Sagen wir mal so. Das er menschlich ein absolut feiner Kerl ist, habe ich noch nie angezweifelt, von daher hat mich das auch nicht überrascht.
Das er leistungstechnisch noch so gut sein würde, hätte ich nicht gedacht. Da hat er mich positiv überrascht. Das seine gute Leistung auf Schalke im Nachhinein noch viel besser dargestellt wird, als sie war..... bei welchem beliebten ehemaligen Sportler ist das nicht so. Finde ich auch nicht schlimm. Solche Persönlichkeiten tun der Liga immer gut.
Was ich jedoch denke, und das ist meine Meinung: Es gibt doch auch genug andere Fußballer, die nen ähnlich feinen Charakter haben und gute Leistungen gebracht haben. Denen hätte man dieses Abschiedsspiel nicht gegeben. Es ist halt schon der Name Raul, auf den Schalke unglaublich stolz ist und sie wollen jetzt nochmal jedem zeigen, dass er bei ihnen war.
Unabhängig von Raul stört es mich, wenn wir uns in Deutschland und in der Bundesliga so klein machen, dass Wechsel von ausländischen Stars in die Bundesliga immer als Sensation dargestellt werden. Wie jetzt auch bei Guardiola. Das nervt mich immer tierisch. Wir sollte da mal selbstbewußter sein. Es ist ne geile Liga und fertig.
Ich denke, wenn Raul seine Karriere nicht zeitnah nach seinem Schalker Engagement beenden würde, dann würde es auch kein Abschiedsspiel geben.
Natürlich sind wir stolz, daß so ein toller Fußballer und eine Persönlichkeit wie Raul den Weg nach Schalke gefunden hat und sich dort ebenso auch präsentiert hat. Das ist doch gar keine Frage.
Tue Gutes und Rede darüber.:daumen:
Natürlich gibt es auch genug andere Fußballer, die Leistung bringen und
einen einwandfreien Charakter haben. Und die meisten bekommen auch ihr Abschiedsspiel.
Ich denk zurück an unseren Marcelo Bordon. Der hat zwar länger als zwei Jahre auf Schalke gespielt, war aber auch 2 Jahre nicht mehr im Verein, als Schalke das Abschiedsspiel ausgerichtet hat.
Die Zeit wird kommen, da brauchen wir (die Bundesliga) uns vor Spanien, England, vor Italien sowieso, nicht mehr zu verstecken. Schon allein die finanzielle Stärke auf seriöser Basis und auch die super Jugendarbeit wird der Bundesliga weiter Auftrieb geben.
Während in Spanien, England und Italien die Klubs von Mäzen abhängig oder hoch verschuldet sind und sogar Steuerschulden haben.
Die Frage ist für mich, wie lange können sich Madrid oder Barca ihre Messis oder Ronaldos noch leisten?
Bayern München hat schon seit letztem Jahr angesetzt, die Nr. 1 in Europa
zu werden. Vor Barca, ManU und Real. Da ist das Ziel von Uli Höness, damit will er sich ein Denkmal in München setzen wie Beckenbauer oder Müller als Fußballer.
Mit Pep Guardiola wird der Weg von spanischen Profis nach Deutschland geöffnet, und das nicht nur einen kleinen Spalt.
Nur schade, daß sich deutsche Klubs die teueren Spanier (noch) nicht leisten können.
Aber was heute noch nicht ist, das kann noch werden.