Die Diskussion über den "eigenen Nachwuchs" finde ich immer wieder interessant. Wo fängt denn die Ausbildung an und wo hört sie auf? Wenn sich ein Bundesligist einen A-Jugendlichen kauft und dieser dann 2 Jahre später als "Nachwuchstalent" in der Buli auftaucht, ist das dann der tollen Jugendarbeit zu verdanken? Wenn ich nur an den hiesigen SC Preußen Münster denke, der sicherlich als nationales Beispiel gelten kann. Da werden Jugendliche im C-Jgd-Alter aus Nachbarvereinen abgeworben, um schon ein Jahr später von der tollen eigenen Jugendarbeit zu berichten. Dann kommt beispielsweise ein Buli-Verein BVB und kauft dieses Talent im A-Jugendalter. Dort wird dann ebenfalls von der tollen BVB-Jugendarbeit gesprochen. Schließlich gehört Münster ja regional schon fast zu Dortmund. Die gute Jugendarbeit in den ausbildenden "Kaff"-Vereinen erwähnt keiner. Wenn ein C-Jugendlicher in ein und demselben Verein bis zu den Senioren Karriere macht, sehe ich das als Nachwuchsarbeit dieses Vereins.
Der DFB hat nach der WM 98 die richtigen Schlüsse gezogen und sein Ausbildungskonzept komplett neu strukturiert. Mit sichtbaren Erfolgen. Selbst mein Heimatverein gehört mittlerweile zu den DFB-Stützpunkten. Vor 10 Jahren noch undenkbar. Es ist auch richtig, dass Spieler im C-Jgd-Alter gesichtet werden und nicht irgendwo versauern. Sich aber ständig mit fremden Federn schmücken, nervt einfach. Die Vereine können allenfalls stolz auf ihre "Späher" sein, mehr nicht.
Zum FCB:
Das Problem ist m.E. seit längerer Zeit die Diskrepanz zwischen europäischer Spitze und nationaler Spitze. Der FCB dominiert eigentlich seit vielen Jahren die Buli mit der Quasi-Garantie zur CL-Teilnahme. Der Abstand zur europäischen Spitze wurde aber nicht kleiner. Ziel des FCB bzw. Hoeneß/Rum. war es sicherlich, diese Spitze anzugreifen. Mit Zielen wie deutsche Meisterschaft zieht man in Bayern keinen Fisch vom Teller. Ob die Aktion um Ribery/Real nun großkotzig war oder nicht. Sie zeigt aber, dass der FCB hier mitmischen will, nein, muss. In der Buli hat der FCB für mich nach wie vor - in Bestbesetzung - den besten Kader. Ich halte vG auch für einen sehr guten Trainer, obwohl ich ihn in seiner Außendarstellung nicht leiden kann. Ich glaube aber, dass er nicht die Zeit bekommen wird, die er braucht, um die Mannschaft an die europäische Spitze zu führen. Ein Schicksal, das er mit vielen anderen Trainer vermutlich teilt.
Dass es jetzt Häme und Spott hagelt, war klar und ist auch nachzuvollziehen. Wer den Mund so voll nimmt wie Hoeneß, muss sich irgendwann verschlucken. Ich glaube, dass die Vormachtstellung des FCB in der Buli überhaupt nicht gut war/ist für den FCB, obwohl viele, vor allem Hoeneß selbst, das wohl nicht wahrhaben wollen.
Viele sagen ja auch, dass wir den FCB international brauchen, da kein anderer Verein auf Dauer so präsent sein kann. Mittlerweile sieht das anders aus. Wir haben mit Wolfsburg, temporär auch Werder, HSV, Leverkusen, Stuttgart, , Dortmund, Schalke, genügend Mannschaften, die die Buli international gut repräsentieren können. Es hängt eben nicht alles am FCB.
Der DFB hat nach der WM 98 die richtigen Schlüsse gezogen und sein Ausbildungskonzept komplett neu strukturiert. Mit sichtbaren Erfolgen. Selbst mein Heimatverein gehört mittlerweile zu den DFB-Stützpunkten. Vor 10 Jahren noch undenkbar. Es ist auch richtig, dass Spieler im C-Jgd-Alter gesichtet werden und nicht irgendwo versauern. Sich aber ständig mit fremden Federn schmücken, nervt einfach. Die Vereine können allenfalls stolz auf ihre "Späher" sein, mehr nicht.
Zum FCB:
Das Problem ist m.E. seit längerer Zeit die Diskrepanz zwischen europäischer Spitze und nationaler Spitze. Der FCB dominiert eigentlich seit vielen Jahren die Buli mit der Quasi-Garantie zur CL-Teilnahme. Der Abstand zur europäischen Spitze wurde aber nicht kleiner. Ziel des FCB bzw. Hoeneß/Rum. war es sicherlich, diese Spitze anzugreifen. Mit Zielen wie deutsche Meisterschaft zieht man in Bayern keinen Fisch vom Teller. Ob die Aktion um Ribery/Real nun großkotzig war oder nicht. Sie zeigt aber, dass der FCB hier mitmischen will, nein, muss. In der Buli hat der FCB für mich nach wie vor - in Bestbesetzung - den besten Kader. Ich halte vG auch für einen sehr guten Trainer, obwohl ich ihn in seiner Außendarstellung nicht leiden kann. Ich glaube aber, dass er nicht die Zeit bekommen wird, die er braucht, um die Mannschaft an die europäische Spitze zu führen. Ein Schicksal, das er mit vielen anderen Trainer vermutlich teilt.
Dass es jetzt Häme und Spott hagelt, war klar und ist auch nachzuvollziehen. Wer den Mund so voll nimmt wie Hoeneß, muss sich irgendwann verschlucken. Ich glaube, dass die Vormachtstellung des FCB in der Buli überhaupt nicht gut war/ist für den FCB, obwohl viele, vor allem Hoeneß selbst, das wohl nicht wahrhaben wollen.
Viele sagen ja auch, dass wir den FCB international brauchen, da kein anderer Verein auf Dauer so präsent sein kann. Mittlerweile sieht das anders aus. Wir haben mit Wolfsburg, temporär auch Werder, HSV, Leverkusen, Stuttgart, , Dortmund, Schalke, genügend Mannschaften, die die Buli international gut repräsentieren können. Es hängt eben nicht alles am FCB.


Ich vermute ja mal, dass du mich meinst, deshalb reagier ich mal drauf. Auf deine Behauptung Riberys Verletzung stehe "im Raum", habe ich geschrieben, dass vielmehr eine solche Behauptung von dir im Raum steht. Nachzulesen auf S.344.