Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

man kann kohfeldt schlecht von vornherein negativ anrechnen, dass die punkteausbeute ab monat 8 schlechter wird, bevor überhaupt irgendwelche ergebnisse aus diesem monat vorliegen. alles was man bewerten kann, ist das bisher gezeigte. und das stellt vorerst eine wichtige besserung dar, die am ende zum klassenerhalt helfen könnte.
Genauso wenig nehme ich Verbesserungen eines Trainerwechsels zur Kenntnis, die eher zur Regel, als zur Ausnahme gelten. Der Neuwagen fährt meist besser, nachdem die Entscheidung fiel den alten zu verkaufen. Ich vergleiche dann lieber die ersten Zeiten des Altwagens mit den ersten Zeiten des Neuwagens.
Wenn nach den ersten Spielen schon von einer Vorab-Verbesserung gesprochen wird, dann dürfen auch die Anfangsphasen der einzelnen Trainer miteinander verglichen werden.
So wie ich das verstehe hat FK schon fast einen Freifahrtschein für Liga 2. Wenn die Rückrunden von VS & AN schon vom Verlauf als großartig gelten, dann hat es FK schon richtig schwer mit einer guten Leistung die Klasse zu halten.
 
Genauso wenig nehme ich Verbesserungen eines Trainerwechsels zur Kenntnis, die eher zur Regel, als zur Ausnahme gelten. Der Neuwagen fährt meist besser, nachdem die Entscheidung fiel den alten zu verkaufen. Ich vergleiche dann lieber die ersten Zeiten des Altwagens mit den ersten Zeiten des Neuwagens.
Wenn nach den ersten Spielen schon von einer Vorab-Verbesserung gesprochen wird, dann dürfen auch die Anfangsphasen der einzelnen Trainer miteinander verglichen werden.
So wie ich das verstehe hat FK schon fast einen Freifahrtschein für Liga 2. Wenn die Rückrunden von VS & AN schon vom Verlauf als großartig gelten, dann hat es FK schon richtig schwer mit einer guten Leistung die Klasse zu halten.

nein solch eine extreme verbesserung ist eben nicht die regel. auch nicht, nachdem sie in bremen 2 mal gelungen ist. auch diese beiden male unter skripnik und nouri waren ausnahmen.
dazu hier einen link zur letzten saison: http://www.augsburger-allgemeine.de...kt-nur-in-Bremen-und-Gladbach-id41489561.html

es war also durchaus eine leistung diese zu erzielen. das haben nouri und damals skripnik sehr gut hinbekommen. und wenn kohfeldt das genauso hinbekommt, ist das ebenfalls sehr gut. und das darf man dann auch so benennen ohne auf einen reinen trainerwechseleffket zu verweisen, der mitnichten automatisch und unausweichlich gelingt. zumal rein psychologisch dieser effekt wohl nicht über die ersten 5-6 spiele hinausgeht. erst recht, wenn sich dort bereits, wie unter skripnik und nouri erste niederlagen einschleichen und man selbst bereits krisen meistern musste. da ist längst wieder alltag, auch in den köpfen der spieler.
die besagten rückrunden unter skripnik und nouri bleiben sehr gut. 26 und 29 punkte mit einer mannschaft, welche die hälfte der saison im abstiegskampf verbracht hat. was ist das deiner definition nach sonst? erwartbar, "im soll", wie du geschrieben hast? dann liegt es eher an dir, deine erwartungshaltung zu überprüfen. die damalige championsleague-zeiten anzuführen, ist übrigens ebenfalls nicht hilfreich. das gelang damals unter ganz anderen umständen und seither hat sich in der fußballwelt enorm viel getan. nicht zu gunsten von vereinen wie werder.


edit: wenn du übrigens entlang der anzahl der spiele vergleichen willst, dann hatte nouri in den ersten 8 spielen einen punkteschnitt von 0,875 (was klar gegen den klassischen trainerwechseleffekt spricht) und kohfeldt einen schnitt von bisher 1,625 punkten pro spiel. dort beginnt dann sinnvollerweise der vergleich, nicht ab dem ersten spieltag der rückrunde.
worüber wir uns wohl alle einig sind: die stichprobe unter kohfeldt ist bisher deutlich zu gering um da auch nur ansatzweise in richtung eines fazits überzugehen. sie reicht aber aus, um festzustellen, dass eine kurzfristige besserung bereits erreicht wurde. und diese war überlebenswichtig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wir wissen es doch alle, die wahre Bewährungsprobe steht FB mit dem Beginn der Rückrunde bevor, wenn wir die Hürde der Spielplanmacher überstanden oder gemeistert haben,
danach werden wir sehen,
Bin jetzt schon auf das SAP Spiel mega hoch ... gespannt,
nach Hinspiel und Pokal könnte uns nichts Besseres bevorstehen,
Spannung pur, da gehts gleich zur Sache ( und zwei Taktikfreaks gegeneinander, auch noch nach einem Trainingslager).
Zum Glück funktioniert die ausgetauschte Festplatte wieder einwandfrei.

:schal:
 
3 Trainer haben nach dem legendären Thomas Schaaf vergeblich versucht, Werder dauerhaft zu stabilisieren: Robin Dutt, Viktor Skripnik und Alexander Nouri. Jetzt ist Florian Kohfeldt an der Reihe, ein erst 35-Jähriger, der als Keeper über die Bremen-Liga nicht hinausgekommen ist. Kann das wirklich gut gehen? Der Start war gut, Kohfeldt überzeugt sowohl taktisch als auch rhetorisch. Und Vorsicht! Führt er Werder tatsächlich nach oben, könnten im Sommer ganz andere Clubs anklopfen. Trainertalente sind in Deutschland gerade heiß begehrt.
Das wusste ich noch gar nicht.

https://www.deichstube.de/news/werd...hr-beschaeftigen-werden-pavlenka-9486668.html
 
Halte ich, nach wie vor wie auch bei Vander, für ziemlich vernachlässigbar, wie gut ein Trainer in seiner aktiven Zeit war.

Es gibt ehemalige Weltklassespieler die nie als Trainer überzeugen konnten, wie umgekehrt hervorragende Trainer, die als Spieler nie über den Amateurstatus hinausgekommen sind. ;)
 
Halte ich, nach wie vor wie auch bei Vander, für ziemlich vernachlässigbar, wie gut ein Trainer in seiner aktiven Zeit war.

Es gibt ehemalige Weltklassespieler die nie als Trainer überzeugen konnten, wie umgekehrt hervorragende Trainer, die als Spieler nie über den Amateurstatus hinausgekommen sind. ;)
Mir ging es nur darum, nicht zu wissen, dass er Keeper war. ;-)
 
Halte ich, nach wie vor wie auch bei Vander, für ziemlich vernachlässigbar, wie gut ein Trainer in seiner aktiven Zeit war.

Es gibt ehemalige Weltklassespieler die nie als Trainer überzeugen konnten, wie umgekehrt hervorragende Trainer, die als Spieler nie über den Amateurstatus hinausgekommen sind. ;)

König Johann aus den Niederlanden war beides und auch noch ein taktischer Vordenker, eine Ausnahmeerscheinung.
Es ist sicher kein Erfolg garantiert, wenn ein erfolgreicher Spieler Trainer wird, wie man auch an der aktuellen Trainerbesetzung feststellen kann: Heinkes, Kovacs fallen mir da spontan ein, Tuchel, Nagelsmann wohl eher wie Kohfeld, Breitenreiter mehr dazwischen.....

das Standing vor den Profis ist sicher einfacher,
aber sonst ist es doch eher das Gesamtpaket,
wie z.B. die Abschlussnote bei der Trainerprüfung, die auch nicht nur aus Praxis besteht.
Aber behinderlich ist es auch nicht ein begnadeter Fussballer, der viel erlebt hat, gewesen zu sein :).

:schal:
 
Zuletzt bearbeitet:
Halte ich, nach wie vor wie auch bei Vander, für ziemlich vernachlässigbar, wie gut ein Trainer in seiner aktiven Zeit war.

Es gibt ehemalige Weltklassespieler die nie als Trainer überzeugen konnten, wie umgekehrt hervorragende Trainer, die als Spieler nie über den Amateurstatus hinausgekommen sind. ;)

Bei einem TORWARTRAINER, der in seiner Laufbahn viele eklatante Mängel offenbarte, halte ich das sehr wohl für fraglich.

Aber bei einem CHEFTRAINER kann man seine aktive Karriere wirklich als eher weniger wichtig bezeichnen. Was fehlt ist natürlich die "praktische Erfahrung" als Fußballprofi, da fehlen schon bestimmte Sichtweisen/winkel. Warum wohl hat Werder und FK die -richtige!- Entscheidung getroffen, mit Borowski einen sehr erfahrenen Ex-Profi als Co-Trainer zu engagieren?
 
Bei einem TORWARTRAINER, der in seiner Laufbahn viele eklatante Mängel offenbarte, halte ich das sehr wohl für fraglich.

Aber bei einem CHEFTRAINER kann man seine aktive Karriere wirklich als eher weniger wichtig bezeichnen. Was fehlt ist natürlich die "praktische Erfahrung" als Fußballprofi, da fehlen schon bestimmte Sichtweisen/winkel. Warum wohl hat Werder und FK die -richtige!- Entscheidung getroffen, mit Borowski einen sehr erfahrenen Ex-Profi als Co-Trainer zu engagieren?

Beim Cheftrainer ist die aktive Karriere weniger wichtig, beim deutlich nachgelagerten TW-Trainer hingegen nicht? Kannst du diese Logik etwas näher erläutern? Je unwichtiger die Position, umso wichtiger die aktive Karriere :denk:
 
Für einen Cheftrainer stehen mehr die Taktik und Mannschafts-Psychologie im Vordergrund, die größtenteils liga-übergreifend sind.
Ein Co-Trainer und TW-Trainer muss jedoch stärker die technischen Verhaltensweisen des Trainings abstimmen, welche bei Profis anders sind als im Amateurbereich. Das ist alles auch nur eine Vermutung - ich war nie Buli-Profi :D
 
Für einen Cheftrainer stehen mehr die Taktik und Mannschafts-Psychologie im Vordergrund, die größtenteils liga-übergreifend sind.
Ein Co-Trainer und TW-Trainer muss jedoch stärker die technischen Verhaltensweisen des Trainings abstimmen, welche bei Profis anders sind als im Amateurbereich. Das ist alles auch nur eine Vermutung - ich war nie Buli-Profi :D

Stimmt soweit.

Aber gerade als Torwart kann man technisch richtig gut sein und solches dann auch gut erklären und vermitteln. Gute Technik allein macht aber noch lange keinen guten Keeper.

Ich glaube Bochums Torwart-Trainer hat Vander mal, nach dessen Bochum- und Werder-Zeit als technisch extrem begabten und sauberen Keeper bezeichnet, der leider vor allem an seiner Fehleranfälligkeit und seiner mentalen Schwäche "gescheitert" ist. Ein Torwartfehler entsteht nämlich oft nicht aus technischen Unzulänglichkeiten.
 
Ja, das war nicht zwingend gemeint, didaktisch von mir schlecht formuliert.

Du hast natürlich recht.
 
Ein Torwart-Trainer hat nur eine Position im Fokus, während der Trainer die gesamten Abläufe innerhalb des Teams moderiert.
Beispiel: Jens Lehmann, den ich für einen potentiell guten Torwarttrainer aufgrund seiner Erfahrung auf dieser Position halte, während ich ihm als Teammanager die Fähigkeit wegen seines Egos abspreche.
Ähnliches sieht man bei Scholl, der sich an seinen Sprüchen berauscht. Matthäus ist einfach nur dumm.
 
Ein Torwart-Trainer hat nur eine Position im Fokus, während der Trainer die gesamten Abläufe innerhalb des Teams moderiert.
Beispiel: Jens Lehmann, den ich für einen potentiell guten Torwarttrainer aufgrund seiner Erfahrung auf dieser Position halte, während ich ihm als Teammanager die Fähigkeit wegen seines Egos abspreche.
Ähnliches sieht man bei Scholl, der sich an seinen Sprüchen berauscht. Matthäus ist einfach nur dumm.

MM, klar umrissen.:tnx:
 
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