FC Energie Cottbus

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Ist zwar natürlich ne gute Sache, aber wenn Energie so konsequent wäre, wie in der Stellungnahme beschrieben, hätten die mMn schon eher fliegen müssen. Hier beispielsweise ein Bild von 2011, was eigentlich schon genügen sollte: Ne nette Nazifahne und eine eindeutige Freundschaft zu den Chemnitzer NS-Boys.
 
Richtig, aber lieber spät als nie.

Ich war und bin kein Sympathiesant von Energie Cottbus, aber ich rechne es ihnen hoch an, daß sie diesen Schritt vollziehen werden, obwohl der Vorfall in der Öffentlichkeit nicht bekannt war.
 
Allein die Tatsache, dass sich manch einer darüber echauffiert, dass der Trainer nen artähnlichen flapsigen Spruch / Gesang gegenüber seinen Spielern als spaßig gemeinte Retourkutsche bringt, gleichzeitig aber verbotenen Pyroeinsatz / Vermummungen bagatellisiert... tja, das zeigt mMn wunderbar auf, woran es bei uns im Land derzeit krankt bzw. welche Defizite wir mit uns herumtragen bzw. durchschleppen.
 
Jetzt noch nen extra - Thread für alle diejenigen, die das jetzt immer noch nicht mitbekommen haben und Du hast nicht nur wunderbar das eigene Gewissen beruhigt, nein Du hast die Welt wieder ein Stück weit besser gemacht. Ganz bequem, von der Couch aus. Ich ziehe meinen Hut.

In der Dartszene gab es vor einigen Jahren auch immer mal wieder Gesänge... "Elmar, Du Zigeuner". Gerichtet an den Kommentator Paulke. Der nahm das auch eher humoristisch. Doof, dass der da bei den ganzen Dartnazis nicht ein Riesenfass aufgemacht hat. Bloß: Wo war da dieeeeter mit dem goldenen Vlies als Rächer mit dem Becher?
 

Warst du dabei?
Es gibt durchaus andere Gründe (Abwägungsgründe) nicht einzuschreiten. Vielleicht waren die Beamten in der Unterzahl oder vielleicht
bestand die Gefahr, dass Unbeteiligte zu Schaden kommen.
Vielleicht stimmt aber auch deine Vermutung, "die Beamten vor Ort gehören dem Geheimbund ebenfalls an.....
Anbei eine ähnliche Situation zumindest was das Verhalten der Beamten in den ein oder anderen Fällen unterschiedlich darstellt.
Sie ziehen sich Sturmhauben über den Kopf, ein dunkles Halstuch oder einfach nur eine Maske. Die Demonstranten, die ihrem Hass auf alles Etablierte Luft machen, indem sie Polizisten angreifen, Autos abfackeln oder Schaufenster zertrümmern, agieren im Schutz der Anonymität. Obwohl in Deutschland seit 1985 ein Vermummungsverbot gilt, zwingt die Randalierer bei Gewaltexzessen wie in Frankfurt niemand, ihr Gesicht zu zeigen – dabei verpflichtet das sogenannte Legalitätsprinzip die Behörden eigentlich, Straftaten auch zu verfolgen. Krawalle in Frankfurt: Der Rechtsstaat muss entschlossen reagieren

Randale bei der Eröffnung des EZB-Gebäudes in Frankfurt
Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, hält sich mit solchen rechtstheoretischen Überlegungen nicht lange auf. „Ja, wir können Polizisten in die Schlacht schicken“, betont er im Gespräch mit unserer Zeitung. In dem Moment jedoch, in dem Beamte begännen, Vermummte aus einem Demonstrationszug herauszupicken, wachse die Gefahr einer Eskalation. „Wir bevorzugen daher den zweiten Weg.“ So habe die Polizei auch in Frankfurt vorab das Gespräch mit den Organisatoren gesucht, um einen friedlichen Ablauf zu gewährleisten – allerdings ohne Erfolg. Viele Gewalttäter, sagt Wendt, seien nur aus einem Grund angereist: um Randale zu machen. Ist das Verbot damit ein stumpfes Schwert, ein Tiger ohne Zähne? Streng genommen droht einem Demonstranten, der sein Gesicht verbirgt, eine Geldbuße oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

Vermummungsverbot: Verstöße schwer zu ahnden
Wie schwer es ist, einen Verstoß gegen das Vermummungsverbot tatsächlich zu ahnden, zeigt eine Szene am Rande der Frankfurter Straßenschlachten, die Reporter der FAZ beobachtet haben. Dort wurde eine Gruppe italienischer Demonstranten von der Polizei eingekesselt, um sie zu fotografieren und die Personalien aufzunehmen. Rechtzeitig vorher jedoch hatten die Aktivisten ihre Sturmhauben in Regenbogenfarben noch in einen Vorgarten geworfen, sodass Polizei und Staatsanwaltschaft sich schwer tun werden, jedem Verdächtigen zu beweisen, dass er tatsächlich vermummt war. Zu Hause, in Italien, hätten sie ihre Hauben auch behalten können. Wie in den meisten anderen europäischen Ländern, sagt Gül Pinar vom Deutschen Anwaltverein, gebe es dort kein Vermummungsverbot. Und auch in Deutschland sei der Nachweis, wann jemand sich so vermummt, dass er dadurch seine Identität verschleiert, schwer zu führen: „Das wird von den Gerichten sehr unterschiedlich beurteilt.“

Auf das Vermummungsverbot verzichten wollen Innenpolitiker wie der CSU-Experte Stephan Mayer gleichwohl nicht. Auch gegen die Straßenverkehrsordnung und gegen das Steuerrecht werde ständig verstoßen, sagt er. „Aber trotzdem brauchen wir beides.“ Auf der anderen Seite könne er jeden Einsatzleiter verstehen, der darauf verzichte, Vermummte aus dem schwarzen Block zu holen, um die Lage bei einer Demonstration nicht eskalieren zu lassen. Umso befremdlicher allerdings, fügt Mayer hinzu, finde er die sich häufenden Forderungen nach einem Namenschild oder einer Identifikationsnummer an den Uniformen der Polizisten. Sie sollen, wenn es nach den Demonstranten geht, auf keinen Fall im Schutz der Anonymität agieren können …

Ich frage mich manchmal, ob es auch eine "Nazi-Phobie" gibt .... weißt, so mit ständig umdrehen und so!!!!
Der Bericht an sich hat eigentlich gereicht, um diese schwachsinnigen Cottbus-Fans rechts liegen zu lassen.
Aber nee, hat nicht gereicht, müssen mal die Bullen aufs Korn nehmen.:facepalm:
 
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https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/beamte-sahen-ku-klux-klan-kapuzen-erkannten-sie-aber-nicht
Polizeisprecherin Ines Filohn (57): „Nach den ersten Ermittlungsergebnissen haben mehrere Beamte auf dem Platz die Kapuzen und Bengalo-Feuer gesehen, aber nicht das Transparent. Die Polizisten glaubten, die Kopfbedeckungen seien nur eine Maskierung, um Anzeigen wegen des illegalen Feuerwerks zu entgehen. Einen Zusammenhang zwischen den spitzen weißen Kapuzen und dem Ku-Klux-Klan konnten sie nicht herstellen.“

https://www.rbb24.de/studiocottbus/...gegen-polizisten-in-cottbus-ku-klux-klan.html
Die Polizei selbst hatte mitgeteilt, dass Beamte in unmittelbarer Nähe waren. Sie hätten die Mützen auch registriert, allerdings als Maskierung fehlinterpretiert, damit man die Träger beim Abbrennen von Bengalos nicht erkenne, so Sprecherin Ines Filohn.

steht doch alles so da.
 
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