FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Viel krasser finde ich das Beispiel kürzlich zu Saisonbeginn, als der HSV um die EL-Quali gespielt hat und das ZDF stattdessen irgendein Sponsor-Spiel (Audi-Cup?) der Bayern gezeigt hat. Zugegeben war das Sponsor-Turnier hochkarätig besetzt, nichtsdestotrotz erwartet man von einem öffentlich-rechtlichen Sender halt eher, dass dieser der Informationspflicht nachkommt und nicht der Quote hinterher hechelt.

Beim privaten TV juckt mich das nicht, da man nunmal weiß, dass selbst ein bayerisches Torwand-Schießen mehr Quote macht als irgendein Erstrunden-Kick eines anderen Bundesligisten gegen ein europ. No Name-Team. Beim ÖR finde ich das immer sehr bedenklich.

Von solchen Oberpeinlichkeiten wie einem 20.15h-Brennpunkt zur Klinsmann-Inthronisierung bzw. -Entlassung, wo man sich dann nicht mal entblödet, "Fußballexperten" wie Claudia Roth zu Wort kommen zu lassen, fangen wir mal lieber gar nicht erst an.
 
Bezüglich Nepal Laden in Freiburg -- da hat Deisler schon das richtige Biotop auserkoren. Das könnte da laufen, es gibt evt sogar eine gewisse Marktsättigung dort, so möchte ich aus eigener Freiburg Erfahrung hinzufügen.;) Ich hoffe, er hat eine genaue Standortbeobachtung gemacht.

Btw, ich habe es nur gepostet, weil es so völlig aus der Erwartung fällt, wenn man an Karrieren von Ex-Profifußballern jenseits des Platzes denkt. Gut -- das Traineramt, oder als Scout oder halt im Management, ne Disco oder evt. ein Restaurant, mal 'nen Gebrauchtwagenhandel oder halt Experte bei DSF, das sind so die Dimensionen innerhalb derer man gemeinhin denkt.

Deisler finde ich übrigens sehr sympathisch und seine Geschichte zeigt deutlich, dass die ach so tolle Profiwelt auch Schatten wirft und Spieler, wie z.B. in der Diskussion um die Leistungen Hunts oder wahlweise Frings und Fritzens, durchaus sehr verletzlich und anfällig auf den Druck des Betriebes reagieren, auch wenn sie dies gewiss nie öffentlich zugeben würden - was sich Fans evt. nicht vor Augen halten, wenn sie im Forum pöbeln oder gegen eigene Spieler pfeifen.

Oder im Falle Kuranyis -- der musste so einiges wegstecken, nicht das er mein Lieblingsspieler wäre, aber Hut ab, wie er das handhabt, andere hätten gewiss schon das Handtuch geworfen.
 
Högscht spekulativ. Ich poste es trotzdem mal:

Doch es gibt noch eine weitere mögliche Erklärung für die 'Rohrkrepierer' auf dem Transfermarkt: Ist das berühmte Festgeldkonto leer? Die Verpflichtungen von Ribery, Toni, Gomez & Co. in den vergangenen Jahren schlugen mit rund 125 Millionen Euro zubuche, auf der Gegenseite stehen Einnahmen von 'nur' 70 Millionen. Deutlich höher sind die Belastungen durch die Allianz-Arena. 2005 zwackten die Bayern eine Summe zwischen 40 und 50 Millionen Euro vom Festgeldkonto ab. Seitdem liegen die jährlichen Kosten bei rund 30 Millionen Euro. Bis die Arena abbezahlt ist, müssen die Münchner zwangsläufig kleinere Brötchen backen, sofern sie ihre solide Finanzpolitik beibehalten wollen.

http://sport.rtl.de/fussball/fussball_94843.php?media=artikel2&set_id=13361

Ich denke ja nicht, dass das Festgeldkonto "leer" ist, wie dort geschrieben. Der FC B ist sicherlich auch finanziell immer noch das Maß aller Dinge. Dennoch frage ich mich langsam, ob man entweder die Schwachstellen in der Mannschaft noch nicht ausgemacht hat oder ob man wirklich finanziell kleinere Brötchen backen muss. Man zahlt an Klose, Ribéry, Toni immense Gehälter, hat gleichzeitig enorme Ausgaben durch das Stadion - welches aber natürlich auch freundliche Zahlen auf der Einnahmenseite beschert.

Diese Zurückhaltung auf dem TM ist allerdings kaum mehr zu erklären.
 
Hab letztens hier die Diskussion eines Bayern-Fans verfolgt, der Per Mertesacker die Klasse absprechen wollte. Eine ziemlich exklusive Meinung...

Hier mal aus der aktuellen Sportbild die Wahl der besten Innenverteidiger seit 1988:

So wie ich das sehe, sind hier nur 2 aktive Spieler bei: Einer spielt bei Real und der andere beim kommenden Deutschen Meister :applaus:
---
Deutsche Innenverteidiger:

Klaus Augenthaler (5545 Stimmen)
Jürgen Kohler (5109)
Per Mertesacker (1108)
Thomas Helmer (555)
Markus Babbel (384)
Karl-Heinz "Charly" Körbel (312)
Jens Nowotny (248)
Thomas Linke (229)
Christoph Metzelder (149)
Christian Wörns (102)
 
Högscht spekulativ. Ich poste es trotzdem mal:



http://sport.rtl.de/fussball/fussball_94843.php?media=artikel2&set_id=13361

Ich denke ja nicht, dass das Festgeldkonto "leer" ist, wie dort geschrieben. Der FC B ist sicherlich auch finanziell immer noch das Maß aller Dinge. Dennoch frage ich mich langsam, ob man entweder die Schwachstellen in der Mannschaft noch nicht ausgemacht hat oder ob man wirklich finanziell kleinere Brötchen backen muss. Man zahlt an Klose, Ribéry, Toni immense Gehälter, hat gleichzeitig enorme Ausgaben durch das Stadion - welches aber natürlich auch freundliche Zahlen auf der Einnahmenseite beschert.

Diese Zurückhaltung auf dem TM ist allerdings kaum mehr zu erklären.

Leer wird es nicht sein, aber knapper bemessen.

Die hohen Transferausgaben (nicht wieder durch Einnahmen gedeckt).
Arena abbezahlen.
Höhere Gehälter.

In der Cl hat man nicht viel gerissen.
Man hat die Einnahmen in den anderen Bereichen zwar erhöhen können, es bleibt aber doch sehr fraglich (ich glaub nicht daran) ob man damit die ganzen Mehrkosten decken konnte/kann.

Wenn man Ribery diese Periode NICHT verkauft, wird man auch nächstes Jahr nicht viel Transfereinnahmen bekommen. Viele Spieler (Klose/Toni/Bommel/Olic) haben kaum Wiederverkaufswert.
 
Hab letztens hier die Diskussion eines Bayern-Fans verfolgt, der Per Mertesacker die Klasse absprechen wollte. Eine ziemlich exklusive Meinung...

Hier mal aus der aktuellen Sportbild die Wahl der besten Innenverteidiger seit 1988:

So wie ich das sehe, sind hier nur 2 aktive Spieler bei: Einer spielt bei Real und der andere beim kommenden Deutschen Meister :applaus:
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Deutsche Innenverteidiger:

Klaus Augenthaler (5545 Stimmen)
Jürgen Kohler (5109)
Per Mertesacker (1108)
Thomas Helmer (555)
Markus Babbel (384)
Karl-Heinz "Charly" Körbel (312)
Jens Nowotny (248)
Thomas Linke (229)
Christoph Metzelder (149)
Christian Wörns (102)

Ja, der User hat in seine Meinung aber auch nichtdeutsche IV einbezogen. Da sähe die Wahl vielleicht anders aus.
 
Wenn man Ribery diese Periode NICHT verkauft, wird man auch nächstes Jahr nicht viel Transfereinnahmen bekommen. Viele Spieler (Klose/Toni/Bommel/Olic) haben kaum Wiederverkaufswert.

Hmmm. Also spielerisch gesehen ist er deutlich besser als ein Toni und sollte mit seiner ruppigen (Merte Foul!), dennoch recht effektiven Weise zu stürmen doch ein stattlicheres Sümmchen einbringen, als Luca Toni.


Und nen Olic, das hat sich ja bereits gezeigt, können sie deutlich besser gebrauchen als einen Klose oder Toni.
 
@ Karlotto

Ich finde die These gar nicht so weit hergeholt. Wenn man sich den Jahresabschluss 2007/2008 der Bayern anschaut, sind die Flüssigen Mittel von € 60 Mio. auf € 27 Mio. zurückgegangen. Grund dafür waren wohl in erster Linie die 80 Mio. Transfers aus dem Sommer 2007. Im Konzernabschluss ist die Entwicklung ähnlich, da ist ein Rückgang von 73 Mio. auf 42 Mio. zu verzeichnen. Natürlich waren die Transferausgaben im Sommer 2008 wesentlich geringer, dennoch denke ich, dass auch das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/2009 einiges an Ausgaben mit sich gebracht haben dürfte (Gehälter, Klinsmann-Entourage). Insofern wäre es denkbar, dass die Flüssigen Mittel bis heute weiter geschrumpft sind.

Das heißt natürlich nicht, dass die Bayern wirtschaftlich in Schieflage geraten sind, die sind mit einer Eigenkapitalquote von 62 % (Stand 30.6.2008) natürlich nach wie vor gut aufgestellt. Aber es wäre eben denkbar, dass die EIGENEN Mittel im Moment nicht so üppig sind, um weitere dicke Transfers zu tätigen. Es scheint ja zur bayerischen Philosophie zu gehören, dass die keine Bankdarlehen aufnehmen, um Spieler zu kaufen. Zumindest waren im 2008-Abschluss keine Bankverbindlichkeiten enthalten (im Konzernabschluss 136 Mio. Bankverbindlichkeiten, aber die stammen aus der Stadion GmbH). Es ist daher nicht undenkbar, dass die Bayern Kredite aufnehmen müssten, um jetzt noch größere Transfers zu tätigen, und dass möchte UH möglicherweise grundsätzlich nicht, oder er schätzt die künftige Einnahmensituation halt so ein, dass ihm dies nicht sinnvoll erscheint.

Und was das Stadion angeht, so werden dort aktuell (Stand 2008) tatsächlich negative Ergebnisse generiert. 2007/2008 entstand in der Stadion GmbH ein Verlust von € 7 Mio. vor Verlustübernahme, der durch die FCB AG übernommen wurde. D.h., das Stadion frisst (insb. unter Berücksichtigung der Darlehenstilgungen) derzeit zusätzlich Mittel auf, was wohl in der Konzeption begründet liegt, dass das Stadion halt für zwei Erstligisten gedacht war.

Das heißt, dass die Bayern zur Zeit Ebbe in der Kasse haben, ist zwar tatsächlich spekulativ, aber eben nicht so unwahrscheinlich, wie man das im Zusammenhang mit dem FCB meinen möchte. Und falls dem so ist, denke ich, dass der Grund hierfür in der (meiner Meinung nach) katastrophalen Transferpolitik des Sommers 2007, wo man völlig ohne Not über die Stränge geschlagen hat und sich Klötze a la Toni (und evtl. auch Klose, mal die weitere Entwicklung abwarten) an's Bein gebunden hat. Um mir mal gerade selber auf die Schulter zu klopfen, habe ich genau diese Entwicklung im Sommer 2007 vorher gesagt, allerdings wurde man dafür speziell im Spätsommer 2007, als es bei den Bayern für ein paar Wochen lief wie geschnitten Brot, meistens ausgelacht. :p

EDIT: Ich nehm die Links zum elektr. Bundesanzeiger raus, da die anscheinend nicht dauerhaft funzen. Ist ja bei Bedarf auch nicht so schwer zu finden.
 
Ich bin mir auch nicht unbedingt sicher, dass irgendein Transfer mit hohen Kosten etwas an der Mannschaftssituation ändert.
Da liegt mehr im Argen als nur das ramponierte Spiel der Bayern. Seit der Entlassung von Felix Magath hat Bayern ein Trainerproblem. Das Problem, dass die Mannschaft bisweilen tatsächlich nur Durchschnitt ist, ist schon kurz nach dem Championsleaguesieg erkennbar gewesen. Es soll jetzt nicht so klingen, als wenn bei den Bayern nur mittelmäßige Fußballer rumkicken. Das denken sich vielleicht die verwöhnten Bayernfans.
Aber es wird aus dem Können der Spieler nichts gemacht. Außerdem gibt es doch auf der einen oder anderen Positionen durchaus Handlungsbedarf.

Ich hatte vor der Saison gedacht, dass Hoeneß zumindest auf der TW-Position auf der Suche ist. Stattdessen werden 30 Mio für einen Stümer ausgegeben, der International mehr oder weniger Ladehemmung hat. Man ließ Lucio und Ze Roberto gehen.
Braafheid, Pranjic und Tymoshchuk sind neu in der Bundesliga. Die müssen sich erstmal an den Fuball hier gewöhnen.
Auch van Gaal ist neu in der Bundesliga. Es muss bei Bayern eine Linie rein, aber da sorgen ja der äußerst kompetente Vorstand dafür, dass nie ruhig werden wird.
Ich denke, dass bei Bayern die Ansprüche und die Wirklichkeit weit voneinander entfernt sind. Für die Bundesliga reicht es oft erfolgreich zu sein. Das liegt aber auch vor allem an der Konkurrenz, die es meistens nicht fertig bekommt das auszunutzen. International sind die Bayern gehobener Durchschnitt.
Ich denk allerdings auch, dass durch die teuren Transfers der letzten Jahre und dem Stadionneubau die Festgeldkonten ziemlich strapaziert sind. Alle anderen Fernseheinnahmen sind nicht viel höher als die der anderen Bundesligisten, die auch Championsleague gespielt haben. Die Bayern haben zwar immer noch sehr viel Geld, aber die Zeiten von 40 Mio für neue Spieler sind jetzt wohl vorbei.
Vielleicht sollten sie wirklich Ribery für viel Geld gehen lassen und damit neue Spieler zu holen, die eine gewisse Ausgeglichenheit dem Kader verleihen.


Aber solange es noch derart chaotisch läuft bei denen, hoffe ich, dass wir und der Rest in der Bundesliga die Vormachtstellung der Bayern aufheben können.
 
@ Timbo

Was Gomez angeht, finde ich den eigentlich nicht mal so überteuert. Der ist definitiv der beste Stürmer Deutschlands aktuell, hat immer noch Luft nach oben und wird sich sicher in zwei Jahren für mind. den Preis auch wieder verkaufen lassen. Wenn man allerdings wirklich mit dem Geld haushalten muss bei Bayern, hätte man viell. erst andere Baustellen beheben sollen.

Und was die Ruhe bzw. Unruhe angeht: Zeigt sich ja diese Tage mal wieder, wie hysterisch die Medien und die Fans reagieren, wenn es mal nicht läuft. Und nach 3 Spieltagen ist ja grds. wirklich noch nicht viel passiert in einer Saison. Dass allerdings von den Verantwortlichen, insbesondere KHR und FB, auch nicht viel dafür getan wird, dass sich die Lage beruhigt, ist auch klar.
 
Auch van Gaal ist neu in der Bundesliga. Es muss bei Bayern eine Linie rein, aber da sorgen ja der äußerst kompetente Vorstand dafür, dass nie ruhig werden wird.
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Er versucht momentan genau das, woran bereits Klinsmann gescheitert ist in München. Er versucht der Manschaft ein System zu obtruieren, wo sie nicht reinpasst. Es kommt mir ein wenig vor, wie Jürgen-reloaded: Enthusiastisch und ambitioniert, versucht er in München alles neu zu machen. Alles ein bisschen moderner, frischer und even more sexy. Daran muss man in München scheitern, denn dazu fehlt im Ganzen einfach der Wille zur Revolution, weil bisher ja alles prima war.

Vor einigen Jahren baute man neue Verantwortliche ein, wie Breitner, die anerkannte Fachkompetenz mitbringen und auch die Vereinsstrukturen kennen, allerdings mehr in Dekaden denken, als an den schnellen Erfolg. Seit Vieles anders ist, in München, hat man so häufig ins Klo gegriffen, dass mittlerweile schon sehr viel auf dem Spiel steht. Da ist es für vG nicht grad einfacher, wieder alles zu revolutionieren.

Viel ins Klo gegriffen? Ich meine damit Trainer, Systemumstellungen, Spielerverpflichtungen hinsichtlich der Transfervolumina und dessen Verhältnis zur Qualität. Jetzt hat man den nächsten Königspudel gekegelt, indem man Ribéry gehalten und den / die Holländer aus reiner Eitelkeit nicht verpflichtet.

Ich bin gespannt, wie viel geplatzter Knallfrösche, Ulli´s Lebenswerk noch verträgt. Sicherlich noch einige, aber m.E. wird´s für die Bayern höchste Zeit, sich auf ihre ganz konventionellen Stärken zu konzentrieren.
 
Hab letztens hier die Diskussion eines Bayern-Fans verfolgt, der Per Mertesacker die Klasse absprechen wollte. Eine ziemlich exklusive Meinung...

Dieser Bayerfan bin ich und du musst einfach mal lernen die Beiträge anderer Leute richtig zu lesen. Ich habe Mertesacker nicht die Klasse abgesprochen, sondern nur geschrieben das er für mich nicht zu den besten Abwehrspielern der Welt gehört. Viele Werderaner sehen in Mertesacker ja scheinbar den besten Innenverteidiger der Welt. Das ist er für mich eben nicht. Ein guter und solider Bundesligaspieler, aber mehr eben nicht.

Er scheint ja auch nicht sonderlich auf sich aufmerksam zu machen, denn man hört selten (nie?) etwas von einem Interesse ausländischer Klub an Mertesacker.

Vielleicht vertrete ich damit wirklich eine "exklusive" Meinung, aber ich leiste mir halt gern den Luxus einer eigenen Meinung.
 
Ja der Gomez ist schon nicht schlecht. Aber 30 Mio Euro? Aber was solls, die Bayern haben es jedenfalls bezahlt.
Aber es stimmt schon, dass man auf anderen Position hätte investieren können. Klose, Toni und Olic wären auf dem Papier internationale Topleute gewesen. Zsätzlich einen jungen unbekannten und es wäre gut gewesen. Die Meisterschaft gewinnt man nicht mit Topstürmern sondern mit einer guten Mischung im Team. Und das haben die Müchener definitiv nicht mehr. Sie haben keinen Leader mehr im Team. Van Bommel nimmt eine art Führungsposition ein, ist aber wohl nicht in der Lage die Mannschaft mitzureißen.

Und sicher, van Gaal versucht den Bayern ein System aufzudrücken. Das kann ganz gewiss wieder nach hinten losgehen. Nur so langsam können sie sich es nicht mehr leisten ihren Trainer zum Teufel zu jagen. Da muss mal Konstanz in die Mannschaft.
 
Dieser Bayerfan bin ich und du musst einfach mal lernen die Beiträge anderer Leute richtig zu lesen. Ich habe Mertesacker nicht die Klasse abgesprochen, sondern nur geschrieben das er für mich nicht zu den besten Abwehrspielern der Welt gehört...

ich will nicht mit Dir streiten, aber das klang hier ein wenig anders, wobei ich zugeben muss, dass Du Deine Meinung im Nachgang versucht hast ein wenig zu entschärfen:

Was sollen wir in München denn mit Mertesacker und Naldo? Die würden unsere Abwehr auch nicht verstärken. Wiese und Özil würde ich nehmen und Naldo eventuell auch, aber Mertesacker? So einen hüftsteifen Spieler haben wir schon in Person von Van Buyten. Ohnehin verstehe ich nicht wieso ihr seit Jahren so viel von Mertesacker haltet...

Egal, ich werde den Teufel tun, ihn irgendwem aufzudrängen, also Friede ;)

Der Vollständigkeithalber noch besten Ausländer in der Buli seit 88

Ausländische Innenverteidiger:

Lucio (7457 Stimmen)
Julio Cesar (5701)
Patrik Andersson (1396)
Marcelo Bordon (865)
Rune Bratseth (810)
Josip Simunic (250)
Frank Verlaat (230)
Miroslav Kadlec (205)
Slaven Bilic (184)
Juan (183)


Lucio weggejagt, Merte nicht haben wollen... mir soll´s recht sein :)
 
Statistiken naja. Gegen uns und Hoffenheim nur einen Punkt zu holen ist nicht unbedingt eine Schande und gegen Gegner wie Mainz verlieren die Bayern auch durchaus mal. Ich wette, dass in 3-4 Spieltagen die Bayern wieder unter den ersten 4 stehen.

Da würde ich dagegen halten. Ich denke, dass die Bauern in diesem Jahr einfach nicht die Qualität haben um ganz oben mitzuspielen und aus den Problemen der letzten Saison nichts gelernt haben. Wenn die bis nächsten Montag nicht noch mal ordentlich auf dem Transfermarkt nachlegen, "befüchte" (erhoffe!) ich eine Saison im Mittelmaß. Leute wie Rensing, van Buyten, Badstuber, Schweinsteiger und in der momentanen Form auch Klose und Pranjic wären in den Bayernkadern von 95-2005 niemals Stammspieler gewesen und genügen einfach nicht gehobene internationalen Standards. Ein großer Fehler war auch, Magath davonzujagen, obwohl dieser aus einer auch eher mittelmäßigen Truppe (auch hier natürlich im Vergleich zu den Topteams aus Spanien, England und mit Abstrichen Italien) das Maximum herausgeholt hat. Ich glaube nicht an eine schnelle Auferstehung des FC Bayern und verstehe auch nicht, warum der Verein im Vorfeld dieser Saison von so vielen "Experten" zum Topfavoriten erhoben wurde. Dies passiert wohl eher deshalb, weil die Bayern traditionsgemäß immer Favorit WAREN. Mit dem momentanen Kader können die Bauern hochzufrieden sein, wenn sie in der Liga Vierter oder Fünfter würden und in der CL nicht in der Vorrunde ausscheiden. Nur so eine Ahnung, lasse mich gerne in der Winterpause an dieser doch gewagten These messen...
 
Nur so langsam können sie sich es nicht mehr leisten ihren Trainer zum Teufel zu jagen. Da muss mal Konstanz in die Mannschaft.

So schaut´s aus. :tnx:

Nachdem das Experiment Klinsmann gründlich in die Hose ging, versuchen es die Bayern nun mit einem "Etablierten", der auf Gutsherrenart versuchen soll die Bayern wieder auf Kurs zu bringen. Ob vG dafür der Richtige ist, darf man aber wohl bezweifeln. Der mann schwimmt doch jetzt schon und bald werden ihm ausser Ribery viele andere auf der Nase herumtanzen. Der Mann wird IMHO in München nicht alt.

Bleibt die Frage:
Franz, Jupp, Ottmar oder gar der Udo :stirn:

Letzerer würde mir sehr gefallen, da er dann wohl ein Weilchen in der Doppelpass-Runde fehlen.
 
Er versucht momentan genau das, woran bereits Klinsmann gescheitert ist in München. Er versucht der Manschaft ein System zu obtruieren, wo sie nicht reinpasst. Es kommt mir ein wenig vor, wie Jürgen-reloaded: Enthusiastisch und ambitioniert, versucht er in München alles neu zu machen. Alles ein bisschen moderner, frischer und even more sexy. Daran muss man in München scheitern, denn dazu fehlt im Ganzen einfach der Wille zur Revolution, weil bisher ja alles prima war.

Seitdem Kalle bei den Bayern mit am Ruder ist, faselt der doch was davon, dass Bayern offensiver und attraktiver spielen soll. Hab ich noch nie verstanden, denn die Spielkultur ist mit das wichtigste, was einen Verein ausmacht. Die Bayern haben nun einmal noch nie besonders offensiv gespielt und ihre Erfolge vor allem mit einer starken Defensive und Effizienz gefeiert. Dafür sind sie international bekannt und gefürchtet, wozu sollte man das also ändern? Bei Milan würde doch auch kein Mensch auf die Idee kommen, auf einmal einen ganz anderen Stil zu spielen?
 
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