Ist zwar vorerst nur ein Gerücht, würde aber absolut in die jahrelange Strategie der Bayern passen, dem ärgsten Konkurrenten die besten Spieler wegzukaufen. Lewandowski nach München würde den Dortmundern weh tun.
Sie können`s einfach nicht lassen. Dabei passt das gar nicht mehr ins Konzept. Der neue Trainer steht dafür, Spieler, Spielsysteme selbst zu entwickeln, Abläufe über mehre Alterrstufen hinweg von der Jugend bis in den Profibereich zu automatisieren. Die jahrzehntelange Philosophie der Bayern, den Gegnern Spieler wegzukaufen, durch eine ständige Fluktuation im Kader Konkurrenzsituationen zu schaffen, stehen diesem Ansinnen Guardiolas fundamental entgegen.
So sehr ich die Bayern auch nicht leiden kann ist dieses Wegkaufen-Gerede, das fast schon verschwörungstheoretische Auszüge annimmt, eine der blödsinnigsten Theorien, die es zum Thema gibt...
Wer die Bundesliga und das Gebaren der Bayern seit 30 Jahren und mehr beobachtet, weiß, dass es keine "blödsinnigen Theorien" sind, sondern jahrelange Praxis. Es gibt auch Äußerungen von (ehemaligen) Verantwortlichen der Bayern aus den 80er und 90 er Jahren, die dieses "System" eingeräumt haben (Neudecker, Schwan, Beckenbauer), frei nach dem Motto: "For ever Nr. 1"! Das ist kein "Hirngespinst"! Und die Praxis bestätigt es immer wieder!
...Deshalb gefällt mir ne Argumentation anhand der Statistik nicht wirklich. Neuer war 2010 bei der WM in meinen Augen ncoh stärker als aktuell, aber er ist wieder auf dem Weg zu seiner Bestform und ich denke auch nicht, dass Adler in verdrängen wird bzw. es überhaut einen offen Konkurrenzkampf gibt.
Es wird sicher keinen offenen Konkurrenzkampf geben, nein! Da hast Du wohl recht. Leider!
Kannst du für Blödsinn halten oder nicht, 2007 Klose von uns weggelockt, 2009 war Stuttgart den Bazis dicht auf den Fersen - man holt sich den besten Mann - Gomez, 2010 wurde Schalke Vieze, im Jahr drauf holen sich die Bayern deren besten Mann - Neuer. Wenn man die Möglichkeit hat, zeigt man an der Isar nur zu gern, wer der Platzhirsch in der Buli ist.
Dieses "Platzhirsch-Gehabe" finde ich absolut lächerlich! Es gibt viele Beispiele der Bayern dafür, seit Jahrzehnten. Bei manchen Vereinen mehrmals, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Nicht immer waren es Spieler, manchmal auch Trainer:
Mir fallen auch noch Kaiserslautern ein (Labbadia), Stuttgart (Sigurvinsson, Elber, Magath), Hamburg (Salihamdicic, Kovac), Dortmund (Hitzfeld), Schalke (Thon, Linke, Neuer) usw., usw..
Die Beispiele von Karlsruhe und Leverkusen wurden schon angesprochen, Werders Erlebnisse sind jedem gegenwärtig!
Selten so einen Quatsch gehört... Warum spielen dann noch kein Barrios, Götze, Sahin, Piczek, Kuba, Subotic oder Lewandowski in München?
Außerdem ist das doch der Markt im Profi-Fußball. Wir sind hier doch nicht in der Kreisliga...
Der letzte Satz stimmt zwar, ist aber kein Gegenargument zur These.
Wir könnten über jeden einzelnen Spieler diskutieren, ist aber unsinnig, weil Bayern schließlich nicht jeden gleichzeitig kaufen kann und will. Götze wird sicher einer der Nächsten sein. Nach meinem Dafürhalten noch wahrscheinlicher als ein Wechsel von Lewandowski.
...Und dass Bayern dann bei den Konkurrenten übertrieben hohe Beträge liegen lässt, verschweigst du auch. Ins Ausland hätte z.B. Schalke Neuer nämlich ganz sicher nicht für 25+ Mio verkaufen können.
Die Preise sind sicher nicht übertrieben. Das Preisniveau in der Liga ist praktisch ein "Geist", den Bayern selbst gerufen hat. Außerdem bezahlen die Bayern den Preis ja freiwillig und erzielen damit 2 Effekte: 1. Den Kauf des Spielers, 2. Die Schwächung des Gegners.
Absolut. Zum damaligen Zeitpunkt war Dzeko besser als Gomez. Und er bringt auch mehr mit. Aber bei ManCity entwickelt er sich nicht weiter. Wenn ich den Mandzukic von heute mit dem Wolfsburger Mandzukic vergleiche, dann kann ich nur erahnen was für eine Granate Dzeko heute wäre...
Dzeko war damals auch schon auf Bayerns Liste, war ihnen am Ende wohl zu teuer. Zumal ja City sicher den Preis weiter hoch getrieben hätte.
Hoeneß ist niemals so blöd und pumpt 30 Millionen in den immer noch finanziell angeschlagenen BVB. Da würde er ja die Konkurrenz massiv stärken mit so einem Deal.
Das hat er ja schon oft gemacht. Aber, ein guter Spieler ist wichtiger als viel Geld. Denn, bekanntlich "schießt Geld ja keine Tore". Das weiß Hoeneß auch.
