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Ich krieg schon wieder so richtig das Kotzen, wenn ich diese Leute da seh vor dem Gericht. Typischer Ur-Bayer mit Gamsbart am Hut, der da rumfaselt, man müsse sehen, er habe so viel gespendet, und für den Fußball getan, und da wäre eine Bewährung doch angebracht. Dazu erzählt er dann, er habe sich ja damit beschäftigt, AR-Vorsitzender kann Uli rechtlich nicht bleiben als Vorbestrafter, aber Präsident das ginge ja, und das müsse auch so bleiben.
Und kurz danach noch so ein Vollbrot, der meinte, er hoffe, dass sich jetzt alle Fanclubs in Deutschland (aller Vereine) zu Wort melden würden und mal an den nächsten Spieltagen mit Bannern klar stellen, wie viel wir Uli zu verdanken haben.
Die wenigen Bayern-Fans mit Bezug zu Realismus müssten sich doch wirklich in Grund und Boden schämen, dass solche Leute den Verein als Fans repräsentieren...
Ihr spekuliert alle falsch. Jetzt wo Uli raus ist, ist der Weg frei für Loddar M.
Ich krieg schon wieder so richtig das Kotzen, wenn ich diese Leute da seh vor dem Gericht.
Ein weiterer potentieller Nachfolger bringt seinen Namen ins Spiel:
http://img01.lachschon.de/images/159177_UlrikHaegemeyer_1.jpg




Mal abgesehen von aller persönlicher Schadenfreude, die ich bestimmt habe, finde ich das Urteil deutlich zu hart. Ich finde es auch ein Legitimitätsproblem, einem Menschen für mehr als drei Jahre die Freiheit zu entziehen, der keiner Einzelperson unmittelbar geschadet hat. Wenn 28 Millionen Euro Steuern dazu führen können, dass jemand jahrelang in den Knast wandert, wird in Zukunft noch weitaus kritischer beäugt werden müssen, wie die Steuereinnahmen verwendet werden. Millionengräber wie die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen werden noch weniger als ohnehin schon verantwortbar sein.
Davon ab hat ein ehemaliger CSU-Generalsekretär, der später sogar bayerischer Verkehrsminister wurde, 12 Monate auf Bewährung bekommen, weil er mit 1,8 Promille Auto gefahren ist und dabei einen Menschen getötet, einen weiteren schwer verletzt hat. Das hätte 3,5 Jahre Freiheitsstrafe verdient. Keine Steuerhinterziehung.

Wenn 28 Millionen Euro Steuern dazu führen können, dass jemand jahrelang in den Knast wandert, wird in Zukunft noch weitaus kritischer beäugt werden müssen, wie die Steuereinnahmen verwendet werden. Millionengräber wie die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen werden noch weniger als ohnehin schon verantwortbar sein.
Das hätte 3,5 Jahre Freiheitsstrafe verdient.
Mal abgesehen von aller persönlicher Schadenfreude, die ich bestimmt habe, finde ich das Urteil deutlich zu hart. ...
Davon ab hat ein ehemaliger CSU-Generalsekretär, der später sogar bayerischer Verkehrsminister wurde, 12 Monate auf Bewährung bekommen, weil er mit 1,8 Promille Auto gefahren ist und dabei einen Menschen getötet, einen weiteren schwer verletzt hat. Das hätte 3,5 Jahre Freiheitsstrafe verdient. Keine Steuerhinterziehung.
Das andere Vergehen oftmals zu gering bestraft werden, der Meinung bin ich auch. Das hat jedoch nichts mit dem Fall Hoeneß zu tun. Er ist den bestehenden Gesetzen entsprechend bestraft worden. Dabei ist seine Lebensleistung schon berücksichtigt worden, weil er sonst noch länger in den Bau hätte gehen müssen.
Ich finde es generell problematisch verschiedene Vergehen hinsichtlich der Haftstrafen miteinander zu vergleichen.
Man kann sicher über das komplette Rechtssystem bzw. den Strafenkatalog der BRD diskutieren, aber der Fall Hoeneß muss imho dennoch separat betrachtet werden, wie jeder andere Fall auch.
