Dann haben wir beide eine völlig andere Auffassung von Sympathie: Sympathie hat für mich etwas mit Charakter zu tun. Ein Spieler kann nicht durch viele Tore sympathischer werden. Ich freue mich, wenn ein Spieler meiner Mannschaft Tore schießt und einen entscheidenen Beitrag zum Titelgewinn leistet, aber ändert sich dadurch sein Charakter?Doch. Er schießt in der N11 keine Tore für die Bauern, sondern für "uns". Und allein das macht ihn temporär sympathisch.
Oder anders ausgedrückt: Wenn ein Spieler, den ich sympathisch finde, in der nächsten Saison anstatt 20 Tore nur noch 5 Tore schießt, macht ihn das auf einmal unsympathisch(er)? ^^ Das wäre wirklich Wahnsinn, wenn man Sympathie von der Leistung abhängig machen würde.
Natürlich hängt der Sympathiewert für diesen Spieler dann auch damit zusammen, wie er sich in dieser Torflaute präsentiert: Gibt er auf, nachdem er fünf Spiele nicht getroffen hat oder kämpft und zerreißt er sich für seinen Verein, um schnellstmöglich wieder zu seiner alten Form zurückzufinden?





