Diesen Unterschied zum Pokal habe ich auch nicht bestritten. Das Warum dafür lässt sich jedoch weder mit der Redewendung "der Pokal hat seine eigenen Gesetze" noch mit 1-2 sachlichen Sätzen fundiert erklären (wäre vielleicht ein Thema für die Diplomarbeit in einem Psychologiestudium). Daß es im Pokal besser läuft als im Ligaalltag, ist weder bei Werder noch bei anderen Clubs kein besonderes Phänomen; besorgniserrgend ist jedoch die Größe der Diskrepanz mit der Häufung von sehr schlechten Auftritten in der Bundesliga in Folge.
Ich kann es nicht mehr hören, "im Pokal...". Ja schön, da muss ich auch keine wissentschaftliche Arbeit darüber schreiben.
Entscheidend sin die Ergebnisse in der Liga...8 von 9 Spielen verloren..3:23 Tore. Leck mich am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern
das gegen Union, Paderborn, Köln usw....meine Güte der Pokal bestätigt doch eher, das es klappt, aber halt nicht mit FK. Das hat doch Ursachen, das die Mannschaft ihm nicht folgt.
Dazu höre ich immer, die Mannschaft hat keinen Charakter, diesselbe die im Pokal gewonnen hat und letzte Saison an den Europapokalplätzen geschnuppert hat. Alles böse Charaktere oder was? ...Kohfeldt erreicht die Mannschaft nicht mehr, das sieht doch jeder Blinde.

, aber nicht zu beeinflussen), und dabei im Besonderen Kohfeldt. Dabei fühlte ich mich erinnert an die jährlich stattfindenen Mitarbeitergespräche, wo man sich ehrlich mit dem Chef austauschen sollte, also offen seine Meinung sagen durfte. Wenn man das tat, kamen unweigerlich die Retouren, zwar nicht sofort und öffentlich, aber mit zeitlichem Versatz und schleichend. Irgendwann hatte man es kapiert, mit dem Ergebnis, das eben alles gut war, prima Prozesse, gute Kommunikation, gute Unterstützung etc.. Damit war gewährleistet, das einen der Chef in Ruhe ließ, man seine eigenen Routinen fahren konnte, eigenverantwortlich handeln konnte und damit seine Selbstständigkeit mit allen Annehmlichkeiten (Firmenkutsche, Projektplanung und -durchführung, Entscheidungsfreiheit etc.) behielt. 
