Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Moment mal .....Mich interessieren Skripniks Interviews auch nicht ..... das finde ich irgendwie gerade bedenklich, denn sonst bin ich nicht so gleichgültig. Ich glaube ich habe die Hoffnung aufgegeben von ihm interessante Dinge zu hören, die einen inspirieren ..... das frustriert mich gerade :dagegen:
 
Ich bin auch noch a Persona skeptisch .... ich habe ein Fragezeichen hinter Baumi, ..... ich habe auch noch ein Fragezeichen hinter Bode, auch wenn er mir mit der jetzt konsequenten Entscheidung Respekt abgerungen hat (die mir im übrigen zuerst gar nicht gefiel) und ich habe noch eine ganze Herde an Fragezeichen hinter Skripnik. Aber ich sehe die Vision, die dahinter stehen könnte und unser Markenzeichen. WIR sind anders und Bode hat vielleicht erkannt, daß es keinen Sinn macht, so zu sein wie alle anderen. Finanziell können wir ohnehin mit der Hälfte der Liga nicht mithalten. Also müssen wir anders sein! Werder Bremens Vorteil (Weg) könnte in der Tat die Geschlossenheit und konfliktfreie Vernetzung sein. Sofern man dabei nicht Betriebsblind wird find ich das sowieso optimal! Es sind durch die Bank alles Typen aus unserer letzten erfolgreichen Epoche. Vielleicht finden sie zusammen den (Werder)Weg dorthin zurück. Geballte Werder Power mit MB,VS, FK, TF, FB, CP, CF und evtl. TB. War ne geile Mannschaft .... *gelle :wdance::schal::dance:

dieser Werder-Weg ist solange gut und tragbar wie er erfolg hat und/oder umsetzbar ist!
Baumi kann für all das am wenigsten! ihm sollten wir die Daumen drücken und ihn unterstützen. auch wünsche ich mir das Werder mit dem aktuellen Weg Erfolg hat! mir geht es hier nicht darum recht zu haben!
 
Wir haben den ABSTIEG verhindert, HAN ist unten Stgt. auch und Fra muß noch kämpfen .... also war u. a. die Maßnahme mit dem Psychologen richtig, so finde ich (auch wenn wir damit nur unsere (VS seine) vorhergehenden Fehler eliminiert haben ...

Da wir uns mit 7 Punkten in 3 Spielen gerettet haben, scheinen die Maßnahmen gewirkt zu haben, ja. Und klar, wenn es vorher keine Fehler gegeben hätte, dann hätte es natürlich auch keinen Psychologen gebraucht der mit zum Erfolg beiträgt.
 
Skripnis Interviews interessieren mich nicht und bei seinen taktischen Meisterleistungen sind wir eh einer Meinung. Aber das spielt für die aktuelle Diskussion keine Rolle. Es ging um die Frage der Entmachtung. Geht es also um den Psychologen? Die Frage gab es bei Schaaf auch schon mal und da war die Antwort: Wenn alle, inklusive der Trainer, unter gewaltiger Anspannung stehen, Warum dann nicht einen Experten von außen holen? Die Maßnahme wurde damals wie heute als positiv bezeichnet.

das sehe ich ähnlich! er kann vor den Medien den größten Stuss labern. wenn das nicht auf die Mannschaft abfärbt und diese auf dem Platz solide Leistungen bringt, dann is mir sowas von oberlatte, mehr geht kaum!
es ging in der Disskussion weit über den Psychologen hinaus! es ging vor allem darum wenns hart auf hart kommt ein guter Trainer zu sein und die Jungs zu führen. sollten die Dinge aus dem besagten Artikel in der Kreiszeitung nur Ansatzsweise stimmen, dann war das bei VS nicht der Fall. so einen "Trainer" braucht keine Mannschaft, so hart wie das klingen mag ...
 
es ging in der Disskussion weit über den Psychologen hinaus!

In der Tat, das mit dem Psychologen habe ich nur aufgegriffen, weil du es genannt hast.

es ging vor allem darum wenns hart auf hart kommt ein guter Trainer zu sein und die Jungs zu führen.

Nein, es ging darum ob Skripnik entmachet wurde, nicht ob er ein guter oder schlechter Trainer ist. Und mangels Faktenlage habe ich dich gefragt, was du glaubst wieso Führungsspieler wie Fritz und Pizarro das mitgemacht haben um sich JETZT hinter einen Trainer zu stellen den sie selbst als Lame Duck betrachten. Und dazu hast du mir keine Antwort gegeben, außer die Andeutung sie würden implizit auf Werder pfeifen. Du kannst ja gerne der Meinung sein, daß dies alles stimmt wie du es sagst. Nur dann sei dir bewusst, daß deine Kritik am Festhalten (so wie es aussieht) an Skripnik nicht nur unseren Aufsichtsrat betrifft der gerade Eichin entlassen hat, sondern in gleichem Maße Fritz und Pizarro (und den kompletten Rest der Mannschaft ohnehin).

edit: Wir sollten eine Möglichkeit nicht vergessen: Möglicherweise geht es gar nicht mehr um Skripnik sondern um den Nachfolger. Und da könnte es auch sein, daß der AR eine interne Lösung wollte (Frings/Kohfeldt) und Eichin eine Externe.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
sehen wir das ganze doch mal aus der logischen, praktischen Perspektive: was würdest Du als Profi der vor seiner letzten Saison steht machen wenn Du wüsstest Du kannst Dich selber aufstellen, Dich selber trainieren (oder auch aussetzen) so wie Du wolltest? also ich als Spieler würde denken: geil! das is ja das Paradies! woanders wäre ich vom Trainer und meiner Leistung abhängig! ein TRAUM!
man muss ja auch garnicht alles was dort geschrieben steht Wort für Wort glauben. es reicht ja schon n Bruchteil davon um den Trainer instante porte zu kicken. und so wie die Kreiszeitung recherchiert ist es mMn unmöglich das da garnix dran ist!

Es ist zu vermuten, dass Mannschaft und Funktionsteam spätestens nach dem Augsburg-Spiel ganz eng zusammengerückt und die berüchtigte Wagenburg errichtet haben. Direkt nach dem Spiel soll Eichin ja die Spieler interviewt und ein Meinungsbild eingeholt haben. Kolportiert wurde, dass sich die Spieler für einen Verbleib Skripniks bis zum Saisonende ausgesprochen und den Abstiegskampf mit ihm angenommen haben. Die Leistungen der letzten Spiele sprechen, anders als z.B in Stuttgart, nicht dafür, dass die Mannschaft "gegen den Trainer" gespielt haben.

Gleichzeitig muss das Ergebnis des Meinungsbildes im Nachhinein als erste Niederlage Eichins im Machtkampf mit Skripnik gewertet werden. Das Ganze hätte nach meinem Gefühl auch genau andersherum ausgehen können. Dann wäre Eichin heute vermutlich noch da, Skripnik durch einen anderen ersetzt.

Wie kann man sich die Stimmung innerhalb der "Wagenburg" Vorstellen? Für die Spieler galt es, einen Tunnelblick zu entwickeln, zusammen zu rücken, den Werdergeist zu beschwören, alle Ablenkungen und negativen Gedanken irgendwie abzulegen. Für das Trainierteam galt es, Stärken zu beschwören, Schwächen abzumildern, Taktiken und Aufstellungen auszuloten. Zuversicht zu verstroemen. Mut zuzusprechen.

Für das Management galt es, die Bedingungen für eine Wagenburg zu schaffen ( Wünsche erfüllen, Trainingslager organisieren, Rücken freihalten, Ruhe zu gewährleisten ( Presseboykott für Spieler).

Das Wesen der Wagenburg bedingt, dass ganz enge Absprachen zwischen allen Beteiligten stattfinden. Man kann sich vorstellen, dass dazu auch Taktikabsprachen mit wichtigen Spielern ( dem Spielerrat) gehören. Dass Fritz und Pizarro dabei angehört werden, halte ich für absolut logisch.

Die Presse war in der Zeit außen vor und war auf spärliche Informationen der Geschäftsführung bzw. vereinzelte Interviews der dazu autorisierten Spieler angewiesen. Der Rest ist für die Journalie pure Spekulation.

Warum berichtet Knips von der Skz hinterher so kritisch über Skripnik? Hatte z.B ein Clemens Fritz im letzten und einzigen Interview vorm Frankfurtspiel Anlass dazu geboten? Zu lesen war davon nichts. War es nicht vielmehr so, dass sich derselbe Journalist schon frühzeitig ( nach dem Augsburgspiel?) selbst festgelegt hatte, Skripnik müsse weg? Hatte er sich nicht ganz klar für den Vorschlag Eichins ausgesprochen? Wurde seine voreilige Berichterstattung durch das Meinungsbild der Mannschaft, durch die Wagenburg, letztlich durch die Auftritte des Teams und die Erfolge sukzessive widerlegt? Konnte er, nachdem er sich zuvor so einseitig festgelegt hatte, einem Skripnik überhaupt noch auch nur einen Bruchteil dieser Entwicklung zuschreiben?

Imho hat sich die Skz während des Sprechverbots der Spieler in der Endphase der Saison völlig vergaloppiert.

Sicher wird an der eigenen Unsicherheit, der Sturheit, der Befragung von Fritz und Pizarro irgendwas dran gewesen sein. Am Ende ist es aber dann, wie immer. eine Frage der Interpretation. Dass Fritz und Pizarro das Zepter übernommen, Skripnik, Frings und Kohfeldt nur zugeschaut und gestaunt haben, kann man sich auch beim schlechtesten Willen nicht vorstellen.
 
Interessante Diskussion zwar, aber WAS hat das alles jetzt mit Florian Kohfeldt noch zu tun???
 
Florian Kohfeldt sollte übernehmen. Dann würde die Entscheidung TE zu entlassen einen Sinn machen. Dann könnte man von einem Neuanfang sprechen. So, finde ich es noch immer sehr dünn die Geschichte.
 
Das haste doch jetzt vom Kicker. :p

Aber würde ich auch nicht so schlecht finden. Dann bliebe der Lutscher vermutlich auch hier.
 
Kohfeldt als Cheftrainer ?
Ich weiß nicht. Hat als derzeitiger Co einen Anteil an der Saison . Ob er es als Chef besser macht? K.a.
Aber Hauptsache ne billige Lösung ;)
 
Florian Kohfeldt sollte übernehmen. Dann würde die Entscheidung TE zu entlassen einen Sinn machen. Dann könnte man von einem Neuanfang sprechen. So, finde ich es noch immer sehr dünn die Geschichte.

Gerade jetzt hat er keine Chancen, weil sein Fürsprecher TE entlassen worden ist. Gerade weil TE ohne Einverständnis von VS den Psychologen in den Mannschaftsquartier eingeladen hat, deswegen ist TE entlassen worden. Wenn man noch mal die Frage an VS hørt, wo er gefragt wird, ob er auch von dem Psychologen beraten wurde, wird mir ganz klar, dass da einen sehr grossen Streit gegeben hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann zu Kohlfeld nicht viel sagen. Er hat wohl überhaupt noch keine eigene Trainer-Erfahrung.

Aber: Verschlechtern kann sich Werder nicht.
 
Back
Top