FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Hoeneß wird niemanden dulden, der einen langfristigen Anspruch auf das Amt hat bzw. zu sehr vom Volke geliebt würde. Er ist der Guru und wird es bleiben.
 
Ich krieg schon wieder so richtig das Kotzen, wenn ich diese Leute da seh vor dem Gericht. Typischer Ur-Bayer mit Gamsbart am Hut, der da rumfaselt, man müsse sehen, er habe so viel gespendet, und für den Fußball getan, und da wäre eine Bewährung doch angebracht. Dazu erzählt er dann, er habe sich ja damit beschäftigt, AR-Vorsitzender kann Uli rechtlich nicht bleiben als Vorbestrafter, aber Präsident das ginge ja, und das müsse auch so bleiben.


Und kurz danach noch so ein Vollbrot, der meinte, er hoffe, dass sich jetzt alle Fanclubs in Deutschland (aller Vereine) zu Wort melden würden und mal an den nächsten Spieltagen mit Bannern klar stellen, wie viel wir Uli zu verdanken haben.

Die wenigen Bayern-Fans mit Bezug zu Realismus müssten sich doch wirklich in Grund und Boden schämen, dass solche Leute den Verein als Fans repräsentieren...

Nicht dein ernst! :face:
Diese Leute sind echt das letzte.
Zum Rest auch vollste Zustimmung.

Allein das die Bayern bei der Verpflichtung von Guardiola meinten die Bundesliga solle Dankbar sein das sie Guardiola verpflichtet hätten, weil wir ja alle davon profitieren würden.
Diese Leute haben den Schuss echt nicht gehört.
Hab auch ehrlich gesagt langsam kein Bock mehr mir den Mist dieser Vollidioten weiter zu geben, aber man muss sie ja ertragen.
Bayern steigt ja leider nicht ab.
 
Der Daum vom Hoeneß ist des Hoeneß Daum, man sieht sich ... dann irgendwie doch auf Augenhöhe.
 
Mal abgesehen von aller persönlicher Schadenfreude, die ich bestimmt habe, finde ich das Urteil deutlich zu hart. Ich finde es auch ein Legitimitätsproblem, einem Menschen für mehr als drei Jahre die Freiheit zu entziehen, der keiner Einzelperson unmittelbar geschadet hat. Wenn 28 Millionen Euro Steuern dazu führen können, dass jemand jahrelang in den Knast wandert, wird in Zukunft noch weitaus kritischer beäugt werden müssen, wie die Steuereinnahmen verwendet werden. Millionengräber wie die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen werden noch weniger als ohnehin schon verantwortbar sein.

Davon ab hat ein ehemaliger CSU-Generalsekretär, der später sogar bayerischer Verkehrsminister wurde, 12 Monate auf Bewährung bekommen, weil er mit 1,8 Promille Auto gefahren ist und dabei einen Menschen getötet, einen weiteren schwer verletzt hat. Das hätte 3,5 Jahre Freiheitsstrafe verdient. Keine Steuerhinterziehung.
 
Mal abgesehen von aller persönlicher Schadenfreude, die ich bestimmt habe, finde ich das Urteil deutlich zu hart. Ich finde es auch ein Legitimitätsproblem, einem Menschen für mehr als drei Jahre die Freiheit zu entziehen, der keiner Einzelperson unmittelbar geschadet hat. Wenn 28 Millionen Euro Steuern dazu führen können, dass jemand jahrelang in den Knast wandert, wird in Zukunft noch weitaus kritischer beäugt werden müssen, wie die Steuereinnahmen verwendet werden. Millionengräber wie die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen werden noch weniger als ohnehin schon verantwortbar sein.

Davon ab hat ein ehemaliger CSU-Generalsekretär, der später sogar bayerischer Verkehrsminister wurde, 12 Monate auf Bewährung bekommen, weil er mit 1,8 Promille Auto gefahren ist und dabei einen Menschen getötet, einen weiteren schwer verletzt hat. Das hätte 3,5 Jahre Freiheitsstrafe verdient. Keine Steuerhinterziehung.

Das andere Vergehen oftmals zu gering bestraft werden, der Meinung bin ich auch. Das hat jedoch nichts mit dem Fall Hoeneß zu tun. Er ist den bestehenden Gesetzen entsprechend bestraft worden. Dabei ist seine Lebensleistung schon berücksichtigt worden, weil er sonst noch länger in den Bau hätte gehen müssen.
Ich finde es generell problematisch verschiedene Vergehen hinsichtlich der Haftstrafen miteinander zu vergleichen.
Man kann sicher über das komplette Rechtssystem bzw. den Strafenkatalog der BRD diskutieren, aber der Fall Hoeneß muss imho dennoch separat betrachtet werden, wie jeder andere Fall auch.
 
Wenn 28 Millionen Euro Steuern dazu führen können, dass jemand jahrelang in den Knast wandert, wird in Zukunft noch weitaus kritischer beäugt werden müssen, wie die Steuereinnahmen verwendet werden. Millionengräber wie die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen werden noch weniger als ohnehin schon verantwortbar sein.

Die Hoffnung, dass wir irgendwann mal ein Gesetz haben werden, dass Steuergeldverschwendung bestraft, hege ich nicht. Immerhin müsste das von den Leuten beschlossen werden, die sich potentiell strafbar machen: den politischen Entscheidungsträgern.

Aber wenn Steuerhinterziehung straflos wird (oder durch zu geringe Strafen zumindest verlockender), dann brauchen wir gar keine fehlgeschlagene Prestigeobjekte mehr: dann kommt irgendwann nicht mal mehr genügend Geld rein, um die alltäglichen Ausgaben zu finanzieren.

Das hätte 3,5 Jahre Freiheitsstrafe verdient.

Es gibt viele Sachen, die strafwürdig erscheinen. Aber fast jeder Täter kann eine andere Tat finden, die verwerfbarer erscheint, und einen Einzelfall, in dem diese milder bestraft wurde. Und der, der bei dieser Vergleichstat bestraft wurde, der findet einen Dritten. Usw.
Mit zu großer Milde in einem Fall kann man nicht begründen, auch andere zu milde zu bestrafen.

Denn ansonsten kann man es auch umgekehrt machen: In Magdeburg muss ein 16-jähriger wegen Schwarzfahren fast drei Jahre in den Knast.

http://www.lvz-online.de/leipzig/po...polizeiticker-mitteldeutschland-a-172264.html

Nehmen wir das als Maßstab, müsste Uli ein zigfaches an Strafe bekommen.
 
Mal abgesehen von aller persönlicher Schadenfreude, die ich bestimmt habe, finde ich das Urteil deutlich zu hart. ...

Davon ab hat ein ehemaliger CSU-Generalsekretär, der später sogar bayerischer Verkehrsminister wurde, 12 Monate auf Bewährung bekommen, weil er mit 1,8 Promille Auto gefahren ist und dabei einen Menschen getötet, einen weiteren schwer verletzt hat. Das hätte 3,5 Jahre Freiheitsstrafe verdient. Keine Steuerhinterziehung.

Eher deutlich zu wenig für die Promillefahrt!
 
Das andere Vergehen oftmals zu gering bestraft werden, der Meinung bin ich auch. Das hat jedoch nichts mit dem Fall Hoeneß zu tun. Er ist den bestehenden Gesetzen entsprechend bestraft worden. Dabei ist seine Lebensleistung schon berücksichtigt worden, weil er sonst noch länger in den Bau hätte gehen müssen.
Ich finde es generell problematisch verschiedene Vergehen hinsichtlich der Haftstrafen miteinander zu vergleichen.
Man kann sicher über das komplette Rechtssystem bzw. den Strafenkatalog der BRD diskutieren, aber der Fall Hoeneß muss imho dennoch separat betrachtet werden, wie jeder andere Fall auch.

:tnx:
 
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