Flankiert wurden die Ansagen des Trainers am Donnerstagmittag von Kapitän Kruse, der urteilte: "Wir haben in der Mannschaft sogar noch viel zu wenig Reibung. Im Training hat es noch nie gekracht bei uns. Bei großen Vereinen siehst du das aber ständig von Spielern, die auf der Bank sitzen." Natürlich, schränkt Kruse ein, dürfe "das nicht so ausarten, dass man Kollegen einfach umholzt. Aber es gibt Woche für Woche Spieler, die unzufrieden sind, weil sie nicht zum Einsatz kommen. Diese Emotionen muss man dann auch mal auf dem Trainingsplatz spüren. Das bringt uns als Mannschaft weiter." Schließlich gehe es auch in den Spielen "um den unbedingten Willen", bekräftigt Kruse, "beim Verhindern von Gegentoren wie im eigenen Abschluss. Egal wie es steht: Wir müssen jede Torchance so ausspielen als wäre es die einzige in den 90 Minuten". Konsequenz, die im täglichen Training noch akribischer geschult werden soll.