Wer heute Sky90 gesehen hat, der hat eine sehr guten Kommentar von Günter Jauch zur Krise gehört. Er sagte dort, dass hier in NRW nächstes Jahr Wahlen anstehen und eine Regierung es sich nicht erlauben kann, einen Verein wie Schalke über die Klinge springen zu lassen. Auch wenn dieses Ordnungspolitisch sicherlich recht problematisch ist.
Realistisch betrachtet hat er damit recht und es wird so auch kommen, für den Fall dass der Verein tatsächlich umkippt.
Wobei man dort in der Runde aber auch angeführt hat, dass man für die Situation dann aber alle Stars verkaufen muss die viel und schnell Geld bringen. Auch wenn dieses dann durch den sportlichen Aderlaß graues Mittelmaß bedeutet.
Das NRW im Falle der Fälle einspringt halte ich für ziemlich ausgeschlossen. NRW ist finanziell stark gebeutelt und hat nun wirklich nicht zur Schalker Krise beigetragen. Die Landesregierung konnte gerade mal mit ach und Krach die West LB retten, es gibt absolut keinen finaziellen Spielraum mehr, zumal Rüttgers sich im Wahlkampf als harter Sanierer aufspielt, der wird nix springen lassen und nach der Wahl interessiert das Thema S04 die Politik eh nicht, es gilt andere Probleme zu lösen, ganz sicher.
Desweiteren gibt es in NRW (Gesamt) wesentlich mehr Wähler denen Schalke entweder völlig egal ist oder die sie aus Rivalität gar nicht lieb haben

Es könnte höchstens sein, dass sich ein Kommunalpolitiker aus GE-Buhr vor den Karren spannen lässt, aber das wird nichts nützen.
Für mein dafür halten wird eher Gazprom mit/oder Schröder als weißer Ritter auftauchen...:zweifeln:

)gegen euch. Mir geht es nur ziemlich auf den Geist, dass bei Fussball alle Grenzen der Wirtschaft durchbrochen werden können, solange man mehr als 10.000 Fans aufweisen kann.