nicht beziffern, weil auch eigene Schwächen zu dem spielerisch mäßigen Auftritt unserer Truppe ihren großen Teil dazu beitrugen, aber wenn ein Hertha-Spieler diese Großzügigkeit auszunutzen weiß, bzw. diese Treterei so weit gegangen sein sollte, daß die Hertha unser Truppe damit aus dem Konzept hätte bringen können, warum in drei Teufels Namen haben wir diesen hohen Ermessungsspielraum des Schiris nicht auch für uns ausgenutzt und uns entsprechend gewehrt statt uns unseren Match-Plan damit zunichte machen zu lassen? Präsentieren wir uns lieber wie Wunsch-Schwiegersöhne? Sind wir zu sehr auf die spielerischen Elemente fokussiert. daß wir das Körperliche zu stark vernachlässigen? Verfügen wir über zu wenige Mentalitätsspieler, um robust auftretende Gegner mit ihren eigenen Waffen in die Schranken zu weisen, damit wir unseren Match-Plan durchziehen können?

Ich vertrete nicht die Ansicht, daß die robuste Gangart der Berliner plus die Großzügigkeit des Schiris die Hauptgründe für unser spielerisch enttäuschenden Auftritt waren. Aber wenn es so gewesen sein sollte, so wären wir es zum größten Teil selber in Schuld, weil wir statt uns zu wehren es mit uns haben manchen lassen.

….. starke Rückhand :top:
 
Das glaube ich nur bedingt. Man kann mit Sicherheit an seiner Aggressivität und Robustheit arbeiten, aber bei Spielern wie Martinez, Delaney, Witsel, Kohr, Aranguiz oder auch Süle liegt das im Blut und da weiß der Gegenspieler vorher schon, dass es weh tut wenn er durchzieht. Das fehlt uns und kann man mMn nur bedingt trainieren.

Nicht umsonst hat Dortmund in dieser Saison gerade hier deutlich nachgebessert.

Es geht vorrangig um mentale Einstellung. Möglichkeiten in dieser Form taktisch in die eine wie auch in die andere
Richtung agieren zu können haben eben nur s. g. Aggressiv-Leader. Diese wiederum haben eben aber auch eine
starke "Polwirkung". Dazu gehört aber eben auch eine gewisse Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)-Mentalität und nicht die Schwiegermuttersliebling-Mentalität um sich das Lob eben dieser abzuholen.
Dieses Spiel war so zu erwarten , der Schiedsrichter eben nicht, aber deshalb kann auf körperliche Attacken
in der Form eingehen, dass ich Antworten habe und man sollte sich nicht seinen eigenen Matchplan zerstören,
indem man sich beeindruckt zeigt.
Außerdem glaube ich eben auch diese Fehlleistung lag nicht nur am Gegner oder dem Schiri, sondern waren
auch wieder den eigenen Unzulänglichkeiten geschuldet.
Foulspiele haben nichts mit Stellungsfehlern zu tun.
 
Ein Zitat von Dieter Eilts im heutigen WK passend zum Thema "Aggressivität" im Fußball

„Es geht nie darum, im Zweikampf bewusst eine Verletzung eines Gegenspielers in Kauf zu nehmen. Generell finde ich jedoch: Alles, was den Erfolg bringt und den Regeln entspricht, ist erlaubt. Deshalb kann man den Berlinern keinen Vorwurf machen, hart in die Zweikämpfe zu gehen, wenn sie wissen, dass ihr Gegner damit nicht klarkommt. Im Gegenzug hätte Werder signalisieren müssen: Ihr könnt gerne kommen, aber uns macht das nichts. Bastian Schweinsteiger hat im WM-Finale 2014 gezeigt, was es heißt, niemals klein beizugeben, als er gegen die Argentinier immer wieder in die Duelle gegangen ist. Ich bin mir sicher, dass Werder auf Herthas Gangart eingestellt war, vielleicht haben sie es nicht genügend verinnerlicht, um den Schalter umzulegen. Werder hat nicht viele Spieler in seinen Reihen, die dem Gegner wehtun können. Eigentlich fällt mir nur Philipp Bargfrede ein. Nicht umsonst wird immer erwähnt, dass ohne ihn ein Spieler fehlt, der durch harte und aggressive Zweikampfführung mal ein Zeichen setzt.“

Auch FK sucht hier nicht die Fehler bei Hertha sondern eigentlich vielmehr im Verhalten seiner Spieler.

:top: so sieht es aus.
 
Ein Zitat von Dieter Eilts im heutigen WK passend zum Thema "Aggressivität" im Fußball

„Es geht nie darum, im Zweikampf bewusst eine Verletzung eines Gegenspielers in Kauf zu nehmen. Generell finde ich jedoch: Alles, was den Erfolg bringt und den Regeln entspricht, ist erlaubt. Deshalb kann man den Berlinern keinen Vorwurf machen, hart in die Zweikämpfe zu gehen, wenn sie wissen, dass ihr Gegner damit nicht klarkommt. Im Gegenzug hätte Werder signalisieren müssen: Ihr könnt gerne kommen, aber uns macht das nichts. Bastian Schweinsteiger hat im WM-Finale 2014 gezeigt, was es heißt, niemals klein beizugeben, als er gegen die Argentinier immer wieder in die Duelle gegangen ist. Ich bin mir sicher, dass Werder auf Herthas Gangart eingestellt war, vielleicht haben sie es nicht genügend verinnerlicht, um den Schalter umzulegen. Werder hat nicht viele Spieler in seinen Reihen, die dem Gegner wehtun können. Eigentlich fällt mir nur Philipp Bargfrede ein. Nicht umsonst wird immer erwähnt, dass ohne ihn ein Spieler fehlt, der durch harte und aggressive Zweikampfführung mal ein Zeichen setzt.“

Auch FK sucht hier nicht die Fehler bei Hertha sondern eigentlich vielmehr im Verhalten seiner Spieler.

:top: so sieht es aus.

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Das hat der Ostfriesen-Alemao exakt auf den Punkt gebracht - und bestätigt auch die Grundlage für die seit etlichen Jahren hier geführte Diskussion, daß uns stets die ausreichende Anzahl an solchen Mentalitätsspielern fehlt.
 
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Das hat der Ostfriesen-Alemao exakt auf den Punkt gebracht - und bestätigt auch die Grundlage für die seit etlichen Jahren hier geführte Diskussion, daß uns stets die ausreichende Anzahl an solchen Mentalitätsspielern fehlt.

naja, ganz sooo leicht is das freilich nich. Denn was nützt die passende "Mentalität" und Härte, wenn derjenige Spieler dafür zwei erstklassige Holzfüsse hat? Oder n Feingefühl wie ne Kreissäge? Oder er ist Taktiklegasteniker? Oder er hat n Stellungsspiel wie ne Dattelpalme und verschuldet damit Gegentore am Fliessband?
Wir drehen uns gerade im Kreis. Ein recht "kompletter 6er" kostet eben ne Menge Holz. Zu viel Holz (bzw. zu viel Risiko) für Werder in der momentanen Situation.

Es führt kein Weg dran vorbei: Wir müssen auf UNSERE Weise Wege finden der Härte der Gegner entgegen zu wirken. Auch da gibt es zahlreiche Mittel. Angefangen mit dem rein stellen der Körpermitte in den anstürmenden Gegner, bis hin zu ausgefahrenen Ellenbogen im Körperbereich oder angezogenen Knien beim hoch springen. Sowas is kein Hexenwerk und man kann es lernen. Man muss es nur n Stück weit automatisieren.
Was das Geschick bzw. die Dosierung von solchen Dingen angeht ist mMn Milos Veljkovic bei uns der Beste! Der Junge hat was das angeht ein unglaubliches Geschick.
 
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Das hat der Ostfriesen-Alemao exakt auf den Punkt gebracht - und bestätigt auch die Grundlage für die seit etlichen Jahren hier geführte Diskussion, daß uns stets die ausreichende Anzahl an solchen Mentalitätsspielern fehlt.
...vielleicht schafft ja auch der ein oder andere einfach mal mehr in die Rolle zu schlüpfen, man muss ja nicht immer gleich an neue Spieler denken, manchmal reicht vielleicht ja ein kleines Umdenken bei dem ein oder anderen in seinem Spielverhalten.

Veljkovic z.B. würde diese Rolle sehr gut zu Gesicht stehn, einfach mal auf dem Rasen das freundliche TingelTangel Gesicht ablegen und dafür mal gezielt den "Dirty" Serben spielen, Davy geht da schon gut voran, Bargi sowieso, Langkamp schlüpft auch immer mehr in die Rolle durch Spielpraxis, sich in jeden Ball zu werfen und dagegen zu stemmen, Rashica arbeitet sehr gut mit nach hinten, Maxi darf da auch noch mehr den Schweini machen und noch einen Hauch mehr Bissigkeit an den Tag legen und die Leaderfigur im Mittelfeld auch mal verbal mehr prägen und an sich reissen, um anzutreiben, es sind ja nur Kleinigkeiten, die aber am Ende eben den Ausschlag in eine andere Richtung in so einem Spiel wie gegen die Hertha geben und dann alle Spieler noch mehr mitreissen in den 90 Minuten, als Einheit einen Tick mehr Ballgeilheit und Härte und dann nach jeder Balleroberung eben kontrolliert die Nadelstiche setzen, die Jungs sind da dran und darum war dieses Hertha Spiel eben so wichtig, auch diese Erkenntnis mitzunehmen, um auch in diesem Bereich zu reifen.
Wie es schon mal gesagt wurde, es beginnt im Training und wird dann hoffentlich vermehrt im Spiel weiter umgesetzt.

Das Hertha Spiel war für diese Erkenntnis ein wichtiger Schritt, den wir gerne mitnehmen.
 
Also Bargfrede könnte das Körperliche ganz gut, da besteht aber auch dann die Gefahr das er überzieht. Er kommt zumeist wie ein D-Zug ohne Bremsen daher. Desweiteren würde ich Klaassen diese Rolle zutrauen. Er hat auch das aggressive Mindset dazu.

Es ist ja richtig zunächst alles über das Spielerische zu lösen, aber wir brauchen im Spiel eine Fall back Strategie, die das Kämpferische bzw. das extrem Körperliche mit ein schließt, falls der Gegner uns zu doll angeht und uns dadurch aus dem Konzept wirft....... getreu dem Motto "Ein Hund der beißt, den Tritt man nicht" würde ich das Codewort "Hund" vorschlagen von Floko oder Boro bellt einmal und die Mannschaft schaltet sofort in den grenzwertigen Zweikampfmodus :D ..... das kann man trainieren, auch mit den Filigranen wie Kruse oder Eggestein .........
 
Denn was nützt die passende "Mentalität" und Härte, wenn derjenige Spieler dafür zwei erstklassige Holzfüsse hat? Oder n Feingefühl wie ne Kreissäge? Oder er ist Taktiklegasteniker? Oder er hat n Stellungsspiel wie ne Dattelpalme und verschuldet damit Gegentore am Fliessband?

Ist immer das gleiche. Hast du ein paar "Aggressivleader" im Team kritisieren die Leute du habest du wenig die Fußball spielen können. Und umgekehrt. Bin gespannt ob sie in Dortmund die gleiche Diskussion führen, die müssen ja noch viel schlimmer dran sein als wir und der Laden steht jeden Moment davor auseinander zu brechen ;) Und Bayern München erst, da sind ja nur Schönspieler während Dortmund immerhin Delaney hat. Also, wenn der alte Ostfriese sich einen aus seiner Zeit wünscht dann muss ihm mal jemanden sagen, daß seine Zeit vor bei ist. Außerdem gilt eh, frei zitiert:

Ihr habt so schicke Autos, richtig rausgeputzt und clean
Eure Konten sind immer gefüllt, weil ihr immens verdient
Ihr seid so schön und international bekannt
Macht aus drei Chancen Toren, man beneidet euch im ganzen Land
Immer auf dem neuesten Stand und selten aggressiv
Ihr sprecht fließend italienisch und ihr kriegt immer Kredit
Doch leider fehlt euch ein entscheidendes Detail
Das was ihr nicht hab, haben wir immer dabei
Wir haben Piza und was habt ihr, ihr?

Wir haben Piza, Piza, Piza
Wir haben Piza, Piza, Piza was habt ihr?
;)
 
...vielleicht schafft ja auch der ein oder andere einfach mal mehr in die Rolle zu schlüpfen, man muss ja nicht immer gleich an neue Spieler denken, manchmal reicht vielleicht ja ein kleines Umdenken bei dem ein oder anderen in seinem Spielverhalten.

Veljkovic z.B. würde diese Rolle sehr gut zu Gesicht stehn, einfach mal auf dem Rasen das freundliche TingelTangel Gesicht ablegen und dafür mal gezielt den "Dirty" Serben spielen, Davy geht da schon gut voran, Bargi sowieso, Langkamp schlüpft auch immer mehr in die Rolle durch Spielpraxis, sich in jeden Ball zu werfen und dagegen zu stemmen, Rashica arbeitet sehr gut mit nach hinten, Maxi darf da auch noch mehr den Schweini machen und noch einen Hauch mehr Bissigkeit an den Tag legen und die Leaderfigur im Mittelfeld auch mal verbal mehr prägen und an sich reissen, um anzutreiben, es sind ja nur Kleinigkeiten, die aber am Ende eben den Ausschlag in eine andere Richtung in so einem Spiel wie gegen die Hertha geben und dann alle Spieler noch mehr mitreissen in den 90 Minuten, als Einheit einen Tick mehr Ballgeilheit und härte und dann nach jeder Balleroberung eben kontrolliert die Nadelstiche setzen, die Jungs sind da dran und darum war dieses Hertha Spiel eben so wichtig, auch diese Erkenntnis mitzunehmen, um auch in diesem Bereich zu reifen.
Wie es schon mal gesagt wurde, es beginnt im Training und wird dann hoffentlich vermehrt im Spiel weiter umgesetzt.

Das Hertha Spiel war für diese Erkenntnis ein wichtiger Schritt, den wir gerne mitnehmen.

manchmal denk ich das is Gedankenübertragung ;):beer::beer:
 
Es war von Mentalitätsspielern generell die Rede, nicht explizit von einem 6er.:vertrag:

stimmt! Aber auf welchen Positionen würdest Du diese denn gerne bei uns sehen bzw. wen würdest Du dafür raus nehmen? Ich habe jetzt den 6er mal raus gepickt, weil dieser die zentrale Rolle im MF einnimmt. Auch andere Spieler im MF ausserhalb der 6er Position sind nicht billig wenn die das Prädikat "recht komplett" umhängen haben.
 
...vielleicht schafft ja auch der ein oder andere einfach mal mehr in die Rolle zu schlüpfen, man muss ja nicht immer gleich an neue Spieler denken, manchmal reicht vielleicht ja ein kleines Umdenken bei dem ein oder anderen in seinem Spielverhalten.
Wenn die Persönlichkeit des Spielers das dafür erforderliche Maß an Mentalität mitbringt, ist das durchaus möglich, daß er irgendwann in diese Rolle schlüpft. Bei dem jungen Torsten Frings z.B. , so bubihaft er anfangs wegen seiner schmächtigen Statur und den roten Wangen auch wirkte, war es schon früh in Spielweise und Körpersprache erkennbar, daß er ein solcher Mentalitätsspieler ist. Es ist jedoch utopisch zu glauben, daß aus einem Spieler mit deutlich geringeren Grundbereitschaft, sich den A... aufzureißen, über die Jahre ein (um bei dem Beispiel zu bleiben) ein neuer Torsten Frings wird.
 
stimmt! Aber auf welchen Positionen würdest Du diese denn gerne bei uns sehen bzw. wen würdest Du dafür raus nehmen? Ich habe jetzt den 6er mal raus gepickt, weil dieser die zentrale Rolle im MF einnimmt. Auch andere Spieler im MF ausserhalb der 6er Position sind nicht billig wenn die das Prädikat "recht komplett" umhängen haben.
Die Mentalität ist keine Frage der Position, sondern der Persönlichkeit. Denn Mentalität bedeutet nicht nur (das war ja der Auslöser dieser Diskussion) einem hart agierenden Gegner mit gleichen Mitteln zu zeigen, wo der Hammer hängt (wofür eher Defensivspieler prädestiniert sind), sondern Mentalität bedeutet in erster Linie, für den Erfolg stets das Maximum aus sich herauszuholen. Ich bin bekanntermaßen kein Fan von der selbstverliebten Primadonna CR7, aber sein steter Siegeswillen ist vorbildlich.
 
Die Mentalität ist keine Frage der Position, sondern der Persönlichkeit. Denn Mentalität bedeutet nicht nur (das war ja der Auslöser dieser Diskussion) einem hart agierenden Gegner mit gleichen Mitteln zu zeigen, wo der Hammer hängt (wofür eher Defensivspieler prädestiniert sind), sondern Mentalität bedeutet in erster Linie, für den Erfolg stets das Maximum aus sich herauszuholen. Ich bin bekanntermaßen kein Fan von der selbstverliebten Primadonna CR7, aber sein steter Siegeswillen ist vorbildlich.

nun haste Dich aber sehr geschickt um die Gretchenfrage herum gewunden, mein Bester! ;) WELCHE Spieler bei uns würdest DU denn konkret raus nehmen um diese durch "Mentalitätspieler" zu ersetzen?
 
nun haste Dich aber sehr geschickt um die Gretchenfrage herum gewunden, mein Bester! ;) WELCHE Spieler bei uns würdest DU denn konkret raus nehmen um diese durch "Mentalitätspieler" zu ersetzen?

Diese Frage ist so monokausal, daß sich sich pauschal nicht beantworten lässt, weil bei einer Mannschaftsaufstellung viele andere Faktoren eine Rolle spielen: Heim- oder Auswärtspartie, Varianten des Gegners, eigene Taktik, individuelle Form, Trainingsleistungen etc.

Mir geht es jedoch um Grundsätzliches, sprich daß dem Kader der eine oder andere Mentalitätsspieler fehlt. Das bedeutet natürlich nicht, daß Spieler nur nach diesem Faktor verpflichtet werden, sondern die Mentalität eines von mehreren Teilen eines stimmigen Gesamtpaketes ist.
 
Wenn die Persönlichkeit des Spielers das dafür erforderliche Maß an Mentalität mitbringt, ist das durchaus möglich, daß er irgendwann in diese Rolle schlüpft. Bei dem jungen Torsten Frings z.B. , so bubihaft er anfangs wegen seiner schmächtigen Statur und den roten Wangen auch wirkte, war es schon früh in Spielweise und Körpersprache erkennbar, daß er ein solcher Mentalitätsspieler ist. Es ist jedoch utopisch zu glauben, daß aus einem Spieler mit deutlich geringeren Grundbereitschaft, sich den A... aufzureißen, über die Jahre ein (um bei dem Beispiel zu bleiben) ein neuer Torsten Frings wird.

Danke und niemand redet hier von ausschließlich Destroyern auf dem Platz.
 
Wenn hier behauptet wird die Zeit von Dieter Eilts sei vorbei, was bitte hat das mit seiner Feststellung zu tun? Gar nichts, was
der Ostfriese-Alemao da verfasst hat ist aus meiner Sicht fach- und sachlich vertretbar. Was Dortmund damit zu tun hat ist mir ein Rätsel, wir
reden über Werder und in diesem Punkt nicht das erste Mal.
Bayern hat nicht nur Schönspieler sondern in gleichem Maße auch Spieler die zulangen bzw. dagegen halten können. Hummels, Süle, Kimmich, Wagner, Müller.
 
Diese Frage ist so monokausal, daß sich sich pauschal nicht beantworten lässt, weil bei einer Mannschaftsaufstellung viele andere Faktoren eine Rolle spielen: Heim- oder Auswärtspartie, Varianten des Gegners, eigene Taktik, individuelle Form, Trainingsleistungen etc.

Mir geht es jedoch um Grundsätzliches, sprich daß dem Kader der eine oder andere Mentalitätsspieler fehlt. Das bedeutet natürlich nicht, daß Spieler nur nach diesem Faktor verpflichtet werden, sondern die Mentalität eines von mehreren Teilen eines stimmigen Gesamtpaketes ist.

mir ist schon klar warum Du diese Frage nicht beantworten möchtest oder kannst. Die Frage war auch gar nicht böse gemeint. Vielmehr sollte sie Dir vor Augen führen das wir mMn nicht einfach einen Spieler X bei uns durch einen sogenannten "Mentalitätsspieler" ersetzen können ohne dadurch etwas anderes (spielerische Elemente, Taktik, Stellungsspiel, Timing, etc.) aufzugeben!
Werder hat sich nunmal dazu entschlossen, von seiner angestrebten Grundausrichtung her, spielerische Lösungen zu finden. Diese findet man in der Regel nicht durch "Zerstörer", sondern durch Spieler die in der Lage sind spielerische Lösungen (Kreativität, feines, Füsschen, gute Pässe etc.) zu finden.
Und noch (hoffentlich) ein letztes mal: Solange Werder nicht in der Lage ist (Finanzen, sportliche Perspektive, Gehaltsgefüge) eben jene "kompletten Spieler" zu holen, so lange müssen wir eben mit dem arbeiten was da ist ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hhhmmm, naja reine Zerstörer gibt es auf diesem Niveau doch kaum noch.
Ich denke da an so Leute wie Vidal, Martinez oder Witsel, Nainngolan, Delaney auch.
Okay, die sind nicht unsere Preisklasse.
 
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