FC Bayern München

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas k33k
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


  • Total voters
    76
  • Poll closed .
In Zeiten, in denen Gewalt im Fußball ja leider immer mehr ein Thema wird hier mal was positives:

http://www.mirror.co.uk/sport/football/news/chelsea-fans-reaction-to-winning-champions-841377

Amy, 45, said: "That was so stressful and tense. It was incredible. I have to give great credit to the Bayern fans, they were very generous to us at the end, they were lovely."




Auch die Bayern selbst haben gestern in der Niederlage Größe gezeigt und auch dadurch nochmal untermauert, dass sie eben auch in Ausnahmesituationen ein Ausnahmeverein bleiben.
Es soll ja auch deutsche Vereine geben, die nicht einmal mit Anstand gewinnen können... "La Bestia Biene Maja"...
 
Ich würde gern mal wissen, wie man als jetzt 15- bis 18-jähriger vor ein paar Jahren ein Bayern-Fan mit Leib und Seele werden konnte. Wenn ich das teilweise in meinem Freundeskreis höre.. Da gab es doch nichts anderes als die ganzen Großeinkäufe über 50 Millionen pro Saison und die Doubles aller zwei Jahre, oder?
 
In Zeiten, in denen Gewalt im Fußball ja leider immer mehr ein Thema wird hier mal was positives:

http://www.mirror.co.uk/sport/football/news/chelsea-fans-reaction-to-winning-champions-841377

Auch die Bayern selbst haben gestern in der Niederlage Größe gezeigt und auch dadurch nochmal untermauert, dass sie eben auch in Ausnahmesituationen ein Ausnahmeverein bleiben.
Es soll ja auch deutsche Vereine geben, die nicht einmal mit Anstand gewinnen können... "La Bestia Biene Maja"...

:tnx: - Den Smiley könnte ich eig. fast blind unter jedem deiner Beiträge schreiben, aber hier trifft er besonders zu.
 
Vizebayern, Vizebayern, hey hey hey, Vizebayern, Vizebayern, hey hey hey
Vizemeister in der Liga,
Vizemeister im DFB Pokal und
Vizemeister in der Champions League!

Es war dann wohl mal nicht die Saison des Fc Bayern München^^
 
Die Bayern hätten seit 99 wissen müssen, dass Spiele gegen Engländer erst entschieden sind, wenn abgepfiffen ist.

Darüber hinaus hat mich Chelsea in Ihrer Organisation unheimlich beeindruckt, sogar ohne wichtige Stützen. Für Robben oder Ribery waren die Schusswege auf ihrem starken Fuß immer zugestellt, Müller in den Laufwegen geblockt/ gedoppelt, die zweite Viererkette vor der Deckung hat den Abstand stets gehalten. Ausserdem wichtig - es gelang und das mit laufender Spielzeit zunehmend besser, Kroos weit vom Tor wegzuhalten. Dadurch brauchten sie wenig auf Gomez achten, weil der ohne Zulieferer untauglich ist. Zudem hatten die Engländer ca. 70 Minuten lang eine Ruhe am Ball, selbst in heiklen Situationen... :thumb: .... ist erst mit abnehmenden Kräften und demzufolge abnehmender Konzentration fehlerbehafteter geworden. Und im Konter waren sie zielstrebiger, viel schneller und mit weniger Stationen in Strafraumnähe. Schade nur, dass sie es nicht gewagt haben, das ein oder andere Mal konsequenter nachzurücken und auch mal mehr den Abschluss zu suchen.
Glücklich ja, aber unverdient fand ich`s keinesfalls.

Bayern machte ein gutes Spiel, hatte aber immer nur ein Mittel an Spielführung. Da musst Du heute einfach variabler sein, gerade auf diesem Niveau. Und das hat ihnen neben ein paar ausgelassenen Chancen das Genick gebrochen.

Aber für Müller, Neuer oder Schweinsteiger tat`s mir leid, für den großen Rest nicht. Hauptsache, die holen Ihren Titel am 1. Juli in Kiew. Jetzt erst recht. :tnx: :applaus:
 
Dessen Stern verglüht auch allmählich. Es ist an der Zeit, dass TS mal wieder einen großen entwickelt. Gomez bekommt das mental nicht realisiert. Seit dem der bei den Bayern ist, baut der in Bezug auf sein Handlungsspektrum auch noch sukzessive ab.

Dass offensive Spiel der Bayern krankt an ähnlicher Stelle wie das unserige. Obwohl beide Teams völlig unterschiedliche Systeme unter verschiedenen Trainern spielen.
 
Dessen Stern verglüht auch allmählich. Es ist an der Zeit, dass TS mal wieder einen großen entwickelt. Gomez bekommt das mental nicht realisiert. Seit dem der bei den Bayern ist, baut der in Bezug auf sein Handlungsspektrum auch noch sukzessive ab.

Dass offensive Spiel der Bayern krankt an ähnlicher Stelle wie das unserige. Obwohl beide Teams völlig unterschiedliche Systeme unter verschiedenen Trainern spielen.

Gomez ist eben ein reiner Strafraumstürmer und irgendwie kein spielender Stürmer. Wenn man wirklich mal Klose dagegen sieht, dann erkennt man eben, dass Klose auch viel mehr gearbeitet hat auf dem Platz. Übrigens Drogba gestern auch, auch wenn er dann den Elfer verschuldete. Das fehlt mir bei Gomez gänzlich.
 
:tnx:

Gomez arbeitet nicht an sich. Das ist es, was ihn von Klose unterscheidet. Klose wollte auch das Spiel begreifen, wollte sich für den Erfolg einsetzen. Wenn was nicht läuft hat der sich selbst stundenlang hingesetzt und darüber nachgedacht, wie er das besser anstellen kann.

Gomez dagegen wirkt wie nen selbstzufriedener Pinsel.
 
:tnx:

Gomez arbeitet nicht an sich. Das ist es, was ihn von Klose unterscheidet. Klose wollte auch das Spiel begreifen, wollte sich für den Erfolg einsetzen. Wenn was nicht läuft hat der sich selbst stundenlang hingesetzt und darüber nachgedacht, wie er das besser anstellen kann.

Gomez dagegen wirkt wie nen selbstzufriedener Pinsel.

Ich sehe das komplett anders, als Gomez bei Stuttgart war, war er das Herzstück des Angriffs - immer anspielbar, immer aktiv, da hat er den Abschluss auch schonmal von der Strafraumgrenze gesucht und auch so Tore markiert. Dass er bei Bayern nach Anlaufschwierigkeiten zum reinen Strafraumspieler mutiert ist, liegt gerade daran, dass er sein Spiel durchaus angepasst und an sich gearbeitet hat - als Hans Dampf in allen Gassen, der dafür auch mal Kräfte liegen lässt und folglich nicht 100%ig konzentriert im Abschluss agiert, war er auf einmal nicht mehr so wertvoll. Dass der feine Herr Klose als kombinationsstarker Stürmer der lange Wege geht und auch defensiv durch Zustellen von Passwegen und Balleroberungen mithilft wie der komplettere Spieler aussieht ist klar, aber das sind alles Aufgaben, die Gomez bei Bayern gar nicht erfüllen soll. Vor der offensive Dreierreihe Robben/Kroos/Ribery braucht man eben jemanden, der den direkten und einfachen Weg zum Tor sucht, für alles andere ist gesorgt - ansonsten könnte man da einfach mit Müller ganz in der Spitze spielen, der kommt dem Bild des "kompletten" Stürmers schon deutlich näher, ist aber für Bayern nicht die ideale Lösung auf der Position.

Das Gomez den Eindruck eines selbstzufriedenen Pinsels macht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
 
Du zeigst doch auf, welche Defizite vorhanden sind und mir ist es dabei egal ob es tatsächlich bei Gomez zu verorten ist oder bei seinen Trainern. Der Gassenhauer von damals wäre gestern jedenfalls eine Option gewesen. Der hätte gestern überraschen können.

Ansonsten hat Gomez intensivst an seiner Durchsetzungsfähigkeit und Effektivität zu arbeiten. Der schießt viel und viel zu viele Bälle ins 5. OG. Ein Manko, dass er damals beim VFB nicht hatte.
 
Jo genau. Dortmund bekommt aber wirklich garnix auf die Reihe zur Zeit. Dieses dämliche Märchen von Neid kann man sich sowieso mal langsam sparen. Wer das denkt, hat einfach rein garnix verstanden.

Da stimme ich dir absolut zu. Ich höre auch sehr oft, dass Missgunst/Antipathie direkt mit Neid verbunden wird. Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass das bei mir ganz sicher nicht zutrifft. Gestern abend war ich ehrlich gesagt wieder heilfroh, nicht Bauern-Fan zu sein. Was da wieder abgegangen ist, war schon nicht mehr feierlich. Ich hätte ja Trauer und Wut erwartet, aber es war nur gekränkte Arroganz. Zumindest bei den Leuten, mit denen ich gestern das Spiel gesehen habe.
 
Gestern abend war ich ehrlich gesagt wieder heilfroh, nicht Bauern-Fan zu sein. Was da wieder abgegangen ist, war schon nicht mehr feierlich. Ich hätte ja Trauer und Wut erwartet, aber es war nur gekränkte Arroganz. Zumindest bei den Leuten, mit denen ich gestern das Spiel gesehen habe.
Ich finde es Wahnsinn, wie du Bayern bei jeder Gelegenheit versuchst, schlechtzumachen. Ich denke, es ist jedem selbst überlassen, wie er mit so einer Niederlage umgeht - solange wir nicht genauso reagieren wie die Hertha auf ihren Abstieg^^ Den Ausdruck "gekränkte Arroganz" lese ich übrigens zum ersten mal^^
 
Schadenfreude brauch ich nicht. Mir tut es leid für die Bayern.

Meine Mitleid für die Bayern hält sich dahingehend in überschaubaren Grenzen, weil mir deren punktuelles Bla-Bla einer unverdienten Niederlage ziemlich auf den Senkel geht.

Wenn man die letzte Jahre, ach was, Jahrzehnte Revue passieren läßt, findet man unzählige (End-)Spiele, in denen der FCB solche Siege eingefahren hat wie der Chelsea FC gestern und gerade Beckenbauer und Rummenigge gehörten Mitte 70er Jahre einer Bayern-Mannschaft an, die zwar mit 3 Siegen in Folge im EC der Landesmeister zwar durchaus erfolgreich, aber wegen ihrer nicht besonders attraktiven weil abgeklärten Spielweise nicht besonders beliebt waren.

Das größte Spiel der Karriere vieler junger Leute und dann so eine brutale Niederlage.

Die meisten der Bayern-Spieler haben schon bzw. werden in ihrer Laufbahn noch Titel holen, von daher werden sie diesen Nackenschlag sicherlich verkraften können. Und ein Europapokalendspiel zu verlieren ist immer noch das kleinere Übel als z.B. abzusteigen.
 
Back
Top