Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Der Kader ist nicht gut zusammengestellt. Darüber muss man sich denke ich nicht streiten. Wenn es nach mir geht, dann sind die drei Hauptverantwortlichen eben Bode, Baumann und FloKo. Die Verantwortlichkeit des einen schließt die Verantwortlichkeit des anderen nicht aus. Das Problem ist, dass uns dank der Misswirtschaft von Baumann, die vom AR mitgetragen wurde, die finanziellen Spielräume fehlen, um den Kader so umzubauen, dass vielleicht selbst der Theoretiker FloKo damit etwas anfangen kann. Heißt akut können nur Trainerwechsel helfen.
Mittelfristig heißt es aber auch, dass wir bis Ende des ersten Quartals 2021 einen neuen GFS brauchen. Baumann ist absolut untragbar auf der Position.

Und da kommen wir eben zu dem Punkt, der hier leider ignoriert wurde in den letzten Beiträgen. Nach dem Ende der Ära KATS ist Werder unter dem GFS Eichin einen harten Sanierungskurs gefahren. Der Gehaltsetat wurde gut um ein Drittel bis um die Hälfte gekürzt. Es wurden viele Spieler geholt, um sie weiterzuentwickeln und eben gegen einen Mehrwert zu veräußern. Dies war Teil des Plans den Klub wirtschaftlichen zu gesunden. Das ging massivst zu Lasten der sportlichen Qualität der Kader. Aber uns war das allen bewusst. Just in dem Moment, wo es aber finanziell wieder Spielräume gab, eben weil einige Spieler einen erheblichen Mehrwert erzielt haben, wurde TE vom AR - massiv betrieben vom Vorsitzenden des Gremiums - entlassen. Hintergrund war der Wunsch TEs sich von Skripnik zu trennen. Daraufhin wurde Baumann installiert. Dieser konnte Geld in die Hand nehmen. Dabei hat er mit Kruse und Pavlenka zwei gute Treffer gelandet. Aber wirklich sportlich besser wurde es auch in der Folge nicht. Wirtschaftlich wurde es sogar wieder massivst schlechter. Das ist eben auch die Wahrheit.

Der in den vorigen Beiträgen beschriebene "Aufschwung" ist mir verborgen geblieben. Wir habe eine etwas bessere Halbserie gespielt. Danach kamen das große Töne, die uns fast in die zweite Liga geführt haben und wir stehen gerade wieder an der Schwelle zum Absturz. Glücklicherweise gibt es eben noch Bielefeld, Mainz, Köln und Schalke.
 
Einen 10-jährigen Abwärtstrend sehe ich nur für die Menschen, die noch nicht damit abgeschlossen haben, dass die fetten CL-Jahre vorbei sind.
Nach meiner Auffassung gab es einen sehr heftigen Absturz nach der CL-Phase und danach bis 2019 einen Weg, der mit Höhen und Tiefen in der Tendenz aber ansteigend verlief. Seit 2019/2020 geht es wieder bergab und es gab seitdem nicht wirklich "kreative" Transfers. Okay, ich muss zugeben, dass auch die letzten Transfers im Beisein von Steidten nicht der Brüller waren, aber seitdem er weg ist, liest sich die Transferbilanz wie ein Kabinett des Grauens. Bis 2018/19 waren da doch einige "Perlen" dabei!

Du musst schon genauer draufschauen wer welche Verpflichtungen empfiehlt. Interessant wäre auch warum ein Tim Steidten wohl gegangen
sein könnte.
Welche Transfers im Beisein von Tim meinst du denn? .... eine ernsthafte Frage.
 
In den einem oder anderen Punkt hast du sicherlich Recht, u.a. dass die derzeitige Misere nicht allein am Trainer festzumachen ist. Und ich stimme dir auch zu, dass wenn es sportlich nicht läuft, die Arbeit des Kaderplaners ebenso hinterfragt werden muss.

Dennoch halte ich es für verkehrt, die Misere bei den letzten Transfers und der daraus resultierenden Talfahrt allein oder überwiegend an dem Weggang von Steidten festzumachen (ganz abgesehen davon, dass der Status Quo auch eine Folge dessen ist, dass der seit mehr als 10 Jahre laufende Abwärtstrend nicht eingebremst wurde). Denn zu der Erkenntnis, dass Verpflichtungen von hoch verletzungsanfälligen Spielern sowie Leihen mit Kaufverpflichtungen überdurchschnittlich hohe Risiken bedeuten - besonders dann, wenn Transferüberschüsse ausbleiben, so dass Verpflichtungen nur mit einer (fast) vollständigen "Plünderung" des Eigenkapitalkontos mit der nicht minder risikoarmen Hoffnung vorgenommen werden, dass im kommenden Sommer Spielerverkäufe dieses Defizite ausgleichen - dazu bedarf es keinen Kaderplaner der mit der Güte eines Steidten. Das sollte einem eigentlich der eigene gesunde Menschenverstand selbst mitteilen! Dass diese risikobehafteten Transfers trotzdem getätigt wurden, liegt in der Hauptverantwortung des GF Sport, nicht im Weggang von Steiden. Denn es gehört zu seinen (GF Sport) Aufgaben, ein funktionierende Scouting auf die Beine zu stellen und den Posten eines weggegangenen Kaderplaners neu zu besetzen. Besonders dann - wie die jüngste Vergangenheit es zeigte - der Schuh einer Übernahme der Funktion des Kaderplaners scheinbar für ihn mindestens eine Nummer zu groß ist. Allerdings trägt hierbei auch der Aufsichtsrat eine Verantwortung, denn ihm obliegt es, die Geschäftsführung auf Fehlentwicklungen. hinzuweisen und ggf. Mittel für die Besetzung des Kaderplaners freizugeben, mit dessen Aufgaben der GF Sport überfordert zu sein scheint. Von den von ihm zu verantwortenden Personalentscheidungen auf dem Trainerstuhl wollen wir gar nicht erst reden...

Die Kaufverpflichtungen sind, wie auch schon häufiger geschrieben, Zockerei gewesen. Dabei spielt nicht nur die Pandemie eine Rolle, sondern eben auch die Möglichkeit einer Verletzung eines "Mehrwertspielers" wie jetzt bei Rashica geschehen.

Entweder ist man a) komplett handlungsunfähig, da man das gesamte Kapital über zwei Jahre gebunden hat (wenn man keine Spieler verkauft) oder b) man muss Spieler verkaufen um überhaupt wieder aktiv werden zu können oder c) es kommt, wenn natürlich auch nicht planbare, Fall, dass eine Pandemie ausbricht und man ist sowohl handlungsunfähig als auch gezwungen Spieler auf Gedeih und Verderb zu verticken.

Mir kommt es bei den Leihen mit Kaufverpflichtung zu vor wie bei einem kleinen Kind das eine neues Spielzeug bekommen hat und dieses jetzt bis zum Erbrechen "bespielt". Danach wird es uninteressant und liegt in der Ecke. Ähnlich hier: FB hat eine neue Option gefunden und die überall angewendet wo er konnte.... Jetzt wird man das mit Sicherheit nicht mehr so exzessiv betreiben.

Ein Transfer mit Kaufplicht -> gut,
zwei davon -> naja, kann man drüber nachdenken
drei davon und das auch noch über zwei Jahre (sprich vier Transferfenster) gestreckt -> Wahnsinn...
 
Welche Transfers im Beisein von Tim meinst du denn? .... eine ernsthafte Frage.

Erst einmal hoffe ich doch, dass deine Fragen immer ernsthaft gemeint sind!? ;)

Wenn ich mich nicht irre, fallen Transfers wie Kruse, Gnabry, Delaney, Kainz, Pavlenka, Augustinsson, Kampino, Möhwald, Friedl, Rashica, Gondorf, Moisander, Langkamp, Klaassen, Schmid in die Zeit, in der Steidten der Assistent von Baumann war.
Auch wenn zugegebenermaßen Osako (wobei ich den fast herausnehmen möchte, da er ja nicht immer in dem jetzigen Leistungstief steckte!), Beijmo, Harnik, Bauer, Sahin (und andere nicht nennenswerte Spieler, weil sie fast nix kosteten) ebenfalls in diese Zeit fallen, sind die Erstgenannten (im Prinzip auch die Zweitgenannten) nahezu alle für schmales Geld gekommen bzw. waren die Ablöse wert und/oder haben diese gesteigert. Und vor allem passten sie ins Team! Das kann von den der Zeit nachfolgenden Transfers eher nicht gesagt werden. Sicher auch gute Spieler, aber erstens sehr teuer und ich persönlich vermisse ein gewisses "System" hinter den Transfers, welches ich bei den Transfers in der Gegenwart von Steidten zumindest "gefühlt" bemerkt habe. Aktuell sehe ich nur ein teures "Löcherstopfen" mit dem nachfolgenden Problem der massiven Einschränkung des kommenden Handlungsspielraumes und befürchte, dass auch Herr Fritz nicht ansatzweise in Steidtens Fußstapfen treten und den m.E. überforderten Herrn Baumann unterstützen kann. Auch wenn ich das eigentlich noch nicht wirklich abschließend bewerten kann und möchte, habe ich halt diese Befürchtungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kaufverpflichtungen sind, wie auch schon häufiger geschrieben, Zockerei gewesen. Dabei spielt nicht nur die Pandemie eine Rolle, sondern eben auch die Möglichkeit einer Verletzung eines "Mehrwertspielers" wie jetzt bei Rashica geschehen.

Entweder ist man a) komplett handlungsunfähig, da man das gesamte Kapital über zwei Jahre gebunden hat (wenn man keine Spieler verkauft) oder b) man muss Spieler verkaufen um überhaupt wieder aktiv werden zu können oder c) es kommt, wenn natürlich auch nicht planbare, Fall, dass eine Pandemie ausbricht und man ist sowohl handlungsunfähig als auch gezwungen Spieler auf Gedeih und Verderb zu verticken.

Mir kommt es bei den Leihen mit Kaufverpflichtung zu vor wie bei einem kleinen Kind das eine neues Spielzeug bekommen hat und dieses jetzt bis zum Erbrechen "bespielt". Danach wird es uninteressant und liegt in der Ecke. Ähnlich hier: FB hat eine neue Option gefunden und die überall angewendet wo er konnte.... Jetzt wird man das mit Sicherheit nicht mehr so exzessiv betreiben.

Ein Transfer mit Kaufpflicht -> gut,
zwei davon -> naja, kann man drüber nachdenken
drei davon und das auch noch über zwei Jahre (sprich vier Transferfenster) gestreckt -> Wahnsinn...

Wobei ich das aber auch nur befürworten würde, wenn man das bei einem Spieler wie bsp. Kruse macht: wenn man also wirklich weiß, was man bekommt.
 
Ich sehe gar kein Problem, weil Werder im Gegensatz zu fast allen anderen durchgängig erstklassig ist und im Pokal in den letzten Jahren immer unter den letzten vier oder acht war (oft hatte man noch mehr verdient).
Große Manager zeichnen sich durch große Transfers aus. Solche, die sie nur wuppen konnten, weil sie bei dem Spieler Fantasie erzeugen konnten.
Allofs: Micoud.
Magath holte Raul zu Schalke.
Baumann: Kruse, Gnabry.
Bei einem Toprak sind die Verletzungen mal wirklich Pech, der hatte ja keine Historie, die das hätte erwarten lassen.
Was heute noch besser ist als vor ein paar Jahren: Es gab da mal eine Serie von Kanterniederlagen, die gegen bestimmte Gegner schon fast an der Tagesordnung waren. Heute ist man ganz selten wirklich chancenlos.
Was soll dieses Alles-Schlecht-Machen?
Wichtig wäre, mal wieder Visionen zu haben, an was glauben zu können.
Das kann aber genauso bei den Fans anfangen wie bei irgend jemand. Solange man nur Umsätze und Marktwerte durchrechnet, wird man sich momentan immer unterlegen fühlen. Warum ist ein Verein wie Atletic Bilbao mit seiner Politik "nur Basken" erfolgreich? Rein technisch gesehen, ist das doch der reine Wahnsinn, wie die sich einschränken. Aber es klappt, weil sie an etwas glauben. Genauso war Werder eine Top-Mannschaft, weil man für etwas gestanden hat und das offensiv und angriffslustig (durchaus mit geschicktem Marketing) nach außen vetreten hat. Wenn man da nicht wieder hinkommt, und immer nur um Platz 8 - 16 spielt, ist tatsächlich irgendwann die Luft raus.
 
Erst einmal hoffe ich doch, dass deine Fragen immer ernsthaft gemeint sind!? ;)

Wenn ich mich nicht irre, fallen Transfers wie Kruse, Gnabry, Delaney, Kainz, Pavlenka, Augustinsson, Kampino, Möhwald, Friedl, Rashica, Gondorf, Moisander, Langkamp, Klaassen, Schmid in die Zeit, in der Steidten der Assistent von Baumann war.
Auch wenn zugegebenermaßen Osako (wobei ich den fast herausnehmen möchte, da er ja nicht immer in dem jetzigen Leistungstief steckte!), Beijmo, Harnik, Bauer, Sahin (und andere nicht nennenswerte Spieler, weil sie fast nix kosteten) ebenfalls in diese Zeit fallen, sind die Erstgenannten (im Prinzip auch die Zweitgenannten) nahezu alle für schmales Geld gekommen bzw. waren die Ablöse wert und/oder haben diese gesteigert. Und vor allem passten sie ins Team! Das kann von den der Zeit nachfolgenden Transfers eher nicht gesagt werden. Sicher auch gute Spieler, aber erstens sehr teuer und ich persönlich vermisse ein gewisses "System" hinter den Transfers, welches ich bei den Transfers in der Gegenwart von Steidten zumindest "gefühlt" bemerkt habe. Aktuell sehe ich nur ein teures "Löcherstopfen" mit dem nachfolgenden Problem der massiven Einschränkung des kommenden Handlungsspielraumes und befürchte, dass auch Herr Fritz nicht ansatzweise in Steidtens Fußstapfen treten und den m.E. überforderten Herrn Baumann unterstützen kann. Auch wenn ich das eigentlich noch nicht wirklich abschließend bewerten kann und möchte, habe ich halt diese Befürchtungen.

Zunächst kann ich dir versichern ist deine Annahme betreff meiner Fragen grundsätzlich richtig.:) Manchmal aber auch können sie bissig sein.:)
Du hattest noch ein paar "Blüten" vergessen, Diagna, Sane, Belfodil, Zhang, Beste, Pizarro, Jacobsen, Möhwald etc. Die internen Wechsel
lasse ich mal außen vor. Man sollte zum besseren Verständnis auch Beste und Goller erwähnen, da die gerade aus Sicht des Scoutings
von anderen Vereinen kamen.
Zwei Zielspieler hast du allerdings vergessen und das sind Veljkovic und Sargent.
Durch seine Tätigkeit als Scout hatte er u. a. auch einen außerordentlich guten Kontakt und Blick auf den amerikanischen und englischen Spielermarkt.;)
Auch wenn er Assistent der Geschäftsleitung war, so ist seine vorrangige Qualifikation als Scout und später als Leiter Scouting
hervorzuheben und zu betrachten.
Wie du richtigerweise feststellst ist nach seinem Abgang nichts mehr zusammengelaufen. Er war nicht umsonst die rechte Hand von FB.
Dazu später mehr. Die meisten genannten Spieler entsprachen seinem Beuteschema.
Zunächst ist die Verpflichtung eines jeden Spielers auf dieser Ebene in der Regel ein zusammenwirken der sportlichen Leitung TR und
GFS sowie beratend und empfehlend dem Leiter der Scoutingabteilung. Dies wird in dem einen oder anderen Fall sicherlich auch anders laufen,
aber so ist i. d. R. der Verlauf insbesondere beim SV Werder. Ich hatte mich in der Vergangenheit immer dagegen gewehrt, dass hier die
Erfolge einem oder zwei Verantwortlichen (FK/FB) zugeschrieben wurden.
Der Scout sichtet in der Regel Entwicklungsspieler und "verwaltet", wertet aus und im Bedarfsfall bringt er die Empfehlung, wenn entsprechende
Spieler mit den gesuchten Fähigkeiten auf dem Markt sind. Der Leiter der Scoutingabteilung führt und strukturiert seinen Scoutunterbau und
zwar auf der Basis seiner Erfahrung/Netzwerk.
Die Scoutingabteilung unter ihm hat verschiedene Verantwortungsbereiche (Ebene Europa). Unter den Scouts sitzen "Informanten" die diese
wiederum mit Informationen pflegen. Diese Informanten "beobachten" den höheren Leistungsbereich der einzelnen Landesverbände.
Vorzugsweise jedoch gibt es sogenannte Zielspieler und die stehen unter Beobachtung.
Als Leiter hat er die Aufgabe diese Abteilung zu strukturieren, zu führen und zu fordern. Er stellt grundsätzlich mit potenziellen Spielern einen Erstkontakt her und lotet aus. Die weiteren Wege, je nach Alter, laufen über Leiter NLZ oder Sportliche Leitung TR/GFS.
Über Spieler wie Sahin, Pizarro, Langkamp, Belfodil brauchen wir an dieser Stelle nicht reden, denn die sind ein Produkt der internen
Erfordernisse (so wie auch Selke, Toprak oder auch Osako , Bittencourt als Wunschspieler) sowie von Spielerberatern.
Der Scout/Leiter Scout sieht seine Hauptaufgabe in der Sichtung von Spielerpotenzial mit Entwicklungsqualitäten. Der Rest ist ein
Nebenprodukt das kann jeder Informatiker oder Bild-Leser. Wie im Nachwuchsbereich, hier gehören die "besten" Leute hin.
Interessant ist auch die jetzige Zusammensetzung der Scoutabteilung, einfach mal reinschauen. Lizenzen??
MR war Scoutobjekt. Tim war derjenige der den Kontakt hergestellt und gepflegt hat. Den weiteren Werdegang konnte man der
Presse entnehmen (Florian hat usw., usw.). Dieser Weg geht auch rückwärts. Das Interesse von LEV an MR war auch nicht
aus der holen Hand. Allerdings war nie mehr als eine Ausleihe im Gespräch, da LEV über ausreichend Speed-Spieler verfügt.
Zu dem Zeitpunkt des Interesses waren eben ein paar Spieler "out of order", verletzungsbedingt.

Zum Schuss noch zwei Frage.
1.) Was meinst du warum geht ein Tim Steidten in seiner Position zu LEV?

2.) Warum holt sich ein Verein wie LEV Tim?
 
Wenn man alle rausschmeißt, die hier gefordert werden, muss Maxi Spielertrainer machen und Chong kümmert sich um die Transfers.
FloKo muss weg! Baumann muss weg! Und der Bode erst und wie der Schaaf schon wieder aussieht!
Natürlich muss da irgendwie Bewegung rein, aber ALLE feuern ist irgendwie Trump-Style
 
Wenn man alle rausschmeißt, die hier gefordert werden, muss Maxi Spielertrainer machen und Chong kümmert sich um die Transfers.
FloKo muss weg! Baumann muss weg! Und der Bode erst und wie der Schaaf schon wieder aussieht!
Natürlich muss da irgendwie Bewegung rein, aber ALLE feuern ist irgendwie Trump-Style

Eine einzige Maßnahme hätte ausgereicht, um glaubhaft in die Zukunft schauen zu können.
FB hätte keine Vertragsverlängerung erhalten dürfen. Das wäre eine glaubhafte Maßnahme gewesen, wenngleich
andere Protagonisten mindestens einen vergleichbaren Anteil an der Misere haben. Der Wechsel
bei allen anderen im Einzelnen hätte nicht die erforderliche Wirkung.
 
Aber welchen ehemaligen Werderaner soll dann von Baumann übernehmen? Wiese? Eilts? Ailton? Micoud? Pasanen? Wer???
 
Warum Werderaner? Das muss kein Werderaner sein, sondern einfach jemand, der sein Handwerk versteht. Hier wird nur in der eigenen Soße geschwommen, es wäre auch mal gut, wenn externer frischer Wind reinkommt.
Wer soll denn allen Ernstes FK beerben? FB holt sich seine Trainer aus dem Verein. Die U23 gibt nicht viel her an Trainern, C. Brand evtl.???
Auf jeden Fall hat die BILD angefangen, FK auf die Liste der bedrohten Arten zu setzen. Das ist für FK sehr bedrohlich, weil die öffentliche Meinung ohnehin mit ihm nur noch in Teilen einverstanden ist. Wenn die regionalen Medien dem folgen, wovon man ausgehen kann, wird es sogar heikel für ihn.
Wer soll FK nachfolgen? Es muss ja ein Werderaner sein. Insofern evtl. A. Herzog oder ähnliche Namen werden gehandelt werden?
 
Eine einzige Maßnahme hätte ausgereicht, um glaubhaft in die Zukunft schauen zu können.
FB hätte keine Vertragsverlängerung erhalten dürfen. Das wäre eine glaubhafte Maßnahme gewesen, wenngleich
andere Protagonisten mindestens einen vergleichbaren Anteil an der Misere haben.
Genau das Fett hervorgehobene ist der Casus Knacktus. So wenig sich die Misere auf eine einzige Person/Ursache beschränken lässt, so wenig hätte (diese) eine Maßnahme für eine bessere Perspektive ausgereicht. Hier ist in den letzten Jahren - auch schon bevor FB mit in Verantwortung für das operative Geschäft stand - so viel schief gelaufen, da ist es mit einer personellen Veränderung auf dem Stuhl des GF Sport alleine nicht getan, so erforderlich sie auch ist bzw. zumindest erscheint. Aufgrund dieser Komplexität müssen für eine bessere Zukunft hier mehrere Steine zumindest durchleuchtet werden müssen, sowohl personell als auch in den Denk- und Handlungsweisen. Doch gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass dabei nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird.
 
Genau das Fett hervorgehobene ist der Casus Knacktus. So wenig sich die Misere auf eine einzige Person/Ursache beschränken lässt, so wenig hätte (diese) eine Maßnahme für eine bessere Perspektive ausgereicht. Hier ist in den letzten Jahren - auch schon bevor FB mit in Verantwortung für das operative Geschäft stand - so viel schief gelaufen, da ist es mit einer personellen Veränderung auf dem Stuhl des GF Sport alleine nicht getan, so erforderlich sie auch ist bzw. zumindest erscheint. Aufgrund dieser Komplexität müssen für eine bessere Zukunft hier mehrere Steine zumindest durchleuchtet werden müssen, sowohl personell als auch in den Denk- und Handlungsweisen. Doch gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass dabei nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird.

Da würde ich gerne mal einhaken. Ich persönlich denke, dass es sehr viel geschafft hätte.
Es wäre, meiner Meinung nach, eine Kettenreaktion in Gang gesetzt worden. Ein neuer Sportdirektor, insbesondere ohne direkte Verbindung zu den anderen Protagonisten, würde seine andere Sichtweise einbringen.
Er würde versuchen, mit anderen Leuten seines Vertrauens etwas aufzubauen. Sich zu beweisen. Dazu würden dann auch Umstrukturierungen gehören in vielen Bereichen gehören. Zum Beispiel beim Scouting.
Ebenso wäre eine Nichtverlängerung auch ein Zeichen an die Mannschaft und den Trainer gewesen, dass sich nicht nur etwas ändern muss, sondern ändern wird.
Der eine oder andere, der sich jetzt "in Sicherheit" wiegt, wüsste das bei einem neuen GFS die Karten neu gemischt werden und würde sich vielleicht auch etwas mehr anstrengen, um in eine bessere Ausgangsposition zu gelangen.

Wie gesagt, es ist nur meine persönliche Meinung. Kann man auch anders sehen. Ich persönlich würde allerdings sagen, dass es schon eine Signalwirkung gehabt hätte. Auch gegenüber unserem Trainer. Und da wir nicht wissen, was alles hinter den Kulissen passiert, könnte es auch innerhalb der Mannschaft eventuell sein Standing hervorheben und Rückendeckung geben, wenn sich dann zum Beispiel mehr an seine Vorgaben gehalten würde.
 
@Pardus Viridis

Im Grundsatz bin ich vollkommen bei dir. Ich habe es vor gar nicht all zu langer Zeit bei meinem Arbeitgeber selbst erlebt, wie ein neuer Vertriebsleiter ohne Stallgeruch seinen Verantwortungsbereich in vielen Bereichen größtenteils erfolgreich "auf links drehte". Doch das war nur möglich, weil die Geschäftsführung die dafür erforderliche Bereitschaft zeigte. Diese Bereitschaft sehe ich bei Werder jedoch nicht. Vor allem deshalb nicht, weil die obersten Hierarchien im operativen Geschäft sowie weitere Leitungsposten überwiegend mit langjähriger grün-weißer Vergangenheit besetzt sind, so dass der Eindruck erweckt wird, das Input von Außen, Veränderungen etc. nicht gewünscht sind.
 
Genau das Fett hervorgehobene ist der Casus Knacktus. So wenig sich die Misere auf eine einzige Person/Ursache beschränken lässt, so wenig hätte (diese) eine Maßnahme für eine bessere Perspektive ausgereicht. Hier ist in den letzten Jahren - auch schon bevor FB mit in Verantwortung für das operative Geschäft stand - so viel schief gelaufen, da ist es mit einer personellen Veränderung auf dem Stuhl des GF Sport alleine nicht getan, so erforderlich sie auch ist bzw. zumindest erscheint. Aufgrund dieser Komplexität müssen für eine bessere Zukunft hier mehrere Steine zumindest durchleuchtet werden müssen, sowohl personell als auch in den Denk- und Handlungsweisen. Doch gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass dabei nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird.

Nein, insgesamt mit einer, nicht aber Zug um Zug und zunächst die des GFS wäre es gewesen.
 
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