Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

so offensichtliche und schwerwiegende Fehler wie beschrieben, werden nicht weniger gravierend, wenn man sie nicht anspricht

Und du meinst nicht, daß man das lieber intern macht und ggf. den Spielern selbst überlässt Dinge anzusprechen wenn sie glauben daß es notwendig ist? So wie es z.B. Moisander gestern gemacht hat?! Also sag mir noch mal, welchen Effekt hätte es auf einen Spieler wenn der Trainer die Dinge nicht mehr intern bei der Nachbesprechung/Training anspricht, sondern Extern? Sag mir, was soll Florian Kohfeldt zum Ballverlust von Johannes Eggestein in seinem 2. Bundesligaspiel in der Startelf sagen der zum Gegentor führt. Erklär es mir.
 
Mir würde das persönlich schon reichen wenn wenigstens die Situation nach aussen realistisch dargestellt würde, die Baumann Aussagen passen doch gar nicht mehr dazu,immer die gleiche Platte , auf Dauer fühlt man sich veräppelt.
 
...öffentlich wird mir hier oft viel zuviel geredet, ich war schon froh, dass es vor dem Bayernspiel Verhältnismäßig ruhig war. Weniger reden mehr Taten sprechen lassen, hat uns immer gut getan.
Intern Dinge angehn, aber extern Maulkorb.

Gegen öffentliches Reden ist grundsätzlich nichts einzuwenden, das gehört zu im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Tätigkeiten dazu. Diffizil wird es jedoch. wenn so wie jüngst bei Werder den wiederholt markigen Worten VOR einem Spiel nicht die entsprechenden Taten folgen. Hier wäre ein Maulkorb in sicherlich angebracht, aber in der Aufarbeitung NACH einer Partie gehört in einem angemessenen Rahmen die Einbeziehung der Öffentlichkeit dazu. Denn wer sich im Erfolgsfall von den Fans feiern lässt, der muß auch im Fall das Mißerfolgs das Gefühl vermitteln, daß man sich mit den Ursachen für diese Unzufriedenheit selbstkritisch befasst.
 
Gegen öffentliches Reden ist grundsätzlich nichts einzuwenden, das gehört zu im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Tätigkeiten dazu. Diffizil wird es jedoch. wenn so wie jüngst bei Werder den wiederholt markigen Worten VOR einem Spiel nicht die entsprechenden Taten folgen. Hier wäre ein Maulkorb in sicherlich angebracht, aber in der Aufarbeitung NACH einer Partie gehört in einem angemessenen Rahmen die Einbeziehung der Öffentlichkeit dazu. Denn wer sich im Erfolgsfall von den Fans feiern lässt, der muß auch im Fall das Mißerfolgs das Gefühl vermitteln, daß man sich mit den Ursachen für diese Unzufriedenheit selbstkritisch befasst.
So meinte ich das!
 
Gegen öffentliches Reden ist grundsätzlich nichts einzuwenden, das gehört zu im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Tätigkeiten dazu. Diffizil wird es jedoch. wenn so wie jüngst bei Werder den wiederholt markigen Worten VOR einem Spiel nicht die entsprechenden Taten folgen. Hier wäre ein Maulkorb in sicherlich angebracht, aber in der Aufarbeitung NACH einer Partie gehört in einem angemessenen Rahmen die Einbeziehung der Öffentlichkeit dazu. Denn wer sich im Erfolgsfall von den Fans feiern lässt, der muß auch im Fall das Mißerfolgs das Gefühl vermitteln, daß man sich mit den Ursachen für diese Unzufriedenheit selbstkritisch befasst.
...mir muss man mit Worten nicht vermitteln, dass man sich mit den Ursachen selbstkritisch befasst, man sollte lieber schleunigst Taten sprechen lassen und das am besten schon am Freitag zu Hause gegen Düsseldorf.;)
 
Gegen öffentliches Reden ist grundsätzlich nichts einzuwenden, das gehört zu im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Tätigkeiten dazu. Diffizil wird es jedoch. wenn so wie jüngst bei Werder den wiederholt markigen Worten VOR einem Spiel nicht die entsprechenden Taten folgen. Hier wäre ein Maulkorb in sicherlich angebracht, aber in der Aufarbeitung NACH einer Partie gehört in einem angemessenen Rahmen die Einbeziehung der Öffentlichkeit dazu. Denn wer sich im Erfolgsfall von den Fans feiern lässt, der muß auch im Fall das Mißerfolgs das Gefühl vermitteln, daß man sich mit den Ursachen für diese Unzufriedenheit selbstkritisch befasst.

Dieses Gesabbel vor dem Spiel geht mir auch tierisch auf die Nüsse. Einfach Klappe halten und konzentriert spielen.
 
Und du meinst nicht, daß man das lieber intern macht und ggf. den Spielern selbst überlässt Dinge anzusprechen wenn sie glauben daß es notwendig ist? So wie es z.B. Moisander gestern gemacht hat?! Also sag mir noch mal, welchen Effekt hätte es auf einen Spieler wenn der Trainer die Dinge nicht mehr intern bei der Nachbesprechung/Training anspricht, sondern Extern? Sag mir, was soll Florian Kohfeldt zum Ballverlust von Johannes Eggestein in seinem 2. Bundesligaspiel in der Startelf sagen der zum Gegentor führt. Erklär es mir.
Zu der Situation von Jojo gibt es nichts zu sagen, weil er genau aus dem von dir angeführten Grund entschuldigt ist, aber diese Situation war symptomatisch für das zu unterschiedliche Spielverhalten der Mannschaften. Es soll doch keiner öffentlich filetiert werden, es reicht doch, die Fehler in der Gesamtheit anzusprechen, nicht aber sinngemäß Sätze wie, es gab Möglichkeiten, das Spiel zu drehen oder wir waren am Limit unseres Spiels.
 
es reicht doch, die Fehler in der Gesamtheit anzusprechen

Reicht wofür? Und wenn Moisander sagt, daß die Mannschaft zu viele individuelle Fehler macht weil nicht alle, ihn eingeschlossen, über 90 Minuten 100% bei der Sache sind, dann ist das nicht ok? Wenn Kruse sagt, daß man nicht von fehlendem Glück sprechen kann wenn immer wieder die gleichen Dinge passieren, dann ist das nicht ok? Was genau wäre denn ok, wer muss mit faulen Tomaten beschmissen werden? Wessen Kopf muss rollen damit die "Gesamtheit" erfüllt ist? Manche hier wollen ja schon wieder an den Trainer ran, der vor 5 Wochen quasi schon bei Bayern war....

es gab Möglichkeiten, das Spiel zu drehen oder wir waren am Limit unseres Spiels

Beide Aussagen sind korrekt, wo ist das Problem? Wir hatten bis zum Schluss die Chance auf den Ausgleich, auch wenn Bayern überlegen war. Und wir waren am Limit, gegen die Bayern war speziell im zentralen Mittelfeld einfach nichts zu machen. Es scheint so, als wenn die Mannschaft zu sehr über die Spielzüge nachdenken muss wodurch jede Dynamik verloren geht. Es mag nicht jedem hier gefallen, aber hier ist was im Aufbau begriffen und wie es scheint ist Kohfeldts Idee des Ballbesitzfußballs nicht mal eben so umzusetzen. Und da das so ist, waren wir gestern mit den spielerischen Möglichkeiten die wir hatten am Limit. Nur in den kurzen Phasen wo mit Tempo und ohne groß drüber nachzudenken gespielt wurde, haben wir Bayern in Bedrängnis gebracht. Das war aber offenkundig nicht der Matchplan. War es auch letzte Woche nicht und nicht die Woche davor.
 
Und du meinst nicht, daß man das lieber intern macht und ggf. den Spielern selbst überlässt Dinge anzusprechen wenn sie glauben daß es notwendig ist? So wie es z.B. Moisander gestern gemacht hat?! Also sag mir noch mal, welchen Effekt hätte es auf einen Spieler wenn der Trainer die Dinge nicht mehr intern bei der Nachbesprechung/Training anspricht, sondern Extern? Sag mir, was soll Florian Kohfeldt zum Ballverlust von Johannes Eggestein in seinem 2. Bundesligaspiel in der Startelf sagen der zum Gegentor führt. Erklär es mir.
Daß dieses Dinge vom nicht mehr intern, sondern nur noch Extern besprochen werden sollen, würde auch kaum jemand fordern, oder?

Es geht vielmehr darum, daß ein Coach in der Öffentlichkeit das Gefühl vermittelt, daß er sich mit den Ursachen für Fehlern zusammen mit der Mannschaft oder einzelnen Spieler befasst, und dabei durchaus auch öffentlich sachlich formulierte Kritik üben darf. Denn wer öffentlich gelobt wird, der muß auch in der Lage sein, mit öffentlich geäußerter Kritik umzugehen - wobei natürlich auch differenziert werden muß, ob es sich um einen alten Haudegen oder um einen Novizen im Profilfußball handelt. Hierbei kommt auch das zum Tragen, was ich sinngemäß schon vorhin geschrieben habe, sprich es kommt auf das Fingerspitzengefühl des Coaches an, wie er diese Kritik äußert und wie er im Nachlauf die Kritikpunkte mit Mannschaft/Spielern aufarbeitet.
 
Es geht vielmehr darum, daß ein Coach in der Öffentlichkeit das Gefühl vermittelt, daß er sich mit den Ursachen für Fehlern zusammen mit der Mannschaft oder einzelnen Spieler befasst

Ok, so lange eins klar ist: Der Adressat ist ausschließlich die Öffentlichkeit. Du und ich zum Beispiel. Die Öffentlichkeit also innerhalb derer manche meinen, Kohfeldt würde zu viel sabbeln und zu viel über die Stärken und Schwächen seiner Mannschaft öffentlich reden ;)

P.S.: Ursache für dieses Spiel, genau wie seit zwei Wochen, ist mMn. unser zu offenes zentrales Mittelfeld. Da muss Kohfeldt reagieren und ich meine nicht personell (iSv.: Jemand wäre zu schlecht drauf) sondern taktisch (Kovac im übrigen hat bei Bayern genau das getan. Zu unserem Nachteil.). Und in gewisser Hinsicht bin ich sogar froh, daß Milos mal nicht dabei ist. Das mit Moisander hätte natürlich nicht sein müssen, aber nun, lässt sich nicht ändern.
 
Derzeit habe ich das Gefühl, dass Kohfeldt aufgrund der Heimniederlagen gegen Leverkusen und Gladbach die Mannschaft zu vorsichtig einstellt.
Das Spiel gegen die schnellen Leverkuser hat er jedoch aufgrund der falschen Taktik selbst verbockt. Das Problem sehe ich derzeit darin, dass das Mittelfeld bei gegnerischem Ballbesitz zu tief steht. Dies war auch in Freiburg auffällig. Werder war in den ersten Spielen stark, als die Mannschaft insgesamt weiter vorne den Gegner beim Spielaufbau gestört und Bälle erobert hat (Pressing). Andererseits ist Werder jedoch konteranfällig, da es in der Defensive an der Schnelligkeit fehlt. Und das ist der wunde Punkt gerade gegen schnelle Stürmer. Diesbezüglich versucht Kohfeldt wohl durch die vorsichtigere Spielweise gegenzusteuern. Dies funktioniert aber nicht, wenn die Offensive und die Mittelfeldspieler sich zuweit zurückziehen. Der Gegner bekommt dann das Spiel mehr und mehr in den Griff und "setzt sich vorne fest", während es Werder schwer fällt, vernünftige Gegenangriffe zu inszenieren, da der Abstand nach vorne groß ist.
Es ist sicher nicht falsch, gegen stärkere Gegner zunächst etwas defensiver zu beginnen, doch derzeit fehlt es an der Ausgewogenheit. Werder muss es schaffen (evtl. auf Kommando) schneller auf offensiveres Pressing umzuschalten. Das muss einfach häufiger passieren. Als Werder dies gegen Bayern zwischenzeitlich schaffte, wurde die Abwehr der Bayern auch in Schwierigkeiten gebracht. Es gehört natürlich eine entsprechende Laufbereitschaft dazu. Daran hapert es derzeit teilweise. Dies mag aber auch daran liegen, dass die Mannschaft derzeit zusehr auf die Defensive eingestellt ist und dies in den Köpfen hat (nur keinen Konter fangen).
 
Ok, so lange eins klar ist: Der Adressat ist ausschließlich die Öffentlichkeit. Du und ich zum Beispiel. Die Öffentlichkeit also innerhalb derer manche meinen, Kohfeldt würde zu viel sabbeln und zu viel über die Stärken und Schwächen seiner Mannschaft öffentlich reden ;)
Allen wird man es eh nicht recht machen können. Aber so wie in jüngerer Vergangenheit sich im Mißerfolgsfall schweigend in seine Wagenburg zu verschanzen und auf das Vorüberziehen des Sturms zu warten oder in Phrasen wie "So ist Fußball" zu flüchten, lösen wie die jüngere Vergangenheit zu sehen die Probleme auch nicht.


P.S.: Ursache für dieses Spiel, genau wie seit zwei Wochen, ist mMn. unser zu offenes zentrales Mittelfeld.
Dieses Problem ist keines der letzten zwei Wochen. Schon beim Testspiel gegen Villarreal im August war zu sehen, wo die ersten beiden Gegentore aus Ballverlusten des weit nach vorne aufgerückten OM resultierten und somit der Gegner viel Raum hatte - was auch noch dadurch begünstigt wurde, daß das Umschalten von Offensive auf die Defensive nicht funktionierte. Einiges an Abhilfe könnte hierbei ein Spiel mit einem klassischen 9er schaffen, weil dadurch wäre das Angriffszentrum weniger verwaist ist, so daß das OM etwas zentraler mit etwas mehr Absicherung nach hinten agieren könnte. Aber das scheut FK bekanntermaßen wie de Teufel das Weihwasser.
 
So langsam wird s ungemütlich. .... Also ich finde das 1 zu 2 spiegelt in keinster Weise das Spiel wieder. Es hätte auch ein 1 zu 4 oder höher werden können. Bayern hatte ne Menge sog. 100%ige, die sie verschwenderisch vergeben haben. Wir hingegen hatten ausser unserm schön rausgespieltem Tor und dem Willen in der Endphase nicht vielmehr zu bieten. (wie war das Eckenverhältnis? .... gefühlt 7000 zu 3 für Bayern?) ..... das war nicht genug um Bayern zu schlagen.

Was mich besonders ärgert ..... Bayern war schlagbar, dazu hatten wir noch alles Glück der Welt. Es lief eigentlich alles für uns, was man gegen Bayern braucht und trotzdem haben wir nix geholt :rolleyes: ...... Ich fand's kläglich und bin richtig pissig! Was mich alles gestört hat mal kurz im Folgendem:

  • was zum Teufel macht Jojo im rechten Mittelfeld? Es hat ihn doch nicht halb Europa aufm Zettel gehabt, weil er im rechten Mittelfeld spielt. Nein, sondern wegen seiner Stürmertore. Gestern folgerichtig Totalausfall!
  • die Abstossvariante Pav (halblanger Pass) auf August ist zu gefühlten 100% mit sofortigem Ballverlust verbunden. Wann schnallen wir das?
  • wenn ich mir nochmal die Spiele gg. WOB und Hertha in Erinnerung rufe, dann haben wir viel schneller den Spielaufbau hinbekommen (teils One touch). Das waren tolle Spiele. Im Moment sehe ich verkopften und verkrampften Ballbesitzfussball in der Variante "gewollt, aber nicht gekonnt"...............laaaaaaaaaaaaangweilig und vor allem easy zu verteidigen
  • alle Spieler, die vom Kumpel Floko quasi eine Stammplatzgarantie haben Moisander, Klaassen und Kruse spielen krass unter Form. Das zu ignorieren wäre fatal. Führungstechnisch ist das unbefriedigend. Moisander ist seitdem Mainz Spiel ohnehin völlig von der Rolle.
  • ich weiß im übrigen warum es falsche Neun heißt, ..... ganz einfach, weil es falsch ist mit Max auf der Neun! Wir hatten da vorne nicht einen der richtig Betrieb macht. Gerade gegen hochstehende Bayern, wäre Rashica im Umschaltspiel bspw. eine Waffe gewesen
Ich glaube Floko hat komplett seine Linie verloren. Vielleicht ist er auch zu überheblich was die taktische Flexibilität dieser Mannschaft betrifft, so nach dem Motto es geht alles. Gegen Leverkusen war es krass drüber und Auslöser der aktuellen Krise. Hoffentlich ist Floko nicht schon so "verkumpelt" mit seinen Führungsspielern, das er nicht mehr zurück kann. Er muß es EINFACH halten ....., dazu sind m. E. zunächst drei Dinge wichtig...... eine (oder zwei) echte Neun aufstellen, kein Ballbesitzfussball, sondern schneller und mutiger spielen d.h. mehr vertikale Pässe und bzw. vor allem wer keine Leistung bringt kriegt ne eindeutige Rückmeldung in Form von Kritik und Bank. Bloß kein Schönreden und klammern mehr ........ das tötet das Leistungsprinzip!
(Düsseldorf ist ohne wenn und aber ein Pflichtsieg, ansonsten können wir gerne wieder gg. den Abstieg spielen :schock:)
 
...was zum Teufel macht Jojo im rechten Mittelfeld? Es hat ihn doch nicht halb Europa aufm Zettel gehabt, weil er im rechten Mittelfeld spielt. Nein, sondern wegen seiner Stürmertore. Gestern folgerichtig Totalausfall!
  • die Abstossvariante Pav (halblanger Pass) auf August ist zu gefühlten 100% mit sofortigem Ballverlust verbunden. Wann schnallen wir das?
  • wenn ich mir nochmal die Spiele gg. WOB und Hertha in Erinnerung rufe, dann haben wir viel schneller den Spielaufbau hinbekommen (teils One touch). Das waren tolle Spiele. Im Moment sehe ich verkopften und verkrampften Ballbesitzfussball in der Variante "gewollt, aber nicht gekonnt"...............laaaaaaaaaaaaangweilig und vor allem easy zu verteidigen
  • alle Spieler, die vom Kumpel Floko quasi eine Stammplatzgarantie haben Moisander, Klaassen und Kruse spielen krass unter Form. Das zu ignorieren wäre fatal. Führungstechnisch ist das unbefriedigend. Moisander ist seitdem Mainz Spiel ohnehin völlig von der Rolle.
  • ich weiß im übrigen warum es falsche Neun heißt, ..... ganz einfach, weil es falsch ist mit Max auf der Neun! Wir hatten da vorne nicht einen der richtig Betrieb macht. Gerade gegen hochstehende Bayern, wäre Rashica im Umschaltspiel bspw. eine Waffe gewesen
Ich glaube Floko hat komplett seine Linie verloren. Vielleicht ist er auch zu überheblich was die taktische Flexibilität dieser Mannschaft betrifft, so nach dem Motto es geht alles. Gegen Leverkusen war es krass drüber und Auslöser der aktuellen Krise. Hoffentlich ist Floko nicht schon so "verkumpelt" mit seinen Führungsspielern, das er nicht mehr zurück kann. Er muß es EINFACH halten ....., dazu sind m. E. zunächst drei Dinge wichtig...... eine (oder zwei) echte Neun aufstellen, kein Ballbesitzfussball, sondern schneller und mutiger spielen d.h. mehr vertikale Pässe und bzw. vor allem wer keine Leistung bringt kriegt ne eindeutige Rückmeldung in Form von Kritik und Bank. Bloß kein Schönreden und klammern mehr ........ das tötet das Leistungsprinzip!
Teilweise kann ich dem zustimmen. Ich möchte aber eines zu bedenken geben:
- mit Th Delaney haben wir einen zentralen def MF abgegeben und haben ihn durch eine offensivere Variante mit DK ersetzt.
- vor der Saison wurde das schon mal thematisiert und FK & FB haben Beide gemeint, dass man den Verlust im Kollektiv ersetzen könne.
Wenn man den Kader in Bezug auf einen Kämpfer durchsucht, kommt man auf Bargfrede, der unbestimmt ausfallen wird. Evtl. noch Möhwald dann war es das aber auch. FK meint mit spielerischen Mitteln sein Konzept durchzubringen und hat den Wert eines TDs komplett unterschätzt. Mit Sahin haben wir zwar einen guten Fußballer dazubekommen, aber keinen Kämpfer im MF. Wir haben keinen im Team, der die Mannschaft pusht und nach vorne treibt. TD war so ein Typ, sicherlich nicht immer brillant in seinen Aktionen aber enorm wertvoll für das Team. Dazu haben wir mit CP (= 40 Jahre alt) nur einen echten MS, denn Harnik sieht sich eher auf Außen. Dann sieht das so aus, wie es gestern ausgesehen hat. Mutlos, ängstlich und uninspiriert. Daher behaupte ich, dass sowohl FK als auch FB in der Analyse des Kaders den Faktor Kampfkraft, Teamspirit etc unterschätzt haben.
Lässt sich nicht mehr ändern. Jetzt müssen sie da durch und neue Saison wird man sehen.
 
...öffentlich wird mir hier oft viel zuviel geredet, ich war schon froh, dass es vor dem Bayernspiel Verhältnismäßig ruhig war. Weniger reden mehr Taten sprechen lassen, hat uns immer gut getan.
Intern Dinge angehn, aber extern Maulkorb.

Das ist richtig. Mir sabbelt Floko z.B. viel zu viel. Aus jeder Frage generiert er einen halben Vortrag. Dann lieber gezielte 3 Worte, die dann auch sitzen und bei den entsprechenden Stellen ankommen. Das darf und sollte dann auch gerne mal weh tun und zum Denken anregen.
 
Teilweise kann ich dem zustimmen. Ich möchte aber eines zu bedenken geben:
- mit Th Delaney haben wir einen zentralen def MF abgegeben und haben ihn durch eine offensivere Variante mit DK ersetzt.
- vor der Saison wurde das schon mal thematisiert und FK & FB haben Beide gemeint, dass man den Verlust im Kollektiv ersetzen könne.
Wenn man den Kader in Bezug auf einen Kämpfer durchsucht, kommt man auf Bargfrede, der unbestimmt ausfallen wird. Evtl. noch Möhwald dann war es das aber auch. FK meint mit spielerischen Mitteln sein Konzept durchzubringen und hat den Wert eines TDs komplett unterschätzt. Mit Sahin haben wir zwar einen guten Fußballer dazubekommen, aber keinen Kämpfer im MF. Wir haben keinen im Team, der die Mannschaft pusht und nach vorne treibt. TD war so ein Typ, sicherlich nicht immer brillant in seinen Aktionen aber enorm wertvoll für das Team. Dazu haben wir mit CP (= 40 Jahre alt) nur einen echten MS, denn Harnik sieht sich eher auf Außen. Dann sieht das so aus, wie es gestern ausgesehen hat. Mutlos, ängstlich und uninspiriert. Daher behaupte ich, dass sowohl FK als auch FB in der Analyse des Kaders den Faktor Kampfkraft, Teamspirit etc unterschätzt haben.
Lässt sich nicht mehr ändern. Jetzt müssen sie da durch und neue Saison wird man sehen.

Das kann man aber eigentlich nur der Werder Führung zum Bedenken geben, was den Frust ja nicht gerade besser macht.

Das leidige Thema "interne Kompensation" seit Jahren, gleichzeitig werden aber Millionen verschleudert für Leute, die die Bank warm halten...
 
Zwei Dinge laufen mir da durcheinander,
warum soll ein Trainer, nicht vor und nach dem Spiel etwas sagen?
Das ist sein Job, das wird von ihm verlangt. Das ist die heutige mediale Zeit,
alle wollen bedient werden und alle sind doch
wir.
(das Forum ist doch das beste Beispiel dafür)
da seh ich keinen Widerspruch, Kohlfeld macht diesen Part im Gegensatz zu Nouri hervorragend,
das sieht man auch an seinem medialem Standing, wie Journalisten ihn einordnen.

das zweite ist das Rufen nach markigen Worten.
das kann man als Cola Fanta Mix zu Recht machen, ein Trainer hat doch mehr die Aufgabe Jo-Jo zu entwickeln, ihn an Werder zu binden, als nach Schlacke Vorbild ihn zu demontieren und vom Hof zu jagen.
Das eine ist in meinen Augen die Ausbildung und das andere das mediale Standing, wie verkaufe ich die Niederlage.

Die Niederlage wird der Trainer doch intern ansprechen :unglaeubig:,
alles andere erfährt doch der Spieler in den Medien und er weiß auch selber, was er da gespielt hat.
Das weiß doch Moissander :(,
und er erwartet vom Trainer, dass er ihm hilft und heraus führt und nicht dass er die Krise verschlimmert.
Und wenn das ein Trainer macht,
seine Spieler an den medialen Pranger zu stellen,
weiß ich, seine letzten Aussagen haben begonnen.

:)
Ist ja richtig, was Du schreibst, aber muss man dann schön reden und relativieren?
 
alle Spieler, die vom Kumpel Floko quasi eine Stammplatzgarantie haben Moisander, Klaassen und Kruse spielen krass unter Form.

Ich finde das trifft nur auf Klaassen wirklich zu. Wenn alle gestern so gespielt hätten wie Kruse, wäre es ein anderes Spiel geworden. Und Moisander, naja, das war natürlich gestern nix. Er halt halt momentan so ein wenig die Pest an den Hacken. Der 11er letzte Woche aus kürzester Entfernung, gestern die Gelbe die er ziehen MUSS um dann mit ner Dummheit vom Platz zu fliegen...läuft irgendwie nicht, zumal er auch nicht wirklich mit seinem Spielaufbau glänzen kann, was aber vor allem an unserer permanenten Unterzahl im Mittelfeld liegt. Und so bleiben einzig die negativen Szenen im Kopf.

Ich glaube Floko hat komplett seine Linie verloren.

So würde ich das nicht bezeichnen. Seine Linie ist für mich eher ziemlich klar, nur sind wir halt an einem Punkt angelangt an dem gefragt werden muss was eigentlich Priorität hat: Das ausgerufene Saisonziel oder die Entwicklung der Mannschaft. Wenn es Letzteres ist, dann kann man diese längere "Findungsphase" akzeptieren. Aber wenn nicht, dann sollte man die Mannschaft vielleicht eher wieder das spielen lassen was sie offenbar besser kann. Man muss ja nicht gleich alles an "Ballbesitz"-Elementen über Bord werfen, aber vielleicht ist es an der Zeit das Tempo der Entwicklung mal ein wenig zu drosseln, wenn es denn offenkundig nicht richtig funktioniert. Mit diesem Schritt zurück wird sich Kohfeldt keinen Zacken aus der Krone brechen.

EDIT

Was mir noch einfällt: Jojo als Totalausfall zu bezeichnen halte ich schon für ziemlich arg. Nur allein was der an Kilometern vorne und hinten gerissen hat. Klar, insgesamt kam dann für einen Offensivspieler zu wenig, aber Totalausfall geht finde ich weit an der Sache vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Back
Top